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Mehr manipulierte Geldautomaten

von - quelle: Tom's Hardware DE

Das Bundeskriminalamt warnt davor, dass die Manipulation von Geldautomaten extrem zugenommen hat und meldet für das Jahr 2008 Steigerung von 77 Prozent.

809 verschiedene Geldautomaten wurden 2008 in Deutschland manipuliert, was einer Zunahme des so genannten »Skimmings« um 77 Prozent im Vergleich zu 2007 entspricht. Dies meldet das Bundeskriminalamt heute. »Insgesamt steigt die Zahl der Manipulationen von Geldautomaten in Deutschland seit 2001 kontinuierlich«, so das BKA.

Die Zahl der Fälle, in denen versucht wird, an die Kartendaten Dritter zu gelangen, ist aber deutlich höher: 2400 Angriffe auf Geldautomaten hat das BKA verzeichnet, wobei einzelne Geräte mehrfach fürs Skimming benutzt wurden. Am meisten Manipulationen kommen in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern vor. Auch außerhalb Deutschlands besteht die Gefahr, dass Kartendaten ausgelesen werden: Laut BKA wurden 2008 im Ausland insgesamt 514 Geldautomaten beziehungsweise Lesegeräte festgestellt, mit denen Betrüger die Daten deutscher Bankkunden abgegriffen haben, vor allem in Italien, Rumänien, den Niederlanden, Frankreich und in der Türkei.

Den Schaden durch den Einsatz gefälschter Debitkarten beziffert das BKA mit rund 40 Millionen Euro. Die abgegriffenen Daten werden von den Betrügern auf neue Karten kopiert. Zusammen mit der ausgespähten Geheimzahl beispielsweise einer EC-Karte ist ein fremdes Konto problemlos zu leeren. Durchschnittlich wurden pro geprelltem Bankkunden 2000 Euro erbeutet.

Wie Skimming funktioniert und welche Tricks dabei eingesetzt werden, zeigt unser Artikel »Manipulation von Geldautomaten: Die Skimming-Tricks der Betrüger«

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KatSeiko 21/01/2009 18:54
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Es gibt Störsender gegen Skimming. Vielleicht sollten die Banken damit was machen...

Weltenspinner 21/01/2009 18:56
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Oder einfach mal Augen auch und ein bisschen am Automaten herumzubbeln. ;)

mieleman 22/01/2009 10:27
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Eigentlich sollten die Banken das überwachen können und auch müssen, denn mal ehrlich es obliegt dem Betreiber des Automaten ob dieser manipuliert wird oder nicht. Und Sicherheitsdienste könnten dafür den Service erbringen. In Verbindung mit einer Video-Überwachung des Geldautomaten sollte das Manipulieren nicht mehr möglich sein.
Die Haftung sollte auch auf die Bank umgelegt werden, es kann zB nicht sein, das ich an einem Automaten zuerst einmal herumzerren muß um mich zu vergewissern ob dieser manipuliert ist?
Beispielsweise könnte man einen internen Alarm auslösen, wenn jemand sich direkt am Automaten aufhält diesen aber nicht bedient (keine Eingabe-Aktivität). Der Automat würde dann aus Sicherheitsgründen inaktiv werden, bis ein Sicherheitsdienst diesen nach einer intensiven Überprüfung wieder freigibt.
Hierzu fallen mir unheimlich viele Lösungsvorschläge ein. Es fragt aber keiner .. ;-)

mieleman 22/01/2009 10:29
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Sorry mein erster Satz war nicht ganz korrekt ausgeführt:
Sollte eigentlich heißen
Eigentlich sollten die Banken das überwachen können und auch müssen, denn mal ehrlich es obliegt dem Betreiber des Automaten dafür zu sorgen, dass dieser nicht manipuliert wird.

mea culpa

Baart 22/01/2009 15:09
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Weil sie "unsinnig" sind... Ich arbeite in einem Banken RZ und wir tun viel dagegen bzw. was in unserer Macht steht.
Hier scheinen wieder viele von etwas zu reden, von dem sie keine Ahnung haben. Einen gut manipulierten GA erkennt man nicht so einfach, selbst für ein geschultes Auge ist es oft schwer das zu erkennen, für einen Normalsterblichen fast unmöglich! Soviel zum Thema "Augen auf"

Der Vorschlag mit Inaktivität ist auch nicht realisierbar... Weißt du wieviele ältere Menschen paar Minuten vor so einem GA stehen können bis sie endlich mal ihre Karte herausgeholt haben? So einem menschen willst du dann den Automaten vor der Nase schließen und auch für alle anderen Kunden unbrauchbar machen? Na herzlichen Glückwunsch...

Es gibt Mittel und Wege, aber der einfachste wäre einfach komplett auf EMV (Autorisation über den Chip und nur darüber) umzustellen.
Voraussetzung wäre, dass alle Kartenausgebenden Institute nur noch EMV fähige Karten ausgeben und nein eine EC Karte / Kreditkarte mit Chip ist nicht automatisch EMV fähig und eben alle Automaten Betreibenden Institute nur noch solche transaktionen zulassen würden.

Den Chip vgl. dem Magnetstreifen beim Einführen der Karte auszulesen ist zumindest Stand heute nicht möglich.

Baart 22/01/2009 15:15
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Achja ich vergas... Stand heute ist es so, dass die Banken i.d.R. den Schaden dem Kunden ersetzen! Von daher muss nichts umgelegt werden, die Banken machen das schon so.
(Außer es wird einem grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen - z.B. PIN auf die Karte geschrieben, oder so - aber normal zahlt die Bank den Schaden immer)

anonymous 26/01/2009 10:32
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naja, nix umgelegt. woher haben denn die banken ihr geld?

anonymous 26/01/2009 15:30
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Der wirtschaftliche Schaden für Banken, Sparkassen und Kunden ist bei Manipulation und Datenmissbrauch immer vorhanden. Der Schaden kann nur minimiert werden. Hierzu wird der wirtschaftliche Schaden des Kunden (je nach Schuld) meistens ersetzt. Woher dieser "Schadensersatz" kommt ist meistens Bankenabhängig.

In Bezug auf "Störsender" ("Jammer" genannt)- sind diese in Deutschland gesetzlich nicht erlaubt. Man bedenke auch, dass Störsender, je nachdem verschiedene Geräte beeinflußen können.

Im gewißen Maße muss ich Baart Recht geben, die Manipulationen an bsp. Geldautomaten sind mittlerweile so raffiniert, dass man diese ohne geschultes Auge nicht erkennen kann - Kamera als Werbeblatt getarnt oder Kartenlesegeräte am Karteneinschub.

Mfg Timothy

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