Download the Tom's Hardware App aus dem AppStore
Die Referenz für aktuelle News aus dem Technologiebereich
Ja Nein

Ergebnisse: Effizienz

von

Die Gesamtlaufzeit gibt Aufschluß darüber, wie lange das System für die Fertigstellung unserer kompletten Effizienz-Arbeitslast benötigt hat, das die meisten auf den vorhergehenden Seiten erwähnten Anwendungen umfasst. Der Unterschied zwischen einem, zwei und vier Kernen ist signifikant, wohingegen die Performance-Sprünge eher gering ausfallen, wenn die Kerne fünf und sechs mit an Bord geholt werden. Dieses Ergebnis ist nahe an der Praxis, da hier eine Vielzahl typischer Anwendungen mit inbegriffen sind.

Die durchschnittliche Leistungsaufnahme während des Effizienz-Testlaufs nimmt mit jedem eingeschalteten Prozessorkern zu. Beobachten Sie dabei allerdings auch, wie die Balken eine abgeflachte Kurve erstellen. Die durchschnittliche Leistung mag ja zunehmen, aber das gilt auch für die Performance – und für letztere wohl in größerem Ausmaß.

Diese Ergebnisse ähneln dem, was wir auf dem AMD-System festgestellt haben: Die insgesamt für die Fertigstellung unseres Effizienz-Tests aufgenommene Energie ist am niedrigsten, wenn alle Kerne verwendet werden.

Was diese Ergebnisse für die Leistungseffizienz bedeuten, ist ebenfalls klar: Die Performance nimmt mit zusätzlichen Kernen deutlich zu, während die Leistungsaufnahme auf moderate Weise steigt. Setzen wir jetzt noch die Performance zur aufgenommenen Energie ins Verhältnis, bestätigt sich unsere Aussage, dass die Effizienz bei 5 und 6 Kernen am größten ist.

Verlinken:
15
Kommentare
Weiterlesen
X
Abschicken

Kommentare
Kommentare alternativ im Forum lesen
fragger 28/06/2010 09:16
Ausblenden
--3+

Fehler in der Überschrift...^^
"Gulftown Quad-Core" ?!?

RSchulz 28/06/2010 09:28
Ausblenden
-0+

Sehr schöner Test. Ich kenne allerdings bis auf Benchmark Tools und FEM-Berechnungen, keine wirklichen Umgebung, die 4Kerne/8Threads oder gar 6Kerne/12Threads effektiv nutzen. Ich finde es wirklich trarig, dass gerade die Hersteller aus dem professionellen Bereich (Adobe/Dassault/ACAD/Solidworks etc.) nicht nachziehen und die Anwendungen endlich mal für Multithreading optimieren. Seid Jahren ist dies schon ein Thema und die theoretische Leistung der CPU´s ist auf diesem Gebiet regelrecht explodiert. Hauptsache die Programme, die dann mal RLC-Gebühren von 20000 und mehr pro Jahr haben, gammeln immernoch auf einer CPU... Aber egal.
Schöner Test/nette CPU

snooze 28/06/2010 09:54
Ausblenden
-0+

Hinweis zu Adobe: seit CS4 unterstützt Photoshop das Rechnen auf der Grafikkarte mit all ihren vielen Prozessoren. - Wieso sollte man es dann noch für die paar Kerne auf der CPU optimieren.

Mit Fusion wird OpenCL eindeutig die deutlich bessere Optimierungsvariante sein!

Xtrasmart 28/06/2010 12:17
Ausblenden
-0+

Man muss sich schon fragen, wer - wie im Fazit angemerkt - auf die hirnrissige Idee kommt, sich zunächst einen 1000€ Prozessor zu kaufen um anschließend die Performance mittels Kernabschaltung um den fraglichen Benefit eine Stromeinsparung im Cent Bereich zu kastrieren.
Das mag vielleicht technisch interessant erscheinen, da es die Vorgehensweise der Chip Ingenieure besser nachvollziehbar erscheinen lässt, der Nutzwert einer solchen Aktion nähert sich allerdings asymptotisch der X-Achse.

dontcryjustfly 28/06/2010 13:59
Ausblenden
-0+

@snooze

snooze :
Hinweis zu Adobe: seit CS4 unterstützt Photoshop das Rechnen auf der Grafikkarte mit all ihren vielen Prozessoren. - Wieso sollte man es dann noch für die paar Kerne auf der CPU optimieren.Mit Fusion wird OpenCL eindeutig die deutlich bessere Optimierungsvariante sein!



Weil die Grafikkarte sich überwiegend nur um das Rendern der Anzeige bei Photoshop kümmert (Bewegen des Bildes, Zoom etc.). Filterberechnungen usw. also die eigentliche Bildbearbeitung übernimmt auch weiterhin die CPU.

anonymous 28/06/2010 18:33
Ausblenden
-0+

@RSchulz

Also bei Schnitt-, Compositing- und 3D-Programmen werden beim
Rendern immer alle Kerne genutzt, vielleicht nicht immer optimal, ist oft codecabhaengig, aber schneller geht es auf jeden Fall. Ich wuerde jetzt am liebsten ein Dual-CPU Board mit zwei Opterons c12 haben, das waeren dann schoen echte 24 Kerne, wuerde bestimmt abgehen, nur teuer waere es, alleine wegen der vielen RAM-Riegel.

fragger 29/06/2010 10:10
Ausblenden
-2+

Das sind 6 Gulftown-Dies, bei denen durch den grau hinterlegten Cache die 1-6 aktiven Kerne dargestellt werden sollen.
Und Bildver- bzw. Bildbearbeitungsalgorithmen lassen sich mitnichten alle einfach parallelisieren und auf der GPU ausführen... bei einfachen Operationen mag das noch gehen, aber wenns ans eingemachte geht, dann kommt man mit GPGPU nicht weit...

checkmate 29/06/2010 11:22
Ausblenden
-0+

Zitat :3DS Max skaliert extrem gut mit jedem weiteren hinzugeschalteten Kern.


Zitat :Photoshop CS4 ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Anwendungen maximal von modernen Multi-Kern-Prozessoren profitieren können.


Zitat :Ähnliche Schlußfolgerungen lassen sich mit 7-Zip ziehen, obwohl man hier durch die Verwendung von 4 oder 5 Kernen keine deutlich höhere Performance erhält.


Zitat :Mainconcept und Handbreak für das Transcoding von Videos skalieren sehr gut mit zusätzlichen CPU-Kernen.


Diese Programme skalieren ab dem 3. (spätestens ab dem 4.) Kern besch...!

Zitat :Der multi-threaded Testlauf von Cinebench zeigt, dass die Performance in der Praxis durch die Verwendung weiterer Prozessorkerne nicht völlig linear skaliert. Nach oben ist etwas Platz, wenn auch nicht sonderlich viel. Auch hier sehen wir die besten Ergebnisse bei der Konfiguration mit sechs Kernen.


Wenn diese Grafik keine lineare Funktion (f(x)=mx+n) zeigt, wass bitte dann. Leider ist Cinebench keine Anwendung.

Kurzum, wieder ein 6-Kern Test, der beweist, das Dualcore am besten skaliert und ab Quadcore mehr Kerne keinen linearen Mehrwert bieten. Vielleicht sollten Intel und AMD mehr Augenmerk auf Speicherbandbreite legen, anstatt immer mehr Kerne "zu erfinden".

offtopic

Zitat :Diese Ergebnisse ähneln dem, was wir auf dem AMD-System festgestellt haben: Die insgesamt für die Fertigstellung unseres Effizienz-Tests aufgenommene Leistung am niedrigsten, wenn alle Kerne verwendet werden.


Das 3. mal infolge beweist Herr Schmid sein Wissensdefizit in physikalischen Grundgrößen, welche im 6. Schuljahr gelehrt werden. Also nochmals, Wattstunden (Wh) ist die Einheit der Energie, nicht der Leistung. Ist ja auch irgendwie logisch, das System benötigte Energie um Arbeit zu verrichten. Energie und Arbeit sind in diesem Fall Synonyme. Ich meker ja nicht mal an, das keine SI-Einheiten verwendet werden. Das machen unsere Anglo-amerikanischen Brüder ja dooferweise auch nicht.

Zitat :Was diese Ergebnisse für die Leistungseffizienz bedeuten, ist ebenfalls klar: Die Performance nimmt mit zusätzlichen Kernen deutlich zu, während die Leistungsaufnahme auf moderate Weise steigt. Setzen wir jetzt noch die Performance zur aufgenommenen Energie ins Verhältnis, bestätigt sich unsere Aussage, dass die Effizienz bei 5 und 6 Kernen am größten ist.


Dieses Konstrukt möchte ich bitte folgendermaßen erklärt haben:

1) Was ist eine Leistungseffizienz?

2) Man substituiere das (d)englische Substantiv Performance mit dem deutschen Leistung.

Was diese Ergebnisse für die Leistungseffizienz bedeuten, ist ebenfalls klar: Die Leistung nimmt mit zusätzlichen Kernen deutlich zu, während die Leistungsaufnahme auf moderate Weise steigt. Setzen wir jetzt noch die Leistung zur aufgenommenen Energie ins Verhältnis, bestätigt sich unsere Aussage, dass die Effizienz bei 5 und 6 Kernen am größten ist.

Meine Frage: Wird den THG Redakteuren Alkohol gereicht oder müssen sie ihn zuhaus trinken? Oder sind illegale Drogen im Spiel? Das widerum sollte THG lieber nicht zugeben, wegen strafbar und so...

FormatC 29/06/2010 12:14
Ausblenden
--1+

Zitat :Kurzum, wieder ein 6-Kern Test, der beweist, das Dualcore am besten skaliert und ab Quadcore mehr Kerne keinen linearen Mehrwert bieten. Vielleicht sollten Intel und AMD mehr Augenmerk auf Speicherbandbreite legen, anstatt immer mehr Kerne "zu erfinden".
Wenn man bei uns in der Firma aufwändige 3D Schattensimulationen für ein Jahr rechnen lassen muss, dann schafft ein einzelner Rechenkern z.B. in 5 Minuten eine einzige Abbildung. Pro Tag sollten aber es zwischen Sonnenaufgang und Untergang schon ein paar ein paar mehr sein, mindestens eine für jede Stunde dieses Tages. Da sechs Kerne ein guter Anfang, aber immer noch zu wenig sind, lassen wir sogar im Ernstfall sämtliche Firmenrechner übers Intranet mit rechnen. Wiederum brav eine Aufgabe pro Rechenkern. Natürlich mit niedrigerer Priorätät und dem anfallenden Overhead für den Datenaustausch. Aber auch das rechnet sich bestens. Mit Dualcores könnte man sich in einigen Branchen die Kugel geben. Ich bin ja schon froh, dass wir unsere Software soweit hinbekommen haben, dass sich zumindest so etwas gut parallelisieren lässt. Und das nicht nur mit zwei schäbigen Kernen.

Da diese Ausgaben aber nicht ständig in diesem Umfang anfallen, lohnt sich kaufmännisch auch kein anderes Rechnerkonstrukt, als ein normaler Mehrkern-PC mit ein paar Online-Sklaven im Bedarfsfall ;)


@checkmate:
Nicht mal mein Chef kapiert den Unterschied zwischen Leistung und Arbeit, vergiss es. Auch wenn man es voraussetzen sollte, über 95% der Bundesbürger würden jetzt HÄ? sagen. Und zwar selbst die, die ihr Abitur gemacht haben, als Schüler noch lesen, schreiben und rechnen konnten. :D
Selbst in der Praxis ist das Ganze mehr als eine Überlegung wert, auch wenn es nie linear skalieren kann. Für Otto Heimzocker ist das sinnfrei, ich wäre froh, wir hätten 12.

xcender10 29/06/2010 12:26
Ausblenden
-0+

sowie ich das sehe geht es hier darum ob wir der Otto-Normal-Verbraucher mit unseren Desktop-Rechnern und mit unseren mehr oder weniger semi-professionellen Programmen und Tools von den 6-Kernen profitieren.

Professionelle Anwendungen sind ja schon für 6 oder mehr Kerne optimiert.

FormatC 29/06/2010 12:28
Ausblenden
-0+

Zitat :Professionelle Anwendungen sind ja schon für 6 oder mehr Kerne optimiert.
Schön wärs. Ist aber oft genug nicht so. Photoshop CS4/CS5 würde ich jetzt auch nicht als Heimanwender-Software bezeichnen und eine 1000€-CPU auch nicht. Warum ständig jeder seinen kleinen heimischen PC auf diese CPU und dieses Thema projiziert, verstehe ich echt nicht.

checkmate 29/06/2010 13:19
Ausblenden
-0+

Der Test dieser 1T€ CPU zeigt, ich komme immernoch gut meinem 2-Kerner aus, da ein 4-Kerner die Aufgaben nicht doppelt so schnell abarbeitet. Hinzu kommt, dass ich nicht SO EINER bin, der sich wegen einem Spiel neue Hardware anschafft. Dann spiel ich eben nichts neues sondern alte Titel die mir immer noch Spaß bringen. Nochmals erschwerend hinzu kommt, das mein Wunschkanditat Phenom II X4 über Monate hinweg einfach nicht billiger werden will... Komischer Trend derzeit.

@FC
Mein Auto hat eine Leistung von 102kW und eine Effizienz von 6,5l/100km und benötigt für die Aufgabe 850km zu fahren eine Energie von 55 Litern Benzin. Gut erklärt oder nicht!?! So nun der PC:

Mein PC benötigt eine Leistung von 102W und hat eine Effizienz von 6,5 Rechenaufgaben/100 Sekunden. Er benötigt für 6,5 Rechenaufgaben eine Energie von 102Wx100s=10,2kWs (2,86kWh).

FormatC 29/06/2010 13:28
Ausblenden
-0+

Trotz allem frage ich mich, warum ihr ständig professionelles HighEnd auf private Belange umrechnet und Euch dann über das Ergebnis wundert. Ich kotze täglich über den im Verhältnis wirklich grottenlahmen E8400 in meinem Büro-PC, der selbst bei normalem Arbeitsaufkommen ab und an verreckt und freue mich über jeden Kern, den ich privat zu Hause mehr habe. Der Unterschied ist selbst im semi-professionellen Bereich spürbar - wenn man das Glück hat, die richtige Software nutzen zu können. Die Welt besteht nun mal nicht nur aus Gaming. Wen zur Hölle interessieren bei so einem Thema eigentlich Spiele? Oder käme in einem Kfz-Forum, in dem ein neuer Hochleistungs-Truck vorgestellt wird, jemand auf die Idee, stets und ständig aus dem Blickwinkel eines Trial-Sportlers zu argumentieren? Die Teile sind zum Arbeiten da und nicht zum Zocken. :D

Zugebenermaßen sind die Beispiele aus dem Test nicht wirklich glücklich gewählt.

fragger 29/06/2010 13:37
Ausblenden
-0+

10,2kWs sind 2,86Wh und nicht 2,86kWh... ;)

checkmate 29/06/2010 13:43
Ausblenden
-0+

Danke für die Berichtigung. Mein Ergebnis ist ganz offensichtlich falsch. Ich hätte nur mal hingucken müssen. Ansonsten aber stümmt mein Beispiel???

Beste Angebote

Mehr aus dem Bereich

Newsletters


OK