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Lenovo: Externe Festplatte mit Verschlüsselung

Von - Quelle: Tom's Hardware | B 34 kommentare

Eine externe Festplatte, die Daten per Hardware-Verschlüsselung sichert, bringt Lenovo auf den Markt. Für den Zugriff auf den Datenträger ist ein PIN-Code am integrierten Ziffernblock einzugeben.

Lenovos USB Portable Secure Hard Drive mit ZiffernblockIn den USA ist die »USB Portable Secure Hard Drive« schon erhältlich, nun soll sie auch auf den europäischen Markt kommen. Oben auf dem Datenträger sitzt ein Ziffernblock, auf dem ein PIN-Code einzutippen ist, damit man an die Daten herankommt.

In den Kapazitäten 160 und 320 GByte bietet Lenovo die Festplatte an. Verschlüsselt wird nach AES-Standard (128 Bit), die Chiffrierung erfolgt laut Hersteller in Echtzeit, außer der PIN-Eingabe müssen Anwender nichts weiter tun, um ihre Daten sicher abzulegen beziehungsweise auszulesen. Mit Energie wird der Datenträger über das USB-Kabel versorgt. Über die im Lieferumfang enthaltene Software sind auch Zugriffsrechte zu vergeben: Bis zu zehn Anwender und ein Administrator dürfen sich als Nutzer registrieren.

Einen Euro-Preis hat Lenovo noch nicht genannt. In den USA kostet das 160-GByte-Modell 180 Dollar, 220 US-Dollar sind für die 320-GByte-Variante fällig.

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  • metal_alf , 19. November 2008 12:01
    lol? ist das nich n bissle "old-school" ? oder lieg ich da falsch?
  • Anonymous , 19. November 2008 12:03
    Wie viel Stellen hat denn die PIN?
    Kann man die Länge selbst bestimmen?
    Die ganze Verschlüsselung nützt nichts, wenn die PIN-Nummer ein Limit von z.B. 3 oder 4 Stellen hat.
    Gut wäre, wenn nach dem 3. Fehlversuch die Daten geschreddert werden.
  • lennyTristano , 19. November 2008 12:03
    Yup, sieht old-school aus. Andererseits: Sicher ist sicher, vielleicht hat man einfach ein "gutes Gefühl" dabei, richtig drauftippen zu müssen...
  • Alle 34 Kommentare anzeigen.
  • bummelch , 19. November 2008 12:30
    naja schreddern muss ja nicht gleich sein. aber 3 fehlversuche sind ne gute idee...
    und das pin pad ist mit sicherheit einfacher zu benutzen als irgendeine software...
    cool wäre noch n fingerprint leser
  • chris1284 , 19. November 2008 12:37
    fingerprint leser nix gut, ruck zuck ist der finger ab und in händen der pösen datendiebe
  • Reavon , 19. November 2008 12:56
    Ein Fingerprint leser ist gut jedoch nur einer der nur funktioniert wenn er einen Puls misst
  • masamune , 19. November 2008 13:11
    Richtig sicher ist das ganze nicht da durch den beschränkten Zeichenumfang (Zahlen 0-9) recht schnell alle möglichen Kombinationen durchgetestet sind. Anders dürfte das Produkt in den USA auch nicht verkauft werden :) 

    Wers sicher haben will sollte dann doch zum bewährten Truecrypt greifen.
  • Anonymous , 19. November 2008 13:13
    Eig. eine nette sache. Ist nur die Frage ob das auch so sicher ist wie es beworben ist. Auf Heise waren ja auch einige usb Sticks mit ähnlichen Funktionen die aber lediglich die Partition ausgeblendet haben.
    Aber Lenovo/IBM traue ich da doch mehr zu ;) 
  • auser , 19. November 2008 13:51
    ReavonEin Fingerprint leser ist gut jedoch nur einer der nur funktioniert wenn er einen Puls misst

    quatsch. es ist total einfach einen fingerabdruck auf ne folie zu übertragen und die auf den eigenen finger. fingerabdruckscanner sind mit unter das unsicherste was sich jeh einer asugedacht hat, wenn man weiss, wer den dazu passenden finger hat.
  • Carsten 9punkt13 , 19. November 2008 14:21
    masamune, ... das sind 10^10 (zehn hoch zehn) möglichkeiten.. also 10000000000 (zehn milliarden) und das nennst du wenig?
  • Anonymous , 19. November 2008 14:40
    "Die ganze Verschlüsselung nützt nichts, wenn die PIN-Nummer ein Limit von z.B. 3 oder 4 Stellen hat."

    Rofl wieso das denn nicht. Wenn das teil nur 4 stellen hat kriegst du es durch brutreforce schon mal nciht mehr in deinem leben geknackt...und deine kinder werden das wohl auch nicht mehr in ihrer lebensspanne fertig bekommen hrhr.
    Design ist klasse - thinkpad eben - schwarz, schlank, edel. Gutes teil wed ich kaufen.
  • masamune , 19. November 2008 14:57
    @ottifant: Wie kommst du denn da drauf? Bei 4 Stellen und nur Zahlen hab ich 10000 verschiedene Möglichkeiten... das dauert keine Sekunde die durchzutesten.
  • kleinemax , 19. November 2008 15:06
    Naja das sind doch aber auch "nur" 10000 möglichkeiten. also da könnte man schon drauf kommen. Das ist dann halt viel Tipperei aber es ist möglich solange es keine Sperre nach ein paar Fehlversuchen gibt.

    Hab hier auch son kleinen Zahlenschloss-Karabiener bekommen und der Schenker wollte mir die Kombi nicht verraten ... da saß ich dann da und usst probieren und probieren aber hatte es oh wunder nach 2 Stunden. Bei 1000 Möglichkeiten sicher einen bissel Zufall aber möglich ;) 

    Dennoch ist das mal was schönes. Simpel einfach und effektiv.

    @masamune

    Wie schnell tippst du .... o.O ??
    Ich mein das is nicht eine kombination auf Pc sondern was manuelles, da musst du jede Kombination selber eintippen... eiei manche leben wohl inner Traumwelt.

    Wenn da auch noch eine Sperre bei zuvielen Fehlversuchen eingebaut ist dann ist es sowieso unrealistich
  • masamune , 19. November 2008 15:18
    Es gibt auch keine Sperre an Versuchen wenn man die Platte einfach aus dem Gehäuse holt und an den Rechner hängt.
    Wie gesagt für jemanden der Kryptographisch bissel was auf dem Kasten hat fällt das Ding in weniger als einer Sekunde. Als Schutz vor Herrn Meier der die Platte im Zugabteil findet dürfte der PIN Code aber alle mal ausreichen.
  • auser , 19. November 2008 15:28
    kleineMax@masamuneWie schnell tippst du .... o.O ??Ich mein das is nicht ne kombination auf Pc sondern was manuelles, da musst du jede Kombination selber eintippen... eiei manche leben wohl inner Traumwelt.Wenn da auch noch ne Sperre bei zuvielen Fehlversuchen eingebaut ist dann ist es sowieso unrealistich

    schonmal drann gedacht, dass ding von der eingabetafel zu trennen und an einen pc zu hängen? ne sperrung nach merhfacher falscher eingabe kann man so ebenfalls umgehen, weil man quasi deren ganze software umgeht und direkt auf die verschlüsselten daten zugreift.

    ein passwort also mit nur 4 dezimalstellen ist in unter 1 sec geknackt.

    dieses ding bietet nur schutz gegen "normale" Diebe. mehr nicht. und ein fingerabdruckscanner ist noch dämlicher, der hilft nur, wenn man das ding verliert. bei einem absichtlichen diebstal ist es einfach an deinen abdruck zu kommen, falls er nicht ohnehin auf der platte zu finden ist :D 
  • Carsten 9punkt13 , 19. November 2008 15:31
    ich denke mal das die platte da entweder so eingebaut/eingegegossen ist das man sie nicht einfach so heraus bekommt
    oder
    der schutzmechanismus mit dem pin etc ist auf der platte ...
  • auser , 19. November 2008 15:41
    Carsten 9punkt13ich denke mal das die platte da entweder so eingebaut/eingegegossen ist das man sie nicht einfach so heraus bekommtoderder schutzmechanismus mit dem pin etc ist auf der platte ...

    man kann alles auseinandernehmen, was mal zusammengebaut wurde!

    irgendwo auf der platte liegen die verschlüsselten daten, zusammen mit dem verschlüsselten encryption key. nur diese alleine bracuht man, um das ding zu entschlüsseln. alle 10000 möglichkeiten des pins ausprobieren und den hash berechnen und damit den encrptionkey entschlüsseln und damit dann die daten.

  • tonictrinker , 19. November 2008 17:10
    Der größte Ulk ist ja, dass hier alle von 4 Stellen labern, im Text darüber aber nichts steht.
    Wenn man zwischen falsche Eingaben eine größer werdende Pause setzt, kann man da lange probieren.

    @auser
    Dass geht sicher, doch dazu gehört Know How über Signalverarbeitung usw. Zum zweiten benötigt man die Datenblätter von dem Ding und die liegen nicht im Netz herum. Es ist auch davon auszugehen, dass sich die Ingenieure Lenovos etwas dabei gedacht haben. Vor allem, weil das Teil ja auch Bussinesskunden ansprechen soll.
    Glaub mir, keiner der Poster hier, ist auch nur im Geringsten eine Gefahr für die Daten auf der Platte.

    Es sieht nicht Old School aus. Aber trotzdem liebe ich dieses Design. ;) 
  • tonictrinker , 19. November 2008 17:13
    Übrigens wären das 10.000.000.000 Möglichkeiten für den Schlüssel.
  • auser , 19. November 2008 18:26
    tonictrinker@auserDass geht sicher, doch dazu gehört Know How über Signalverarbeitung usw. Zum zweiten benötigt man die Datenblätter von dem Ding und die liegen nicht im Netz herum.

    nö braucht man nciht. an die daten (verschlüsselt) auf den platten kommt man ganz einfach ran. es gibt sogar deinste, die z.b. nach einem brand für dich die raw-plattendaten auslesen.
    wo was auf der platte gespeichert ist kann manrecht einfach herausfinden, auch ohne datenblätter.

    tonictrinker Es ist auch davon auszugehen, dass sich die Ingenieure Lenovos etwas dabei gedacht haben. Vor allem, weil das Teil ja auch Bussinesskunden ansprechen soll.
    ach, das wäre nicht das erste produkt, bei dem man erhebliche zweifel gehabt hätte, was man sich dabei gedacht hat. dabei spreche ich dem produkt nicht mal eine berechtigung ab. man kann ja durchaus einen 10 oder höherstelligen pin nutzen - ich ging ja darauf ein, dass hier im speziellen angeblich schon 4 ausreichen.

    Zitat :

    Glaub mir, keiner der Poster hier, ist auch nur im Geringsten eine Gefahr für die Daten auf der Platte.Es sieht nicht Old School aus. Aber trotzdem liebe ich dieses Design.
    [/quote]
    Zitat :

    wenn du nur nen 4stelligen pin nutzt oder meinetwegen 6, dann würde cih eine gefahr darstellen, wenn cih mir dafür denn die mühe machen wollte.

    mit verlaub, aber es gibt keinen grund dir hier zu glauben, da du offenscihtlich zu wenig von der materie weisst, aber dennoch eine ziemlich feste meinung hast. meine meinung gründet sich unteranderem auf meinen beruf und meiner erfahrung, oder anders: damit kenne cih mich aus!

    nichts hindert einen der scih auskennt wirkungsvoll am decodieren des inhaltes bei verwendung eines nur 6stelligen pins. weder, ne eingabewiederholungsbeschränkung noch ein fingerabdruckscanner, noch sonst irgendetwas and diesem gerät.
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