Snuko Anti-Diebstahl für Computer

10:40 - Dienstag, 9. März 2010 von Siggy Moersch - quelle: Tom's Hardware DE

Mit der Anti-Diebstahl-Software lassen sich gestohlene Net- oder Notebooks lokalisieren. Per WebCAM werden Bilder des "neuen" Benutzers hochgeladen, so dass eine Identifizierung möglich ist.

Der Anti-Diebstahlschutz von Snuko lässt sich auf jedes Notebook installieren. Im Falle eines Diebstahls oder bei Verlust kann der Besitzer sich per Software auf seinen Rechner einloggen, sobald dieser mit dem Internet verbunden wird. Per GeoLocation lässt sich der Standort des Notebooks bis auf 10 Meter genau lokalisieren. Ist im Notebook eine WebCAM vorhanden, lassen sich einzelne Bilder oder Videosequenzen abrufen. Diese werden automatisch auf das Benutzerkonto des Eigentümers versendet und können bei der Überführung des Diebes hilfreich sein. Des Weiteren werden alle IP-Zugriffe gespeichert, die zum Auffinden des gestohlenen Notebooks führen.

Per Fernzugriff lassen sich persönlich Daten auf dem Notebook noch nachträglich verschlüsseln und zum Onlinekonto des Eigentümers übertragen. Wenn die Software genügend Informationen gesammelt und alle Daten gesichert hat, sperrt die Anti-Diebstahl-Software den Laptop schließlich automatisch. Das Notebook lässt sich dann nur noch per Passwort wieder freischalten. So ist das Gerät für den Dieb dann nutzlos. 

Ein Jahresabo der Anti-Diebstahl-Software kostet für Privatpersonen 17,99 Euro. Die Software von Snuko läuft auf Windows basierenden Rechnern, einschließlich Windows 7. Eine MAC-OS-Version ist derzeit noch in Planung.

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Kryptic 09/03/2010 11:55
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-2+

Was für'n Mist. Nur mal angenommen jemand klaut tatsächlich ein Netbook, und ist nicht total minderbemittelt, wird er wohl als erstes die Festplatte platt machen (oder evtl. sogar ne neue einbauen). Damit dürften dann die 18Euro zum Fenster raus sein.

Frei nach dem Motto: dieses Auto ist unzerstörbar - außer sie fahren damit wo dagegen ;)

Techniker Freak 09/03/2010 12:04
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-0+

Dem stimme ich voll und ganz zu, bei den meisten Notebooks/Netbooks kann man die Recovery durchführen ohne sich bei Windows anzumelden. Sollte es nur um die Daten auf dem Gerät gehen braucht man eh kein Internet, mit so einer Software bekommt man Vollidioten erwischt, aber keinen halbwegs professionellen Dieb.

Die Frage ist nur, wie viele Idioten und wie viele Profis es gibt :D

5555-rgnf 09/03/2010 12:09
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--1+

@ Ihr Zwei :-)
Geht mal davon aus, daß der durchschnittliche Dieb zu doof ist bzw. es ihn nicht interessiert, da das Gerät ja eh gleich weiterverkauft wird. Ich habe als Schüler, als Angestellter einer Versicherung und als Admin viele lustige Beobachtungen zum Thema Diebstahl machen können....

babbage 09/03/2010 12:36
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-0+

zum beispiel ?

drno 09/03/2010 13:07
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-0+

würde mich auch interessieren!

5555-rgnf 09/03/2010 13:24
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-0+

Kleine Auswahl:

Aus der Schulzeit: Diebe wussten das Computer voll viel Geld wert sind, aber nicht viel mehr. Ergebnis: Die haben einfach die größten Kisten eingepackt - also die ältesten ,die entsorgt werden sollten. Da waren dann aber noch so viele Kabel dran, also Seitenschneider geschnappt und los. Alles was wertvoll war blieb stehen.

Aus ner IT-Abteilung: Komme morgens ins Büro und sehe, daß die Tür zum Lastenfahrstuhl geknackt wurde. Leichter Anflug von Panik, wir hatten eine Woche gebastelt um eine neue Aussenstelle zu bestücken. Das komplette Rollout sauber auf 2 Europaletten (PCs, Sun-Server, etc.) im Flur, Hubwagen stand daneben. Die Diebe haben stattdessen 3 alte CAD-Monitore usw. gestohlen.

Versicherung: Neben der Zentrale wurden Autos von Außendienstlern geknackt und die Laptops gestohlen. Einer der Außendienstler kommt an nächsten Tag mit seinem Laptop und breitem Grinsen ins Büro. Er wollte gerade Kippen holen, da hat ihm ein Junkie einen günstigen Computer angeboten.

Meistens werden die Diebe ja nicht gefasst, da die Bullen schlichtweg zu faul sind. Manchmal machen die aber auch ihren Job:
Laptop geklaut und dann mit dem Skypeaccount des Benutzers ins Netz. Eine Kontaktanfrage kommt, ein Chatfenster öffnet sich, Dieb wird gefragt ob er mal an die Tür kommen kann, da klingelt gleich jemand... Vielleicht hat der Bulle da ja übertrieben, aber wir hatten die Kiste wieder :-)

bluray 09/03/2010 13:42
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-0+

Zum Thema Antidiebstahlsoftware und nutzlos: Kann ich so nicht attestieren: Mir wurde mein Mobiltelefon entwendet und habe dies erst am nächsten Tag gemerkt. Allerdings hatte der Täter vergessen, dass Smartphones eben mehr können. So habe ich das Gerät erstmal per Remote gesperrt (Sperr-SMS versandt), da mir das Antidiebstahlprogramm erstmal durch Einlegen SEINER SIM Standort, eindeutige SIM-Nummer und seine Handynmmer mitversandt hat. Schön blöd. Gerät war also damit locked, der Täter wurde noch bei sich zuhause von der Polizei hochgenommen, ich hatte mein Gerät wieder und nebenbei erfahren, dass es sich hierbei wohl eine länger gesuchte Handyklauer-Bande gehandelt hatte, die man schon länger beobachtet hatte. Also auch Profidiebe machen wohl mal Fehler...

Wenn jeder seine Geräte dementsprechend ausstatten würde, dann würde vermutlich schon weit weniger geklaut werden, wobei man im Falle der Verlustfeststellung recht flott agieren muss und nicht viel Zeit verstrichen sein darf.

Aber ein echter Diebstahlschutz wäre doch mal, wenn das Gerät den Stolen-Tag hätte und jeder unberechtigte Zugriffsversuch mit einem Taserschlag "belohnt" würde. Soviel Saft sollte der Akku des Notebooks ja aufbringen können.

Okay, ist jetzt etwas militant und dürfte rechtlich gesehen keinen Bestand haben, aber Dieben würd's vermutlich allemal reichen, wenn sie mit 150.000 Volt eine gezonkt bekommen ;)

fffcmad 09/03/2010 14:54
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-0+

Bei guten Notebooks braucht man so was nicht. Da ist das schon ins Geraet reingepflanzt. Sobald der Dieb Online geht > gelitten. Gibts glaube ich sogar ueber das Telefonnetz. Bei den guten Thinkpads mit TPM kann man darueber hinaus Passwoerter ins BIOS setzen. Bei zu oft wiederholter Fehleingabe hilft dann nur noch der Loetkolben. Die Daten auf der Platte sind dann auch futsch. Ein Dieb, der ein Thinkpad klaut, ist daemlich ;)

Iraklis 09/03/2010 15:22
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-0+

Als bei uns in der Firma eingebrochen wurde haben sie nur die TFTs mit gehen lassen :-) die rechner sind doch viel zu gross, es sei den es sind Laptops

competizione 09/03/2010 15:47
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-0+

Solche Software ist vielleicht ganz gut um Diebe zu überführen und sein Gerät wieder zu bekommen. Aber um es für andere unbrauchbar zu machen gibts doch auch kostenlose Varianten. Das einfachste beim Handy wär z.B.den Telfon Code zu aktivieren, also dass beim Einschalten dann PIN und Telefon Code notwendig sind.

Anonymer Nutzer 09/03/2010 16:01
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zumal ein Dieb bei einem vernünftig konfigurierten OS sich gar nicht irgendwo anmelden kann und die Kiste damit zwangsweise platt machen MUSS, um sie auch nur irgendwie benutzen zu können...

fffcmad 09/03/2010 16:09
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-0+

Nö, kann man umgehen.

fragger 09/03/2010 16:25
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-1+

1. Ich hätte ungern 'ne Software auf dem Rechner, mit der ich Dritten (Snuko) die Möglichkeit der Contorlle über meinen Rechner/Webcam gebe.
2. GeoLocation und 10m Genauigkeit... ist klar...
3. Eröffne ich einem kreativer Hacker die Möglichkeit, meinen Computer zu sperren.
4. Denke ich, dass eine simple (oderntlich eingestellte) Firewall das Konzept aushebt.
5. Ist ein Gerät sicher nicht Nutz/Wertlos, wenn das Windows gesperrt wurde... Dann installier ich halt ein neues BS...

Alles in allem, in meinen Augen, einigermassen Nutzlos. Würde mich nicht abhalten, wenn ich ein Laptop klauen wollen würde... vor allem jetzt, wo ich weiss, worauf ich achten muss ;)

poison nuke 09/03/2010 16:59
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-1+

@ fffcmad

jo wenn jemand nur ein standard Windows Passwort gesetzt hat, mit ner LiveCD ne Sache von ein paar Minuten. Aber auf einem Lappi den ich unterwegs nutze, setz ich persönlich ein Festplatten Passwort übers BIOS...unmöglich das zu umgehen, wenn man nicht gerade die Möglichkeiten von einem Datenrettungslabor hat und das haben nicht viele.


grundlegend seh ihc das auch eher so, die Software bietet ein weiteres Einfallstor für unliebsame Besucher. Eine wunde Stelle mehr um die man sich Sorgen machen muss.

fffcmad 09/03/2010 17:02
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-0+

Wer will schon dein Windows? Das Festplattenpasswort kann man auch zuruecksetzen. Notfalls kickt man sie in den Muell.

I-HaTeD2 10/03/2010 06:21
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-0+

Wieder ein Fall wo man für Spyware bezahlen soll ...

Sorry aber da setz ich mir so was lieber selbst auf - Programme gibt es ja genug und weiß was wohin gesendet wird (und wann).

Ansonsten sollte man Geräte mit wichtigen Daten die dazu noch Mobil sind sowieso so absichern das man da nicht dran kommt.

ConquerorOfMankind 11/03/2010 18:25
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-0+

poison nuke :
Aber auf einem Lappi den ich unterwegs nutze, setz ich persönlich ein Festplatten Passwort übers BIOS...unmöglich das zu umgehen, wenn man nicht gerade die Möglichkeiten von einem Datenrettungslabor hat und das haben nicht viele.




Warum nicht gleich mit Truecrypt die Systemplatte verschlüsseln? Wäre nochmal deutlich sicherer...

mindhack 21/03/2010 13:14
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-0+

poison nuke :
Aber auf einem Lappi den ich unterwegs nutze, setz ich persönlich ein Festplatten Passwort übers BIOS...unmöglich das zu umgehen, wenn man nicht gerade die Möglichkeiten von einem Datenrettungslabor hat und das haben nicht viele.



Moment, habe hier irgendwo noch eins rumliegen :D . Öffnen der Platte ist übrigens nicht nötig, wenn ich mich an den Artikel von Heise zurückerinnere.

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