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Externe-Festplatten: Ein Terabyte für Ihren Schreibtisch

Externe-Festplatten: Ein Terabyte für Ihren Schreibtisch
Von , Achim Roos

In den vergangenen Monaten sind die Preise für Festplatten weiter gefallen. Laufwerke mit einer Kapazität von 750 GB sind bereits für weniger als 100 Euro zu haben. Passend zum Weihnachtsgeschäft dürften auch Terabyte-Laufwerke in diesem Preisbereich zu haben sein. Obwohl externe Festplatten normalerweise merklich teurer sind als interne Laufwerke, hat ein gewisser Preisverfall auch vor diesem Marktbereich nicht Halt gemacht. Immerhin gibt es in diesem Segment zahlreiche Drittanbieter, deren maßgefertigte Lösungen preislich weitaus attraktiver sind als die Produkte traditioneller Hersteller. Allerdings bieten auch führende Festplatten-Hersteller eigene externe Terabyte-Laufwerke an, die hohen Ansprüchen gerecht werden und deren Preis bei höchstens 170 Euro liegt.

Extern bedeutet flexibel

Wenn Sie früher die Speicherkapazität Ihres Rechners erhöhen wollten, mussten Sie entweder eine zweite Festplatte installieren oder die alte durch eine größere ersetzen. Durch schnelle und preiswerte Anschlussmöglichkeiten wie Firewire und besonders eSATA ist eine dauerhafte Installation nicht mehr notwendig und zahlreiche Anwender können ihre Speicherprodukte weitaus flexibler einsetzen. Sie können eine externe Festplatte an mehreren PCs oder Notebooks verwenden, Ihre Daten zentral speichern oder als Speichermedium für Ihre System-Backups einsetzen. Viel wichtiger ist allerdings, dass externe Festplatten halbwegs mobil sind, was bedeutet, dass Ihre Daten nicht mehr an den Rechner gebunden sind, in dem das Speichermedium installiert ist. Der USB-2.0-Anschluss ist zwar allgegenwärtig, allerdings leistungstechnisch nicht mehr erste Wahl, denn USB 2.0 stellt einen Flaschenhals dar.

Der Datendurchsatz zählt

Eine gute externe Festplatte sollte nicht nur die gewünschte Speicherkapazität bieten, sondern auch einen hohen Datendurchsatz in Verbindung mit einer niedriger Leistungsaufnahme und einem nützlichen Software-Paket. Besonders der Datendurchsatz ist entscheidend wenn Sie nicht möchten, dass umfangreiche Kopiervorgänge oder Datensicherungen den ganzen Tag dauern. Denn bedenken Sie: Wer hat bei Laufwerkskapazitäten mit 1000 GB und bald auch bis zu 1500 GB die Zeit, um zu warten?

Was man haben muss

Aus Kompatibilitätsgründen ist jede ordentliche externe Festplatte mit einem USB 2.0-Anschluss ausgerüstet; schließlich können Sie das Laufwerk damit an jedes beliebige Host-System anschließen. Zusätzlich gewinnen Laufwerke mit eSATA-Anschluss an Bedeutung, da immer mehr Computer mit mindestens einem SATA-Anschluss für eSATA-Laufwerke ausgestattet sind. Zudem darf bei externe Festplatten ein Netzschalter nicht fehlen, mit dem Sie das Laufwerk abschalten können, wenn Sie es gerade nicht brauchen. Der wahre Wert einer externen Festplatte erschließt sich weiterhin durch sein Design und das entsprechende Software-Paket – hier setzt der Kunde den Vergleich der Produkte an.

Wir haben das externe Laufwerk von LaCie mit dem Design von Neil Poulton, das FreeAgent Xtreme von Seagate, das ProDrive von SimpleTech und das MyBook Home Edition von Western Digital für Sie getestet.

Alle 13 Kommentare anzeigen.
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  • Launebaer , 12. November 2008 20:35
    also inzwischen ist die 3,5" externe von WD das lauteste in meinem Zimmer, was bedeutet, dass für mich 3,5" festplatten entgültig tot sind, ich verbaue nur nur nur noch 2,5", sowohl extern als auch intern, vor allem, weil sie kleiner und leichter sind (was grad bei externen wichtig ist) UND sie ohne extra Strom auskommen, was bei meiner 3,5" immer der Overkill war, weswegen ich Daten, die ich irgendwo mit hingenommen habe immer vorher auf meine 2,5" externe oder nen USB stick gepackt hab ... und das ist ja ma der Kill für jede externe, wenn du sie nicht nutzt zum transporieren, wozu ja eigentlich da ist...

    Der einzige Vorteil ist echt noch, Daten zu sichern und dann die Platte wieder in den Schrank zu stellen, aber das kann ich auch mit 2,5" platten (ja ich geb zu ich hab keine 3TB Musik und Filme wie manch anderer hier, die auf keinen Fall verloren gehen dürfen)
  • Anonymous , 12. November 2008 21:54
    Du bist ja voll der Experte, Launebaer. Ganz viel Ahnung.
  • Launebaer , 12. November 2008 22:02
    und du machst informative und gute Kommentare zu diesem Thema ... das ist einfach meine meinung und meine erfahrung mit externen 3,5" platten, was ist daran verwerflich ?
  • Anonymous , 12. November 2008 23:17
    was mir vorallem bei der WD aufgefallen ist, dass sie extreme Vibrationen überträgt. Sie steht bei mir auf so einer Art Computer Tisch auf Rollen und die ganze Tischplatte vibriert wenn ich die platte zugreife. Man kann es zwar nicht hören aber man spürt es deutlich.
    Zur Meinung von Launebaer kann ich nur sagen, dass du evtl mal eine Externe von einem anderen Hersteller, bzw 3,5" HD's von anderen Herstellern probieren solltest, ich kenne derartige Probleme absolut nicht.
  • roterteufel81 , 13. November 2008 07:26
    Wenn ich hier wieder die erste News Seite lese.....

    Also ich hab mir die Woche erst 2x 1TB Western Digital Elements geholt. Stückpreis bei Amazon 102,95€ inkl. Versand. Günstiger gehts kaum. Warum 2x? Damit ich die Daten einfach direkt redundant habe, da ich einfach alles drauf lagere was ich so habe und noch eine Menge Platz für die Zukunft haben möchte. Eine Platte hängt am Laptop, die andere liegt im Schrank und wird 1x im Monat abgeglichen. Simples System.

    Das Teil wird auch nach 12 Stunden Dauerlaufzeit nur handwarm und ist sehr leise, auch beim kopieren. Die erste Version der Elements war DEUTLICH lauter und gut 3x so heiss im Betrieb.

    Frage mich, warum man diesen sehr beliebten Boliden nicht hier im Test mit aufgenommen hat. die WD Elements 500,640,750 und 1000 ist aktuell die beliebteste Externe. Preis/Leistung einfach gut.


    An-/Ausschalter? Unnötig? Die Elements schaltet nach 15min Nichtbenutzung oder beim Abziehen vom USB Slot automatisch in den Standby, bzw. sich ganz aus. Was will man mehr? Reicht doch... Ich möchte keine mehr mit Schalter haben.

    Vollmetallgehäuse im schicken Design mit sehr guten Gummilagerungen --> Kaum Vibration

    Das Netzteil ist sehr leicht und kompakt, die Platte selbst auch für eine 3,5"

    USB2.0 reicht immer noch locker aus. die Elements kopiert bei mir mit ca. 33MB/Sek im Schreibmodus unter Vista SP1, mir genügt das dicke, schneller kann meine Laptop HDD eh nicht. Warscheinlich ginge mehr an einem entsprechenden PC.

    Aktuell gibts keine bessere Preis-/Leistungs HDD im Externbereich.

    Gruss
  • Crass Spektakel , 13. November 2008 07:40
    Wichtiger als Performance und Platz wäre mir ein Standard für integrierte Stromversorgung. Ich hasse diese Stolperfallenkonstrukte mit je einem USB/ESATA-Kabel, einem Kabel ins Netzteil und einem Kabel aus dem Netzteil in die Steckdose. Warum hat sich da niemals jemand Gedanken gemacht?

    Und kommt mir nicht mit USB-Platten ohne Netzteil: Sowas ist ausserhalb der Spezifikationen (500mA maximal über USB, das reicht für keine 2,5"-Platte und gerademalso für ausgewählte sauteure 1,8" Platten) und geht mit hoher Wahrscheinlichkeit kaputt oder macht den Rechner kaputt.
  • roterteufel81 , 13. November 2008 08:39
    Die Elements 1000GB hat ein Netzteil, dass in etwa aussieht wie ein Handyladegerät, sprich es steclt direkt in der Steckdose und dann einfach ein normales kabel bis zur Platte.

    Im übrigen: Da der Stromanschluss an der Festplatte selbst eine ganz normale 9V Buchse ist, kann man zur Not beim defekt des Netzteils auch ein x-beliebiges Universalnetzteil mit passender Spannung nehmen. Viele andere Platten haben hier nämlich irgendeinen ollen codierten Stecker.

    Gruss
  • cruft , 13. November 2008 13:34
    Sehr guter Testbericht, wie immer, vielen Dank. Schade dass Sie keine Disk von Buffalo getestet haben, die setzen wir hier im Betrieb ein und ich war schon neugierig, wie die so abschneiden (Buffalo Drive Station Combo4 1TB).
  • Anonymous , 14. November 2008 11:43
    mir kommt die 1 tb elements nicht mehr ins haus. hatte sie mir mitte oktobber gekauft, mit ntfs formatiert und zu etwa einem drittel der kapazität beschrieben. was mich von anfang an nervte war, dass sie an meinem drei jahre alten rechner den einen der beiden nach vorne geführten usb-ports blockte, wenn sie selbst im anderen steckte. jedenfalls funzte meine maus dann nicht mehr, deren sender eben den nderen usb-port belegte.
    das beste aber letzte woche: plötzlich waren die daten nicht mehr lesbar, das dateisystem kaputt und mein computerladen konnte nach dreitägigen tests schließlich nur einen hardwaredefekt konstatieren. daten waren nicht mehr rekonstruierbar.
    runtergefallen is sie mir nicht, frisbee hab' ich damit auch nicht gespielt. also ein montagsgerät?
    für mich: nie mehr WD
  • Anonymous , 16. November 2008 15:24
    Mir kommt weder Seagate noch WD nochmal in Frage.
    Grund:
    Vor vielen Jahren:, hatte ich in meinem PC ein SCSI-Laufwerk Quantum Fireball 2GB (wie gesagt, vor vie3len Jahren). Durch Fehlerhaftes Netzteil (mir 50hz/Sek ein-aus-geschaltet) wurde diese zerstört.
    Bekam als Ersatz eine 2GB SCSI von Seagate. Diese wurde nach 8 Tagen vom SCSI-Controler nicht mehr erkannt. Wurde dann umgestauscht und nur 4 Tage später wurde diese nicht mehr vom SCSI-Controler erkannt. Conrad bat mich, meinen ganzen Rechner mit zu bringen. Neuer Controler rein, Platte immer noch nicht da. Neue Platte rein, mein alter Controler rein, die hielt dann den Rest der Zeit,
    Aktuell: Hatte meinen PC mit 'ner 500 GB nachgerüstet. nach 1 J, 11 Mon. bekam diese Fehler. Hab mir schnell zwei 750er Seagate bestellt und eingebaut, konnte mit speziellem Programm (Get Data Back) gerade noch Daten auf die eine neue sichern, dann war Schluß. Hatte nun meine Daten auf der einen neuen Seagate im GetDatBack-Format, und während dem entpacken aus diesem Format auf die zweite neue fiel die mit der Sicherung einfach aus. der Grund: die Platte dreht nicht mehr.
    Ach ja, meine externe Platte die ich bisher hatte, steht zwar Medion drauf, ist aber WD drin. Funktionierte jetzt auch nach 2,5 Jahren nicht mehr.
    Frage: Was soll ich mit eine´m Auto, daß mich nach 5, 30 oder 50 TKM auseinnder fällt.? Kauf ich nicht mehr.

    Das ist meine Erfahrung mit SG und WD. Und die ist keine gute.
  • Anonymous , 16. November 2008 19:50
    Moin,

    was ist eigentlich mit den Externen von Treckstore. Sind die gut????
  • Puh , 21. November 2008 16:31
    So ein Schwachsinn.

    Seagate hat eine 66% längere Garantie, eine 18% höheren Datendurchsatz als das Simpletech. Der Sieger ist doch einwandfrei das Seagate Laufwerk oder hat Simpletech mehr gezahlt? Von der Seagate wurde nicht mal der Preis genannt, war wahrscheinlich gegenüber den Mitbewerbern zu billig oder was?
  • ginoundlouis , 8. Februar 2009 21:37
    Also ich habe mir die Lacie 1TB mit dem Design von Neil Polton jetzt im Februar 2009 gekauft. Die FP hat Fire Wire, USB und E SATA. Ich habe nur Probleme damit. Am Lap-Top läuft sie wunderbar. Am PC ist sie der letzte Heuler. Trägt sich im Gerätemanager ein.. wird auch endlich nach 2 1/2 Wochen rumfummelei endlich erkannt..fährt auch hoch und zeigt auch die Daten, aber von ihr etwas aulesen oder herunterladen geht nur ca. 15 Sek gut, dann.. Fehlermeldung "Windowsfehler beim Datentransfer" ! Der Service von Lacie ist eine absolute Frechheit !!! Auf Anfragen wird nicht richtig reagiert ! Der Kunde ist nur dort ein unangenehmer Fragensteller !! trotz sog. "Support Tickest" keine wirklliche Anwort
    erhalten. Ich kann vom Kauf einer "Lacie" Platte nur abraten !!! Alleine schon bedingt durch den extrem schlechten Kundenservice !!!