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Motorola und Nokia verlieren auch in Q3 an Boden

Von - Quelle: Tom's Hardware DE

Die Ähnlichkeiten zwischen Motorola und Nokia sind an einigen Stellen erschreckend: Bei beiden Herstellern handelt es sich um einstige Pioniere der mobilen Kommunikation, die in wirtschaftlich schwere Fahrwasser geraten sind und im Zuge dessen auf einen Softwaregiganten als Retter setzen: Motorola ließ sich von Google übernehmen, Nokia wurde zum Premiumpartner von Microsoft.

Doch bisher brachte dieser Schritt beiden Herstellern kaum Punkte. Sowohl Motorola als auch Nokia schreiben weiterhin tief rote Zahlen und dies scheint sich wohl auch im kommenden Quartal fortzusetzen. So will Digitimes erfahren haben, dass die Bestellungen von Displays beider Smartphone-Fabrikanten rückläufig sei. Demnach konkurrieren Motorala und Nokia immer stärker mit chinesischen Auftragsherstellern, die Einsteigergeräte zu Billig-Preisen fertigen. Allein bei den Finnen sollen im dritten Quartal 8,5 Millionen Geräte weniger produziert worden sein.

Damit dürfte der Hersteller noch stärker auf seine Lumia-Smartphones mit Windows Phone 8 hoffen. Bleibt diesen kein Erfolg beschieden, dürften bei Nokia endgültig die Lichter ausgehen. Auch Motorola steckt mitten in einer Phase der Umstrukturierung. Hier hat Neueigentümer Google 20% der Belegschaft und den Großteil der Chefetage gekündigt. Erfahrene Sanierer sollen es nun richten. Allerdings fehlen den Amerikanern - anders als Nokia - einige echte Highlights in der Pipeline. Lediglich ein RAZR mit Intel-Architektur soll am 18. September erscheinen; damit dürfte man jedoch kaum größere Marktanteile von Größen wie Samsung abziehen

Es gibt 5 Kommentare.
Weitere Kommentare
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    torloc , 6. September 2012 06:17
    @coloneloneill7:
    Schreibfehler sind mir sonst so etwas von egal. Mir ist es nur aufgefallen dass es immer mehr unschöne Schreibfehler in Beiträgen hier gibt. Dabei müsste man den Text einfach nochmals durchlesen lassen.
    Und keine angst, ich werde nicht auf jeden Schreibfehler in jedem Bericht eingehen. Ich hab das jetzt einmal geschrieben und gut ist.
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    Schugy , 5. September 2012 22:52
    Oder einfach Meego nicht zur Vorstellung der Hardware schon wieder abkündigen, durch Maemo war der Ruf schon ausgezeichnet. Dann die Zweifel ausräumen, dass der Plattform Apps oder besser Funktionen fehlen.
    Mit der Zeit dann einen DualCore-Chip, Mini-HDMI, Xenon-Blitz, Dual-SIM und evtl. auch DVB-T nachschieben.
    Damit haette man Vertrauen in Meego schaffen können.
    Während Chrome-OS quasi nur noch einen Browser laufen lässt, werben IOS und Android mit hunderttausenden Apps. Für jede Seite, die man sonst einfach in die Adresszeile eingegeben hat, hat man jetzt eine App mit eigener Kachel und oftmals auch Hintertüren an Facebook oder Tobit, wie z.B. die Tagesschau App.

    Ich bin sehr gespannt auf das Firefox-OS. Alles geht wieder über die Adresszeile oder Bookmarks und zusätzliche Funktionalität, fast wie eine App, wird nach Freigabe durch den Benutzer in html5 nachgeladen bzw. bei häufiger Nutzung auch installiert/gecached. Wichtig ist, dass ich die Kontrolle behalte.

    Bisher habe ich noch ein "normales" Handy, weil es für mich keinen akzeptablen Nachfolger gibt.
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    swisschamp , 5. September 2012 18:31
    Nokia ist selber schuld. Beschäftigt 10'000 Konsultants, die keine Ahnung haben. Reine Schwätzer. Jeder vernünftige Mann von der Strasse hätte zu Android geraten und damit Recht behalten. Ein N8 mit Android wäre DER Renner gewesen.