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Lenovo: Externe Festplatte mit Verschlüsselung

Von - Quelle: Tom's Hardware

Eine externe Festplatte, die Daten per Hardware-Verschlüsselung sichert, bringt Lenovo auf den Markt. Für den Zugriff auf den Datenträger ist ein PIN-Code am integrierten Ziffernblock einzugeben.

Lenovos USB Portable Secure Hard Drive mit ZiffernblockIn den USA ist die »USB Portable Secure Hard Drive« schon erhältlich, nun soll sie auch auf den europäischen Markt kommen. Oben auf dem Datenträger sitzt ein Ziffernblock, auf dem ein PIN-Code einzutippen ist, damit man an die Daten herankommt.

In den Kapazitäten 160 und 320 GByte bietet Lenovo die Festplatte an. Verschlüsselt wird nach AES-Standard (128 Bit), die Chiffrierung erfolgt laut Hersteller in Echtzeit, außer der PIN-Eingabe müssen Anwender nichts weiter tun, um ihre Daten sicher abzulegen beziehungsweise auszulesen. Mit Energie wird der Datenträger über das USB-Kabel versorgt. Über die im Lieferumfang enthaltene Software sind auch Zugriffsrechte zu vergeben: Bis zu zehn Anwender und ein Administrator dürfen sich als Nutzer registrieren.

Einen Euro-Preis hat Lenovo noch nicht genannt. In den USA kostet das 160-GByte-Modell 180 Dollar, 220 US-Dollar sind für die 320-GByte-Variante fällig.

Es gibt 34 Kommentare.
Weitere Kommentare
  • 3
    anonymous@guest , 19. November 2008 12:13
    Eig. eine nette sache. Ist nur die Frage ob das auch so sicher ist wie es beworben ist. Auf Heise waren ja auch einige usb Sticks mit ähnlichen Funktionen die aber lediglich die Partition ausgeblendet haben.
    Aber Lenovo/IBM traue ich da doch mehr zu ;) 
  • 1
    tonictrinker , 20. November 2008 09:15
    Der Vergleich ist unverhältnismäßig. Die Sticks sind durchweg ziemlich günstige Produkte. Bei dem verschlüsselnden Gehäuse, wurde die AES-Verschlüsselung gar nicht umgesetzt. Es ist anzunehmen, dass das Lenovo-Produkt sein Geld wert ist. Vor allem beim Anspruch, den die Kundschaft stellt, an die dieses Produkt gerichtet ist.
    AES wurde noch nicht geknackt. Es bleibt also höchstens Bruteforce um an die Daten zu kommen - wenn das Laufwerk das zulässt.
    Die Punktverteilung, die heise dort zeigt, macht lediglich deutlich, wie gründlich verschlüsselt wurde, entschlüsselt wird dort noch nicht.
    Einfach mal googlen kann da jeder, es findet sich immer etwas. Aber man sollte schon genauer hinsehen (siehe letzter Link).

    @auser
    Aber du weißt doch gar nicht, wo und ob da der Schlüssel abgelegt ist.
    Wie es schon jemand gesagt hat. Wenn dieser zufällig generierte Schlüssel, beim Abziehen des Laufwerks gelöscht wird, dann kannst du den nirgend auslesen. Denn dieser kann ja jedesmal mit der einzutippenden Zahlenkombination neu generiert werden.

    Was bist du denn nun von Beruf?
  • 1
    masamune , 19. November 2008 14:18
    Es gibt auch keine Sperre an Versuchen wenn man die Platte einfach aus dem Gehäuse holt und an den Rechner hängt.
    Wie gesagt für jemanden der Kryptographisch bissel was auf dem Kasten hat fällt das Ding in weniger als einer Sekunde. Als Schutz vor Herrn Meier der die Platte im Zugabteil findet dürfte der PIN Code aber alle mal ausreichen.
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