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Korea: Antidepressiva gegen StarCraft-Sucht

von - quelle: Tom's Hardware US

Eine interessante Meldung der ganz anderen Art findet man bei Gamepron. Wie dort berichtet wird, haben koreanische Wissenschaftler herausgefunden, dass ein beliebtes Antidepressivum namens Bupropion die Fähigkeit besitzt, das Verlangen nach Videospielen zu verringern sowie die Hirnaktivitäten zu vermindern, die durch Videospiel-Reize ausgelöst werden. Da es hier um Korea geht, liegt die Versuchsgruppe nahe: StarCraft-süchtige Computerspieler. Immerhin gilt das Spiel dort als inoffizieller Volkssport.

Man bat also elf StarCraft-Spieler, die von sich sagten, sie spielten mindestens vier Stunden pro Tag oder 30 Stunden pro Woche, eine kurze Zeit lang das Antidepressivum einzunehmen. Für alle die meinen, das sei doch gar nicht so viel Spielzeit, sei noch gesagt: Mehr als der Hälfte der Kandidaten hatte in den vergangenen zwei Monaten mehrfach die Schule geschwänzt, um spielen zu können, und zwei weitere hatten wegen ihrer Spielsucht eine Scheidung hinter sich. Außerdem nahmen sozusagen als Vergleichsgruppe noch acht weitere Kandidaten teil, die etwa eine Stunde pro Tag an bis zu drei Tagen spielten.

Die Wissenschaftler zeichneten zu Beginn des Tests die Gerhirnaktivität der Probanden mit einem MRI auf, während sie ihnen mehrere StarCRaft-Reize vorspielten. Dabei zeigte sich bei den besonders süchtigen StarCraft-Fans in der linken Hirnhälfte eine höhere Aktivität. Anschließend nahmen die süchtigen Spieler sechs Wochen lang das besagte Bupropion um damit gegen ihre Spielwut anzukämpfen. Am Ende dieser Einnahmephase wurde der Test wiederholt. Zwar war die Aktivität der linken Hinrhälfte immer noch höher als bei der Vergleichsgruppe der normalen Spieler, doch hatte sie im Vergleich zum Ausgangspunkt stark abgenommen. Die Probanden selbst berichteten, sie hätten seltener das Verlangen gehabt zu spielen. Wenn sie doch spielten, dann nicht so lange wie zuvor. Ob seit der Veröffentlichung der Ergebnisse der Absatz von Bupropion in Asien schlagartig angestiegen ist, wurde nicht überliefert.

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klomax 26/08/2010 20:10
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-0+

:D

Schon Starcraft 1 hatte die Süd-Koreaner arg süchtig gemacht.

Das hatten die noch wahnhaft gespielt, als es bei uns längst nicht mehr up to date gewesen ist.

miserable one 26/08/2010 20:52
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--3+

sowas is doch krank....

ich meine ich spiel auch oft und gerne pc, auch mal mehrere stunden.

aber ich bitte euch, wenn was wichtiges zu tun ist, arbeit, haushalt, freunde/freundin dann geht das doch wohl vor

benkraft 26/08/2010 21:50
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-0+

LOL! Die hatte ich grob 10 Jahre vorher. Aber das Verhalten war ähnlich. Good times!

PULARITHA 26/08/2010 22:21
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-2+

@miserable one

krank? ja genau! deswegen nennt man es ja auch spielsucht.

checkmate 26/08/2010 22:23
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-0+

Sucht eben, in dem Fall nicht stofflich. Ob nun Computerspiel, Internet, Tabak, Alkohol. Wayne :ouch:

miserable one 27/08/2010 00:00
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I-HaTeD2 27/08/2010 00:04
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-2+

Ein Mittel welches heftige Nebenwirkungen hat und auch süchtig machen kann gegen Spielesucht. Da pump ich mir lieber mein Hirn mit Daten voll als mit Chemie.

Heute wird aber eh schon exzessives spielen mit Spielesucht gleichgesetzt.

intergalactic 27/08/2010 08:29
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-2+

Kann ich bestätigen. Ich nehme zur Zeit Elontril, welches als Wirkstoff Bupropion hat. Zwar nicht wegen Spielesucht sondern wegen Depressionen aber ich habe zur Zeit fast überhaupt kein Verlangen mehr am PC zu spielen. Ich hatte früher recht viel WOW und in letzter Zeit wieder viel D2 gespielt.

@ Alle die nicht wissen von was sie reden

Spielsucht ist eine Krankheit bzw kann ein Symptom einer psychischen Erkrankung sein. Es gibt nicht wenig Leute die ihren Job, ihre Familie und wer weiß was noch alles dadurch verloren haben. Meint ihr wirklich das ist denen passiert nur weil sie keine Lust hatten mit spielen aufzuhören? Das Problem ist ja eben dass man keine Prioritäten mehr setzen kann. Auch wenn ihr euch das gar nicht vorstellen könnt, versucht es einfach zu glauben. Ich wünsche keinem von euch daß er mal in eine solche Lage kommt!

Das Hauptproblem an den ganzen psychischen Erkrankungen ist dass man es den Leuten nicht ansieht und deshalb die Akzeptanz bei den gesunden Menschen nicht gegeben ist. Wenn jemand beide Beine in Gips hat würde kein Mensch von ihm verlangen einen Spaziergang zu machen. Versucht es einfach so zu sehen und zu verstehen.

holgiheftig 27/08/2010 11:37
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-0+

natürlich nimmt ein starcraft-süchtiger ein medikament, damit die hirnleistung bei diesem spiel herabgesetzt wird....

intergalactic 27/08/2010 11:46
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-0+

Hirnaktivität, nicht Hirnleistung. ;)
Ob er es nimmt hängt davon ob er sein Problem erkannt hat und ob er sich helfen lassen will. Ist ja beides nicht automatisch gegeben.

holgiheftig 27/08/2010 11:48
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-0+

aus einer reduzierung der hirnaktivität folgt doch eine minderung der entsprechenden hirnleistung oder nicht?

genauso wie eine heruntertaktug einer CPU eine geringere Leistung zur folge hat.

intergalactic 27/08/2010 12:04
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-0+

Ist nicht zwingend das gleiche. Es soll Menschen geben die sind aktiv aber leisten nix. ;-)

Mit Leistung meinst Du wahrscheinlich die Aufnahmefähigkeit und Leistungsfähigkeit beim lösen von Aufgaben?

Dein Gehirn hat viel mehr Aufgaben als nur das denken oder das lösen von Aufgaben.

Übrigens wen es interessiert in kurzform:

Depressionen sind nichts anderes als eine Stoffwechselstörung im Gehirn bei welcher bestimmte Botenstoffe nicht mehr richtig von den Rezeptoren aufgenommen werden.

I-HaTeD2 27/08/2010 12:22
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--1+

intergalactic :
Übrigens wen es interessiert in kurzform:Depressionen sind nichts anderes als eine Stoffwechselstörung im Gehirn bei welcher bestimmte Botenstoffe nicht mehr richtig von den Rezeptoren aufgenommen werden.



Bitte erzähl keinen Stuss, ich leide seit gut 8 Jahren an Depressionen und wenn es nur eine Stoffwechselstörung wäre würde ja jeder Mensch allein durch Anti-Depressiva therapierbar sein. Und glaub mir ich habe schon zig verschiedene durch in allen erdenklichen Dosen (bis hin zur maximal empfohlenen Dosis und stellenweise drüber) und heute bin ich froh das ich von dem Zeug los bin.

intergalactic 27/08/2010 12:29
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-0+

Ich gebe Dir in sofern Recht dass es verschiedene Arten von Depressionen gibt. Mein Neurologe hat es mir jedenfalls so erklärt und man kann das auch in verschiedener Literatur nachlesen. Alternativ kannst Du auch einfach mal nach "Depressionen" und "Stoffwechselstörung" googeln.

Mir helfen die Antidepressiva aber es ist nicht jeder Fall gleich. Auch die Wirkstoffe unterscheiden sich.

Antidepressiva behandeln ja nicht die Ursache der Stoffwechselstörung sondern bringen den Serotoninhaushalt wieder in Ordnung.

intergalactic 27/08/2010 13:33
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-0+

Wobei bei der exogenen Depression trotzdem noch begleitend mit AD behandelt wird, oder nicht?

I-HaTeD2 27/08/2010 14:23
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-0+

mesa69yin :
im hirn hat man verschiederne botenstoff netzwerke... es ist nicht immer serotonin wenns um depression geht!!!@I-HaTeD2es gibt exogene und endogene depression!!! bei der exogenen bist du ein fall für den psychologen nicht den psychiakter!!!



Nichts anderes wollte ich klarstellen.
So wäre es nämlich eine Halbwahrheit gewesen. Es gibt nach wie vor genug Menschen die glauben mit ein paar Pillen wäre man wieder Gesellschaftsfähig und ein wenig Arschtreten würde auch noch helfen.

Medikamente sollte man allenfalls als Hilfsmittel sehen, letztlich können sie aber den Zustand verschlimmern oder auch ziemlich heftige und unschöne Nebenwirkungen haben. Grundsätzlich ist die Pharmaindustrie nicht wirklich auf das wohl der Menschen aus sondern auf den Profit und den erreicht man nun mal nicht mit gesunden Menschen.

Desolator 27/08/2010 15:13
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-0+

Juhu eine Sucht los und schon ist die nächste da: Bupropion. Super Lösung.

saintch 27/08/2010 15:24
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-1+

I-HaTeD2

Einer der Faktoren die eine Depression auslösen, ist ein ungleichgewicht von Dopamin und seinem Gegenhormon. Dieses ungleichgewicht besteht bei jeder Depression, aber sie ist nicht immer der Grund für die Depression. Es gibt genetisch bedingte Ungleichgewichte die ohne äusseren Einwirkungen zur Depression führen. Hier sind Psychopharmaka offt die einzige Therapie. Doch sehr offt sind äussere Einflüsse für ein Ungleichgewicht verantwortlich, und einer der grössten Übeltäter in der heutigen gesellschaft ist Adrenalin (und Koffein das adrenalin ähnlich wirkt), Stress ist heutzutage die am weitest verbreiteste Ursache für Depressionen. Eine rein Mmedikamentöse Behandlung die die Ursachen nicht angeht wirkt hier nur bedingt.

Nicht zuletzt können Depressionen durch emotionelle Schocks ausgelöst werden, jeder der Traurig ist weil er etwas oder jemanden verlohren hat, durchlebt z.B. eine kleine Depression, und ist absolut normal. Ein emotionaller schock kann aber so gravierend sein, dass das chemische Ungleichgewicht permanent gestörrt wird.

ein sehr intressantes Buch zu dem Thema, das auch für nicht studierte leserlich ist. Unmasking male Depresession; 2001; A.D. Hart
keine ahnung ob es mittlerweile auch in Deutsch erschienen ist.

saintch 27/08/2010 17:05
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-0+

@mesa

gegenhormon in dem sinne da, es das andere hormon hemmt oder abbaut. dabei sind offt mehrere faktoren im spiel.

beispiel adrenalin, endorphin, insolin, zucker. vier wichtige stoffe die allesammt einfluss auf den dopamin spiegel haben, direckt oder indireckt.

So macht schockolade das endorphinähnliche stoffe enthällt wirkt antidepressiv, der in der schokolade enthaltene zucker fördert aber wiederrum die insolin produktion welches unter anderem endorphin wieder abbaut, insolin baut aber auch adrenalin ab, welches wiederum negative auswirkungen auf das lustzentrum haben kann und auch depressionsfordern wirken kann, vorallem wenn über längere zeit ein hoher adrennalin spiegel herrscht.

also man merkt schon das diese ganze angelegeheit ein zimlicher balance akt ist, darum kann es ja auch schon mal 1/2 jahr dauern bis die medikamente eingestellt sind, und sich ein hormonhaushalt stabilisiert hat.

intergalactic 27/08/2010 17:12
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-0+

Zitat :

Nichts anderes wollte ich klarstellen.
So wäre es nämlich eine Halbwahrheit gewesen. Es gibt nach wie vor genug Menschen die glauben mit ein paar Pillen wäre man wieder Gesellschaftsfähig und ein wenig Arschtreten würde auch noch helfen.




Ich hatte doch auch geschrieben dass ich es in kurzform erkläre. :kaola:

Glaub mir, ich weiß dass es nicht immer mit ein paar Pillen getan ist denn meine Frau ist Borderlinerin.

intergalactic 27/08/2010 17:16
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-0+

Zitat :

beispiel adrenalin, endorphin, insolin, zucker. vier wichtige stoffe die allesammt einfluss auf den dopamin spiegel haben, direckt oder indireckt.

So macht schockolade das endorphinähnliche stoffe enthällt wirkt antidepressiv, der in der schokolade enthaltene zucker fördert aber wiederrum die insolin produktion welches unter anderem endorphin wieder abbaut, insolin baut aber auch adrenalin ab, welches wiederum negative auswirkungen auf das lustzentrum haben kann und auch depressionsfordern wirken kann, vorallem wenn über längere zeit ein hoher adrennalin spiegel herrscht.




Seit ich wieder AD nehme hab ich 5 Kilo abgenommen weil mein Heißhunger auf Schokolade weg ist. :bounce:

Achja, und nicht jedes AD macht süchtig! Das nur mal am Rande. Ich hatte zwar Absetzungserscheinungen (ähnlich wie Nebenwirkungen am Anfang der Therapie) die man als Entzugserscheinungen interpretieren könnte aber hatte nicht das verlangen die Pillen weiter zu nehmen. Nach einer Woche waren die dann auch verschwunden.

borizb 27/08/2010 21:58
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--3+

Ich kenn auch ein billiges Mittel gegen Spielsucht, und es ist umsonst und ständig verfügbar: Zusammenreißen.

saintch 27/08/2010 22:33
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-1+

@boriz epic fail

so ein kommentar kann nur von jemanden kommen der keine ahnung davon hat was eine sucht ist.

I-HaTeD2 28/08/2010 04:48
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-0+

mesa69yin :
@Desolatoreine tablette am tag zu schlucken ist keine sucht!!! ganze tage unproduktiv wie der tiafste junkie vorm battlenet verbringen schon!!!



Ja ne klar, schluck mal 300mg des richtigen Mittels und höre damit schlagartig auf, selbst ich der eigentlich sehr wenig Probleme mit Suchtmitteln hat bzw. dessen Abhängigkeit habe sehr starke Entzugserscheinungen gehabt (aufgrund meiner ich nenn es mal mentalen stärke aber nur körperlich).

@saintch: Pillen helfen wenn eben nur physisch aber nicht psychisch - hier kann nur eine gute Therapie helfen (wenn überhaupt).

@intergalactic: Das sind Körperliche Entzugserscheiungen die auftreten wenn dein Körper eine Abhängigkeit entwickelt hat, hier ist auch von der psychischen und physischen zu unterscheiden.

@borizb: Genau solche dummen Comments sind fehl am Platz, gerade bei jemand der krank ist - egal ob gut oder böse gemeint es macht es wenn nur noch schlimmer solche Kommentare von unwissenden Besserwissern zu hören.

Wie gesagt muss man auch zwischen Sucht und exzessivem Spielen unterscheiden. Ich spiele auch viel mehr als der Durchschnitt, ich kann aber ohne weiteres aufhören ohne dabei irgendwelche Begleiterscheinungen zu haben, es ist mehr die Begeisterung wenn mir ein Spiel gefällt zumal ich schon immer sonst kaum Hobbies hatte (oder diese finanziell kaum tragbar wären). Ich kenne selbst jemanden der Spielsüchtig ist (sogar in meiner Familie) und kann somit auch sehr gut vergleichen.

leanproduction 28/08/2010 10:20
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-1+

Ich habe den Bericht nicht weitergelesen, als die Anzahl der Probanten und die Gegengruppe genannt wurde.... 4 Probanten bei einer Gegengruppe von 8... Alles was man da herausfindet kann in keiner Art und Weise verallgemeinert werden oder gar eine Tendenz aufgezeigt werden. Die Anzahl müsste um ein Vielfaches höher sein um auch nur annährend Aussagen treffen zu können.

saintch 28/08/2010 22:19
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I-HaTeD2 :
@saintch: Pillen helfen wenn eben nur physisch aber nicht psychisch - hier kann nur eine gute Therapie helfen (wenn überhaupt).




hab ich was anderes behauptet, ausserdem ist sich die fachwelt gerade in diesem punkt alles andere als einig, manche sagen therapie ist fürn arsch und umgekehrt.

unser prof war hier meiner meinung nach sehr pragmatisch und hat sich weder in das eine noch das andere lager stecken lassen. fakt ist das es eine psychische ursache für ein physisches ungleichgewicht geben kann, genau so wie es eine physische ursache für eine psychische erkrankung. je nach dem was die ursache ist sieht die behandlung anderes aus, offt mal ist es aber auch so das eine depression der art gravierend ist das ohne medikamente eine therapie garnicht anschlagen kann.

um zurück zum thema spielsucht zu kommen, medikamente können einge gute hilfe für eine thearpie sein. aber ohne eine solche wird die spielsucht nur durch etwas anderes ersetzt, ursache bleibt bestehen effekt wird nur geändert (sozial akzeptierter)

ein vorwurf den sich die pharma industrie immer wieder anhören muss, das sie garnicht heilt sondern die kranken einfach wieder funktionsfähig macht. ohne das problem gelöst zu haben.

I-HaTeD2 29/08/2010 15:33
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Wie gesagt, es geht ums Geld.
Gesunde Menschen bringen keine Einnahmen.

Und die ach so tolle Fachwelt soll erst mal selbst schwer krank werden bevor sie sich als Experten hinstellen dürfen.

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