Intel testet eine neue Methode, um die Kosten für die Kühlung und Stromversorgung von Servern zu senken – indem sie in Öl versenkt werden.
Mit Mineralöl gekühlte Systeme gibt es zwar schon eine ganze Weile, aber Intels Ansatz scheint eine moderne Interpretation dieses Themas zu sein. Nach einem Jahr diverser Tests dieser neuen Art der Serverkühlung gab das Unternehmen nun bekannt, dass es mit den Ergebnissen seiner Versuche sehr zufrieden sei. Intel war unter Nutzung des Mineralöl-Kühlsystems CarnotJ von Green Revolution in der Lage, sowohl die Kühl- als auch die Energiekosten zu senken.
Laut Intel verwendeten die getesteten Server nur zwei bis drei Prozent des Energiebedarfs auf die Kühlung – bei Standard-Servern sind es normalerweise 50 bis 60 Prozent. Selbst die effizientesten Rechenzentren weltweit – die von Google und Facebook – verwenden immer noch 10 bis 20 Prozent auf die Kühlung.
Das Hauptvorteil der Mineralölkühlung: Sie ist vergleichsweise billig und kann für eine große Bandbreite von Geräten von kleinen Computer bis hin zu massiven Servern skaliert werden. Da Mineralöl nicht leitend ist, gibt es keine Kurzschlüsse; die Hardware wird nicht geschädigt. Andererseits geht durch das Eintauchen der Hardware in das Öl die Garantie verloren – und die Reinigung der Hardware und die Entfernung des Mineralöls kann sich als ziemlich schwierig erweisen.
Diese Kühlungsmethode dürfte für massive Server-Arrays definitiv interessant sein, da sie Kühlungs- und damit Energiekosten spart. Der einzige Nachteil ist, dass man schmutzige Hände bekommt und das Öl alle 10 Jahre oder so ausgewechselt werden muss.


oder so ^^
Oder man könnte praktischer Weise als Untermieter in einem Rechenzentrum noch eine Frittenbude einquartieren *lol*
(heimnapalmbombenerfahrung inklu.)
Frage an Intel: Gibts das Ding auch als Kombi mit Diesel? Und verträgt das Ding auch E10?
Dann wären die Daten nicht mehr in der Cloud, sondern on the Road! ;-)))
Was aktuelle Prozis ohne Kühler machen wüsste ich auch gern
Hier der Eigenbau von THG aus dem Jahr 2006.
http://www.tomshardware.de/Eigenbau-ol-PC,testberichte-1342.html
Vielen Dank.. ist mir allerdings bekannt.
Die betonung lag auf "mal wieder".. halt in aufgehübscht und Up-to-Date
Genau diese Sachen machten THG einzigartig.
Öl-PC
Beamer-Eigenbau aus TFT und Projektor
AMD`s abrauchen lassen
Sowas gab es schon ewig nicht mehr.
Seit geraumer Zeit werden nurnoch Beiträge hingerotzt.
Mit hingerotzt mein ich das es einfach nurnoch normale News sind welche man überall im Netz findet.
Grammatik sowie Rechtschreibfehler findet man mittlerweile wohl auch in jedem "Artikel".
BACK TO THE ROOTS!!
Es ist halt noch nicht so weit, dass man größere Serverfarmen ausschließlich auf SSDs laufen lassen kann. Und die Schweinerei, die z.B. ein Board-Wechsel so nach sich zieht, will ich mir lieber gar nicht vorstellen. Dann rutscht das Personal auch so durch die Gegend wie die bei McD hinter der Theke *lol*
Die Kühlkörper haben vor allem größere Abstände zwischen den Lamellen, da sie auf die Viskosität des Öls angepasst werden müssen.
Entscheidend ist aber z.B., daß in den Rechnern selbst keine Lüfter mehr verbaut werden, sondern die Server in einen konstanten Ölstrom getaucht werden.
Es wird dann nicht mehr wahrlos der ganze Raum gekühlt und das Öl kann sogar direkt durch die Wärmetauscher (auf dem Dach oder wo auch immer) fließen. Also wird dort ein verlustbehafteter Wärmetauscher gespart.
Das sind sehr große Klimaanlagen. Bei großen Rechenzentren gibt es sogar eigene Kühltürme.
Bedenke, daß eine kleine popelige mobile Stand-Klimaanlage bereits spielend 1,5kW verbrät und Du damit einen kleinen Raum runterkühlen kannst.
Wenn Du in diesen Raum nun 300 Server stellst, dann wird die kleine Klimaanlage das nicht einmal ansatzweise schaffen.
Aber es ist eben durch entsprechende Wärmetauscher oder eben sogar Kühltürme möglich auch große Rechenzentren in den Griff zu bekommen.
Ja, wenn das nicht total ungeeignet wäre, wäre es wirklich nicht übel. Admins hätten dann Drahtkörbe in der Ecke und Fritten im Tiefkühlschrank und würden den halben Tag nur noch im RZ verbringen.
"Wir müssen auf den Servern in diesem Rack einen Stresstest machen. ... nein, es gibt keine Probleme mit den Servern, aber die Pommes sind zu blass."
Allerdings ist der Mensch ein Gewohnheitstier .. von daher müssten da schon enorme Einsparungen drin sein bevor das auch nur ein Provider in seinen RZ verwendet (der Punkt mit den dreckigen Fingern ist da durchaus ein zu berücksichtigender Faktor)
und wenn man nun die so gewonnene energie nicht einfach in die umwelt bläst sondern damit z.b. heisswassser herstellt im winter die gebäudeheizung unterstützt und im sommer das ganze in einem erdspeicher lagert dann kann man sehr sehr effizient mit der umgehen.
aktuelles beispiel hierfür die uni zürich. oder das neue rechenzentrum in locarno
Gegen den einfachen Abrieb der Pumpen helfen vermutlich ein paar gute Filter im Kreislauf.