Marvell zeigt Steckdosen-PC
»SheevaPlug« heißt der Rechner in der Größe eines Netzteils, den Marvell ankündigt. Das Linux-System benötigt nur wenig Energie und soll Heimnetzwerke verwalten.
SheevaPlug wird direkt an eine Steckdose gesteckt und soll laut Marvell als Heimserver dienen. Das Konzept nennt Marvell »Plug-Computing«. Angetrieben wird der Mini-Rechner durch eine CPU mit 1,2 GHz Taktrate. Der Arbeitsspeicher ist 512 MByte groß, Programme und das Betriebssystem sind auf einem ebenfalls 512 MByte großen NAND-Flashspeicher zu installieren.
Verbindung zur Außenwelt und zu Massenspeichern wie beispielsweise Festplatten nimmt SheevaPlug per Gigabit-Ethernet-Anschluss, einer Mini-USB-Buche und einem SIDO-Anschluss auf. Nur fünf Watt nimmt SheevaPlug auf, weshalb der Rechner laut Marvell permanent eingeschaltet sein darf. Als Betriebssystem dient Linux, unterstützt werden diverse 2.6-Kernel-Distributionen. Bislang steht nur ein Entwickler-Kit für 99 US-Dollar zur Verfügung. Später soll der Preis für SheevaPlug auf etwa 50 US-Dollar sinken.
»Mit SheevaPlug haben wir eine offene Computing-Plattform für Entwickler in einem verbraucher- und umweltfreundlichen Formfaktor geschaffen«, so Simon Milner, Vizepräsident und General Manager bei Marvells Enterprise Business Unit. »Wir wollen damit die Entwicklung und Verfügbarkeit innovativer Software und Services zu Hause beschleunigen«.
Zum Heimserver wird die Hardware freilich erst mit entsprechender Software. Pogoplug beispielsweise bietet laut Pressetext erste Anwendungen an, mit denen externe Festplatten über SheevaPlug ans Internet anzubinden sind.
Bilder/Grafiken: Marvell
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2xEthernet und das Ding währe schon bestellt
Sieht wie eine Super Nintedo von 1989 aus
@Hellsing: Kauf doch ein USBEthernet-Dongle.
Jaja, ist nicht das gleiche, aber damit wäre die Funktionalität nachrüstbar. Solange Du auf die Verwendung als kleiner Router anspielst, dürfte die Leistung dafür dicke ausreichen (Oder hast Du mehr als 100Mbit Internetanbindung? *g*)
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Größe und Stromverbrauch sind aber schon beachtlich. Schön, daß überhaupt GbE eingebaut wurde! Weniger schön ist dann schon ehr, daß man diesen Klotz irgendwo einstöpseln muß und dadurch Steckdosen Blockiert werden.
Für den Hersteller wäre es vielleicht nicht die schlechteste Idee, wenn er eine zweite Version mit 50cm oder 1m Kabel anbieten würde.
Und wie soll ich Crysis darauf zocken, LOL das teil hat ja nichtmal HDMI
/irnoie off
Find ich Klasse, mal schaun wann's lieferbar ist.
naja Ghostrider bin ja hier schon gut ausgestattet mit Technik. Der Dongle währe wieder ein schritt in die falsche Richtung nämlich der Miniaturisierung , naja mal abwarten vielleicht rüsten Sie es ja mal nach
Wie installiert man darauf ein OS? Ich hab keinen Schimmer, was dieser SIDO-Anschluss kann, aber irgendwie fehlt mir an dieser Stelle ein Monitor, ohne den ich für meinen Teil kein Betriebssystem aufsetzen könnte...
@KatSeiko:
Es gibt doch (sogar bei Windows) "unattended" installationen. Vollkommen automatisiert ohne Benuterinteraktion.
Da ist schon ein Linux drauf installiert. Es ist wohl ehr so gedacht, daß man das OS beibehält.
Dieses Teil ist wohl nur remote zu benutzen.
Das ist kein SIDO-Anschluss, sondern ein SD I/O, ein Steckplatz für normale SD-Karten
Weniger schön ist dann schon ehr, daß man diesen Klotz irgendwo einstöpseln muß und dadurch Steckdosen Blockiert werden.Für den Hersteller wäre es vielleicht nicht die schlechteste Idee, wenn er eine zweite Version mit 50cm oder 1m Kabel anbieten würde.
Ich wünsche alle Probleme würden sich soeinfach lösen lassen: Kauf Dir ein (Strom-) Verlängerungskabel!
@Knueho:
Ja, warum umständlich, wenn es auch einfach ginge.
Kaufst Du für jedes Netzteil, welches die gleiche Bauart hat, eine eigene Verlängerungsschnur?
Es wäre für den Hersteller ein leichtes den "Stecker" austauschbar zu machen. Modular. Nicht nur für jede Verkaufsregion, sondern eben auch als Version mit Kabel.
Austauschbare Stecker für verschiedene Regionen habe ich schonmal an einem Gerät gesehen. Ähnliche Bauform - das geht also.
Nunja, ist heute wohl zuviel erwartet, daß der Hersteller sich bemüht. Soll doch der Kunde zusehen, wie er es hinbekommt. Hauptsache die Produktion wird 2 Cent billiger.
(Wobei das modulare Konzept weltweit gesehen günstiger sein könnte, da man nur noch ein Gerät und die passenden Stecker braucht...)
Kann man da auch nen kleines XP draufhaun ich habe nen paar USB geräte die nur xp treiber haben dann würde ich mir das teil für nen fuffy holen.
Kann man da auch nen kleines XP draufhaun ich habe nen paar USB geräte die nur xp treiber haben dann würde ich mir das teil für nen fuffy holen.
Und was ist das so spezielles, dass Linux das nicht out-of-the-box unterstützt, wie so das meiste - ohne extra kernel module?
Hmm... seit ich Linux nutze, brauchte ich für meinte Zwecke bei noch nichts irgendwas an "Treibern". Anschließen, arbeiten - Ubuntu.
Was soll die Kiste mehr als meine FritzBox können ? In meinen Augen...unnötig...Privat nutz ich ein Gerät für alles...im Business-Bereich is es Spielkram
@KOR
Laut Produktbeschreibung auf der Herstellerseite scheint da ein ARM-Prozessor drinnen zu sein. Also wenn Windows, dann höchstens CE. Ist aber ein sehr interresantes Gerät. Reicht für viele Anwendungen, egal ob ftp-server, samba-server, Firewall, p2p-client oder auch als quake-server. Linux sehe ich da eher als Vorteil gegenüber Windows CE, für letzteres Treiber zu bekommen kann schon problematisch werden. Davon abgesehen, dass Linux im Serverbereich ohnehin ne bessere Figur abgibt.
"Austauschbare Stecker für verschiedene Regionen habe ich schonmal an einem Gerät gesehen. Ähnliche Bauform - das geht also."
)
Japp, hat z.B. mein Ladegeraet vom Blackberry Storm und ich glaube auch die Ladegeraete vom Ipod (sorry
Wenn das Teil noch W-Lan hätte, wäre dass optimal.
SIDO ist doch dieser rapper oder nicht?
SIDO ist doch dieser rapper oder nicht?
aaaaaaahhh. beleidige den rap nicht. sido ist ne witzfigur!
Wieso gibt man "auser" für den Kommentar ein "Daumen runter" bzw gleich zwei davon? *schulternzuck*

Da hat sich wohl ein junger Fan gleich auf den Schlips getreten gefühlt...
[Fall derjenige es liest: Ein Schlips ist ein Binder, den man um Hemden mit Kragen trägt. Kennst Du VIELLEICHT von Deinem Vater, Opa oder sonstigen älteren Bekannten. Eventuell hast Du auch schonmal einen Lehrer mit soetwas gesehen, falls es in Deiner Familie nicht der Fall sein sollte.]
*duck&weg*
Wer Ironie findet, der darf sie behalten.
dabei hat sido wirklich nichts mit rap zu tun. mittlerweile weiß ich auch warum er eine maske trägt. bei dem babyface hät ihm doch niemand das möchtegern gangster-rapper-image abgekauft.
@KORLaut Produktbeschreibung auf der Herstellerseite scheint da ein ARM-Prozessor drinnen zu sein. Also wenn Windows, dann höchstens CE. Ist aber ein sehr interresantes Gerät. Reicht für viele Anwendungen, egal ob ftp-server, samba-server, Firewall, p2p-client oder auch als quake-server. Linux sehe ich da eher als Vorteil gegenüber Windows CE, für letzteres Treiber zu bekommen kann schon problematisch werden. Davon abgesehen, dass Linux im Serverbereich ohnehin ne bessere Figur abgibt.
find ich auch.
n integrierter Powerline-Adapter wär cool, dann bräuchte man nich mal kabel verlegen.
hab zur zeit nen Atom laufen und der hat das vierfache gekostet da leg ich mir doch lieber das sheeva zu.