Shuttle OMNINAS KD20 - Einstiegs Netzwerkspeicher im Test

Shuttle ist vor allem für seine Mini-PCs bekannt. Mit dem OMNINAS KD20 haben die Taiwaner aber auch ein NAS im Portfolio. Klein ist es, aber auch brauchbar? Lassen wir uns überraschen!

2012 bekam die Familie der NAS-Hersteller mit Shuttle und seiner OMNINAS Serie Zuwachs. Das 1983 in Taiwan gegründete Unternehmen war bis dato für seine Mini-PCs bekannt. Das OMNINAS KD20 ist mit einem Straßenpreis von 130 EUR als 2-Bay-Gerät das Einstiegsmodell. Daneben bietet Shuttle noch das etwas besser ausgestattete OMNINAS KD21 an, welches auf dem Deutschen Markt derzeit jedoch nicht zu haben ist.

Die Hardware basiert auf der nicht mehr aktuellen NAS7821, einer NAS System-on-a-Chip Solution (NAS SoCs) des amerikanischen Herstellers PLX. Darauf verrichten zwei Dual Core ARM 11 mit je 750 MHz ihre Arbeit. Mit 256 MB DDR2 Speicher ist nur die Hälfte der möglichen 512 MB Speicher verbaut. Auch bei der Funktionalität wurde abgespeckt: Eine Verschlüsselung, wie sie vom NAS7821 unterstützt wird, wurde bei dem OMNINAS KD20 nicht umgesetzt. Neben der fehlenden Verschlüsselung fällt auch auf, dass sonst schon seit Jahren in NAS übliche Funktionen wie E-Mail Benachrichtigung im Fehlerfall, FTP Server usw. nicht zum Funktionsumfang des KD20 gehören.

Dafür wurden dem Gerät zu den rückseitigen zwei USB 2.0 Ports an der Front ein USB 3.0 Port und ein Card-Reader spendiert. Kann das OMINIAS KD20 dennoch im Praxistest überzeugen?

Technische Eckdaten Shuttle OMNINAS KD20

CPU
Dual Core ARM11
Taktrate2 x 750 MHz
RAM256 MB DDR2 (nicht aufrüstbar)
Speichermax. 2 x 2,5” / 3,5” SATA 3Gb/s HDD/SSD
max. 8 TB Bruttokapazität
Anschlüsse1 x Gigabit Ethernet RJ45
1 x USB 3.0
2 x USB 2.0
1 Cardreader für SD,SDHC,SDXC Flashspeicherkarten
Art der Statusanzeige
5 Status-LEDs
Abmessungen17 cm (H) x 9 cm (B) x 22,5 cm (T)
Gewicht2,2 kg
Straßenpreis zum Testzeitpunktca. 130 Euro
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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • fffcmad
    Bei der Aussage zu den fetsplatten was Temperatur angeht sollte man sehr vorsichtig sein. Das ist immer vom Modell abhaengig. Die NAS macht es genau richtig. Sie kuehlt nicht mehr als noetig. 54°C sind zwar schon ein wenig hoch, aber ungefaehrlich fuer die Platten. Festplatten leiden eher bei zu starker Kuehlung statt beim Betrieb in vom Hersteller freigegebenen Temperaturbereichen.
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  • Michalito
    Oder man kauft die richtigen Festplatten dafür. Wenn man schon so eine Kiste kauft.
    http://www.seagate.com/files/www-content/product-content/pipeline-fam/pipeline-hd/video-3-5-hdd/de/docs/video-3-5-hdd-data-sheet-ds1783-1-1302de.pdf
    Vom Hersteller bis 75 Grad freigegeben. In meinen Augen sowieso eine sehr interessante Festplatte für Storage und Home Raid. Aber bisher noch keinen Test gefunden.... THG? Schaut sie euch doch mal ganz uneigenützig an....;-)
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