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Temperaturen & Kühlerliste

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Testaufbau

Im Hinblick auf den Einsatzzweck und die angesprochene Zielgruppe haben wir die CPU bei allen Tests im Modus mit praxisnahen 125 Watt TDP getestet. Damit ist das Maximum identisch mit den aktuellen Quadcore-CPUs im mittleren Preissegment, wobei die meisten Anwender in dieses Gehäuse sicherlich CPUs mit niedrigerer Verlustleistung verbauen werden. Verbaut wurde bei allen folgenden Messungen die passive Geforce 8400 GS, da die GTX 260 nicht ohne Ausbauten ins Gehäuse passte. Der Vorteil einer Messung mit der passiven Karte liegt zudem in der Betrachtungsmöglichkeit, ob der Airflow innerhalb des Gehäuses reicht, um auch eine passive Karte optimal zu kühlen. Die Erwärmung der CPU wurde mit Prime95 (small FFTs) und die der GPU mit Furmark in gemeinsamer Laufzeit erzwungen. Gemessen wurde in jedem Durchlauf nach 30 Minuten, wobei sich die Werte bereits spätestens nach ca. 10 Minuten stabil einpendelten.

Temperaturen und Stromverbrauch mit Boxed-Kühler   


Raumtemperatur
CPU Kern (Tcore)
CPU Gehäuse (Tcase)
GPU (Diode)
Stromverbrauch (Gesamtsystem)
Idle
22°C
30°C / 32°C
26°C
48°C
66 Watt
Vollast
22°C
54°C / 54°C
47°C
64°C
175 Watt

 

Das verwendete Wattmeter liefert recht verlässliche Ergebnisse

Temperaturen und Stromverbrauch mit Tower-Kühler

Der zweite Test wurde nun mit unserem Towerkühler vorgenommen. Die Testbedingungen blieben gleich, nur die Kühlung wurde geändert. Die Passivgrafikkarte profitiert sogar ein wenig vom leistungsstärkeren Kühler (besserer Lufttransport statt Verwirbelung durch den Boxed-Kühler) und liegt damit nach wie vor auf einem sehr guten Temperaturniveau.


Raumtemperatur
CPU Kern (Tcore)
CPU Gehäuse (Tcase)
GPU (Diode)
Stromverbrauch (Gesamtsystem)
Idle
22°C
26°C / 25°C
24°C
48°C
66 Watt
Vollast
22°C
47°C / 48°C
42°C
61°C
177 Watt

 

Temperaturen und Stromverbrauch im Referenzgehäuse mit Tower-Kühler

Zum Vergleich die Ergebnisse des im Vergleich geradezu riesigen Raven 02. Im Schnitt ganze 2 Kelvin Unterschied zeugen von einem guten Kühlkonzept des Kublai KL02B.


Raumtemperatur
CPU Kern (Tcore)
CPU Gehäuse (Tcase)
GPU (Diode)
Stromverbrauch (Gesamtsystem)
Idle
22°C
25°C / 25°C
24°C
46°C
66 Watt
Vollast
22°C
45°C / 46°C
40°C
58°C
177 Watt


Fazit

Das Gehäuse garantiert eine hervorragende Kühlung der Komponenten, ohne dabei, wie gemessen und im nächsten Abschnitt dokumentiert, überdurchschnittlich laut zu sein. Auch auf diesem Sektor können wir unseren Testkandidaten uneingeschränkt empfehlen. Selbst unser Referenzgehäuse ist kaum besser, obwohl es preislich in einer völlig anderen Liga spielt. Dicker Pluspunkt. 

 

Kühlerliste

Bitte beachten Sie, dass diese Werte im mm-Bereich abweichen können, da die Platinen u.U. unterschiedlich dick sind und die Fertigungstoleranzen einbezogen werden müssen. Diese Liste ist ein erster Anhaltspunkt, ersetzt jedoch nicht die Überpüfung im konkreten Fall!

Achtung! Die Kategorie "Nach Seitenlüfterausbau" beinhaltet in diesem konkreten Fall, dass die Plastikhalterung für die optionale Kühlermontage mit abgebaut werden muss! Dadurch werden das komplette Mesh freigelegt und das staubhemmende Gewebe entfernt.

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Kommentare
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anonymous 02/06/2010 08:53
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-1+

Frage. Könnte man den Festplattenkäfig nicht nach oben verlagern?
Ansonsten tolles Review.

FormatC 02/06/2010 09:10
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-0+

Nein. Geht leider nicht. Oben sind die Schnellverschlüsse, die Führungsschienen sind fest und behindern den Einbau. Außerdem hast Du unten die Kontakte für den Lüfter fest im Gehäuse. geht nur mit zusätzlichen Einbaurahmen.

El-Locko 02/06/2010 09:25
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-1+

Naja, für 80€ wären das mir zu grosse Nachteile. Das innere Design scheint der Knackpunkt zu sein. Aussen Huii und innen so Lala. Scharfe Kanten sollte es heute bei 80€ nicht mehr geben. Die gabs schon vor 5 Jahren als Mängel. Der Festplattenkäfig mit den Kontakten in der Front ist sicher nicht schlecht angedacht, aber dadurch User einer 25cm+ Grafikkarte das Leben schwer zu machen ist wohl das größte nicht Kaufen Argument, zumindest für mich. Hätte man beim Designen alleine nur das Netzteil im Bodeneinbauweise untergebracht, wären glaube ich alle Probleme des Platzes bereits erledigt. Ich habe auch 80€ für mein Gehäuse ausgegeben und hoffe das es auch getestet wird.
Gute Besserung dem Finger. ;)

FormatC 02/06/2010 09:47
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-0+

Immer mit beachten, für welchen Zweck das Ganze geplant und zu gebrauchen ist. Eigentlich ist es fürs Office perfekt, denn als Gamer-Kiste taugt es sowieso nicht. Das Downsizing von Towergehäusen ins Midi-Format geht eigentlich fast immer in die Hose. Entweder optisch oder einbautechnisch (oder schlimmstenfalls beides).

Die scharfen Kanten sind ein NoGo, so was ist oberhalb 40€ wirklich nicht mehr duldbar. Aber ich muss ehrlich zugestehen, dass ich dieses Stück durchaus im Büro akzeptieren würde. Leistungstechnisch und optisch gesehen. Denn da punktet der Kandidat ordentlich. Man muss Schönheiten verzeihen können, selbst die knackigste Blondine steht früh mit Mundgeruch auf :D

Der Finger meiner besseren Hälfte (die bei den Fotos gern assistiert) ist wieder ok, die Gute war echt angefressen. Danke der Nachfrage :)

Desolator 02/06/2010 13:14
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-0+

Das Teil in einem Büro? Warum nicht. Bei dem was da sonst immer steht: laut, heiß, hässlich.

FormatC 02/06/2010 13:39
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-0+

Ein befreundeter Architekt hat das Dings gesehen und spontan für sich und seine Frau eins bestellt. Weil es so schön zum Mobiliar passen würde. Warum eigentlich nicht? Warum sollen immer nur Gamergehäuse mit einem optischen Anspruch versehen werden? Manche wohnen sogar im Büro ---> Beitrag zu "Schöner wohnen".

Ok, preislich ist das nichts für ein Großraumbüro mit 50 Mitarbeitern - aber im kleinen Kreis ist das schon sehenswert ;)

anonymous 02/06/2010 22:49
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-0+

naja billig muß nicht häßlich und laut sein.
habe bei uns in der firma gehäuse für knapp 12€ netto verbaut. für den preis absolut optisch ok, nichts rappelt und mit passenden netzteilen fans fast unhörbar.

und ich bin ein silentfreak. meine hdds zu hause sind entkoppelt in bitumenboxen gelagert, damit hochfrequentes fiepen keine chance hat.
noch besser sind massevergussboxen, welche aber echt arschteuer sind (eingenproduktion)

ansich schöner test, davon hätte ich gerne mehr

FormatC 02/06/2010 22:58
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-0+

Bekommst Du, hier stapelt sich mittlerweile so einiges ;)

Iceheart 03/06/2010 09:15
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-0+

Ich kann die Erfahrungen mit dem Kublai02 nur begrenzt nachvollziehen. Ich benutze den Tower als Homeserver.
Lautstärke (nach Austausch der Standardlüfter) + Verarbeitung bei mir völlig einwandfrei, typisch Silverstone. Keine scharfen Kanten etc.. Die Dämpfung der 4 HDD ist einfach Klasse.
Was mich störte, ist der so nah siztende HDD-Käfig am Motherboard. Vor allem da ich eine Tyan Serverboard dort eingesetzt habe, ist die Nähe zum Kühler und zu den Sata-Anschlüssen schon beängstigend. Für mich ein KO-Kriterium sind die Hotswap-Halterung(en). 1. Jedes besitzt ein festmontiertes SATA-Kabel, was schlecht für Raid-Controller-Besitzer ala 3Ware 9650 ist und 2. die Stromzufuhr erfolgt über ein 4-pol. 12V Anschluss. Es ergibt sich ein Kabelsalat, der völlig unnötig ist. Es gibt hier ganz klar bessere Vorbilder.

Bis auf diese Kritikpunkte, bin ich mit dem Tower völlig zufrieden.

FormatC 03/06/2010 10:23
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-0+

Zitat :Lautstärke (nach Austausch der Standardlüfter) + Verarbeitung bei mir völlig einwandfrei, typisch Silverstone
Steht auch so im Test, siehe Lautstärkemessung. 37dB sind ein guter Wert, sogar mit den verbauten Lüftern zu erreichen. Die Verarbeitung und das Material habe ich übrigens nicht kritisiert. Im Gegenteil. jedoch mit einer Ausnahme...

Zitat :Keine scharfen Kanten etc.
Schau auf die Fotos, Du hast diese 3 Kanten garantiert auch. Umsonst habe ich sie nicht lokalisiert. Besonders die obere Kante ist pervers, wenn man das Leergehäuse mit einer Hand trägt und den Schwerpunkt sucht. Und findet.

Zitat :Was mich störte, ist der so nah siztende HDD-Käfig am Motherboard. Vor allem da ich eine Tyan Serverboard dort eingesetzt habe, ist die Nähe zum Kühler und zu den Sata-Anschlüssen schon beängstigend.
Steht genauso im Test. Siehe Mainboardeinbau und Grafikkarten. Warum wohl habe ich ein so großes Mainboard als Testplattform?

Zitat :Ich kann die Erfahrungen mit dem Kublai02 nur begrenzt nachvollziehen.
Interessanterweise sind wir doch genau einer Meinung. Insofern finde ich das "begrenzt nachvollziehen" schon etwas merkwürdig. Und wo Du die Kanten findest, das weißt Du jetzt nach dem Test auch. Man muss natürlich alle Seiten gelesen haben und nicht nur das Fazit. :)

bionicon 04/06/2010 16:28
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-0+

Hallo,
ich betreibe in dem Gehäuse einen Homeserver und bin ziemlich zufrieden. Ich habe sogar 2 der Festplattenkäfige (mit 8 HDs) komplett mit den Hot Swap Anschlüssen eingebaut. Dazu mußten nur die Schnellverschlüsse für die 5,25" versetzt (einfach umschrauben) werden. Dadurch kommen beide Käfige in den Genuß der Schnellverschlüsse.
Mit diesen Hot Swap Anschlüssen ist der Platz zu den Anschlüssen z.T. etwas knapp, aber gerade noch ausreichend.
Bei der Auswahl des Boards muß man allerdings aufpassen, wo und in Art die Anschlüsse (vor allem SATA/PATA). Diese dürfen nicht seitlich ausgeführt sein.
Bei der Verlegung der Kabel ist dann auch noch etwas Planung notwendig und es läuft ein dicker Kabelbaum durchs Gehäuse, aber dieser "gammelt" nicht rum und behindert auch nicht den Airflow.
Die Belüftung ist hervorragend. Ich habe die Lüfter der Festplattenkäfige und einen Lüfter auf der Rückseite über eine Lüftersteuerung bei minimalen Drehzahlen in Betrieb. Da reicht in Verbindung mit dem Netzteil sogar ein passiver Lüfter (Scythe Ninja 2 ohne Lüfter) für die CPU (C2D). Ich habe trotz entsprechender CPU Last und auch bei erhöhten Raumtemperatueren noch nie Probleme gehabt.
Gerechterweise sollte aber auch erwähnt werden, daß keine High End Graka verbaut ist. Aber es ist eine passive 7600GT von Nvidia drin. Dürfte die Sache wieder halbwegs ausgleichen. Für eine "normale" Standard- oder Arbeits-Graka ist auf jeden Fall räumlich und thermisch Platz.
Es ist dahingehend ein "großes" kleines Gehäuse.

bionicon 04/06/2010 16:31
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-0+

Hallo,
ich betreibe in dem Gehäuse einen Homeserver und bin ziemlich zufrieden. Ich habe sogar 2 der Festplattenkäfige (mit 8 HDs) komplett mit den Hot Swap Anschlüssen eingebaut. Dazu mußten nur die Schnellverschlüsse für die 5,25" versetzt (einfach umschrauben) werden. Dadurch kommen beide Käfige in den Genuß der Schnellverschlüsse.
Mit diesen Hot Swap Anschlüssen ist der Platz zu den Anschlüssen z.T. etwas knapp, aber gerade noch ausreichend.
Bei der Auswahl des Boards muß man allerdings aufpassen, wo und in Art die Anschlüsse (vor allem SATA/PATA). Diese dürfen nicht seitlich ausgeführt sein.
Bei der Verlegung der Kabel ist dann auch noch etwas Planung notwendig und es läuft ein dicker Kabelbaum durchs Gehäuse, aber dieser "gammelt" nicht rum und behindert auch nicht den Airflow.
Die Belüftung ist hervorragend. Ich habe die Lüfter der Festplattenkäfige und einen Lüfter auf der Rückseite über eine Lüftersteuerung bei minimalen Drehzahlen in Betrieb. Da reicht in Verbindung mit dem Netzteil sogar ein passiver Lüfter (Scythe Ninja 2 ohne Lüfter) für die CPU (C2D). Ich habe trotz entsprechender CPU Last und auch bei erhöhten Raumtemperatueren noch nie Probleme gehabt.
Gerechterweise sollte aber auch erwähnt werden, daß keine High End Graka verbaut ist. Aber es ist eine passive 7600GT von Nvidia drin. Dürfte die Sache wieder halbwegs ausgleichen. Für eine "normale" Standard- oder Arbeits-Graka ist auf jeden Fall räumlich und thermisch Platz.
Es ist dahingehend ein "großes" kleines Gehäuse.

anonymous 07/06/2010 01:23
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-0+

Als ich gesehen hab wie die Graphikkarte da drin hing, also die GTX 260er, hab ich aufgehört zu lesen. Warum habt ihr überhaupt noch weitergetestet ... das ist als ob bei nem Auto der 3. oder 4. Gang einfach fehlt. Glatt durchgefallen das Konzept.

FormatC 07/06/2010 06:10
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-0+

Weil es nicht nur Gamerkisten gibt ;)

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