Streit um Teile des Skype-Codes
Die ursprünglichen Skype-Entwickler halten noch die Rechte an Teilen des Skype-Codes. Sie wurden lediglich an eBay lizenziert – und dienen nun als Druckmittel, um eBay vorerst vom Skype-Börsengang abzuhalten.

Wie das Nachrichtenportal Bloomberg berichtet, streiten die früheren Skype-Gründer und der jetzige Skype-Besitzer eBay um ein paar Zeilen Code, die den Börsengang des VoIP-Telefonie-Unternehmens verzögern könnten. Janus Friis und Niklas Zennström haben Skype ursprünglich entwickelt, 2006 kaufte eBay das Unternehmen für 2,6 Millionen US-Dollar (siehe »Offiziell: Ebay übernimmt Skype«).
Doch eBay ist unterm Strich mit den Skype-Einnahmen nicht so richtig zufrieden. Im Zuge der Sanierung des Online-Auktionshauses brachte eBay-Chef Donahoe immer wieder den Verkauf von Skype ins Gespräche (siehe »Geringe Synergien« zwischen eBay und Skype«). Schließlich entschied man sich jedoch dafür, Skype von eBay abzukoppeln und als eigenständiges Unternehmen an die US-Börse zu bringen (siehe »Skype soll an die Börse«).
Dies versuchen Friis und Zennström nun zu verhindern: Sie halten mit ihrer aktuellen Firma Joltid noch Rechte an Code, der bei Skype zum Einsatz kommt und den eBay lediglich lizenziert hat. Ein Verkauf von Skype soll gegen dieses Lizenzabkommen verstoßen – Joltid würde im Falle eines Börsengangs die Lizenz entziehen. eBay soll deshalb wiederum gegen Joltid geklagt haben.
Bloomberg zititert Randolf Katz, Anwalt bei Baker Hostetler, der Firmen bei Börsengängen berät: »Der Markt hasst Ungewissheit«, so Katz, »der Rechtsstreit existiert und wird in den Preis einfließen«. Er geht somit davon aus, dass – sollte der Streit nicht vor dem geplanten Börsengang 2010 beendet sein – der Wert der künftigen Skype-Aktie angesichts des Hickhacks sinken wird. »Verheerende Folgen« sieht Skype-Anwalt Charles Hollander, wenn Joltid den Lizenzstreit gewinnen würde: Skype müsste eine (teure) Alternative zu dem Code entwickeln – und vorerst aus dem VoIP-Markt aussteigen.
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Millionen, Milliarden... wen interessiert das schon
Waren es nicht 2,6 Milliarden, die eBay bezahlt hatte?
..."Skype müsste eine (teure) Alternative zu dem Code entwickeln – und vorerst aus dem VoIP-Markt aussteigen."
Das wär mal was, ja fast ein Supergau... Die Nuzung von Alternativen würde dem Markt sicher guttun.
Hahaha!!!
Mehrere MILLIARDEN bezahlen und dann nicht den Code komplett mit allen Rechten übernehmen?
Man Ebay, da habt ihr euch aber kräftigst verscheibenkleistern lassen.
es gibt sofort andere Voipanbieter die die Situation nutzen :-)
Switch to Voipbuster before it is too late!
As it is now becoming more and more clear that Skype’s services will not be available much longer because their software license will expire (license is owned by Joltid, www.joltid.com), it is now the time to switch to VoipBuster;
“Skype is worthless without the license” (source: http://seekingalpha.com/article/15 [...] up-problem )
“Skype might have to shut down" (source: http://community.zdnet.co.uk/blog/ [...] 8b,00.htm)
“Skype has breached the licence agreement” (source: http://chiefofficers.net/888333888 [...] pe_doomed)
To make sure everyone can still use Voice Over IP at even cheaper rates than Skype, Voipbuster has lowered loads of destinations, and no risks at all
So, inform your friends and family to check out Voipbuster and keep calling at perfect quality and cheap rates worldwide and remember Voipbuster users can call each other for FREE!
Was man so in der letzten zeit von Skype hört ist ja doch kaum mehr als ein großes Durcheinander (http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/skype.asp), was mich als User dann doch auch schon dazu bewogen hat, mal auf die Konkurrenz umzusteigen, bei der ich noch einigermaßen den Überblick über Leistungen und Hintergrundbedingungen behalten kann.