Abhängig durch Zocken: Das Spiel mit der Sucht

Freundin weg, Job weg, Leben weg. Was ist dran an den Horrorgeschichten aus den World of Warcraft-Foren? Machen Computerspiele wirklich süchtig? Und wenn ja, was kann man dagegen tun?

Spielsucht

Die Geschichte ist immer ähnlich: Da wird jemand durch einen Freund auf World of Warcraft aufmerksam. Oder er bekommt das Spiel zu Weihnachten geschenkt. Oder er probiert die Trial-Version aus, weil das in der Klasse so viele machen. Und dann geht’s los ...

»Es begann erst mit vier Stunden täglich. Dann wurde es innerhalb weniger Wochen schlagartig mehr, bis hin zu 24 Stunden dauerspielen.« Ob auf wow-europe.com, onlinesucht.de oder im Gildenforum Eurer Wahl – das Internet ist voll von solchen Bekenntnissen. Und deren Autoren scheinen sich fast schon gegenseitig überbieten zu wollen. Dark Devil schreibt zum Beispiel: »Ich verlor die Arbeit, die neuen Bekanntschaften meldeten sich nicht mehr, und so versank ich und vergaß die reale Welt.« Für Storyboard wurden die ersten Wochen mit WoW »zum Erbärmlichsten, was je in meinem Leben passierte«. Und Illitas hat »kein Geld«, lebt »mit Lügen und einer Sucht, die wohl keiner versteht« und weiß nicht, wie er »ins Leben zurückfinden kann«. Da geht die Beziehung in die Brüche, der Arbeitsplatz verloren und das Selbstvertrauen flöten. Alles nur wegen World of Warcraft? Natürlich nicht! Es gibt ja auch noch Unreal Tournament.

Seit über einem Jahr kursiert unter dem Titel »Angry German Kid« ein Video auf YouTube. Darin sieht man einen blassen, dicklichen Jungen, der total ausflippt, während sein PC hochfährt. Denn er will »UNREAL TOURNAMENT SPIELEN!!!«. Und bei der Lautstärke, in der er seine Forderung vorbringt, sind Großbuchstaben und mehrere Ausrufezeichen wirklich angebracht. Ende Mai zeigte Spiegel TV in einer zweistündigen Reportage Ausschnitte aus jenem Clip. »Bei diesem Kind ist das Spielen vermutlich Ausdruck völlig anders gelagerter Probleme«, heißt es dazu aus dem Off. Nur: Das »Angry German Kid« ist Teil einer Serie von Videos, die der 14-jährige Slikk aus dem Bergischen Land ins Netz stellt. Als »echter Gangster« parodiert er auf seine Art die Medienwelt. Das klingt dann so: »Ich bin ein echter Gangster. Ich höre Musik mit Ausdrücken.« Oder: »Ich bin ein echter Gangster. Ich brenne CDs.«

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31 Kommentare
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  • Sehr wichtiges Thema!

    Unsere Medien prügeln zwar immer im Tenor auf die üblichen Verdächtigen wie Counterstrike ein, ich halte WoW aber für das wesentlich gefährlichere Spiel.
    Ich habe es selbst eine zeitlang gespielt, aber aufgehört als es mit dem Addon noch monotoner wurde. Leider spielen 2 Freunde von mir bis heute, und ich habe die Hoffnung aufgegeben dass sie sobald davon loskommen. Für Aussenstehende klingt das wirklich absurd, aber ich wurde schon oft mit "Geht nicht, muss raiden" abgespeist wenn ich irgendwas unternehmen wollte.
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  • ich sehe das ganz genauso ...

    counterstrike spielt man mal 1-2 stunden und macht dann was anderes ...

    und die ausreden kenne ich von meinen kollegen leider nur zu gut ...

    zum glück haben einige die kurve gekriegt

    einer meiner kumpels hatte einen extrem abwechslungsreichen Tagesplan...

    -> Aufstehen für schule ca 6:30
    dann ca 14-15:00 @ home...
    und dann bis sage und schreibe lange nach 0:00 WoW spielen ...

    greeZ
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  • ich finde WoW in richtigem rahmen ist nicht schlimm...es schult sogar die teamfähigkeit u disziplin. nur wenn man oder die eltern den überblick verlieren läufts leicht aus dem ruder....
    ich spiele ca 2-3 h täglich..... dafür kein tv oder so.... wenn man mal sieht wieviele leute inaktiv vor der glotze sitzen u NIX tun.... u da liegt der schnitt ja über 4h täglich... da macht WoW bei mir nun nix aus... u ich spiele aktiv......
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  • Habe WoW von anfang an bis zum ersten add-on gezockt. Und ich bin mir sicher das es ein großes problem unserer gesellschaft darstellt. Das spiel an sich ist eigentlich sehr gut gemacht, und hat dadurch eine art suchtfaktor. Das was es so fatal macht ist die tatsache das es zumeist von kindern gespielt wird, die einfach nicht realisieren was für sie am besten wär. In dieser phase des erwachsenwerdens sollte die schule und freunde vorgehen. Und ich bin mir sicher das die schulnoten von wow-zockenden kindern nicht sehr toll sind. Aus eigener erfahrung kann ich da einen zusammenhang zwischen notenschnitt und spiel feststellen.
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  • Erstmal würde ich gerne darauf hinweisen, dass das »Angry German Kid« ein übler fake ist, ein kleiner Junge spielt sich auf, filmt sich selbst und stellt es bei YouTube rein. Als Beispiel für ein "zockerkind" imo relativ nichtssagend.

    Der Artikel selbst behandelt ein wichtiges Thema. Ich habe fast zwei Jahre ein MMORPG gespielt und hab's irgendwann geschafft endgültig damit aufzuhören. Mir war zu dem Zeitpunkt bewusst, dass ich davon psychisch abhängig war.

    Die Spiele verdienen durch abhängige jeden Monat Geld. Daher werden die Spiele optimal in der Richtung ausgelegt.

    Ich habe es u.A. geschafft aufzuhören, weil ich zufällig Artikel übel Spiele-süchtige gelesen habe und mir unweigerlich klar wurde das dies auf mich zutrifft.

    Ich bin jetzt 21 und ich will garnicht wissen wieviele 15-jährige es gibt deren Eltern gar nicht checken, dass so viel Zeit in WoW unnormal ist und das einfach weiterpassieren lassen.

    Auf das Thema öffentlich im großen Rahmen aufmerksam zu machen ist also verdammt wichtig!
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  • @Darkyde:
    Teamfähigkeit? Die lernt man bei praktisch jeder Art von Multiplayer-Titel, ausserdem bei jeder Sportart im echten Leben, ebenso wie - praktisch zwangsweise - in Schule & Beruf.

    Schade dass es nicht realisierbar ist, aber ich hätte wirklich mal gerne eine Statistik darüber, wieviele Schüler durch MMORPG´s das Jahr nicht geschafft haben.
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  • das problem bei den minderjährigen schülern/kindern ist, dass sie in den games wie cs oder wow plötzlich sehr schnell an ansehen gewinnen können wenn sie im spiel gut sind....dann merken die plötzlich, dass dieses gefühl genial ist. da sie das bis dahin aber noch nie gefühlt haben und im richtigen leben nicht an das gefühl rankommen, vertiefen sie sich mehr und mehr in die virtuelle welt.

    wenn man sich mal allgemein zu dem thema informiert, merkt man schnell, dass sich alle experten einig sind. der grossteil der betroffenen ist meist minderjährig....und bei minderjährigen bin ich der meinung, dass die eltern die aufgabe haben zu schauen, was die kinder den ganzen nachmittag machen. als 13, 14 oder auch 15 jähriger hat man noch keine ahnung was wichtig ist und was nicht.

    klar auch erwachsene sind davon betroffen...aber grösstenteils sind es jugendliche oder eben auch meistens kinder.

    in meiner ehemaligen klasse gabs einige die bei jeder gelegenheit, in jeder pause irgend ein buch gelesen haben...auch privat wurden meistens bücher gelesen und da war dann auch keine zeit vorhanden um am abend mal was zu machen...
    da schreit aber dann kein schwein, dass bücher süchtig machen oder der gleichen.
    und in wieweit solche foreneinträge von "süchtigen" wow-spielern der wahrheit entsprechen und nicht nur einfach geschichten sind, damit die aufmerksamkeit erhalten....ich wäre mir da nicht so sicher..

    es scheint so als müsse man mit dem aufklären dieser gefahr in schulen usw. beginnen.

    greez
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  • Habe einen viel zu großen Teil meiner Jugend leider auch vor dem PC verbracht mit sinnlosen Spielen.. heute bedauere ich es......
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  • Make Love not Warcraft!
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  • Ich würde sagen, die Masse an jungen Erwachsenen & Erwachsenen Süchtigen wird hier von sehr vielen Leuten unterschätzt. Bei Kindern und Jugendlichen sind doch die Schulnote der erste Indikator, dass was nicht stimmt. Spätestens wenn es da Probleme gibt, werden die meisten Eltern einschreiten. Vorher interessiert es diese eher weniger.

    Dieses Thema ist sicher sehr gesellschaftlich bedingt. In der Realität bekommt man nur noch Meinungen dazu, dass man perfekt sein muss um für spätere Aufgaben und das Leben gewachsen zu sein. Zumindestens habe ich das die letzten 5-10 Jahre immer so empfunden.

    Ich spiele auch WoW seit es heraus ist, arbeite und studieren gleichzeitig, habe eine Freundin - aber mein Privatleben beschränkt sich auf WoW, Musik und Freundin. Warum keine Freunde? Weil die meisten sowieso nur falsche Leute sind, die nie das machen und sagen was sie denken. Warum soll ich mit denen meine Zeit verbringen. Und dabei spiele ich auch fast jeden Tag 5-8 Stunden (wieviel Zeit ich erübrigen kann) WoW. Ich denke mal, viele sehen das schon als Sucht an - ich als Hobby. Denn was würde man sonst machen? Gelangweilt auf einer Feier oder Bar hocken - genervt von der öden Musik? Nichts für mich.
    Im fernsehen kommt sowieso nur noch die meiste Zeit Volksverdummung. Sendunge wie von und mit Joachim Bublath oder ähnliches sind sehr selten geworden - meistens nur noch Mainstream "Wissenssendungen" die alles verteufeln was nicht normal ist.

    Allgemein ist der Artikel sehr gut - er zeigt deutlich, dass nicht jeder Vielspieler auch süchtig ist. Denn sonst müsste man auch Leute die z.B. 12-14h arbeiten und somit Familie etc. vernachlässigen auch als süchtig bezeichnen. Doch da wird nur gesagt, die sind Karrieregeil - vielleicht sind sie einfach nur wegen der kleinen Erfolge und dem Druck von Außen arbeiten und Erfolg zu haben nicht gewachsen.

    Das Problem was ich finde ist nicht die Sache der Aufklärung. Sondern die Sache, dass man von jedem erwartet perfekt und normal zu sein. Sobald man nicht normal handelt wird man runtergemacht und wieder auf den "normalen" Weg gebracht. Dies wird einem vom Elternhaus, Schule, Medien immer schön eingetrichert. Da bleibt vielen jungen leuten nur der Ausweg ins Internet und dadurch der Ausstieg aus dem Erfolgsdruck - da sie sich dort selbst den Druck nach Ihren Maßstäben aufbauen und erledigen können.
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  • Hallo,

    ich habe bis vor 2-3 Monaten auch World of Warcraft gespielt. Das Spiel hat sicherlich viel zu bieten, allerdings Artet es mit erreichen des maximalen Levels aus. Ich selbst habe zum Glück keine Konsequenzen im Bezug auf Arbeitsplatz, Beziehung und Bekanntschaften erlebt, allerdings ist die Gefahr hierzu ziemlich groß.
    Als ich aufhörte wurde mir klar, dass ich das Spiel nicht vernünftig Spielen kann, denn entweder dümpelt man so vor sich hin oder man spielt es zu 120% um seine Charaktäre erfolgreich zu gestalten. Man erreicht kein Ende und man erreicht keine andauernde Zufriedenheit, und genau das ist das schlimme an WoW. Der Spieler ist ständig beschäftigt und bekommt eigentlich keine Pause.
    Es mag Leute geben, die es beherrschen WoW im Rahmen eines normalen Spiels zu Spielen und sich damit zufrieden zu geben, allerdings ist die Anzahl derer die dies nicht im Griff haben auch enorm hoch. Man meint immer man habe es im Griff aber im Nachhinein betrachtet ist es dann wohl doch nicht so.
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  • ich kann mich noch an meine c-64 zeiten erinnern, als ich vor der schule(zum glück nur 15 minuten fußweg) morgens noch "indiana jones" zockte, und abends nachn hausaufgaben gleich weitermachte. nach 3 tagen war ich dermaßen im eimer, daß ich die handbremse zog. ein paar wochen späer tats mir "ping pong" an, wie der name es vermuten lässt - ein tischtennis-game fürn c64.das zockte ich ca. nen monat-dann war ne zeitlang ruhe. als ich 1993 meinen ersten "richtigen" pc bekam, war DOOM,WOLFENSTEIN,Civilisation,siedler und CO. angesagt - ja. ich war spiele-süchtig.
    schätzungsweise ein halbes jahr zockte ich den ersten doom-teil mit meinem besten kumpel (ein level er, ein level ich). dann kaufte ich mir eine netzwerkkarte, und wir zockten das netgame (nightmare mit respawn)...es war HAMMER. sehr viel adrenalin, sehr viel fun, absolut GEIL (damals).

    für heutige zocker, die nur noch diese "fette grafik" kennen, kaum vorstellbar. aber es hatte suchtpotential. civ1 war bis 1996 mein dauerbrenner, mind. 3 stunden am tag (abwechselnd mit colonisation).civilisation2 hat mich bis heute nicht losgelassen. am ersten releasetag war ich der erste morgens, der in den laden stürmte. für damals sündhaft teure 78DM strahlten meine augen. darüber vernachlässigte ich beinahe meine "lieblings"prüfungsfächer mathe und blw ;-)
    aber ich bekam die kurve, als ich nach 2 woche ca. 12 stunden CIV am tag dann doch langsam keine lust mehr drauf hatte.

    allerdings - spiele ich es bis zum heutigen tag mind. 1* im jahr für 1-2 tage noch sehr gerne.

    mit den neueren spielen kann ich (leider) auf lange sicht nichts mehr anfangen. selbst doom3 war nach wenigen wochen ad acta gelegt.

    sei es F.E.A.R., anno 1502 oder siedler4 - alle nach wenigen wochen bzw. monaten in den hintergrund gerückt. bleibt die hoffnung, siedler 6 entfacht das "wuselfeuer" nochmal.

    letztendlich kann ich sagen, daß es wohl am "älter werden", und der damit verbundenen differenzierten "wert"zumessung für zeit und arbeit, spaß und "gefahr" liegt. ich war auch mal chatsüchtig (ca. 6 stunden an wochentagen,am WE teilweise durchgemacht). ja- aber ich bin da überall "durchgewachsen" - es waren schöne zeiten, viele erlebnisse, aber - heut denk ich mir, mit der zeit hätte ich auch viele andere (teilweise sinnvollere) dinge tun können.

    ---DIESES verständnis, bzw diese sichtweise, entwickeln U-18-jährige aber wohl eher selten.
    daher halte ich es für gefährlich, wenn die grafik immer realistischer wird, der sound, das erlebnis an sich der "realität" so nahe kommt. viele - mittlerweile viele - haben schwierigkeiten, mit der realen welt zurechtzukommen.

    das wird ein problem, denn es wird schlimmer, und es werden mehr. es muss mehr öffentlichkeitsarbeit bez. des themas "spielsucht" erfolgen.

    es ist gefährlich. teilweise auch gesundheitsschädigend.damit sind die eltern in der pflicht, mehr sorgfalt walten zu lassen. mit verstand und geduld die gefahren darzulegen. LEIDER halte ich diese forderung für gutmütig, jedoch schwer durchführbar, da viele eltern keinen bezug zu solchen "sachen" haben.

    --deshalb wäre vermehrt aufklärung nötig.
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  • zusatz: ein verbot von "ballerspielen" oder "gewaltverherrlichenden" spielen von gesetzeswegen wird nichts nützen. es gibt genügend wege heutzutage, sich "illegal" spiele zu besorgen. an das thema muß mit dem laserskalpell rangegangen werden, nicht mit ner axt !!
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  • Ganz egal um welches Hobby es sich handelt. 5-8 Stunden fast jeden Tag kann man einfach als normaler berufstätiger Mensch bzw Student nicht seinem Hobby widmen ohne dass das übrige Leben "leidet"

    Für mich ist es Sucht, wobei auch die Grenzen zwischen Hobby und Sucht fließend sind, aber bei 5-8stunden täglich (das beispiel kam) ist es für mich eine sucht.

    Im Tv kommt größtenteils zwar nur Gülle und richtig gute "Freunde" kennen zu lernen bzw zu haben ist gar nicht mal so einfach, das ist alles richtig doch wenn man gar nicht das bedürfnis verspürt auch mal rauszugehen, am Wochenende, dann sollte man sich schon gedanken machen.
    Es spricht ja nichts dagegen auch mal nen WOchenende zuhause zu bleiben und zu spielen, doch wenn daraus einer dauerzustand wird dann läuft irgendwas falsch.

    Chatsüchtig war ich nach meiner Gamingsucht auch, heute zum glück nich mehr, ich bin zwar relativ lange vor dem PC noch, doch wenn jemand sagt "Komm lass was machen" ist das ding in nullkommanix aus, oft bin ich auch derjenige der dann sagt "Komm lass was machen".
    Das Leben findet draußen statt und nicht vor dem PC oder Fernseher oder der Konsole.
    Das wird den meisten leider erst hinterher bewusst und ich muss heute sagen, dass es falsch war meine Jugend 15-20 (bin jetzt 22) größtenteils vor dem PC zu verbringen.
    Doch andererseits bin ich auch froh das problem doch relativ früh erkannt zu haben
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  • ich sitze auch in meiner freizeit immer vorm pc,
    zocken nicht so häufig (vorwiegend auf lans oder am wochenende wenn kumpels mit pc da sind), max 1 stunde pro werktag.

    auf irgendwelche langweiligen partys mit schlechter musik mag ich nicht gehen, interessiert mich nicht und die leute dort kann ich eh nicht leiden. heisst aber nicht dass ich nicht genau so weggeh, im sommer auf ca 6 - 8 festivals in der regel, aber das reicht dann fürs jahr.
    hab wow gezockt, 2 mal, jeweils ca 3 monate (auf lvl 60 und beim zweiten mal nen anderen char auf 70) aber dann wurds mir zu langweilig, hab festgestellt dass ich rollenspiele immernochnicht leiden kann ^^
    arbeit und freundin hab ich genau so wie genug freunde, und das geht auch mit 6 stunden computer pro tag ... nur mit dem unterschied, dass das halt auch freunde sind die genau so viel mit dem computer zutun haben. meine freundin nicht soviel, aber fast.
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  • Begonnen habe ich mit Diablo 1 und 2, bei Diablo 2 habe ich viel Zeit verbracht. Irgendwann später hat mir ein Freunde Everquest gezeigt. Zu Beginn hat es sich noch in Grenzen gehalten, doch mit der Zeit wollte ich immer mehr. verbrachte bis spät in der Nacht mit dem Spiel und kam entsprechend verschlafen in die Firma. Ob es zu 100% damit zu tun hatte wusste ich nicht, jedenfalls wurde ich entlassen (war 23 Jahre in der Firma). Dann ging es erst richtig los, da auf unseren Server fast keine Eurogilde mehr wahr, hab ich eine USA-Gilde gejoint. Dort spielte ich von 23:00 bis ca 07.00 in der früh. Im Sommer war er mir dann zuviel und ich bin zu einem Euroserver gemoved. Dort verbrachte ich fast den ganzen Tag mit spielen. Ende vorigen Jahres hab ich dann zu meinem Glück ein Jobangebiot bekommen und arbeit seitdem wieder. Ich spiele zwar schon ncoh viel, allerdings ist es mir jetzt wichtiger das ich ausgeschlafen in die Firma komme.
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  • Es ist wie mit allen anderen Suchtproblemen. Wenn etwas im sozialen Umfeld nicht passt, verfällt man einer Sucht viel leichter, als wenn Freunde und Familie auf einen schaun.

    Mir geht es ähnlich wie Pixelmeister. Von Dune 2 weg haben mich alle möglichen Spiele an den PC gefesselt. Aber ich hatte immer Freund oder Familie, die mich auch davon wegziehen konnten und mich zu anderen Dingen überreden konnten.

    Außerdem habe ich auch Freunde, mit denen ich heute immer noch ein gutes altes Heroes 2 oder 3 oder Fugger 2 im HotSeat Modus bei einem gemütlichen Bier spiele. Warum soll ich in einem rauchigen stickigen Lokal mein Bier genießen, wenns so auch geht?

    Außerdem wohnt ein Freund von mit unter der Woche ca. 500 Kilometer weiter weg und da ist WoW mit Voice-Chat schon fein. Kann man sich unterhalten und nebenbei auch noch ein wenig questen oder so.

    Wie gesagt, die Sucht geht mit dem sozialen Umfeld einher!!!

    Nachtrag:
    Und die Freundin wäscht mir schon den Kopf, wenn ich wieder zu lange vorm PC hocke.
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  • So ich berichte auch mal wie es mir so ergangen ist!
    Als ich 14 war spielte ich viel Ego-Shooter und Strategiespiele, noch ohne Internet. Täglich eine halbe Stunde bis zu einer Stunde. Es war immer interessant, doch ich konnte das Geschehen speicher und am nächsten Tag weiterzocken.
    Ich war nicht wirklich süchtig, hab die Spiele einfach nur genossen.

    Irgendwann kam Counterstrike dazu...
    Dass habe ich dann schon viel öfter gespielt, denn je länger ich rumgeballert habe umso besser wurde ich umso mehr Spass hat es auch gemacht, HEADSHOT!

    Da kam es auch mal vor, dass ich bis um 3.00 morgens gespielt habe... Aber fakt ist,
    dass ich dass nicht jeden Tag gespielt habe, nur
    wenn auch Freunde online waren. Und sonst nur maximal 1 Stunde am Tag.

    Danach habe ich kaum gezockt, habe alle meine Freunde die WOW spielten ausgelacht, Alter 19!
    Keine Spiele mehr, höchstens online ogame.de oder
    hattrick.org und solche Dinge.

    Dann mit 21... 80% Des Freundeskreises spielt WOW, ein Kollege schenkt mir sein WOW-Account.
    Druide ist Level 27. Dann habe ich angefangen jeden Abend zu spielen, der Charakter muss Level 70 werden und dann spiel ich nich mehr soviel,
    war die Meinung.

    Denkste! Heute bin ich in einer Gilde zocke regelmässig, fest mit Kalender und festen Zeitpunkten etc.
    Was, es is schon 3.00, schade, ja ich mache noch schnell diese 4 Quests... Irgendwann um 4.00 schaffe ich es schlafen zu gehen.

    Das Problem ist, wenn man für ein Spiel zahlt, dann will man auch spielen. Wenn mal meine Spielzeit abläuft, dann spiele ich auch mal 1Monat nix und mache was mit Freunden und vieles anderes.
    Ausserdem ist das WOW eine endlos -Geschichte,
    man kann nie genug haben, bzw. der beste sein...

    Meiner Meinung nach, schadet das WOW am meisten,
    ich frage mich immernoch wieso Leute auf "Killerspielen" rumreiten.
    Denn Fakt ist nicht nur unsere Jugen verdirbt...
    Ich habe in meiner Gilde auch Mama's und Papa's die über 40 sind...!!!
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  • hehe ja auch "ältere" spielen noch, bin selbst 41. spiel Eq1 auch in einer Gilde. was recht interessant ist bei eq1 sieht man die Gesamtspielzeit. 5 Jahre hab ich das Spiel nun, Spielzeit ist so 450 Tage...
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  • Hallo,

    ich bin 33 Jahre alt und spiele seit über 20 Jahren Computerspiele. Ich habe zwei PC´s, eine PS3, eine PSP und ca. 600 Spiele. In meiner Freizeit spiele ich hauptsächlich Computerspiele. Auch wenn ich mehrere Stunden pro Tag spiele, würde ich nicht von einer Abhängigkeit sprechen. Ich habe eine sehr gute Beziehung und finde mich in der realen Welt bestens zurecht. Andere basteln Monate, oder Jahre an einem Auto herum oder machen sonst was. Sind nicht alle Menschen, die sich überdurchschnittlich lange mit einer Sache beschäftigen, SÜCHTIG? Nicht alle Menschen, die viel Computerspiele spielen, werden zu zombieartige Süchtige oder Killer. Manchmal nervt mich die Hexenjagt auf Computerspieler.
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