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Was darf's sein? Server-Hardware

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Nicht immer muss es wie hier ein Dual-Xeon mit teurem ECC-Speicher und 64-Bit-PCI-X sein. Als Server im Büro reicht ein kleiner Pentium 4 mit ausreichend Speicher und einem RAID-Verbund zur Absicherung gegen Festplattendefekte.

Eine detaillierte Abhandlung über das Für und Wider bestimmter Komponenten starten wir an dieser Stelle nicht. Stattdessen wollen wir ein paar Grundlagen ansprechen, um dann direkt mit der Windows-Installation fortzufahren.

Grundsätzlich ist jeder Rechner tauglich für den Windows Server, sofern er den Mindestanforderungen entspricht. In Abhängigkeit der gewünschten Aufgaben ergeben sich naturgemäß bestimmte Voraussetzungen. So sind Datenbanken oder Mail-Server gerne speicherintensiv, viel RAM muss also her. Als Fileserver müssen die Festplatten entsprechend dimensioniert sein.

Während Maschinen mit vier Itanium-, Opteron- oder Xeon-Prozessoren nicht ohne handfeste Gründe und das entsprechende Budget ins Haus kommen, so sind Ein- und Zweiprozessor-Server die meist verkauften Vertreter. AMDs Opteron kommt so langsam richtig in Fahrt, während der Xeon von Intel seit mehreren Generationen gerne erste Wahl ist.

Die Verwandtschaft von Xeon und Pentium 4 ist jedoch recht hoch, weshalb wir für einfache Serversysteme in kleinen und mittleren Unternehmen den einzelnen Pentium 4 mit Hyper Threading durchaus empfehlen können, da dieser hohe Leistung und zahlreiche ausgereifte Plattformen bietet. AMD ist etwas im Hintertreffen, da die aktuellen Chipsätze vor allem für Multimedia-Aufgaben vorgesehen sind. Im Zweifelsfall empfehlen wir, gleich zu einem "kleinen" Opteron zu greifen, diese sind den gleich teurer Intel-Chips mindestens ebenbürtig, teils sogar besser. Von 64-Bit-Verarbeitung ganz zu schweigen.

Je nach Wichtigkeit und gewünschter Verfügbarkeit des Servers gehören eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung), redundante Netzteile sowie ein RAID-Array mit auf die Einkaufsliste.

Erwähnen wollen wir zudem auch die möglichen Netzwerkschnittstellen eines Servers. Kommt der Rechner nur im Intranet zum Einsatz, so genügt in den meisten Fällen ein Netzwerkcontroller. Hier empfehlen wir in jedem Fall Gigabit-taugliche Modelle, die auf vielen Hauptplatinen bereits integriert sind. Soll der Server auch den Internet-Zugang realisieren, so wäre eine zweite Netzwerkkarte erforderlich.

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