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Sharkoon: LAN-Adapter für USB-Geräte

von - quelle: Tom's Hardware DE

Sollen beispielsweise USB-Drucker oder -Festplatten auch für andere Anwender im Netzwerk verfügbar sein, bieten sich Sharkoons USB-LANPorts an: Sie binden auch Geräte ohne Ethernet-Port ins Netz ein.

USB LANPort 100

Zwei Versionen hat Sharkoon heute vorgestellt: Das Modell USB LANPort 100 und das Modell LANPort 400. Der Name ist Programm: Ersterer bietet nur einen USB-Anschluss und kostet 22,99 Euro, das 400er-Modell für 36,99 Euro stellt vier USB-Ports zur Verfügung.

Mit den Kästchen sind USB-Geräte ohne Ethernet-Port wie Festplatten, Drucker oder auch nur simple USB-Speichersticks in Netzwerke einzubinden. Die Ausstattung ist schlicht, aber ausreichend. Einen beziehungsweise vier USB-Anschlüsse, eine RJ45-Buchse, ein Anschluss für das mitgelieferte Netzteil – das ist alles.

USB LANPort 400Auf gewohnte Netzwerkfunktionen muss man allerdings verzichten. Greift ein User im Netz auf eines der USB-Geräte zu, ist es für alle anderen gesperrt. Laut Sharkoon kann man jedoch Freigabeaufforderungen verschicken. Auf allen Client-PCs, die auf die LANPorts zugreifen sollen, sind entsprechende Sever-Software beziehungsweise Gerätetreiber zu installieren. Praktisch: Die Rückenplatte ist magnetisch, um die Adapter beispielsweise an einem PC-Gehäuse anzubringen.

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bluray 27/11/2009 16:41
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Für einen Einzelanwender sicher interessant, wenn er eine bestehende Infrastruktur auf Ethernet aufgebaut hat und seine USB-Geräte ohne laufenden PC ansteuern will... aber ansonsten für Mehrfachzugriff einfach nicht ausgelegt...

Gut, mir ist jetzt nicht genau bekannt, wie die Umsetzung von USB auf Ethernet erfolgt, aber das muss ja auch eine kleine CPU machen. Eine Switchfunktion sollte diese doch auch abkönnen und die Pakete entsprechend forwarden können... Solche Switch-Chips, die Minimalstfunktion habem, sollten durchaus in diesem kleinen Kästchen Platz finden...

Durchaus richtiger Ansatzweg, aber nicht ganz zuende gedacht aus meiner Sicht!

KatSeiko 27/11/2009 19:10
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Zitat :Praktisch: Die Rückenplatte ist magnetisch, um die Adapter beispielsweise an einem PC-Gehäuse anzubringen.
Alternativ lassen sich damit Festplatten beschädigen und Floppys löschen.

Asmodis 27/11/2009 19:51
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-0+

Festplatten werden durch ihr geschlossenes Metalgehäuse wesentlich weniger durch Magnetfelder beeinträchtigt als irrtümlich angenommen. Und wer noch Floppys sein eigen nennt... nunja der hat andere Sorgen. Ich habe zwar noch ein Diskettenlaufwerk aber der einzige Verwendungszweck ist für mich gerade nur die Einbindung von SATA/RAID Treiber in eine XP-Installation.

aconst 27/11/2009 20:28
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-1+

Werden auch NTFS Platten über USB erkannt?

Ich hatte die Überraschung mit so einen USB-LAN Adapter von Sinology, dass er meine USB NTFS Festplatte nicht erkennt. Der Adapter wollte unbedingt meine Festplatte erst formatieren, was für eine halb-volle Back-up Platte eher suboptimal wäre. Die Platte blieb weiter über USB direkt an meinem Rechner verbunden.
:)

hunter1217 27/11/2009 23:07
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-0+

Ganz nett besonders für Drucker im Heimnetzwerk, da die wahrscheinlichkeit beim häuslichem Gebrauch eher klein ist das 2 PC`s zugreifen. Bei Festplatten sieht das wiederrum anders aus.

anonymous 28/11/2009 00:23
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-0+

Für einen Netzwerkdrucker ist diese Umsetzung nicht wirklich zu gebrauchen, leider eignet sich für so einen Einsatz kaum ein USB-LAN-Adapter - dafür wird schon ein richtiger Printserver gebraucht...
@bluray: Das Problem ist USB... denn USB basiert auf einem Host->Client System. Bei diesen Adaptern erstellt die Software eine Kopplung des PC an den Adapter und lässt dann die Daten des USB-Ports über das Netzwerk übertragen - das ganze funktioniert also wie ein langes USB-Kabel - ein einfaches Umswitchen ist also nur durch umstecken des Kabels(Software Kopplung mit einem anderen PC) möglich.
Für ein intelligentes Switchen beim Adapter wäre somit eine zusätzliche Emulation des angeschlossenem Gerät an den gerade nicht "aktiven" Verbindungen nötig und des weiteren ein Programm, dass alle ankommenden USB-Signale analysiert und dann entsprechend koppelt(Was passiert, wenn zwei Leute gleichzeitig drucken wollen?).Der Drucker(oder jedes andere USB-Gerät) kennt schließlich immer nur einen Host und von diesem bekommt es die Befehle.

Wir nutzen hier mittlerweile einen Printserver(mit angeschlossenem Drucker) und zwei direkt netzwerkfähige(LAN und WLAN) Multifunktionsgeräte, wobei ich eindeutig die Multifunktionsgeräte bevorzuge: Installation war sowohl unter Win7/Vista/XP als auch MacOS X einfach und schnell erledigt.

Peter13779 28/11/2009 02:24
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Diese Lösung aber von Zyxel setze ich seit einiger Zeit ein. Das schönste ist, dass man damit sogar eine USB Webcam oder Soundkarte mobil machen kann. Damit ergeben sich einige schöne Möglichkeiten.

Auch um ältere Telefonanlagen (ohne LAN Port) zu administrieren ist das sicher eine schöne Lösung ;-)

jean luc bizarre 28/11/2009 12:46
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-0+

Ich glaub ich hab nicht ganz verstanden wo hier Probleme liegen sollen. Vllt kann mich jemand aufklären.
Kann ich kann an das Ding also eine externe Festplatte anschließen und mit meinem Netzwerk verbinden.
"Auf gewohnte Netzwerkfunktionen muss man allerdings verzichten. Greift ein User im Netz auf eines der USB-Geräte zu, ist es für alle anderen gesperrt. Laut Sharkoon kann man jedoch Freigabeaufforderungen verschicken"
Was bedeutet das im (praktischen) Klartext? Ich finde die Lösung an sich recht interessant, denn unsere WG-Festplatte hängt im Moment an meinem alten Laptop. Den hab ich zwar undervolted, jedoch verbraucht der trotzdem eben noch seine 28Watt und das ist auf dauer für Studis echt teuer. Son Ding wäre bestimmt um einiges energiesparender, aber wenn immer nur eine Person zur gleichen zeit auf das Ding zugreifen kann, wäre das in einer 7-Personen WG mit gut 12 Computern etwas dürfig. Wie sieht es zusätzlich mit den Übertragungsgeschwindigkeiten aus? Als wir die Festplatte über den Router angeschlossen haben, hatten wir übertragungsraten von 2,5MB/s, jetzt (über den Laptop) ist USB limitierend bei 30MB/s. Was kann man denn von diesem Adpter erwarten? Ist da überhaupt Gigabit-Lan vorhanden?
Wär cool wenn mich hier jemand aufklären könnte. Und wenn das Teil wirklich nicht für unsere Zwecke geeignet ist, gibt es (günstige) Alternativen?
Danke schon mal im voraus

Lexington 30/11/2009 09:25
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-1+

Das

Jean Luc Bizarre :
Ich glaub ich hab nicht ganz verstanden wo hier Probleme liegen sollen. Vllt kann mich jemand aufklären.Kann ich kann an das Ding also eine externe Festplatte anschließen und mit meinem Netzwerk verbinden. "Auf gewohnte Netzwerkfunktionen muss man allerdings verzichten. Greift ein User im Netz auf eines der USB-Geräte zu, ist es für alle anderen gesperrt. Laut Sharkoon kann man jedoch Freigabeaufforderungen verschicken"Was bedeutet das im (praktischen) Klartext? Ich finde die Lösung an sich recht interessant, denn unsere WG-Festplatte hängt im Moment an meinem alten Laptop. Den hab ich zwar undervolted, jedoch verbraucht der trotzdem eben noch seine 28Watt und das ist auf dauer für Studis echt teuer. Son Ding wäre bestimmt um einiges energiesparender, aber wenn immer nur eine Person zur gleichen zeit auf das Ding zugreifen kann, wäre das in einer 7-Personen WG mit gut 12 Computern etwas dürfig. Wie sieht es zusätzlich mit den Übertragungsgeschwindigkeiten aus? Als wir die Festplatte über den Router angeschlossen haben, hatten wir übertragungsraten von 2,5MB/s, jetzt (über den Laptop) ist USB limitierend bei 30MB/s. Was kann man denn von diesem Adpter erwarten? Ist da überhaupt Gigabit-Lan vorhanden?Wär cool wenn mich hier jemand aufklären könnte. Und wenn das Teil wirklich nicht für unsere Zwecke geeignet ist, gibt es (günstige) Alternativen?Danke schon mal im voraus



So wie ich das verstanden habe, kannst du den LAN/USB ein bzw. 4 Ports übers Netzwerk als Remote USB Port einbinden. Dann ist dieser Port fest deinem gerätz zugeordnet worden und du bekommst auf deinem PC die entsprechende "Neu Hardware gefunden" Meldung zur Treiberinstallation. Damit jemand anderes diesen USB Port verwenden kann, um zum Beispiel den dort angeschlossenen Scanner zu benutzen, muss diese verbindung erst wieder aufgelöst werden. Um Geräte, die vergleichsweise wenig genutzt werden wie z.B. einen Scanner oder die Datensicherungsplatte mit mehreren Usern zu nutzen mag das gehen, aber geräte die häufig von unterschiedlichen Usern benutzt werden wie z.B. Drucker oder Festplatten mit gemeinsamen Zugriff ist das wohl eher zu unkomfortabel, da gibt es dann dezierte bessere Lösungen wie NAS oder LAN Drucker/Printserver.
Für deinen Zweck, also die Medienplatte in der WG wohl eher ungeeignet.

Peppito82 30/11/2009 10:32
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Das ist irgendwie suboptimal, warum täuscht das Gerät nicht dem angeschlossenen USB gerät einen PC vor?

Also PC1 Schickt etwas zum Drucken, Pc2 ebenso und der USB Adapter tut so als wäre er PC3 und der Drucker an ihn angeschlossen. Dann wäre es so als würde nur ein PC alle Anforderungen stellen und dem Netzwerk täuscht der Adapter wiederum ein PC vor wo alles Freigegeben ist.

Naja wenn alles so einfach wäre, wäre es wohl schon auf dem Markt.

thelittle 30/11/2009 12:32
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-0+

Dann wäre das Gerät schlicht teurer, weil die Funktion, welche hier beschrieben wird, dann wieder ein Printerserver! (...)

Hier geht es aber darum, einen remote USB Port zu haben.

Ganz simpel: Man kennt sicher die sog. Umschalter, um parallel Drucker auf 2 oder 4 PCs zu verbinden. Nehmen wir da jetzt noch einen manuellen, statt intelligenten, dann haben wir genau die obige Lösung.

In diesem Sinne!

jean luc bizarre 30/11/2009 18:19
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@Lexington:
Herzlichsten Dank für deine Ausführungen, dann werd ich wohl weiter meinen Laptop als Fileserver benutzen müssen.
Liebe Grüße, der flo

aarfy 01/12/2009 16:33
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Geilomat.. jetzt brauch ich nur noch ein "rugedized" 2 zeiliges USB Display.. Kennt da jemand was passendes?

fffcmad 02/12/2009 18:01
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KatSeiko :
Alternativ lassen sich damit Festplatten beschädigen und Floppys löschen.



Quatsch.

jean luc bizarre 03/12/2009 00:18
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Hat das Dinge eigentlich dann ne eigene Mac-Adresse? Also wenn das Ding in einem Netzwerk installiert werden soll, in dem die MAC-adresse jedes Teilnehmers vorher freigeschaltet werden muss, funktioniert das dann?
Gilt dieser Adapter also als eigenständiger Computer?

anonymous 03/12/2009 11:10
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-0+

Es muss eine eigene MAC haben.

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