Sony-Vaio-Notebook mit Kohlefaser-Hülle
»Vaio X« heißt Sonys neueste Notebook-Serie. Das erste Modell der Reihe hat ein 11-Zoll-Display und eine SSD an Bord. Die Grundkonfiguration kommt auf rund 1500 Euro.
Als erstes Modell der Vaio-X-Reihe hat Sony das VPCX11S1E/B (PDF) vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Subnotebook mit einem 11,1 Zoll großen Display, das 1366 x 786 Bildpunkte darstellt (16:9). Der besondere Clou des 780 Gramm (Vollausstattung) leichten und nur 1,39 Zentimeter hohen Geräts: Das Gehäuse ist laut Sony größtenteils aus Kohlenstofffasern gefertigt.
Beim VPC-X11S1E/B setzt Sony den Intel-Atom-Prozessor Z540 mit 1,86 GHz Taktrate (512 KByte L2-Cache) ein, der auf 2 GByte DDR2-RAM zugreift. Als Massenspeicher dient ein Solid State Drive mit 128 GByte Kapazität. Für die Grafik ist Intels Graphics Media Accelerator 500 zuständig.
Die sonstige Ausstattung entspricht dem aktuellen Standard: WLAN (802.11b/g/n) ist an Bord, Gigabit-Ethernet und Bluetooth (2.1 mit EDR), ein SD-Card- und ein Memory-Stick-Slot und eine Webcam (VGA). Das Touchpad ist Multitouch-fähig. Auch ein UMTS-Modul (HSPA, High Speed Packet Access) baut der Hersteller ein; Sony verspricht Übertragungsraten von bis zu 7,2/2 MBit/s (Down-/Upstream). Der Standard-Akku (VGP-BPL19) hält 8 Stunden durch, die Akkulaufzeit erhöht sich auf 13 Stunden, wenn ein optional erhältlicher, etwas stärkerer Batteriesatz geordert wird.
Zwei Farben hat Sony bislang im Angebot: Mattschwarz und Gold. Zum Jahresende soll eine weitere Variante des Vaio-X auf den Markt kommen. Wem die Standard-Ausstattung nicht passt, der kann Sonys Konfigurations-Abteilung bemühen: Dort ist beispielsweise die SSD auch durch eine Festplatte auszutauschen oder kann ein anderer Prozessor gewählt werden.
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Für ein NetBook ist es zu teuer und für ein richtiges Notebook eigentlich zu langsam wegen dem Prozessor.
Aber an für sich ist das Gerät solide und gut konzipiert, wer viel unterwegs ist wird die Datensicherheit durch die SSD, die Akkulaufzeit und das geringe Gewicht zu schätzen wissen. Ob einem das aber wie gesagt den Preis wert ist, das muss man für sich selbst entscheiden.
Da fragt man sich doch ernsthaft warum man nicht für das Geld ein Macbook anschaffen soll. Das 13,3" gibts ab 1299-€ zwar mit 30% weniger Akkulaufzeit aber 500% mehr Performance (Core 2 Duo statt Atom und 9400 statt GMA). Klar gehts hier im Akkulaufzeit und Größe, aber auf 11" schafft niemand produktiver als auf 13", und wenn ich 1500€ für ein NB anlege, will ich damit arbeiten. Zum Spaß tuts auch eins für die Hälfte.
borizb
30% weniger akku und wohl 1,5kg schwerer. wo ist hier der vorteil???
dieses Subnotebook ist wohl der hammer, ist halt ein sonypreis.
ich sitz gerade an meinem 4 Jahre alten Sony Vaio Notebook, mit dem ich noch sehr zufrieden bin. Das Aussehen und die Akkulaufzeit haben mich auch gerade beeindruckt aber was die Leistung angeht, da ist mein 4 Jahre alter Vaio deutlich schneller!
Es sollte eher Luxus-Netbook als Subnotebook genannt werden
Wieder so eine Krücke mit Goldbesatz....Aussen hui und innen Pfui, das Ereinnert mich an das "Ferrari" Modell welches eher Fiat Cinquecento als den Ferrari war.
Kohlefaser ist mit Sicherheit auch mehr ein Verkaufsargument denn wirklich Gewichtskriterium, aber den Preis treibsts natürlich, die Stabilität wäre bei verschiedenen Kunstoffen auch besser als bei Kohlefasern.
Naja, wenn der Marksts hergibt...
Das Gewicht ist der Hammer! Bisher gab es nicht mal ein akzeptables 10" unter 1kg und jetzt kommt das 11" mit nicht mal 800g und trotzdem noch 8h Laufzeit!
Der Preis ist jenseits von gut und böse, auch mit Karbon-Gehäuse und SSD. Da hätte ich dann doch gerne noch ein Blu-ray Laufwerk dran.
Die Rechenleistung ist absolut ausreichend für Win7 und MS Office!