Sonys 360°-Display: Von allen Seiten anschauen
Volumetrische Displays bestehen aus einem Zylinder, in dem ein dreidimensionales Bild projiziert wird. Um diesen Zylinder kann man herumgehen, das Objekt also von allen Seiten betrachten.
Noch ist er klein, doch eine Attraktion auf der Ceatec in Tokio war dieser kleine Zylinder schon. Er misst gerade einmal 13 Zentimeter Durchmesser und 27 Zentimeter Höhe. Um die Projektion des Bildes kümmern sich kleine Leuchtdioden. Sony gibt eine Farbtiefe von 24 Bit an, was auf 8 Bit pro Farbe schließen lässt. Die Auflösung ist mit 96 x 128 Pixeln noch sehr klein bemessen, doch der Effekt übte dennoch eine große Faszination auf das Publikum aus.
Zu sehen waren Comic-Figuren, Autos, Köpfe und sogar die schematische Darstellung eines Gehirns. 3D-Objekte lassen sich mit speziellen Kameraaufbauten gewinnen oder aber ganz elektronisch durch eine dreidimensionale Konstruktion, wie es beispielsweise Spieleentwickler vornehmen. Alternativ kann man ein 3D-Objekt auch aus mehreren Fotos berechnen. In letzterem Fall ist das Objekt jedoch nicht animiert.
Sonys stellvertretender Vorsitzender Ryoji Chubachi verwies darauf, dass es sich bei diesem Produkt um einen Prototypen handle. Die möglichen Einsatzgebiete sind noch völlig offen, doch typische Szenarien sind Forschung & Entwicklung, Online-Shopping zur Produktdarstellung oder Medizinanwendungen. Für den Heimgebrauch eignet sich dieses Gerät auch als dreidimensionaler "Bilderrahmen" und als 3D-Fernseher. Der Vorteil besteht im wesentlichen darin, dass man keine spezielle 3D-Brille benötigt oder eine bestimmte Position vor dem Wiedergabegerät einnehmen muss.
Geheim blieb das Funktionsprinzip, sodas wir nur spekulieren können. Denkbar wäre aber ein im Sockel rotierendes LED-Raster. Die Rotationsgeschwindigkeit ist dabei so schnell, dass unser Auge die Bewegung nicht mehr wahrnehmen kann. Für jeden Betrachtungswinkel erzeugen das LED-Panel ein eigenes Bild. Voraussetzung dafür sind natürlich extrem schnelle Schaltgeschwindigkeiten der LEDs.
- Celux Micro ION: HTPC mit Atom-CPU
- Raindrop: Mozillas Kommunikationsplattform
- Boot-Laufwerk: 40-GByte-SSD von Kingston
- Inspiron 13z und 15z: Zwei ultraflache Dells
- Medion P56001: 25-Zoll-Bildschirm bei Aldi
- Apple stellt ZFS-Dateisystem ein
- Schnäppchencheck: Quad-Core-PC mit Blu-ray
- Microsoft: Tool für USB-Version von Windows 7
- Erster Full-HD-Player von Patriot
- HTPC-Gehäuse Grandia GD04 von Silverstone
- Android 2.0: Neue Features fürs Google-OS
- PC-Gadget: Zusatzdisplay für Kontrollfreaks
- Schnäppchencheck: Fujitsu-PC mit Windows 7
- Dell Latitude XT2 XFR: Multi-Touch-Tablet für den harten Einsatz
- Googles Musik-Suche startet in den USA
- eSATA-Festplattengehäuse von Raidsonic
- Full-HD-Monitor von Hyundai
- Android navigiert mit Google Maps Navigation






Naja genau genommen müssten es 24 Schaltungen pro Sekunde sein und schon hätte man ein "flüssiges" Bild wie im Kino.
Ob sich das dann als Spielermonitor bewährt wage ich zu bezweifeln, ich denke dafür müssten mindestens 60 Hz drin sein.
An sich eine geniale Idee, ich bin nur froh drum, dass damit diese Brillen endlich aussterben werden, genau wie sie es verdient haben.
Ich persönlich bekomme bei 3D Kino unheimliche Augen und Kopfschmerzen..
Naja, eine Sensation ist das Ding nicht.
Sonys Novum dürfte sein soetwas Kompakt zu bauen.
An meiner Universität haben wir vor zwei Jahren auch ein 3D Display gebaut und zwar, größer und mit einer besseren Auflösung.
Leider ergaben sich bei der von uns verwandten Technik unüberwindbare Probleme.
1) Ab einer bestimmten Größe fordern die einwirkenden Kräfte ihren Tribut und die Konstruktion fliegt auseinander, sprich je nach verwandtem Rotationsmedium (Schnüre, Plexigitterplatte oder Panel kann eine gewisse Größe nicht überschritten werden).
2) Das "Nachleuchten" stellte ein gewisses Problem da, was bei der von uns gewählten Technik nicht gelöst werden konnte. (Die Darstellungen verwischten)
3) Der Preis und die Abmessungen.
Wenn Sony die drei Probleme löst/gelöst hat, können wir uns auf interessante Anwendungen freuen.
Ob sich das dann als Spielermonitor bewährt wage ich zu bezweifeln, ich denke dafür müssten mindestens 60 Hz drin sein.
Jaein es müssten mindestens 24 Rotationen in der Sekunde sein (in der Realität mehr) um ein flüssiges Bild zu bekommen.
Wenn du z.B. ein Gitter projizierst hast du 3D Bildpunkte H/B/T.
T entscheidet über die Dreidimensionalität: sprich Auflösung T * Rotationsgeschwindigkeit z.B. 50pixel in T * 24/s = 1200 HZ
Die benötigten Bildpunkte in der dritten Dimension hängen auch immer vom benutzen verfahren ab.
Ich glaub das muß man "live" sehen können um beurteilen zu können wie es wirkt.
Coole Sache - aber irgendwie fasziniert mich das irgendwie mehr:
http://www.youtube.com/watch?v=Jd3-eiid-Uw
Da ist aber nix besonderes dran an Deinem verlinkten Video - Es ändert sich nur die Perspektive - man sieht trotzdem nicht räumlich damit. Genauso gut könnte man es mit einer Maus korrekt steuern - nur die Software für die Perspektivenermittlung ist interessant.
Das ganze ist falsch von TomsHardware beschrieben - man kann ein Objekt nicht von vorn und hinten betrachten und somit den Gegenstand so darstellen als ob er wirklich dort stehen würde.
Man sieht - egal von welcher Position um das Gerät immer das selbe. Auch wenn durch die drehenden Figuren die Illusion entsteht das ganze wäre wirklich 3D.
Eigentlich ist es ein Fernseher der von Publikum umrundet werden kann. Jeder sieht aber das gleiche. Gut, wenn man alle zusammensitzen will und Fernsehen will. Alle im Kreis und man kann sich anschauen während man im Kreis sitzt.
Taigabaer:
Schau lieber auch noch mal nach TrackIR. Auch wirklich gut!
[quote]Da ist aber nix besonderes dran an Deinem verlinkten Video - Es ändert sich nur die Perspektive - man sieht trotzdem nicht räumlich damit. Genauso gut könnte man es mit einer Maus korrekt steuern - nur die Software für die Perspektivenermittlung ist interessant./quote]
Im Video wird die Apparatur Samt Tisch gedreht und damit Bewiesen das ein "echtes" 3D Objekt gezeigt wird.
Die von dir Beschriebene Technik ist schon älter und seit Jahren in Kuriosen Uhren verarbeitet.
@IlDuce:
Das Ganze ist leider von Dir falsch beschrieben. Wenn ich vor dem Ding stehe und du gegenüber von mir und dem Display, sehe ich zb die Augen dieses "Tieres" und du den Arsch.
Genau darum geht's ja bei dieser Sony Vase ...
Von Technik her sehr interessant aber irgendwie nutzlos.
Nutzlos wie alles was man mit Medien machen kann?
Ich finde das Klasse, da es ja nur ein Prototyp ist, kann man nicht mehr erwarten. Legt man aber statt den dargestellten Bildern ein Videosignal an, so würde das ganze weitaus imposanter wirken. Da wir hier nur die 2D-Darstellung eines 3D-Monitors sehen können, geht der gesamte Effekt eigentlich verloren.
ich glaub nicht dass da n rotationsdings drinnen is. ich glaub eher dass da n bildschirm rund um den zylinder gelegt ist der vielleicht mit einer blickwinkeldurchlässigen beschichtung arbeitet und je nach blickwinkel so auf die art eigene pixel ansteuern könnte...
klingt jetzt kompliziert, aber ich hof irgendwer weiß wie ichs meine...
und die schnellen umschalttzeiten bei den leuchtdioden is nicht die rotationsgeschwindigkeit mit z.b. 30 herz gemeint, sondern das problem dass die led für jede pixelreihe umschalten müsste, und das is dann eben doch n bischen stressig...
Mich würde ja mal interessieren, was passiert, wenn ich die Perspektive nicht links/rechts sondern hoch/runter ändere. Wahrscheinlich aber wohl nichts...