Bio-Batterie von Sony: Altpapier als Energielieferant
Elektronikhersteller Sony stellt wieder einmal bewiesen, dass die Herstellung einer Biobatterie möglich ist. Als Energielieferant könnten zum Beispiel die momentan millionenfach verschickten Weihnachtskarten dienen.
Auf der in Tokio seit 1999 stattfindenden Messe namens Eco-Products 2011, hat Sony den Prototyp einer Biobatterie vorgestellt. Schon im Jahr 2007 hat der Elektronikhersteller eine Biobatterie vorgestellt. Damals wurde die Elektrizität mit Hilfe von Kohlenhydraten erzeugt. Diesmal wird der Strom allerdings aus Papierschnispeln gewonnen.
Wie die BBC berichtet, dienten Ameisen und Termiten als Vorbild für die Biobatterie: das von den Tieren gefressene und verdaute Holz wandeln sie nämlich in Energie um. Die Japaner nutzen das Enzym Cellulase, um die in dem Altpapier enthaltene Cellulose abzubauen. Damit wird der Grundstein des Einfachzuckers Glukose geschaffen. Führt man nebst Sauerstoff weitere Enzyme hinzu, kann man die Glukose in Wasserstoffionen und Elektronen aufspalten. Letztere dienen dann als Energielieferant für die Biobatterie.
Somit beweist ein Unternehmen wieder einmal, dass die Herstellung einer umweltfreundlichen Batterie grundsätzlich möglich ist und es nicht des Einsatzes von Metallen, oder gefährlichen Chemikalien bedarf. Sony-Wissenschaftler Yuicho Tokita gibt gegenüber der BBC zu bedenken, welches Potenzial allein darin läge, die momentan millionenfach verschickten Weihnachtskarten als „Energielieferant“ zu verwenden. Zwar hält sich die Leistungsfähigkeit der Biobatterie noch in Grenzen, aber immerhin wird mit ein paar Schnipseln Papier genug Energie geliefert, um den Strombedarf eines kleinen Ventilators, oder auch eines MP3-Players zu decken.
- Deutsche Bahn lässt WLAN-Netz in ICEs ausbauen
- Schnäppchencheck: Vorzeige-Tablet zum Sparpreis
- Voraussichtlich kein Verkaufsstopp für das Galaxy Tab 10.1 N, Apple erhält weiteres Patent
- Dell mit neuem Highend-Smartphone
- AOC: Monitor mit iPhone-Dock zur CES
- Microsoft nimmt Abschied von der CES
- Nvidia: Entwicklerkit für ARM-Server und Notebooks ist vorbestellbar
- Google: Android wächst rasant weiter
- Israels Ministerpräsident verrät: Apple übernimmt Anobit
- Samsung mit zwei Dual-SIM-Smartphones
- Kriminelle Kampagne nutzt britische Webserver von Amnesty International
- Bing Streetside soll während der Weihnachtsfeiertage starten
- Tom's Weihnachtstombola: die Gewinner stehen fest!
- Anonymous gibt Beginn einer Angriffsserie bekannt
- Apple: bis 6. Januar täglich ein kostenloses Weihnachtsgeschenk via iTunes
- Samsung und Sony beenden gemeinsame Display-Produktion
- Google investiert 94 Millionen US-Dollar in Fotovoltaik-Anlage
- Boardhersteller setzen im kommenden Jahr auf Thunderbolt







hm naja - Wasserstoff ist auch nicht gerade ungefährlich^^
Jipiee,nie mehr zum Altpapier-Container juckeln müssen!Wenn dies jetzt noch schaffen das ganze mit Exkrementen zu machen wird sogar die Toilette überflüssig...
Was wäre alles möglich, wenn ...
Biologisch abbaubare Kunststoffe aus Naturfasern führen bis heute ein Nischendasein, weil das Erdölplastik günstiger ist. Sogar Papierrecycling ist manchen zu teuer.
Oder anders: Bis heute wird Zucker gebleicht. Will man natürlichen, nicht kristallisierten Rohzucker, muss man tief in die Tasche greifen, weil es den kaum gibt.
Solange die Konsumenten und die Wirtschaft da nicht umdenken, bleiben das alles nur Ideen, die niemals verwirklicht werden.