Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Seagate befreit Festspeicher vom Kabel

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 0 kommentare

Mit der GoFlex-Satellite-Festplatte macht der Speicherspezialist bis zu 500 GB Datenvolumen auch unterwegs nutzbar - sogar mit dem Smartphone

Eine Festplatte unterwegs verwenden zu wollen, ist immer eine Schwierigkeit für sich. Zunächst benötigt man eine Energiequelle, dann nerven die Kabel, die nie die richtige Länge haben. Und benötigt man die Daten nicht auf einem Notebook, sondern dem Smartphone ist man gänzlich chancenlos. Dieses Problem soll nun die neuste Entwicklung in Seagates GoFlex-Serie entgültig der Vergangenheit angehören lassen.

Dabei kombiniert der Speicherspezialist eine 500 GB große Festplatte mit einem Akku auf Lithium-Polymer-Basis und einem WLAN-Chip. Mit Hilfe eines Browser oder der GoFlex-App können Daten einfach per WLAN genutzt werden. Möglich machen soll dies eine leicht verständliche Synchronisationssoftware, die zusammen mit der Festplatte ausgeliefert wird soll mediale Inhalte unabhängig vom Betriebssystem erkennt und diese auf die GoFlex-Satellite-Festplatte übertragt.

Insgesamt sollen drei autorisierte Geräte gleichzeitig auf die mobile Festplatte kabellos zugreifen können, die in der Lage sein soll, Videos fünf Stunden lang zu streamen. Um energieeffizient zu arbeiten, werden die Videodaten dabei stückchenweise auf dem Smartphone vorgeladen, sodass die Festplatte immer wieder in den Standby-Modus umschaltet. Die Standby-Zeit gibt der Hersteller insgesamt mit 25 Stunden an.

Der Datenträger kann zudem nicht nur kabellos mit neuen Inhalten gefüllt werden, sondern besitzt überdies eine USB-3.0-Schnittstelle, die schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten garantieren soll.

Seagates kabellose Festplatte kommt im Juli in den USA für 200 Dollar auf den Markt. Die GoFLex-App wird zunächst nur iOS-Nutzern zur Verfügung stehen, während die Besitzer anderer Smartphones auf die Browserlösung zurückgreifen müssen. Für Europa kündigt der Hersteller eine Markteinführung gegen Ende des Sommers an; dann soll auch eine App für Android-Geräte bereitstehen.

Kommentarbereich
Es gibt keine Kommentare.
Auf dieser Seiten können keine Kommentare mehr abgegeben werden