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Spotify bietet Feature zur Einbettung von Musik in beliebige Webseiten an

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 1 kommentare

Der Musikstreaming-Dienst Spotify hat ein neues Feature vorgestellt. Mittels des sogenannten "Spotify Play Buttons" lässt sich ab sofort die Einbettung von Musik in beliebe Webseiten vornehmen.

Spotify hat ein neues Feature mit dem Namen „Spotify Play Button“ vorgestellt. Damit ermöglicht der Musikstreaming-Dienst ab sofort die Einbettung von Musik in beliebige Webseiten. Wer das neue Feature in eine HTML-Seite integriert, ermöglicht allen Besuchern den Zugang entweder zu einem Song, einem ganzen Album, oder wahlweise auch einer selbst zusammengestellten Playlist (maximal 80 Songs).

Die Nutzung des "Spotify Play Buttons" ist unentgeltlich und kann von allen registrierten Usern genutzt werden. Eine Registrierung kann auch direkt in dem eingebetteten Widget erfolgen, eine zwangsläufige Wegleitung von der jeweiligen Webseite wird somit unterbunden. Nutzern von Mobilgeräten steht dieser Dienst ebenfalls zur Verfügung, sobald auf den Spotify-Button getippt wird. Seitens des Unternehmens wird darauf hingewiesen, dass sich um das Honorar für die Künstler gekümmert werde - somit sei die Einbettung von Songs oder ganzen Alben auch legal.

Unternehmensangaben zufolge haben erste Webseiten, unter denen sich unter anderem schon die Huffington Post sowie Entertainment Weekly befinden, den "Spotify Play Button" eingebunden. Tumblr gehört ebenso dazu, hier wird das Feature direkt aus dem Dashboard heraus unterstützt. Wer sich über das etwas umständlichere Einbindungs-Prozedere informieren möchte, findet dazu eine Anleitung auf der Entwicklerseite des Musikstreaming-Dienstes. Allerdings sei nochmals darauf hingewiesen, dass der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar laut einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) erst kürzlich von Spotify abraten hat, da hier keine anonyme oder pseudonyme Nutzung möglich ist.  

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  • johannes_franke , 12. April 2012 09:45
    Da darf man gespannt sein, was die heißgeliebte GEMA und der Rest der Musikindustrie davon hält. Die werden diejenigen, die Musik auf ihren Webseiten in dieser Form anbieten, ganz sicher belangen wegen öffentlicher Vorführung. Egal, ob Spotify "sich kümmert". Man kann ja nie sicher genug sein.
    Aber es wird außerdem ganz vergessen, dass Musik auf Webseiten, seit sie in den 90er-Jahren erstmals auftauchte, als Belästigung empfunden wird, deshalb sollte ein großer Mute-Button Pflicht sein. Ich fände es sogar besser, wenn die Musik nur auf Wunsch loslegt und nicht direkt beim Laden.