Sony Ericsson: Quartals- und Jahresergebnisse für 2011
Sony Ericsson hat seine Quartals- und Jahreszahlen für das Jahr 2011 bekannt gegeben. Diverse Gründe für das schlechte Ergebnis wurden angeführt, in der Zukunft wird jedoch davon ausgegangen den weltweiten Marktanteil deutlich ausbauen zu können.
Sony Ericsson veröffentlichte seine Quartals- und Jahreszahlen für das Jahr 2011. Aus der Pressemitteilung geht hervor, dass das Unternehmen im vierten Quartal einen Nettoverlust von 207 Millionen Euro zu verzeichnen hat. Verglichen zum Vorjahreszeitraum sank der Umsatz von 1,5 auf 1,3 Milliarden Euro. Unabhängig von den roten Zahlen verwies Präsident und CEO Bert Nordberg jedoch auf eine gelungene Umstellung des Produktportfolios auf Smartphones hin.
Wie wir bereits Ende Oktober berichteten, wurde das Ende des japanisch-schwedischen Joint-Ventures durch eine Übernahme des ehemals gleichberechtigten Partners von Sony beschlossen. Die bereits laufenden behördlichen Prozesse sollen bis Februar abgeschlossen sein. Den erwirtschafteten Verlust des Jahres 2011 in Höhe von 247 Millionen Euro werden sich beide Unternehmen teilen müssen. Als Begründung für das schlechte Ergebnis des vierten Quartals nannte Nordberg die vorherrschenden, wirtschaftlich schlechten Rahmenbedingungen, den anhaltenden harten Konkurrenzkampf, sowie die Naturkatastrophe in Thailand.
Rückblickend sei es jedoch gelungen den Absatz von Android-Geräten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 65 Prozent zu steigern, heißt es. Das Xperia-Portfolio, das erst kürzlich um das Xperia NXT erweitert wurde, wird auch für das Jahr 2012 einen der Eckpfeiler bilden. Bisher habe das Unternehmen 28 Millionen Xperia Smartphones absetzen können. Mit dem Absatz von Smartphones seien im vierten Quartal 2011 rund 80 Prozent des Konzernumsatzes generiert worden. Unternehmensschätzungen zufolge habe man mit Android-basierten Smartphones einen weltweiten Marktanteil von rund 10 Prozent erreicht. Für das Jahr 2012 wird davon ausgegangen, dass sich dieser noch deutlich erhöhen wird. Dazu werde unter anderem auch das im Dezember 2011 eingeleitete und voraussichtlich mit dem Ende des Jahres 2012 abgeschlossene Umstrukturierungsprogramm beitragen.
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