[CES] Konkurrenz für Amazons Kindle
In den USA ist der E-Book-Reader Kindle schon recht verbreitet. Nun bekommt Amazon starke Konkurrenz: Skiff zeigt auf der CES einen Reader »der nächsten Generation«.
2010 wird wohl das Jahr der Tablet-PC und vor allem der E-Book-Reader: Auf dem US-Markt hat Amazons Kindle neben diversen weiteren Geräten anderer Hersteller schon Fuß gefasst. Amazon profitiert vor allem von seiner Marketingstrategie und der großen Auswahl an E-Books (siehe »Amazon stellt E-Book-Reader vor«).
Auf der CES (Consumer Electronics Show) hat der Elektronik-Versender nun sein größeres Modell »Kindle DX« mit 9,7-Zoll-Display auch für Europa angekündigt. Doch Skiff versucht, dem Platzhirschen die Schau zu stehlen: Mit einem gleichnamigen E-Book-Reader, der nicht nur 11,5 Zoll groß ist, sondern zudem der dünnste seiner Art. Gerade mal 7 Millimeter ist Skiff dick und wiegt rund ein halbes Kilogramm. Weiterer Pluspunkt gegenüber dem 490 US-Dollar teuren Kindle DX dürfte das Metallgehäuse sein, das vor Stößen und Beschädigungen deutlich besser schützt als Kunststoff-Cases.
Der Speicherplatz des Skiff beträgt 4 GByte und ist per microSD-Karten auf bis zu 32 GByte zu erweitern. Ein Aufladen mit Lesestoff kann per WLAN und UMTS erfolgen. Bislang aber nur in den USA, dort hat sich der Hardware-Hersteller mit dem Mobilfunkprovider Sprint zusammengetan. Welche Verlage Elektro-Literatur für den Skiff liefern, steht auch noch nicht fest, ebenso wenig wie der Preis.
Wer also schon jetzt E-Books und Zeitschriften per Netz beziehen und auf einer der modernen Schiefertafeln lesen will, kommt wohl um Amazons Kindle nicht herum. Wer noch etwas warten kann, sollte vielleicht einen Preisvergleich vornehmen, sobald der Skiff-Reader verfügbar ist – Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.
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Skiff schaut echt schniek aus, interessant wären die Schaltgeschwindigkeiten, mit denen Skiff die Seiten wechselt, wie hoch die optische Auflösung ist (vergleichbar zum Kindle oder besser) und wieviele Seiten der Akku (der dann wohl extrem dünn ist) abrufen kann, bevor der Reader wieder an die Dose will!
Interessant ist er allemal. nur das Lesematerial muss auch stimmen... also nicht nur paar 100 Bücher...
Was mir auffällt: Der Kindle DX hat eine Tastatur, damit man eigene Notizen hinzufügen kann... die sind beim Skiff irgendwie... weg? Oder plant man, eine Onscreen-Tastatur einzublenden?
Ich weiß nicht, an sich eine gute Idee, aber wenn ich ernsthaft lesen möchte, nehme ich mir lieber ein Buch. Dauernd so nah vor einem Display zu hängen stelle ich mir nicht sooo schön für die Augen vor.
wichtig(er) wäre wohl, WELCHE bücher es dafür dann gibt...
Auch interessant währe, wie stark der Prozessor ist und wie der Umgang mit PDFs und anderen Formaten (MS-Office, OpenOffice, HTML) aussieht.
Die Möglichkeit wissenschaftliche Artikel (die in der Regel im PDF-Format sind) auf einem leicht zu transportierenden Gerät lesen zu können, könnte in Studium und Wissenschaft durchaus interessant sein.
@robnn
Da das Display auf E-Ink-Technologie basiert, ist es genau so schlecht für die Augen wie das Lesen von Zeitung und Büchern. Es sind einfach weiße Stellen da und Stellen gefüllt mit Tinte um es einfach auszudrücken. Der Bildschirm weist keine Hintergrundbeleuchtung auf, die Tinte reflektiert das einfallende Licht wie beim Buch. Der Vorteil hunderte wissenschaftliche/juristische/usw. Bücher und Dokumente dabei zu haben ohne einen Anhänger ans Auto zu hängen ist phänomenal. Privat - wie viele Bücher nimmt man so durchschnittlich mit in den Urlaub??? Hiermit hunderte!
Wie sieht es aus wen das Teil mal aus der hand fällt ? Einem echten Buch ist das egal :-)