Geht Skype zurück an die Gründer?
Dass eBay mit dem 2005 erworbenen VoIP-Dienst Skype in Sachen Einnahmen nicht zufrieden ist, hat eBay-Chef Donahoe oft erwähnt. Nun scheint es, als ob die Skype-Gründer das Unternehmen wieder zurückhaben wollen.
2,6 Milliarden US-Dollar hatte eBay im September 2005 für Skype gezahlt. Der Dienst entwickelte zwar, doch vor allem bei den Nutzerzahlen, nicht jedoch bei den Einnahmen. Zwei Jahre nach dem Kauf musste der Wert des VoIP-Diensts um 900 Millionen US-Dollar nach unten korrigiert werden.
Seit April 2008 deutet eBay-Chef Donahoe einen möglichen Verkauf an: »Wir testen die Synergien«, so Donahoe. Falls sie stark seien, »behalten wir es im Portfolio. Wenn nicht, werden wir neu bewerten«.
Nun scheint es, als ob ein Käufer gefunden wurde: Skype könnte an die Gründer Niklas Zennström und Janus Friis zurückgehen. Laut der New York Times werden bereits Verhandlungen geführt. Als (Rück-) Kaufpreis sind 2 Milliarden US-Dollar im Gespräch. Ein guter Deal für die beiden: Als eBay Skype übernommen hat, nutzten 54 Millionen Nutzer den Dienst. Laut Skype selbst ist die Anwenderzahl mittlerweile auf 405 Millionen gestiegen.
Mehr zum Thema bei Tom's Hardware:
● »Geringe Synergien« zwischen eBay und Skype (27. Januar 2009)
● Skype tut die Wirtschaftskrise gut (12. Januar 2009)
● eBay könnte Skype abstoßen (18. April 2008)
● Offiziell: Ebay übernimmt Skype (12. September 2005)
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Da sieht man mal wie bescheuert Wirtschaft ist, wenns um Aktien geht.
Innerhalb von 4 Jahren ganz ohne Arbeit dann 600 Mio. verdient. Ohne irgend eine Leistung. Sowas dürfte nicht sein.
Und das geile ist -- "um 900 Mio US-Dollar nach unten korrigiert worden" -- da bezahlen die fast 3 Milliarden Dollar für ein paar Verträge und Papiere. Der Wert dieser wird von realitätsfernen Spinnern festgelegt und "korrigiert", die sonst in der Welt nix zu tun haben.
Aber hauptsache der kleine Mann wird von nem Betrieb gefeuert, wenn er einen Kugelschreiber mitgehn lässt. Pff..
Nun so einfach ist da auch nicht, da hier enorme Steuern fällig werden.
Also rein Netto betrachtet legen die Gründer und eBay massiv drauf (Ver- und Rückkauf).
ist doch ebays sache wenn sie 0,6 Millarden euro verschenken. wenns den spass macht von mir aus vll schenken dir mir ach mal ne halbe millarde 0,o haette nix dagegen
Gehe das Risiko ein.
Gründe eine Firma, arbeite dir den Arsch ab, sei Erfolgreich.
Dann kannste dein Unternehmen auch für ein Paar Milliarden verkaufen.
Oder sei nicht erfolgreich und mach dicke miese.
Wer ein grösseres Risiko eingeht hat auch die möglichkeit mehr Geld zu machen.
Wer das nicht tut, hat kein Risiko, aber auch keine Möglichkeit einen grossen Berg Asche zu machen.
Wobei ich nicht abstreiten möchte das die Verhältnisse teils etwas absurd sind
Die Skype-Gründer haben entweder nur verdammt viel Glück gehabt, oder sie haben es im Köpchen... den Arsch haben sie sich ganz sicher nicht abgearbeitet.