SimCity nach zwei Monaten: Immer noch die gleichen Probleme wie am ersten Tag?

Joe Pishgar, Community-Manager bei unseren amerikanischen Tom´s Hardware-Kollegen, erwartete sehnsüchtig die Markteinführung von SimCity. Zwei Monate später hat er etwas darüber zu sagen, wie EA mit den ab Tag Eins auftretenden Problemen umgegangen ist.

Viele Spieler, die sich im Vorfeld nicht von den Sirenengesängen versprochener Extras zu einer Vorbestellung von SimCity hinreißen ließen, bekamen genau mit, was bei der Markteinführung des Spiels passierte – und sagten vernünftigerweise "Nein, danke; ich warte mal lieber noch." Zwei Monate nach dem Launch kann man ein Zwischenfazit ziehen: Wartet lieber noch ein bisschen.

SimCity reiht sich nahtlos in die Reihe der Spiele ein, deren Markteinführungen man als die Gaming-Version explosiven Durchfalls beschreiben könnte. Wer erinnert sich noch an die Version von Anarchy Online, die mal eben die Festplatte formatierte? Oder Final Fantasy XIV: Einer der frustrierendsten Abo-basierten Bildschirmschoner überhaupt. Und Ultima IX war bei Markteinführung so unausgereift, dass die offiziellen Foren stillgelegt wurden. Und wenn es schon um epische Versager geht: Keine solche Liste wäre ohne SimCity wirklich komplett.

Den Launch von SimCity hat hoffentlich niemand mitgemacht, der zum Hirnschlag neigt – denn für ihn oder sie wäre es gefährlich geworden, gar schnell platzt mal ein Aneurysma... Da war zuerst der Zwang, Origin – EAs Version von Steam, das einem Rechner genauso schwer im Magen liegt wie unsereins ein schmackhafter, "handgemachter" Burger von der Tankstelle – herunterzuladen und zu installieren. Stellt euch einfach den RealPlayer vor, nur ohne dessen Kinkerlitzchen und Charme. Danach brauchte man Glück, Geduld und eine Internetverbindung mit außergewöhnlicher Stabilität, wenn man - wie ich - zu den Dummen gehörte, die EA im Vorfeld mit einer Vorbestellung Geld in den Rachen warfen, um am Launch-Tag sofort spielen zu können.

Der Grund: Die Server waren dicht. Und zwar nicht "dicht" wie beim Launch von Diablo 3, wo das Ganze letztlich lediglich eine Unannehmlichkeit war. Keine Frage ärgerlich, aber immerhin konnte man spielen, sobald man einmal drin war. Nein – richtig dicht. Die Server wurden vom Ansturm regelrecht überwältigt: User, die alle das Spiel herunterladen wollten (einen optionalen Vorab-Download gab es ja nicht), Anwender, die sich erstmals einzuloggen versuchten, sowie verärgerte Spieler, die wegen Synchronisationsproblemen aus dem Game geflogen waren und sich nun erneut einloggen wollten. Es war der reinste Alptraum.

Aber seien wir nicht zu hart mit EA: Wie hätte EA schließlich ahnen sollen, dass angesichts der millionenschweren intensiven Werbekampagne, den Vorschusslorbeeren und bei der Erwartungshaltung der Community eine Menge Leute das Spiel auch wirklich gleich am ersten Tag spielen wollen...? Genau. Völlig überraschend, das Ganze.

Aber jetzt mal ernsthaft: Wie lange sollte ein Entwicklungs-Team objektiv brauchen, um neue Server aufzusetzen? Wenn der Launch am ersten Tag wegen des irrsinnigen (und komplett vorhersehbaren) Ansturms von Spielern derart massiv in die Hose geht, scheint es doch logisch, dass das möglichst schnelle Aufsetzen möglichst vieler neuer Server allerhöchste Priorität haben sollte, oder? Ich frage nur deshalb, weil es gefühlt Wochen dauerte, bevor man sich halbwegs zuverlässig mit den Servern verbinden konnte.

Das weiter oben bereits erwähnte Diablo 3 von Blizzard ist das perfekte Gegenbeispiel dafür. Einem katastrophalen Launch-Tag folgten unmittelbar größte Anstrengungen, die Serverkapazität in kürzester Zeit zu verbessern. Blizzard ist im Vergleich zwar gestolpert, hat sich dann aber wieder aufgerappelt. EA dagegen hat anscheinend nicht nur aus den verschiedenen Negativbeispielen der letzten Monate und Jahre selbst offensichtlich nichts gelernt, sondern auch die Sofortmaßnahmen nach solchen Fehltritten nicht studiert.

Die halbherzigen Entschuldigungen von EAs oberem Management reichten den meisten Gamern jedenfalls nicht aus. Die Aussage, dass online gespielt werden solle ist in den augen der meisten Spieler zudem eine handfeste Lüge. Schließlich waren (und sind) die meisten Features rund ums Online-Gaming mit anderen Spielern – z.B. der globale Markt oder die Ranglisten – inaktiv. Und ein Spiel zu finden, um mit Freunden oder anderen -Usern zu spielen, ist dank des Game-Browsers – dem übrigens Funktionen fehlen, deren Abwesenheit selbst einem Vorschüler auffallen würde – praktisch ein Ding der Unmöglichkeit.

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13 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Jolly91
    Damit hat EA gezeigt, das sie selbst nach längerer Wartezeit zu nichts mehr im Stande sind.
    Ich wartete Jahrelang auf ein gutes Sim City, nach Sim City 4, aber Sim City 5 wurde zu Fail-City-XXL!
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  • Diluvian
    Kann ich alles sehr gut nachvollziehen ..
    Wie schaut es eigentlich aus mit der Rückgabe des Spieles? Hab die Download Version via Origin.
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  • borizb
    Solang die Leute das trotzdem kaufen wie die Blöden, wird sich an EAs Strategie rein gar nichts ändern, so einfach ist das.
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  • klomax
    Maxis sollte sich nach einem anderen Publisher und Brötchengeber umsehen. - Sowas ruiniert schnell die Marke. - Andererseits frage ich mich, ob es auch Maxis nicht drauf angelegt hat.
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  • bruder tac
    Ich hab am Anfang ja noch Geduld gehabt. Das alles von Anfang an klappt, habe ich garnicht erwartet. Auch WOW war in den ersten 2 Wochen fast nicht spielbar. Und an die Warteschlangen kann ich mich noch gut erinnern. "Sie warten noch 3:13h".
    Aber Blizz hat sich, zumindest gefühlt, den Hintern aufgerissen um da vorwärts zu kommen.
    Aber SimCity? Hab sogar an der Oneday-Beta teilgenommen. Da haben sogar Sachen funktioniert, die bis heute nicht mehr funktionieren. Meine persönliche Fehlerliste steht im Moment bei 48. Es waren mal 51, aber 3 Fehler haben sie im großen Patch ja schon behoben.
    Ich weiß schon garnicht mehr, wieviele Städte in die Tonne gegangen sind, weil sie irgendwann einfach nicht mehr ladbar waren.
    Wenn sie alleine ihre Geländeprobleme schon mal gelöst bekämen, wären wir schon ein riesen Stück weiter. Hab immernoch Gebäude, die bis zum Dach im Erdboden stehen und Gebiete, wo ich nichts bauen kann, weil sie leicht abschüssig sind und die Straßen entweder gleich zur Brücke oder zum Tunnel werden, weil das Gelände um 2,5mm absinkt.
    Man muß mittlerweile echt sagen. Und wenns die geilste Spieleserie des Universums ist, wenn EA drauf steht, Finger Weg.
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  • texas
    "Maxis sollte sich nach einem anderen Publisher und Brötchengeber umsehen."
    Also da muss ich herzlich lachen: Maxis ist eine Tochterfirma von EA...
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  • bluray
    Der Artikel ist gut, aber geht mit EA doch arg übel ins Gericht. Dass SimCity 5 nicht DER Überflieger ist, wie jenst SimCity 4 (was ich auch oft spiele!), dem stimme ich ebenfalls zu. Ich werde mal ebenfalls paar Pro EA-Bashing-, aber auch paar Kontra-EA-Bashing-Punkte aufzählen.

    Was Origin betrifft, auch da stimme ich dem Artikel zu! Warum wurde das Spiel so extrem cloudifiziert, obwohl die simulierten Städte moderne Rechner wohl kaum aus der Reserve locken dürften.

    Argument 1: Online in der Cloud, da Cloudserver mehr Dampf haben
    Momentan ist es so, dass die Städte, in denen man nicht zugange ist, nicht simuliert werden. D.h. es entsteht keine CPU-Last. Es wird nur die aktuelle Stadt simuliert. Daher ist ein Online-Zwang hier fehl am Platz.

    Argument 2: Zusammenspiel mit Anderen.
    Auch etwas, was der Artikel gut kommentiert: Es gibt für Spiele schlichtweg keinen Filter, die Freundesliste von Origin kann nicht als Filterliste herangezogen werden, wenn man mit Freunden zusammenspielen will, und die Spielefinder-UI ist einfach unlogisch und undurchdacht.

    Argument 3: Online, weil die Stadt immer verfügbar ist!
    Mag gut sein, aber gerade zu Anfang sind die Server massiv oft zurückgesetzt worden (und damit auch die Städte)! Zuhause auf dem Rechner kann das theoretisch auch passieren, wenn man das Game updated und dann die Spielstände nicht mehr funktionieren, aber das trat eher selten auf...

    Was gegen SimCity 5 spricht:
    1. Ganz klar: dieser frenetische Onlinezwang und oft nicht funktionierende Server!
    2. Simulierte Städte ziemlich klein und Mikrosimulationen recht merkwürdig
    3. Eine Stadt mit 300.000 Einwohnern generiert nur doppelt soviel Steuern, wie eine 40.000-Einwohner-Stadt?
    4. Platzbedarf mancher Gebäude echt exorbitant.
    5. Versorgung der Stadt ein echtes Problem. Mehr Einwohner erfordern mehr Resourcen, nur der Platz bleibt gleich.
    6. Bedingungen für manche Gebäude nicht machbar: Wie zur Hölle soll man 1.000.000 Einwohner auf die kleine Fläche quetschen?
    7. Unlogische Verkehrsführung und chaotisches Verkehrsverhalten!
    8. Eine Stadt wächst und mit ihr die Versorgungsansprüche. Warum sind Versorgungsgebäude im Ausbau limitiert?
    9. Warum ist das Gelände nicht veränderbar (Terraforming)?
    10. Warum fehlt eine Metro?

    Was für Simcity 5 spricht:
    1. Die UI ist nicht ganz so katastrophal, wie der Artikel das hier beschreibt. Viele Sachen hat man recht flott raus. Man muss sich da halt bisserl mit auseinandersetzen. Ich hatte da schon grössere UI-Verfehlungen gespielt...
    2. Die Grafik ist durchaus optisch ansprechend. die 3D-Szenerie lässt einen in die Stadt abtauchen. Da kann man aber noch mehr draus machen!
    3. Die Spieltiefe geht recht weit runter. Das mögliche Ausbauen von Versorgungs und Infrastrukturgebäuden finde ich klasse.
    4. Die Möglichkeit, Megaprojekte zu bauen, finde ich genial. Aber es sollte mehrere Möglichkeiten geben.
    5. Ambienter Sound echt gut geworden. Das hat in Simcity 4 noch etwas gefehlt, bzw. war zu hintergründig.
    6. Bürger einzelner Häuser sagen nun, was ihnen fehlt. in früheren SimCity-Versionen war das etwas Rätselraten.
    7. Die Übersichtskarten sind nett gestaltet. Die Flows mancher Materialien zeigen übersichtlich was von wo nach wo geht.
    8. Die Zonenverteilung ist etwas vereinfacht worden. Das Ausweisen von Zohnen ist nun kostenfrei!
    9. Die Strassen bilden die Adern der Stadt, was auch für die Versorgung gilt. Allerdings wäre noch besser, wenn man auch noch individuell Strom, Wasser, Kanalisation verlegen könnte.
    10. Die Integration eines Trams in die Strassen ist gut. Leider unterliegt die Tram aber auch denselben irrsinnigen Verkehrsstaus
    11. Das Spiel wird immerhin ständig verbessert. Andere Spiele erfahren nicht solche regelmässigen Updates!

    Zusammenfassung:
    Das Spiel hat Potential, EA hat es nur noch nicht ganz ausgeschöpft und vermutlich noch nicht vollständig gehabt. EA wollte wohl den Releasetermin nicht erneut verschieben. Das nagt an der Qualität, die Spieler von SimCity erwartet haben. Ich würde es nicht als nichtfertige Alpha bezeichnen. Eher als Spiel, das zwar fertig ist, aber einige Lücken hat! Quasi eine Beta! Was hart klingt, soll nicht als Solches verstanden werden, denn im Grunde rennt das Spiel mittlerweile zuverlässig.

    Was dringendst verbessert gehört, ist das Finanzmikrosystem. Das ist einfach kaum sachgemäss, wenn in Relation zur Stadtgrösse gesetzt.
    Was auch verbessert gehört, ist das Zusammenspiel Verkehr/Infrastruktur. Warum fahren Fahrzeuge teils so undurchdachte Wege? Und warum stecken Hilfsfahrzeuge im Stau? Gerade in Amerika fahren Polizisten gern mal auf den Gegenstreifen, wenn die eigene Fahrspur dicht ist...
    Warum ist die Stadtgrösse so klein? Niemand bei EA kann ernsthaft behaupten, dass man erfolgreich 1 Mio. Einwohner auf die Fläche von einer Kleinstadt mit 40.000 Einwohnern packen kann. Das kann echt massivst frustrieren. Das Vorschauvideo hat da echt grössere Städte versprochen. Hier muss sich EA zu Recht Kritik gefallen lassen.
    Die Betazeit auf 1 Monat festzusetzen, kann kaum brauchbare Ergebnisse liefern. Ein PTR (Public Test Realm) könnte für kommende Patches Abhilfe schaffen. Auch das Ausweiten einer solchen Beta auf einen grösseren Spielekreis könnte positiv beitragen!

    Immerhin hat EA dafür gesorgt, dass überhaupt mal an einem Nachfolger für Simcity gearbeitet wird. Das, was aber herausgekommen ist, ist nicht in allen Punkten dem "alten" Simcity 4 erhaben. Hier hätte eindeutig mehr Engagement gezeigt werden sollen und Simcity 5 hätte sicher nicht mit solchen Problemen zu kämpfen und vor allem: EA hätte kein so extremes Shitstorming hinnehmen müssen.

    Vielleicht sollte EA sich mal Simcity 3000 und Simcity 4 ansehen und aus diesen Teilen Ideen in Simcity 5 einfliessen lassen.

    Was man EA zugute halten kann, ist, dass man nicht auch noch eine Monatsgebühr fürs Spielen entrichten muss, obschon eine recht beachtliche Serverfarm die ganzen Städte speichert und simuliert!
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  • impaled
    na da paßt das doch:
    aus CB kopiert
    Nach den negativen Schlagzeilen in den letzten Wochen bezüglich der aktuellen Version von „SimCity“ muss der Publisher und Entwickler erneut mit schlechten Nachrichten aufwarten. Denn im vierten Quartal seines Geschäftsjahres gingen Umsatz und Gewinn stark zurück.
    So fiel der Umsatz gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr um knapp 160 Millionen US-Dollar auf 1,21 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn verringerte sich gleichzeitig um 77 Millionen US-Dollar auf 323 Millionen US-Dollar. Nachdem Electronic Arts bereits nach dem schlechten Weihnachtsgeschäft seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt hatte, verblieb dieser zum Abschluss des Geschäftsjahres mit 3,97 Milliarden US-Dollar noch im Bereich der Erwartungen. Allerdings konnte der Hersteller auch punkten: Denn der Nettoüberschuss stieg am Ende von 76 Millionen US-Dollar auf 121 Millionen US-Dollar.
    Dazu trugen vor allem Spiele wie die Premium-Version von „Battlefield 3“ bei, welche bis zum Abschluss des letzten Quartals 3,5 Millionen Abonnenten für sich verbuchen konnte und rund 120 Millionen US-Dollar in die Kassen von Electronic Arts spülte. Auch das seit März erhältliche aktuelle „SimCity“ darf als erfolgreich bezeichnet werden, wurde dies doch über 1,6 Millionen mal verkauft und machte damit 50 Prozent des Umsatzes mit digitalen Gütern aus. Auch „FIFA 13“ konnte mit Erfolgen aufwarten: So wurde mit 14,5 Millionen verkauften Exemplaren der Vorgänger „FIFA 12“ um 30 Prozent übertroffen, wobei sich die Einkünfte aus digital veräußerten Exemplaren der „FIFA“-Reihe, welche auch „FIFA Online“ und „FIFA World Class Soccer“ beinhaltet, auf fast 350 Millionen US-Dollar belaufen. Somit stieg der Umsatz im Vorjahresvergleich von 419 Millionen US-Dollar auf 453 Millionen US-Dollar.
    Die Erwartung eines Gewinnes von 1,20 US-Dollar pro Aktie übertraf zudem die Prognosen der Analysten und lies den Kurs dieser nachbörslich ansteigen. Dazu beigetragen haben dürfte auch der Umstand, dass Electronic Arts die Rechte an der Entwicklung neuer „Star Wars“-Spiele erworben hatte und zudem der Lizenzvertrag mit dem Weltfußballverband zur Nutzung der Marke FIFA bis 2022 verlängert wurde. Dies soll dazu beitragen, den Umsatz auf 3,5 Milliarden US-Dollar ansteigen zu lassen.
    Zudem wurde bekannt, dass der Hersteller in besonderer Form auf Proteste in Folge der Debatte über das US-Waffenrecht eingeht: Electronic Arts will seinem Sprecher Jeff Brown zur Folge in Zukunft keine Waffenhersteller für digitale Versionen ihrer Waffen in den Spielen bezahlen und auch keine Lizenzverträge mehr eingehen. Nachdem das Unternehmen bei seinem Spiel „Medal of Honor: Warfighter“ Links zu einem Online-Shop eines Waffenhändlers entfernt hatte, soll es auch weiterhin keine Verlinkungen mehr auf solche Angebote geben.
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  • El-Locko
    Den Artikel find ich Klasse. Ich habe SimCity auch sehr erwartet, allerdings war ich schon noch so schlau und hab die ersten 2-3 Testberichte abgewartet. Teilweise sogar mit nachträglichen Abwertungen des Spiel's. Ich hatte mit durchschnittlich 85% Bewertung gerechnet. Als dann alles sich unter 75% einpendelte und bis heute keine Besserung in Sicht ist, habe ich das Spiel als nutzlos abgehakt.
    Zum Thema Diablo3 steh ich auch so. Auch wenn hier schnellstmöglich reagiert wurde auf den Releaseansturm, kann ich nur sagen, daß das Spiel ansich nach 2-3 Monaten für mich tot war. Hier wurde durch jeden Patch das Balancing verstellt und sämtliche Items umgekrempelt. Sicher war es am Anfang bei D2 auch so, aber bei weitem nicht so schlimm. Der absolute Nonsens war für mich aber das Echtgeldauktionshaus. Traden hin oder her, aber der Entwickler verdient daran auch noch? NoGo!!! Zumal ich die Vermutung hatte, daß sobald viele extrem guter Items im Trade drinn standen und die Preise purzelten, danach die Droppraten dieser Items aufeinmal im Keller waren. Hört sich nach Marktstabilisierung an, um mehr Gewinn einfahren zu können. Diablo hat sich den Ruf stark beschädigt und nun auch SimCity. Beide Games habe ich jahrelang gespielt, da juckte auch kein Ladderreset oder mal paar Wochen Pause bei SC.
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  • KarlSpaat
    Die Serverprobleme bei Diablo 3 waren nicht nur eine Unanehmlichkeit. Aber ich will mich jetzt nicht wieder darüber aufregen, sondern habe daraus gelernt, dass ich nie wieder ein Spiel direkt beim Launch kaufen werde und EA Spiele schon dreimal nicht.
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  • SSense
    Richtig gut geschrieben :D
    Manche Aspekte sind zwar etwas fatalistisch ausgeschmückt: Ich selber hatte z.B. nie Probleme, mit meinen Kumpels ein Game aufzumachen, aber dafür fliege ich z.B. nach wie vor regelmäßig aus meiner Stadt raus weil die Daten "gerade nicht verarbeitet werden können". In 50% der Fälle kann ich die Stadt danach komplett nicht mehr von meinem Desktop-Rechner laden (während es vom Laptop aus geht) - dann hilft nur noch eine Neuinstallation von SC öÔ
    Alles in allem eine komplette Katastrophe.
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  • Vigar
    Und wieder lese ich "hat potential".
    Würdet ihr ein Auto kaufen das Potential hat?
    Würdet ihr eine Hose tragen die Potential hat?
    Würdet ihr ein Film ansehen der Potential hat?
    ... Kann man nicht vergleichen? - Doch kann man -
    Was erwartet man von einem Spiel
    1) Unterhaltung
    2) Funktionstüchtig
    3) Funktionsumfang
    4) Im Falle von Fehlern Support
    Eigentlich doch ganz einfach oder - nun dürft ihr euch die Köpfe heiß reden ob dieses Spiel dies erfüllt. Ich habe es nicht gekauft, wie ich im übrigen keinen Titel mehr von EA kaufe und somit darf ich schmunzeln.
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  • bluray
    Anonymous sagte:
    Und wieder lese ich "hat potential".
    Würdet ihr ein Auto kaufen das Potential hat?
    Würdet ihr eine Hose tragen die Potential hat?
    Würdet ihr ein Film ansehen der Potential hat?
    ... Kann man nicht vergleichen? - Doch kann man -
    Was erwartet man von einem Spiel
    1) Unterhaltung
    2) Funktionstüchtig
    3) Funktionsumfang
    4) Im Falle von Fehlern Support
    Eigentlich doch ganz einfach oder - nun dürft ihr euch die Köpfe heiß reden ob dieses Spiel dies erfüllt. Ich habe es nicht gekauft, wie ich im übrigen keinen Titel mehr von EA kaufe und somit darf ich schmunzeln.


    Meine Antwort auf deine 4 Fragen:
    1. Ja, es bietet UNterhaltung. Nach den ursprünglichen Anlaufschwierigkeiten läuft es mittlerweile recht stabil, eine 6h-Zocksession endete ohne Zwischenfälle oder Disconnects!
    2. Ja, mittlerweile ist es funktionstüchtig!
    3. Funktionsumfang: Es funktionieren zwar wenige Features noch nicht, aber das ist nicht nur im Spielesektor so!
    4. Und ja, bei SimCity wird ziemlich gut Support geleistet. Ich selbst hatte mehrere Male gerade im Anfangsstadium mit Problemen zu kämpfen. Wenn man natürlich den Support gleich zu Anfang mit "Euer Kackspiel ist sowas von Sch... und EA ist der grösste Dummbeutelhaufen" begrüsst, sollte klar sein, dass man dann auch nicht gerade firstclass behandelt wird.
    C'est le son, qui fait la musique! (übersetzt: Der Ton gibt die Musik!)

    Und nun denk mal darüber nach, ob SimCity wirklich so der Megafail ist, wie Du ihn gern siehst. Da haben andere Spieleschmieden sicher auch ziemlich in die Sch... gelangt! Zum Beispiel Ubisoft!
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