Weltgrößte drehbare Solarzellen-Anlage mit 22 kW
Im vergangenen Jahr konnte Tom’s Hardware eine Menge Erfahrung mit Photovoltaik-Modulen sammeln. Dazu hatte die Münchner Redaktion auf dem Dach zwei Hochleistungsmodule für das Projekt Solar-PC installiert und eine Sonnenstands-abhängige Steuerung der Module gebaut - siehe Artikel Solar-PC selbst gebaut: Grundlagen und Solar-PC selbst gebaut: Installation der Anlage.
Im großen Stil baut die Firma Sinosol Anlagen, die Solarzellen-Module (Photovoltaik) bis zu einer Fläche von 153 Quadratmetern am Sonnenstand ausrichtet. Auf der Messe Inter Solar 2008 in München gab es auf dem Freigelände den zweiachsigen Tracker zu sehen. Die Anlage lässt sich laut Hersteller bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 33 m/s betreiben und verfügt über eine Schneeabwurffunktion. Die Nachführung des Panels erfolgt sowohl sensorisch als auch astronomisch, wobei die Genauigkeit mit 0,2 Grad beziffert wird. Bei hohen Windgeschwindigkeiten kann das Panel auch in eine Schutzstellung mit dem Schwenkantrieb gebracht werden.
Weitere Testberichte und Artikel zum Thema Solarzellen und Solar-PC bei Tom’s Hardware:
- Solar-PC selbst gebaut: Grundlagen
- Solar-PC selbst gebaut: Hardware-Komponenten
- Solar-PC selbst gebaut: Installation der Anlage
- Livetest: Daten des Solar-PC-Projekts im Minutentakt
- Der Solar-PC im Dauerbetrieb: Beschreibung der Anlage
- Das Video: Solar-PC selbst gebaut
- Erfolg für den Solar-PC von Tom’s Hardware auf der Systems 2007
- Ende Solar-PC-Test: 245 Stunden im Betrieb
- Drahtlose HDMI-Verbindung
- 42-Zöller in Full-HD für 759 Euro
- Trojaner konfiguriert Router neu
- EU-Vergaben: Microsoft bleibt im Boot
- Bezahl-Downloads boomen weiter
- Elektro-Smart fährt mit Li-Ionen-Akku
- Full-HD-TV mit 42 Zoll für 799 Euro
- Digitaler Bilderrahmen am Schlüsselbund
- Alu-Hülle für 2,5-Zoll-Festplatten







steht bei mir im garten!
aber mal im ernst, ist doch mal was ganz gutes! erneuerbare energie. super! daumen hoch!
Darf man fragen was sowas kostet, wenn man das im Garten haben will?
22 kW heisst das wenn ich nen 500 W netzteil habe kann ich mit dem ding 44 PCS betreiben ?
Wahnsinn, eine einmalige Investition und der Stromversorger kann schlafen gehen. Warum sollte man für Strom bezahlen wenn er gratis von oben kommt? Die Anschaffung der Solarzellen wird anfangs teuer sein, aber hoffentlich ändert sich das noch.
Das Ding reicht für ein Mehrfamilienhaus , mich würde interessieren was für eine Effizienz die Solarzellen haben. In Spanien und Nordafrika riesige Felder von den Panelen könnten eine Menge Grundlast-Kraftwerke überflüssig machen.
Meiner Meinung nach ist die Solarturmtechnik der Photovoltaik weit überlegen, wenn es darum geht große Anlagen zu bauen. Durch die hohen Temperaturen, die man dadurch erreichen kann, kommt man mit bewährter und gut entwickelter Technik über Dampf an große Mengen Strom. Dazu brauch man nur einfache plane Spiegel, die man billig und in großen Mengen bauen kann.
Das Problem ist natürlich den Strom aus den südlichen Ländern hierherzubekommen, aber mit der neuen Gleichstromtechnik oder per Wasserstoffpipeline sollte das gehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Solar [...] kraftwerke
Damit es da keine Verwechslungen gibt, da es mehrere Solarturmtechniken zu geben scheint.
und wir bauen die getriebe :=)
Natürlich kann man nicht einfach die Wüsten zupflastern, das würde dort wieder die Umwelt stören. Es mutet etwas arrogant an, wenn man die "südlichen Länder" einfach als Batterie verplant.
Ein weiterer Nachteil ist, dass die Sonne eben nicht immer vorhanden ist.
Keine Ahnung, wieviel Energie das Teil bei bewölktem Himmel produziert, ob das dann noch für eine Anwendung reicht, weiß ich nicht.
@tonictrinker:
Naja, es wäre eine unglaubliche wirtschaftliche Chance für alle Länder die sonst durch ihr trockenes, heißes Klima Probleme haben, zum anderen überlege einmal was man mit der gigantischen Menge thermischer Energie anstellen kann, die quasi als "Abfall" entsteht: Stichwort Wasserentsalzung.
Dass würde die Umwelt dort sicher weniger schaden als die eh schon knappen Grundwasserseen auszupumpen.
Tja, Strom könnten wir auch in Deutschland genug und satt von der Sonne bekommen, wenn man mal die ganzen Dachflächen nimmt, die dafür geeignet wären ... .
Das hätte man auch schon 10-15 Jahre eher angehen können, Wirkungsgrad hin oder her.
Leider gibt's 2 Haken:
1. Es gibt nicht genug Hersteller, bzw. die haben zu wenig Output
2. der viel wichtigere Aspekt:
Man muß das politisch lenken.
Aber solange sich unsere Volksvertreter lieber Ihr Gehalt bei RWE und Co. aufbessern, können wir sehr lange warten, das da genug Sonnenstrom genutzt wird.
Die großen Energieversorger sind alle nur am Profit ausgerichtet (klar sind ja AG's und die Vorstände haben ja nix zu befürchten), das sieht man ja an den maroden Netzen, da in die Infrastruktur nur 10% von dem eingezahlt wird, was eigentlich jeder für uns dafür bezahlt!
Die Windkraftbetreiber können ein langes Klagelied singen, denen wird bei gutem Wind einfach das Netz weggeschaltet, angeblich (oder absichtlich) wegen der schlechten Netzanbindung, die ja die Energieversorger stellen müssen.
Strom könnte so viel immer teurer werdendes Erdöl ersetzen, z.B. Auto, Heizung, etc.
Man muß nur wollen, aber das Richtige und nicht nur als Volksvertreter seiner eigenen Tasche dienen. Bei den derzeitigen Politikern und der momentan gelebten (Anti-?)Demokratie sehe ich allerdings schwarz, sehr schwarz.
Unsere Volksvertreter haben einen Eid geschworen, dem Lande und damit den Menschen zu dienen. Die Sicherung der Stromversorgung gehört dazu, aber für ein schönes Zubrot der Energieversorger kann man schon mal die Infrastruktur an die Konzerne verschachern und dann verrotten lassen.
Wir sind Deutschland, wir können das... .
Ich halte die Vorstellung, Solarstrom in Deutschland zu produzieren für völlig ineffektiv, die Menge an Rohstoffen und Energie die man dabei verschwenden würde ist absurd.
Windkraft kann einen Beitrag leisten, aber jeder der schonmal gesehen hat wie eine Landschaft aussieht die mit den Mästen zugepflastert ist, wird mir sicher zustimmen, dass es da auch Grenzen gibt.
In Zeiten der Globalisierung sollte man sich nicht darauf versteifen, alles in Deutschland machen zu müssen. Wer jetzt sagt, dass wir uns dann aber abhängig machen würden, hat noch nicht realisiert wie es im Moment schon ist.
naja, solange die menschen in deutschland nichts unternehmen, lachen sich die politiker sowie ind der oberen klasse ins fäustchen!
die deutschen lassen sich hier viel zu viel gefallen und haben schiss irgendwas zu sagen.
jeder normale bürger zahlt hier 60% seines gehaltes an denn stadt(alle steuern usw... miteinbezogen) und das ist eine menge!
da fragt mann sich wo hin zum teufel das ganze geld wandert!
in frankreich, vor paar jahren, wollten sie die rentenbeiträge erhöhen oder die renten kürzen(etwas von beiden bin mir nicht mehr sicher) da hat das volk einen aufstand gemacht und mal kurz alles still gelegt!
siehe da auf einmal reicht das eingezahlte geld doch wieder!
Schöne Anlage,
aber ich steck mein geld doch lieber in ne Windanlage!
Da hab ich mein Geld inerhab von einem jahr wieder drin, und nicht wie bei Photovoltaik erst nach 7 bis 13 Jahren.
Ok ne Windanlage lebt nicht solange wie ne Solaranlage!
Erstmal allgemein zu der News - es gibt im Bereich der Photovoltaik deutlich interessantere Ansätze als sowas, z.B. Licht in seine Bestandteile auzuspalten und dann einzelnen Mini-Panels mit für den Wellenlängenbereich besonders hohem Wirkungsgrad zu nutzen, sieht erstmal so aus wie ein normales Solarpanel, mit dem Unterschied eines enorm gesteigerten Wirkungsgrades. Wird leider nicht in Deutschland entwickelt, sondern in den USA.
Generell finde ich ja den Blick über den Tellerrand nie falsch, aber wirklich passend und sinnvoll fand ich die News hier auf thg nicht, subjektiv empfinde ich die sogar fehl am Platz und nicht wirklich informativ.
Leider gibt's 2 Haken:
[...]
Die Windkraftbetreiber können ein langes Klagelied singen, denen wird bei gutem Wind einfach das Netz weggeschaltet, angeblich (oder absichtlich) wegen der schlechten Netzanbindung, die ja die Energieversorger stellen müssen.
Wieder richtig viel gefährliches Halbwissen. Ich möchte vorher anmerken das ich Verfechter von Erneuerbaren Energien bin, aber nicht zu jedem Preis.
a) Es gibt (deutlich) mehr als nur 2 Haken an Wind- und Solarkraft.
b) Marode Netze? Solche Kommentare lese ich in der letzten Zeit leider immer öfter und ich hab keine Ahnung woher sowas immer genommen wird. Außerdem sollte man das mal auch relativ zu anderen Ländern sehen. Tschechien ist das europäische Land mit der geringsten Armut, nur so nebenbei, da "Armut" halt nur auf das Durschnittseinkommen gerechnet wird. Ich persönlich halte das für Medien-gepusht, wenn überhaupt vorhanden.
b) Weggeschaltet ja, aber mit gutem Grund. Jeder Betreiber einer Windkraftanlage hat einen Vertrag über so und soviel Windkraftstunden (EE-Gesetz ???). Vattenfall aber z.B. schaltet die Windräder ab, die kriegen ihr Geld aber trotzdem, denn das den Betreibern zu zahlen ist billiger als ein Kraftwerk außerhalb seiner Kennlinie zu betreiben.
Das hat also einen wirtschaftlichen Grund, die kommen damit nämlich einfach billiger, für den Betreiber der Windkraftanlage hat das aber keinen Nachteil.
Mal wieder die tolle Wikipedia, die vor jedem Kommentar erstmal genutzt werden sollte, bevor man einfach drauf los schreibt:
Und wenn ihr hier schon wegen regnerativen Energien rumheult, dann schaut euch mal Vattenfall an (nehm ich als Beispiel, da ich beruflich nur direkt mit Vattenfall zu tun habe):
* Fossile Energie: 42 Prozent (entspricht ca.71 TWh)
* Kernenergie: 35 Prozent (entspricht ca.59 TWh)
* Wasserkraft: 23 Prozent (entspricht ca.39 TWh inkl. 0,5 TWh aus Windenergie, Biomasse und Müll)
(Stand der Daten: 31. Dezember 2005)
http://de.wikipedia.org/wiki/Vattenfall#Stromerzeugung
Wohlgemerkt, der Stand ist von 2005 und bedenkt ganz Vattenfall, auch den skandinavischen Teil.
Allerdings möchte ich hier nicht nur einseitig kommentieren, ich bin auch durchaus Fan von Solarenergie, aber nicht in der privaten Nutzung. Auch brauch man sich nur den Gewinn der großen 4 in Deutschland (RWE, e.on, Vattenfall, EnBW) anschauen um zu wissen wo der Hase hängt. Letztens im Fokus mal die Top5 der deutschen Unternehmen gesehen, ratet mal wer da u.A. drunter war...
PS Die USA haben nur so nebenbeibemerkt einen Kohlevorrat, der noch 300 Jahre reichen wird... Allgemein sieht es mit Kohle deutlich besser aus als mit Erdöl.
@ shadowzed - ohne persönlich Angreifen zu wollen, solche Beiträge wie deiner zu dieser News sind Spam, nicht Themenbezogen und tragen in keinster Weise zu einer Diskussion bei, das kann ich persönlich nicht mal als Meinung werten.
@deStalkerly
1,3 Millionen Euro x 3 = 3,9M zu einem Zinssatz von 5% auf 6 Jahre angelegt sollte etwa 1,3 Millionen Euro an Zinsen einbringen, wenn man es einfach nur auf der Bank liegen lässt... Kein Stress, kein Ärger, sry aber die Rendite erscheint mir nicht wirklich überwältigend.
Mit den neuen Gleichstrom-Hochspannungsübertragungstechniken hat man etwa 3%/1000km, was nicht übertrieben viel ist.
Was die meisten nicht bedenken ist, das Atomenergie auch nicht unerschöpflich ist, die Vorkommen von Uran und Plutonium sind begrenzt, also sollte man sich nicht alzusehr darauf stützen. Soweit ich weiß ist es nicht möglich Brennstäbe beliebig oft wiederaufzubereiten.
@superfritz
Allerdings sollte man den ideologischen Wert nicht vergessen und auch nicht, dass man für das Geld auch noch etwas für die Wirtschaft und die Umwelt tut. Geld auf der Bank anzulegen schafft imo (bin kein Betriebswirt) keine Arbeitsplätze, etwas zu kaufen, das in Deutschland gebaut wird schon.
Auch hat Deutschland kein eigenes Uran/Plutonium, damit wären wir also auch von anderen Ländern abhängig. Und: Die Rechnung gefällt mir
Und die 1000€ am Tag sind steuerfrei oder schon mit Steuern gerechnet?
Zu den Atom Menschen:

) oder einfach warmes Wasser produzieren.
Klar ist Atomstrom sicher und zumindest bei der erzeugung fast CO2 frei(fast, da das Uran ja auch transportiert werden muss z.B.) und man wird wahrscheinlich in absehbarer Zeit nicht darauf verzichten können.
Das problem mit Atomstrom ist jedoch erstens wird Uran knapp die bekannten Vorräte sind vor dem Öl alle(zumindest laut versch. Instituten) und wie wir das am Öl sehen wird das am Ende erstmal schön teuer, zweitens ist das eigentliche Problem bei Atomstrom der Abfall der entsteht.
Der strahlende Abfall wird noch die nächsten 500 Genereation überdauern, angenommen es wird kein Mittel gefunden die Halbwertszeit zu minimalisieren(gibt ja schon wege bestimmte Iod Isotope so mit Laser zu beschießen das sie ne Halbwertszeit von 1ms haben anstatt mehreren tausend Jahre).
Die Rücksichtslosigkeit der Atomstromverfechter gegenüber den zukünftigen Generation ist das größte Problem am diesem Strom.
Das Strom nicht nahezu kostenlos ist und man wertvolle Rohstoffe wie Öl und Kohle dafür verbraucht ist ein armutszeugnis der Menschenheit...
Ich finde auch das Solarstrom aus Solarzellen keine große Zukunft haben sollte. Der großteil der Leute die sich Solarzellen aufs Dach pflanzen (oder auch nen Windrad haben) nutzen doch weiter "Atom/Kohlestrom" für 13cent/kWh und speißen ihren Strom für ~50cent/kWh(bei Wind weniger) ins Netz ein, das nenne ich nicht Umweltfreundlich, überproduzieren Strom einzuspeisen wäre ja ok, aber alles einspeisen und dann den billigen Strom benutzen....die Solaranlage ist für solche Menschen nichts anderes als eine staatliche garantierte Geldanlage mit 10-20% Rendite...
Ich finde Solarturmkraftwerke sehr sinnvoll in Ländern wie Spanien. Die Technik ist vergleichsweise günstig und man kann Hitze im gegensatz zu Strom effizienter und günstiger speichern für die Nacht(Salz), schließlich wirds nachts auch noch Strom verbraucht oder wenn der Wind mal nicht weht
Außerdem kann man durch KWK noch Häuser in der Umgebung Heizen(wobei das in Spanien weniger sinnvoll ist
Hmm,


neulich lief beim ZDF Infokanal eine Reportage über die neuen Energieformen.
Fazit war, dass man nicht nur eine Energiequellen nutzen kann sondern mehrere, wie z.b. Wasserkraft, Sonnenenergie, Windkraft usw.
Durch eine intelligente Aufteilung würde man erreichen, dass man fast komplett auf solche schonenden Energieressourcen umstellen könnte.
Viel interesanter finde ich die Kernfusion. Eine sehr interesante Technik die als einer der Energieresscourcen genutzt werden könnte.
Aber viel mehr schockiert mich, dass bisher nur wenige(Länder) sich schnell dafür einsetzen fast alles umzustellen.
Würde man dies in 15 Jahren geschafft haben, könnten wir noch Jahrzente lang Autofahren
Gruß Florian
Kernfusion ist noch ferne Zukunftsmusik, bisher ist es noch nichteinmal gelungen eine (energie-)"kostendeckende" Fusion aufrecht zu erhalten, geschweige denn eine wirtschaftlich sinnvolle Anlage zu bauen.
Sich darauf zu verlassen wäre höchst gefährlich, denn wenn es sich als Sackgasse erweißt stehen alle dumm da und man muss wieder irgendeine halbgare Notlösung in Kauf nehmen.
Selbst wenn in ein paar Jahren eine funktionierende Technik entwickelt ist, wäre die Umsetzung in produzierende Anlagen eine enorm große Angelegenheit die sicher Jahrzehnte in Anspruch nimmt bevor es flächendeckend wäre.
Außerdem entstehen ebenfalls Radioaktive abfälle, zwar strahlen diese nicht so lange, aber immernoch länger als ein durschn. Menschenleben...
Selbst wenn man es mit ITER oder DEMO(dem geplanten nachfolger von ITER) hinbekommen sollte energie zu gewinnen(also mehr Energie zu gewinnen als aufgewendet wird) dann dauert es noch Jahrzente bis solche Anlagen kostendeckend gebaut werden können um sich schnell genug armotisieren.
Meines Wissens nach wird ikn Solarzellen Wasser erhitzt (meine Eltern haben 6m² oder 8m² davon auf dem Dach, welche mit der Gasheizung/Warmwasser über einen Wärmetauscher gekoppelt sind)

Das worum es hier geht sind korrekt bezeichnet Photovoltaikzellen!
Das Problem bei den Photovoltaikzellen ist die Entsorgung.
Das Zeug ist meistens Sondermüll, da Stoffe wie z.B. Selen oder Tellur uvm. enthalten sein sollen. (Eine ehemalige Studienkollegin, hat 2002 Ihre Diplomarbeit diesem Thema gewidmet, keine Ahnung was es da heute schon alles gibt). Und selbst wenn dies nicht mehr der Fall sein sollte, ist es immer noch eine Frage der Energiebilanz (Herstellung vs Nutzen).
Bei Windkraft sieht es ähnlich aus...
1. Die Windräder müssen erst mal Hergestellt werden.
2. Sie sind aufgrund der für die Lager verwendeten Hochleistungsschmiermittel absoluter Sondermüll.
3. Sie häxeln Vögel und verschandeln die Landschaft. (War 8 Jahre lang aktives Mitglied im NABU).
Wasserkraft? Feine Sache, spielt jedoch insbes. aufgrund der Geographie leider nur eine geringere Rolle (wo können wir in Deutschland richtig große Stauseen/Wasserkraftwerke im MW-Bereich bauen?).
Die Kraftwerke in der Binnengewässer arbeiten meines Wissens meistens nur in Leistungsbereichen von einigen 10KW bis einigen 100KW).
Sicherlich ist alles eine Frage des Wirkungsgrades, der Langfristigen Verfügbarkeit und der Entsorgung.
Jedoch ist gerade die Kernenergie in Punkto Wirkungsgrad zur Zeit noch das Mittel der Wahl.
Über die Wiederaufbereitung und insbesondere Endlagerung sollte man nur dann reden wenn man wirklich (also beruflich) vom Fach ist(!).
Leider gibt es aber viele Leute die sagen (oder unterbewusst meinen): "Ich bin gegen 'Atomstrom', mein Strom kommt aus der Steckdose!"...
Traurig aber wahr... Man siehe nur die ganzen 'Ökostrom'-Angebote... (manche denken da wohl wirklich noch es gäbe die lieben grünen Elektronen und die bösen orangenen Elektronen mit dem schwarzgelben Flügelrad drauf).
Was ist das denn? Marketing & Gewissensberuhigung! Strom wird aus verschiedenen Quellen in das Netz eingespeisst, woher er aber wirklich kommt, kann kein Mensch nachvollziehen!!! (oder habt Ihr schon mal nen Absenser auf einem Elektron gesehen? *rofl*)
Krass gesagt: Bei uns schaltet man sie verhältnissmäßig sicheren und effizienten Leichtwasserreaktoren (z.B. Mühlheim-Kärlich) ab, und holt sich den Strom von Graphitblockreaktoren (wie z.B. Tschernobyl) aus dem Osten...
Die Krönung zum Schluss: Die wissenschaftlich korrekte/politisch unkorrekte Bezeichnung lautet !Kernkraftwerk/-energie/-spaltung!
Fazit: Ich freue mich auch auf den Tag, an dem erneuerbare Energien eine echte Alterantive insbesondere zur Kernkraft darstellen, zur Zeit kann aber dieser noch nichts das Wasser reichen.
aber der einstieg in alternative energien ist doch generell wichtig um unseren enkeln auch noch eine funktionierende energieversorgung zu gewährleisten - fernab von fossilen brennstoffen.
von mir aus haben heutige solarpanels noch nachteile bei effizienz, erzeugung und entsorgung. doch so alt ist die technik noch nicht und unsere aufgabe am forschungsstandort deutschland ist eben, in 20 jahren panels ohne diese nachteile zu verkaufen (von mir aus auch irgendeine andere technik). die panels müßten eben 50 jahre halten und dann recycled werden können, dann würde auch die energiebilanz stimmen.
mit windkraft klappt das doch schon ganz gut. und wer sich bei seiner sonntäglichen fahrradtour über diese "landschaftsverschandelung" aufregt, kann ja stattdessen ein paar rundem ums kohle-kraftwerk drehen oder zuhause seinen kühlschrank ausschalten.
Natürlich sollten wir verantwortlich mit den Resourcen umgehen, aber da geht es doch schon los... Ich meine es fängt mit Kleinigkeiten an! (Vorsicht, Exkurs! Kann jetzt etwas bissig werden)
) wozu brauch ich bitte schön tripple-SLI?!? Ich zock selbst gerne, jedoch hab ich schon bei SLI da so meine Zweifel... Habs nämlich im März selbst ausprobiert (2x 8800GTS Alpha Dogs auf 'nem Striker mit nem Quad) und es ist meines Erachtens primär Stromverschwendung (und sekundär ********verlängerung)! Das Striker wurde gegen ein X48-DQ6 ausgetauscht und die 2. Karte ist auf mein P35-DS4 gewandert. Jetzt nutz ich nur einen Rechner zum arbeiten, Der 2. wird nur zur MiniLAN aktiviert(die z.Z. leider ziemlich selten ist). Dadurch spare ich aber sicherlich einiges an Energie, Zumal ich nur zum Suften alles runtertakte. Besser wäre aber natürlich noch z.B. über AMD780G-System zu surfen/arbeiten/Filme zu schauen.


Ich möchte da mal ein paar, z.T. groteske Beispiele anführen:
1. Ich kenne Leute die haben im Winter ihr Fenster gekippt und dabei die Heizung voll aufgedreht, quasi mit dem Argument: "Ich will frische, warme Luft auch im Winter".
2. Andere meinen sie müssten cruisen gehen..., im ganzen Haus Tag und Nacht die Lichter brennen lassen, uvm.
3. Es gibt Kids, die lassen einfach ihre Batterien aus dem MP3-Player auf die Straße fallen, wenn sie diese tauschen (mich juckt es da immer zu fragen, ob sie beim großen Geschäft eigentlich die Hose runterziehen, oder ab sie auch dazu zu faul sind... LMAO)
4. (& jetzt gehts ans eingemachte
Zurück zum Thema! Erst mal sollte jeder selbst überlegter durch den Alltag gehen und schauen, wo er Energie/Resoucen einsparen kann (dann muss auch nicht so viel hergestellt werden).
Zudem soll natürlich im Bereich erneuerbare Energie weiterhin Forschung betrieben, und vielversprechende Ansätze in die Tat umgesetzt werden (eine Idee: Aufwindkraftwerke in Wüsten, die mit dem erzeugten Strom H2O in H2 und O(2) zerlegen, welches in Brennstoffzellen z.B. bei Autos oder Notebooks wieder verbrannt werden könnte).
Jedoch macht uns die Industrie oft da einen Strich durch die Rechnung ("Faktor Mensch/Geldgier") und hält Technologien zurück um die Kuh maximal melken zu können.
Und ja, Kernkraft ist nicht das beste, sondern nur das zu Zeit effizienteste Mittel der Energiegewinnung! Wenn Fotovoltaikzellen problemlos entsorgbar, langliebig und effizienter sind, lade ich mir damit quasi auch mit Hausdach voll! Es ist aber leider noch nicht soweit...
Und was Windkraft betrifft, hat man zum einen das Entsorgungsproblem (s.o.; meines Wissens sind die Lager nach 2-3 Jahren verschlissen).Ausserdem arbeiten Windräder nur innerhalb gewisser Grenzen/bei gewissen Windgeschwindigkeiten. Bei zu hoher/ zu niedriger Windgeschwindigkeit liefern sie nichts (wenn jemand diese Grenzen kennt,dann bitte posten... Danke!).
tux-job, wenn du so sicher bist, dass die vorhandenen Kernbrennstoffe auf beliebig lange Zeit reichen, dann poste dazu bitte einige Fakten.
Alles, was ich bisher davon gelesen habe, darauf hinausläuft das auch dort die Reserven sehr begrenzt sind.
Wenn man nun versucht die gesamt Energieversorgung auf Kernenergie umzustellen würde der Markt dort genauso verknappen.
@Superfritz

Ich habe nie eine Aussage darüber gemacht, wie lange die Kernbrennstoffe reichen werden. Natürlich werden die nicht ewig halten...
Würde allerdings das in den vorhandenen Kernwaffen enthaltene Spaltmaterial zu diesem (sinnvolleren) Zweck verwendet werden, so sollten wir die nächsten 50 bis 100 Jahre ohne weiteres diesen Energieträger nutzen können. Damit hätte man noch mehr Zeit gewonnen, alternative Energien auszubauen/zu entwickeln.
Aber wie das ja mit Geld/Macht und der Gier danach ist, werden wir diese effiziente Art der Abrüstung niemals erleben... sehr traurig
Leider beschreibt Headyman grundlegende Probleme in unserer politischen Struktur, die alle Alternativen zu nichte macht. Ich gehe völlig konform mit ihm. Alles wäre machbar, wenn Lobbyismus und Rendite sowie der Geldbeutel der Entscheider nicht im Vordergrund stünde. Der soziale Gedanke ist den meisten heutzutage fremd außerdem gibt es Leute mit Macht die alles verhindern können. Nur ein gesellschaftlicher Zusammenbruch wird etwas ändern, dann aber schnell die Energieriesen und Lobbyisten des Landes verweisen...geschrieben ein User der sein Haus versucht so autark wie möglich mit Energie zu versorgen.