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Motorola und Nokia verlieren auch in Q3 an Boden

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 5 kommentare

Die Ähnlichkeiten zwischen Motorola und Nokia sind an einigen Stellen erschreckend: Bei beiden Herstellern handelt es sich um einstige Pioniere der mobilen Kommunikation, die in wirtschaftlich schwere Fahrwasser geraten sind und im Zuge dessen auf einen Softwaregiganten als Retter setzen: Motorola ließ sich von Google übernehmen, Nokia wurde zum Premiumpartner von Microsoft.

Doch bisher brachte dieser Schritt beiden Herstellern kaum Punkte. Sowohl Motorola als auch Nokia schreiben weiterhin tief rote Zahlen und dies scheint sich wohl auch im kommenden Quartal fortzusetzen. So will Digitimes erfahren haben, dass die Bestellungen von Displays beider Smartphone-Fabrikanten rückläufig sei. Demnach konkurrieren Motorala und Nokia immer stärker mit chinesischen Auftragsherstellern, die Einsteigergeräte zu Billig-Preisen fertigen. Allein bei den Finnen sollen im dritten Quartal 8,5 Millionen Geräte weniger produziert worden sein.

Damit dürfte der Hersteller noch stärker auf seine Lumia-Smartphones mit Windows Phone 8 hoffen. Bleibt diesen kein Erfolg beschieden, dürften bei Nokia endgültig die Lichter ausgehen. Auch Motorola steckt mitten in einer Phase der Umstrukturierung. Hier hat Neueigentümer Google 20% der Belegschaft und den Großteil der Chefetage gekündigt. Erfahrene Sanierer sollen es nun richten. Allerdings fehlen den Amerikanern - anders als Nokia - einige echte Highlights in der Pipeline. Lediglich ein RAZR mit Intel-Architektur soll am 18. September erscheinen; damit dürfte man jedoch kaum größere Marktanteile von Größen wie Samsung abziehen

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