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Sony Optiarc AD-7240S (2009, 24X)

DVD-Brenner: Lohnt sich ein Upgrade?
Von , Achim Roos

Abschließend haben wir noch das AD-7240S getestet - ein Abkömmling der aktuellen optischen Laufwerkfamilie von Sony Optiarc. Wie Sie sehen können, hat sich der Name des Herstellers erneut geändert; Grund dafür ist dieses Mal die Übernahme des gesamten Bereichs optischer Laufwerke durch Sony Ende letzten Jahres. Parallele ATA-Laufwerke gehören mittlerweile der Vergangenheit an, allerdings gibt es weiterhin die beiden folgenden Modelle: Das AD-7241S unterstützt Lightscribe und das AD-7243S Labelflash. Für diesen Test hat man uns das AD-7240S zur Verfügung gestellt, das keine der beiden Disk-Beschriftungstechnologien unterstützt. Wir fragen uns, ob es nicht einfacher wäre ein Laufwerk anzubieten, das beide Modi unterstützt.

Das neueste Laufwerk unterstützt eine bis zu 24-fache Aufnahmegeschwindigkeit, was wiederum 31,68 MB/s entspricht (bei 1,32 MB/s Durchsatz für eine 1-fache Geschwindigkeit von DVDs). Die neuesten Modelle halten ihre Umdrehungsgeschwindigkeit fast den ganzen Aufnahmeprozess hinweg konstant, während die 18-fach-Laufwerke gegen Ende des Aufzeichnungsvorgangs ihre Geschwindigkeit drosseln mussten. Die Geschwindigkeiten fielen für eine Datenmenge von 150 MB/s vom 24-fachen auf das ungefähr 20fache ab. Allerdings ist die Gesamt-Schreib-Performance weiterhin beeindruckend: 4 Minuten und 13 Sekunden sind doch eindeutig besser als 5 Minuten und 29 Sekunden eines 18-fach-Laufwerks oder 6 Minuten und 18 Minuten des 16fach-Modells. Wir haben zudem herausgefunden, dass das neueste Laufwerk trotz höherer Performance etwas weniger Leistung aufnimmt.

Mit der Aufnahme einer DVD-9 Double-Layer-Disk hatten wir Probleme, da wir kein Medium zur Hand hatten, das mehr als 8-fache Aufnahmegeschwindigkeit unterstützt. Infolge dessen gleicht die Aufnahmezeit der der älteren Laufwerke. Sie ist sogar etwas langsamer, was wir mehrere Male überprüft haben. Es scheint, als wäre das 12-fach Double-Layer-Aufnahmemedium fast ein Phantomprodukt, da wir bei der Beschaffung in Nordamerika und Europa unsere liebe Not hatten. Als wir derartige Medien dann schließlich gefunden haben, kostete der Spaß soviel wie Blue-ray-Medien, was nicht wirklich Sinn macht.

Alle 17 Kommentare anzeigen.
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  • Mergenthaler , 16. Oktober 2009 19:47
    fruechteteeIDE 4 Live!SATA ist schwachsinn bei Laufwerken.

    ich hab mich nen Ast gefreut als diese dicken Lappen von Kabel endlich aus meinem Rechner verschwunden sind. Sie werden hoffentlich !!NIE!! wieder einziehen müssen....
  • Shini , 16. Oktober 2009 20:08
    Fruechtetee

    bei den vielen negativen Bewertungen müsste es dir langsam mal auffallen, dass du besser nicht 2, auch nicht 3, sondern besser 5 Mal überlegst bevor du was schreibst..

    Sonst kann ich mich nur Mergenthaler anschließen..Gott sei dank kriegt meine CPU mehr Luft =D
    Ausserdem ist auch damit endlich diese Master Slave Geschichte..nunja..Geschichte.
  • crazymath , 16. Oktober 2009 20:34
    Am Anfang hatte ich bedenken mit Sata. Man muss halt ein wenig vorsichtig sein mit den Steckern wegen Abbrechen und so. Aber inzwischen hat man sich daran gewöhnt (Bei IDE dafür aufpassen wegen Pins verbiegen) und besonders bei kleinen PCs hat man eine bessere Belüftung.

    Auch die Master/Slave Geschichte hat sich erledigt und so kann sogar ein Anfänger ein Laufwerk anstöpseln ohne danach Frust zu haben, warum es Konflikte gibt.

    Also ich denke, SATA ist gelungen, auch wenn die Erfinger eSATA ein wenig besser hätten planen sollen...

    Interessanter und gelungener Test, wobei ich dennoch das BluRay LW von LG bevorzuge (Weil ichs auch brauche:-) ). Das kann dann wirklich alles, ausser Zaubern. Und extrem günstig dazu!

    Betreffend Medien: Da kann ich nur zustimmen. Habe mal eine DVD mit 12x gebrannt, welche dann nicht korrekt gelesen werden konnte auf einem anderen Rechner. Mit einem neuen Versuch mit 8Fach brennen gings dann doch noch. Wenn man sich vorstellt, mit welcher Geschwindigkeit das Ding da drin läuft...ein 52x CD LW bringt die CD glaube ich auf ca. 200km/h (Wurde bei PCGH mal getestet).
  • darkfate , 16. Oktober 2009 20:47
    Ich muss Mergenthaler recht geben. Es ist einfach super, dass die dicken Kabel aus dem Tower verschwunden sind.

    Die Entwicklung der optischen Medien ging mir persönlich einfach zu langsam voran. Für den Preis eines Blue Ray Brenners und einen entsprechenden Rohling kann ich bald eine 2000GB Festplatte kaufen.

    Die Lebensdauer ist bei beiden Lösungen fragwürdig. Dennoch hat man bei Festplatten immerhin Gewährleistung von bis zu 5 Jahren. Mit Rohlingen hatte ich damals bei wichtigen Daten immer zwei Disks gebrannt und einen gewissen Prozentsatz an Redundanz und Prüfsummen (realisiert mit RAR Archiven oder Securdisk) mitgeschleppt. Heute nutze ich Hardware-RAID und habe bei bis zu zwei ausgefallenen Festplatten Sicherheit und kann daher seit Jahren ruhig schlafen.

    Auch zum Transport von Daten ist ein USB Stick oder eine 2.5" Festplatte kompfortabler da fast jeder einen USB Anschluss besitzen dürfte.

    Damit ist für mich das optische Laufwerk ausgestorben und wird wenn es mal kaputtgeht nicht wieder ersetzt. Mittlerweile kann man auch ISO Images auf einen USB Stick brennen um z.B. Windows zu installieren.
  • w_ing , 17. Oktober 2009 02:15
    ... mein persönlicher TOP-SATA-Vorteil: HDD-Wechselschächte ohne Träger. Endlich brauche ich nur eine "nackte" Festplatte nehmen und eibfach in den Schacht schieben:
    - Jede Neue Platte kann sofort ohne Werkzeug binnen Sekunden benutzt werden (Tray, Hot-Plugin, ...)
    - gilt auch für Tauschlaufwerke (Datenaustausch und/odet Backup)
    - vernünftige (?) Übertragungsgeschribdigkeiten

    ... naja...
  • Anonymous , 17. Oktober 2009 12:08
    @darkfate

    das optische laufwerk ist längst noch nicht ausgestorben! spätestens wenn deine ersten dvd-filme oder musik-cds nicht mehr abspielbar sind, wirst du dich nach so einem teil sehnen!

    diese medien müssen ja nicht unbedingt von dir sein, aber ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder von zB deinen Kollegen die umstellung so schnell mitbekommt. man darf nicht vergessen, dass cd's und dvd's vor allem durch das brennen einen unheimlichen ausbreitungsgrad haben.
    in dieser masse steckt soviel potenzial an wichtigen daten, die auch für dich interessant sein könnten, optische laufwerke zu hamstern ;) 
  • DHAmoKK , 17. Oktober 2009 13:55
    Moin

    Und wer denkt, Diskettenlaufwerke seien out, der hat sich ebenfalls geschnitten ;)  Wir haben noch genug Kunden, die teils noch alte Daten auf Disketten lagern.

    Zur Zeit habe ich noch ein DVD-ROM und ein DVD-RAM, beides von LG, mit IDE-Anschlüssen. Glücklicherweise habe ich mir irgendwann auch mal solche Protzkabel in rund gekauft, die sind strömungstechnisch immerhin besser als ein normales IDE-Kabel. Gibt der Brenner irgendwann den Geist auf, kommt ein BluRay-Brenner rein, die gibt es dann ja eh nur noch mit S-ATA. Außer, die Brenner fallen vor dem Ausfall schon deutlich unter 100€ ^^
  • oXe , 17. Oktober 2009 13:59
    @fruechtetee
    hast du auch um den guten alten ISA Slot geweint, oder um den AGP?
    Klar bräuchte man wegen der Bandbreite "noch" keinen SATA für
    optische Laufwerke, aber nenn mir EINEN einzigen Nachteil von SATA
    gegenüber IDE :) 
  • Harry_zz , 17. Oktober 2009 15:17
    Mir ist bei neueren NEC/Sony-Laufwerken aufgefallen das die Schreibgeschwindigkeit bei Labelflash schlechter wurde sollte man mit erwähnen.
    Mein altes Laufwerk schaffte ein Label in 22min das neue braucht nun 35min.
  • sanctus , 17. Oktober 2009 23:22
    Um Fruechtetee mal in Schutz zu nehmen: Ich kann ihn verstehen. Man hat den Vorteil bei IDE den RAID-Verbund welcher Onboard auf dem Mainbord ist deutlich besser verwenden zu können und schliesslich sind die SATA-Anschlüsse nicht benutzt, wenn man mehrere Festplatten verwenden möchte/muss (nicht jeder braucht oder möchte ein NAS zuhaus).
  • bluray , 19. Oktober 2009 09:34
    Zitat :
    Um Fruechtetee mal in Schutz zu nehmen: Ich kann ihn verstehen. Man hat den Vorteil bei IDE den RAID-Verbund welcher Onboard auf dem Mainbord ist deutlich besser verwenden zu können und schliesslich sind die SATA-Anschlüsse nicht benutzt, wenn man mehrere Festplatten verwenden möchte/muss (nicht jeder braucht oder möchte ein NAS zuhaus).


    Mittlerweile gibt es ETLICHE Mainboards, die ein RAID gut über SATA verwalten können und dabei auch DEUTLICH performanter zur Sache gehen, als ein IDE-Raidverbund, weil IDE eben das Speedcapping hat, wo hingegen SATA theoretisch bis zu 3Gb/s liefert, was einer Datenrate von 240 MB/s entspricht...

    Und wenn Dir die SATA-Anschlüsse ausgehen, dann bau halt einfach einen SATA RAID-Controller in den Rechner ein. Gibt einige Gute, die von 4 bis zu 12 Ports bereitstellen... aber mal ehrlich: gute Boards bieten bereits jetzt schon bis zu 10 SATA-Ports an (4 für den Normalbetrieb und 6 für einen RAID-Verbund)... und 10 Laufwerke in den Tower reinzupfriemeln, ist schon eine Kunst für sich, abgesehen vom Geräuschlevel und von der Wärmeentwicklung... zumal es anzuraten ist, die Platten nicht direkt übereinander zu "stapeln", es sei denn, man mag seine Daten "gegrillt"

    Und abgesehen mal von dem Kabelwust, den du im Gehäuse hast, wenn Du ein IDE-Raid aufbaust, hat SATA, wie bei meinen Vorrednern schon den Vorteil, dass es eine kleine Litze ist, die sich durch den Rechnerraum zieht... (Okay, es gibt ja diese Rud-IDE-Kabel, aber auch die sind extrem störrisch, da ich sie selbst im Einsatz habe... und nicht selten habe ich geflucht, dass man in etwas engeren Gehäusen sownig Platz hat, den Pfostenstecker da reinzubekommen, ohne Pins zu verbiegen. Da braucht man teilweise ein Proktologenstudium, um quasi ein Automotor durch den Auspuff zu reparieren (um mal etwas Sarkasmus einzustreuen).

    Und auch dieses Master/Slavegehabe kann tierisch nerven. Wer schonmal mit SCSI zu tun hatte, weiss, wie nervig das sein kann, wenn Du Deinen Neuerwerb in den PC stöpselst und dann im OS merkst, dass das laufwerk sich nicht zeigen will oder (wie ich das schon mal hatte) sich unter dem kryptischen laufwerksbuchstaben [: anmeldet (ich frage mich zwar, wie das geht, da ja die Laufwerksbuchstaben ausschliesslich von A-Z gehen sollten und eine eckige Klammer wohl kaum zum Alphabet gehört, aber Windows 98(!!!) konnte dieses Laufwerk komischerweise adressieren. Nur die Spiele vermochten mit dieser seltsam anmutenden Laufwerkszuordnung nichts anzufangen und verweigerten schlichtweg ihren Dienst.)

    Also von daher finde ich SATA auch bei CD/DVD-Laufwerken durchaus sinnvoll! Denn auch der Engpass beim Schreiben mildert ungemein, der bei PATA gerne mal aufgetreten ist und Grund gab, dass die Brennerhersteller einen Buffer-Underrun-Schutz miteingebaut hatten, der verhindert, dass man sich unzähliche Rohline zerschiesst, weil Prozess XY wieder mal auf der Platte rumbraten musste und somit den Datenstrom zum Brenner unterbrochen hat...

    so long!
  • daimonion81 , 19. Oktober 2009 10:19
    Auf Seite 2 unter "Wiederbeschreiben":
    Es mag zwar ein paar Szenarien geben, in denen die Verwendung von DVD-R bzw. DVD+R sinnvoll wäre...

    DVD-RW bzw. DVD+RW!

    Ansonsten ein netter Artikel. Habe mir letzte Woche auch die Frage gestellt, ob ich mir ein SATA-Laufwerk holen soll. Aber die zwei IDE-Pioneers funktionieren. Ich werde wohl erst wechseln, wenn ein neues Mainboard meiner Wahl keine IDE-Anschlüsse mehr hat, oder die Laufwerke kaputt gehen.
  • Weltenspinner , 19. Oktober 2009 10:25
    Zitat :
    Ich werde wohl erst wechseln, wenn ein neues Mainboard meiner Wahl keine IDE-Anschlüsse mehr hat, oder die Laufwerke kaputt gehen.



    Ebenso. SATA macht zwar schon Sinn, aber nicht genug
    um dafür ein funktionierendes Laufwerk
    gegen ein funktionierendes Laufwerk zu tauschen.
  • FormatC , 19. Oktober 2009 11:39
    Ich habs eigentlich seinerzeit nur wegen der hässlichen Kabel getan :) 

    Ok, das alte P5K von Asus hatte den IDE-Anschluss ganz links unten. Die DVD/DVD-RW Laufwerke waren in den oberen Schächten des Towers. Was wiederum einen fetten 90cm Bandwurm erforderte. Sah Scheiße aus, störte die Kühlung und war somit entbehrlich. Ansonsten würde ich auch nichts austauschen, nur um "uptodate" zu sein.

    Netter Nebeneffekt:
    Man kann bei vielen Boards den ekligen, zusätzlich aufgedingsten Controller deaktivieren - auch was wert.
  • mwr87 , 19. Oktober 2009 15:10
    DHAmoKKMoinUnd wer denkt, Diskettenlaufwerke seien out, der hat sich ebenfalls geschnitten Wir haben noch genug Kunden, die teils noch alte Daten auf Disketten lagern.Zur Zeit habe ich noch ein DVD-ROM und ein DVD-RAM, beides von LG, mit IDE-Anschlüssen. Glücklicherweise habe ich mir irgendwann auch mal solche Protzkabel in rund gekauft, die sind strömungstechnisch immerhin besser als ein normales IDE-Kabel. Gibt der Brenner irgendwann den Geist auf, kommt ein BluRay-Brenner rein, die gibt es dann ja eh nur noch mit S-ATA. Außer, die Brenner fallen vor dem Ausfall schon deutlich unter 100€ ^^

    Ich kenne jemand, der seine Midi Komponenten vom Keyboard nur auf eine Diskette schreibt ^^ um sie am PC zu bearbeiten. USB Disketten-Laufwerke haben damit so ihre Probleme mit den Internen gehts aber einwandfrei.

    Auch bei Sachen Bios-Updates ist ein Disketten Laufwerk gerade bei alten Rechnern, noch von Nöten. Heute benutzt man Windows ... oder wie ich einen alten 1GB USB-Stick von dem man dann DOS bootet und jedes X-Beliebige Teil im PC zu flashen ...
  • xxl-et , 1. Dezember 2009 16:36
    Mein neuer LD-DVD-Brenner (GH22NS40) ist leider deutlich schlechter, als mein altes IDE Gerät (GH20). Liegt aber sicher nicht an den Anschlüssen. Schade, dass das nicht mitgetestet wurde, hätte gerne erfahren, ob ich ein Montagsmodell hab oder es konstruktionsbedingt bescheiden ist. Stottern bei DVD-Widergabe, Lesefehler (wo selbst das Notebook-Drive durchfährt) und immer wieder Tackern, dass den PC für ne Minute freezt. Firmewareupdate hat die Sache nicht besser gemacht.
    Vielleicht lass ich mich nicht weiter nerven und hol mir n Bluray-Combo. Kosten auch nur noch 80 Mücken.