Speedlink mit goldenem Joystick aus vergangenen Tagen
Retro-Joystick und Spiele von Amiga und C64 versuchen alten Spielspaß neu zu beleben
In den 1980ern und 90ern war der Joystick Inbegriff für das Spielvergnügen am Heimcomputer. Heute wirken sie schon fast wie Relikte aus einer vergangenen Zeit. Wenig verwunderlich ist es da, dass clevere Zubehörhändler nach einem vermarktungsfähigen Datum suchen, um eine Erinnerungsbox unters Volk zu streuen.
So hat nun Speedlink - ein Unternehmen, das eigentlich erst nach der goldenen Ära des Joysticks gegründet wurde - das 25 jährige Jubiläum des beinahe schon legendären Modell des Competition Pro ausgemacht. Mit einer auf 10000 Stück limitierten, güldenen Sonderausgabe möchte der Zubehörhersteller Erinnerungen zu wecken. Natürlich ist der Joystick an die heutigen Bedingungen angepasst und wird per USB an das System angeschlossen.
Ansonsten hat Speedlink versucht den Charme zu erhalten: Das Steuergerät besitzt vier Tasten und auch eine Dauerfeuerfunktion ist zuschaltbar. Und um das Daddeln von Damals vollständig wieder ins Gedächtnis zu rufen, liegt dieser Jubiläumsversion eine CD bei, die 50 Spieleklassiker jener Tage enthält. Orginal sind die Spiele je zur Hälfte für Amiga und C64 erschienen und dürften für heutige Rechner keine große Schwierigkeit darstellen, so dass sich der goldene Joystick auch in der einen oder anderen Schreibtischschublade wiederfinden könnte.
Die dazu nötige Investition von 24,99 € ist zwar recht happig, wenn man den Funktionsumfang mit aktuellen Steuergeräten vergleicht, aber der Kult will schließlich bezahlt werden. Bleibt nur zu hoffen, dass die mitgelieferten Spiele ihre Faszination von früher behalten haben und der goldene Competion-Pro-Joystick nicht schon nach kurzer Zeit neben dem Orginal verstaubt...
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Ich finde eine Inverstition von 25 € nicht "happig", aber das ist Ansichtssachte. "Habig" ist sie auf keinen Fall :-)
"Datteln" ist gut. Da hat die Rechtschreibpruefung zugeschlagen. (Das ist kein Gemecker, ich finds lustig)
Ein wenig Obst ist immer gut.
Competition Pro. - Allerdings nicht das Original.

Das hatte damals etwas mehr ausgehalten und war im Detail anders/besser verarbeitet, wie genügend Rezensionen glaubhaft machen.
PS: Ich konnte mit dem Knüppel eher nix anfangen. - Hatte zum Ende hin ein Sega Megadrive Pad am Amiga hängen und bis dato viele (schlechte) QuickJoy Turbo verschlissen...
Damals wars einfach nur, mit Verlaub, GEIL!
Oha. Du kannst froh sein, das du das Pad nciht an nem C64 angeschlossen hast. Da brutzelt einem bei einer bestimmten Tastenkombination der CIA weg. Teilweise kann man mit solchen Aktionen zudem den Soundchip beschaedigen. (Der hat die analogen Paddles ausgewertet)
"Datteln" ist gut. Da hat die Rechtschreibpruefung zugeschlagen. (Das ist kein Gemecker, ich finds lustig)
Ich vermisse irgendwie unseren liebsten Peter Kern.
Oha. Du kannst froh sein, das du das Pad nciht an nem C64 angeschlossen hast. Da brutzelt einem bei einer bestimmten Tastenkombination der CIA weg. Teilweise kann man mit solchen Aktionen zudem den Soundchip beschaedigen. (Der hat die analogen Paddles ausgewertet)
Wieder was gelernt. - Naja, mein 500er hat es jedenfalls überlebt.
Der hat so einige Mods über sich ergehen lassen müssen, u. A. einen IDE-Controller zwischen CPU und Sockel geschaltet, womit schließlich eine Gigatron Arriba HD mit 40 MB ihre Dienste verrichtet hat. (*Seufz*)
Also einen solchen Joystick fertigzudaddeln bedurfte schon grosser Kunst. Die Dinger waren meist so langlebig, wie der Brotkasten oder der Amiga selbst.

Interessant waren Spiele auch. wie Winter Games, California Games etc...
Wie wurde der im BMH so nett umschrieben: "Rüttelfest und ballerfreudig".
Das einzige Gamepad, was eine ähnliche Langlebigkeit ausweisen konnte, war das Gravis Gamepad... da hab ich auch Ewigkeiten mit gedaddelt. Gerade in Duke Nukem 3D war ich damit um Längen besser, als mit dem Fingergulasch auf der Tastatur
@bluray
Danke fürs Stichwort!- Gravis.
Ich hatte für meinen PC damals einen GRAVIS Pro Joystick (1995).
Habs mit dem Knüppel unter anderem zum General bei Tie-Fighter gebracht.
hmm... mit joysticks ists bei mir wie mit mopeds.
ich habe deren faszinationsvermögen nie wirklich erlebt oder verstanden. hatte aber auch keinen eigenen c64, amiga o.ä. aus der ära. das nes pad fand ich von anfang an viel stressfreier. das vom megadrive hingegen eher ein daumenbrecher. aber mit quake 1 wurde für mich eh die maus zum unerlässlichen präzisionsinstrument.
Joysticks finde ich nciht so pannend, die alten Spiele auch nicht wirklich- Amiga war für mich klasse weil er sich gut programmieren liess und damals ein Wahnsinnsgerät war auch was die Hardwarehacks anging. Natürlich steckte bei mir der 600er irgendwann mit Turbokarte und Speicheraufrüstung, Festplatte, CD- Laufwerk use. in einem Miditowergehäuse. Den Treiber für's CD-Rom kriegt ich vom Programmierer von Idefix extra für mein Laufwerk portiert nachdem ich es ihm zuschickte zum Testen. Waren schöne Zeiten damals und wirklich Spass mit den Kisten.
Zurück würde ich aber nicht wollen.
International Karate + Quickjoy war doch die ultimative Combo!!!
Wenn es wenigstens "happIch" heissen wuerde, dann haette man es irgendwie als Verweis auf eine Werbung sehen koennen, aber "habig". Das tut weh. Sorry, geht echt nicht.
Ansonsten: Die gute alte Zeit ist auch durch einen goldenen Joystick nicht wieder zu beleben. Besser nen C64 & Co billig kaufen und an einen Roehrenfernseher anschliessen. Dann hat man ein besseres Feeling - insbesondere mit Ladezeiten einer Datasette. Aber die jungen Leute heutzutage wollen ja alles nur schnell schnell ;-)))
Bin mit dem 64er gross geworden, aber der goldene Joystick juckt mich echt nicht.
Gute Nacht.
Jake_b
Wenn die Spiele auf der CD gut umgesetzt sind, gibts mal ne Fotostrecke
Immerhin ist das Limit von 10.000 die Garantie für ein Sammlerstück.
Ich habe schon zwei USB-Competition-Pros (neben diversen 9-poligen Originalen - und wer hat damals meine blauen Mini-Competitions auf der Compo geklaut...?), was will ich da noch mit nem goldenen?