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HP Spectre XT im Test: Das Schreckgespenst unter den Ultrabooks?

HP Spectre XT im Test: Das Schreckgespenst unter den Ultrabooks?
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Spectre XT, so nennt HP seinen Beitrag zum Thema Ultrabook. Klingt schön, exotisch - und bedeutet Schreckgespenst. Sollen wir das so verstehen, dass man der Konkurrenz das fürchten lehren will?

HP Spectre XTHP Spectre XT

Als Ultrabook unterliegt auch HPs Spectre XT in Design und Ausstattung gewissen Vorgaben seitens Intel. HP setzt beim Design stark auf elegante Linien mit abgerundeten Ecken, was in Kombination mit der Alu-Optik einen edlen und zeitlosen Anblick ergibt. Durch die Beschränkung auf die besagten klaren Linien wirkt das Spectre XT schlicht und vor allem vornehm elegant. Aufgeräumt geht es auch auf dem Notebookdeckel zu, auf dem nur das kleine Firmenlogo unten links zu finden ist. Damit wirkt er eher wie der Untergrund einer Arbeitsplatte oder Unterlage. Die schmale Silhouette im gebürstetem Aluminiumdesign verstärkt diesen Eindruck sogar noch etwas. Gleichzeitig wagt HP damit mal etwas Anderes und setzt sich, positiv wie ich finde, vom ewig gleichen Designpunkt des Logos bzw. Schriftzuges in der Mitte des Deckels ab.



Angenehm ist auch der schmale schwarze Rahmen rund ums Display. Durch diese kleine optische Täuschung hat man unweigerlich das Gefühl, auf ein größeres Display zu sehen. Die Tastatur- und Trackpadoberfläche ist, wie der Deckel, in einem gebürstetem Aludesign. Die Tastatur ist schwarz, hebt sich von dem silbernen Untergrund damit gut ab und ist beleuchtet. Die Bodenplatte ist aus einem Stück gearbeitet und lässt sich mit Torx-Schraubendrehern abnehmen. Der Akku ist, wie bei fast allen Ultrabooks, leider fest verbaut. Einzige Ausnahme im Testlabor war bislang übrigens das Sony VAIO SVT1311W1ES.

Bei der Verarbeitung sammelt das rund 1,4 Kilogramm leichte Spectre XT Punkte, muss sich aber auch zwei Kritikpunkte gefallen lassen: Der sehr schmale Deckel des Ultrabooks lässt sich sehr leicht justieren und bietet einen guten Öffnungswinkel, wippt damit aber schnell und mitunter extrem nach - glücklicherweise aber nicht beim Tippen, was sehr nerven würde. Ein weiteres Manko, das sich aus der schlanken Linie ergibt, ist das schnelle Durchscheinen von Druckspuren auf dem Display. Positiv fällt hier jedoch auf, dass man das Display kaum verbiegen kann, was sicherlich auf des verarbeitete Deckelmaterial zurückzuführen sein dürfte. Gleiches gilt für den gesamten unteren Chassisteil, der ebenfalls sehr verwindungssteif ist. Auch die Tastatur- und Trackpadfläche machen einen guten Eindruck. Die gesamte Fläche ist nach unten hin gut verarbeitet.