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Semkey: Mitnehm-Computer für die Hosentasche

von - quelle: Tom's Hardware DE

Der Bedarf für Kleinstcomputer wächst. Semkey zeigt auf der CeBIT eine zigarettenschachtelgroße, bootfähige USB-Box mit Windows XP Embedded, Fingerabdrucksensor, (W)LAN und SSD-Festplatte. Dieses Modul besitzt keinen eigenen Prozessor sondern benötigt einen Hostcomputer zum Hochfahren. Dazu kann jeder Computer benutzt werden, sofern er USB-Anschlüsse besitzt und sich im BIOS das Booten per USB aktivieren lässt. Ob dieser nun in einem Internet-Cafe oder bei einem Bekannten steht, spielt keine Rolle.

Semkey konnte sich bei seinem Produkt zunutze machen, dass Microsoft seine Lizenzpolitik für Betriebssysteme geändert hat. Bislang konnte man verbilligte OEM-Lizenzen nur dann anbieten, wenn das Hardware-Modul eine "echte" CPU besitzt. Dies ist fortan nicht mehr unbedingt erforderlich und deshalb darf Semkey auch Windows XP Embedded installieren.

Der Hersteller hat sein Mobile Device auch für Client Virtualisierung vorgesehen: Wenn der Kunde es wünscht, lassen sich natürlich auch andere Oberflächen installieren, beispielsweise VMWare oder Citrix.

Konzepte wie Thin Client, SaaS und Cloud Computing lassen sich ebenso mit dieser kleinen Schachtel realisieren.

Der Semkey holt sich seinen Energiebedarf über die USB-Buchsen. Jedoch muss der Kunde hier aufpassen und stets beide USB-Stecker in den Host-PC stecken, um ausreichend Leistung zu bekommen.

Die Preise für dieses Modell stehen zwar noch nicht fest, jedoch ist davon auszugehen, dass ein Semkey Modul mit 16 GByte SLC Flash circa 300 Euro kosten wird.

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Lord Nelson 03/03/2009 23:00
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Ja, und was kann das Dind jetzt eigentlich? Wenn man eh einen anderen Computer braucht, wozu dann diese Box benutzen? Ich seh hier irgendwie nicht den Sinn...

kmueho 03/03/2009 23:16
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Was soll denn daran ein "Computer" sein? Sieht eher nach einem vorab mit XP bespielten, bootfähigen USB-Stick aus, der mit einem WLAN-Modul und Fingerprintsensor aufgepeppt ist. Und 300 Euronen für 16GByte reißen mich auch nicht gerade vom Hocker.

Interessant wäre, wie denn das "Ding" mit der unterschiedlichen Hardware möglicher Zielrechner klarkommt (z.B. Grafikkarte). Schwiereigkeiten mit Netzwerkkarten wurden ja durch ein eigenes WLAN-Modul umschifft. Und ich wette: Ohne WLAN kein Internet, auch wenn der Zielcomputer per Kabel damit verbunden ist.

Damit kann man halt "seine Umgebung" mitnehmen. Aber dafür würde auch schon eine VMWare-Maschine auf einem 20-Euro USB-Stick ausreichen. Ja,ja ich geb's ja zu: Dazu müsste der kostenlose VMWare-Player auf dem Zielrechner installiert sein....

Taigabaer 04/03/2009 02:25
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Also das ist ja eins der überflüssigsten Geräte die je produziert wurden! :D

Eigentlich müßt man mal ein "Best of Nutzlos" bei THG aufmachen.

Uwe 04/03/2009 10:26
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Ich akzeptiere die Meinung, doch dieses Gerät als nutzlos zu bezeichnen, finde ich ein wenig vermessen. Das soll der Markt entscheiden, ob er es braucht oder nicht. Der Preis entsteht im wesentlichen durch die SSD-Festplatte.

Gruß
Uwe Scheffel
Tom's Hardware

auser 04/03/2009 12:14
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Welchen Nutzen könnte es denn haben, den ein USB Stick und oder eine eSATA/USB-Platte nicht auch bieten?

anonymous 04/03/2009 23:12
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Die Integration der Kommunikationsschnittstellen (LAN/WLAN) - nicht nur Wireless - dient nicht dem "Umschiffen" der Integration der Schnittstellen des Host-Systems. Dahinter steckt vielmehr ein Sicherheitskonzept, welches die Nutzung der potenziell unsicheren Schnittstellen des Host-Systems unnötig macht. Der Zugriff ist gewollt unterbunden.

Der MLC-Speicher eines USB-Sticks ist mit dem im SEMKEY verbauten SLC qualitativ nicht vergleichbar!

auser 05/03/2009 11:23
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und? dann doch leiber für 300 euro ein netbook. dann bin ich noch unabhängiger. ich sehe immer noch nicht irgendeinen grund dieses gerät zu kaufen. in welcher situation sollte dieses gerät sinnvoller sein als bereits exestierende lösungen?

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