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Eigene Firma gründen I: Richtige Zusammenstellung der PC-Hardware

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Der Weg in die Selbstständigkeit ist oft beschwerlich und voller Tücken. Doch wer es erst einmal geschafft hat, ist - zumindest in der Anfangszeit - voller Tatendrang und euphorisch bei der Sache. Gerade in Zeiten des wirtschaftlichen und persönlichen Neubeginns wird der oftmals herrschenden Diskrepanz zwischen Vorstellung und Wirklichkeit mit falschem Optimismus und Gottvertrauen begegnet. Der Euphorie folgt zwangsläufig der harte Boden der Tatsachen und führt nicht selten zu einem bösen Erwachen. 

Aber auch in Zeiten, in denen Schlagworte wie wirtschaftlicher Abschwung, Finanzkrise und Rezession die Berichterstattung in den Medien dominieren, ist es nicht unmöglich, ein Unternehmen zu gründen -vorausgesetzt man hat eine tragfähige Geschäftsidee und das passende, technische Rückgrat.


Bildquelle: © Ingo Heemeier / PIXELIO

Gründliche Planung ist Pflicht

Um seine Geschäftsidee auch nachhaltig verwirklichen zu können, bedarf es einer sorgfältigen Planung aller weiteren Schritte, besonders die finanziellen. Diese Planung können Sie selbst schultern oder Sie wenden sich an einen erfahrenen Steuerberater Ihres Vertrauens. Letztere Option halten wir für ratsam, denn dieser ist Ihnen nicht nur bei der Erstellung eines Geschäfts- und Finanzierungsplans behilflich, sondern kann Ihnen auch wertvolles Feedback hinsichtlich Ihrer Geschäftsidee sowie Möglichkeiten der privaten oder staatlichen Finanzierung aufzeigen.

Generell gilt: Je detaillierter und schlüssiger Ihre Unterlagen wie zum Beispiel die Beschreibung Ihres zukünftigen Startup-Unternehmens oder Ihr Business-Plan sind, desto mehr Gehör werden Sie bei Banken, Investoren und staatlichen Stellen finden.

Bedarf an Hardware gründlich planen

Sind die Visionen hinsichtlich des Geschäftsbetriebs auch noch so klar, so gibt es einen Punkt, an dem man oftmals im Nebel stochert und der schlichtweg auch unterschätzt wird: Die Anschaffung der Computer-Hardware. Gerade in den Anfangszeiten ist das Geld knapp und man wird versuchen, unnötige Anschaffungen zu vermeiden. Schnell wird der private Computer zum Mittelpunkt der betrieblichen Verwaltungstätigkeiten.

Die anfängliche Nutzung des privaten Computers für die unternehmerischen Belange kann zunächst ausreichend sein. Jedoch sollte man bereits hier auf einige Dinge achten, beispielsweise die Erstellung eines Plans zur regelmäßigen Datensicherung - und dessen Einhaltung. Wird darüber hinaus der Computer von mehreren Familienmitgliedern genutzt, so steigt die Gefahr, dass wichtige Dateien versehentlich gelöscht werden. Die Einrichtung getrennter Benutzerkonten kann hier einem Datenverlust vorbeugen. 

Nehmen Sie Ihre Geschäftstätigkeit in eigenen Räumlichkeiten mit mehreren Mitarbeitern auf, stellt die Anschaffung von Computern für die betriebliche Verwendung selbstverständlich die bessere Wahl dar. Sprechen Sie in diesem Fall auch mit Ihrem Steuerberater, ob ein Kauf der Geräte oder ein Leasingmodell die klügere Anschaffungsmethode ist.

Billig ist nicht gleich besser

Unabhängig von Kauf oder Leasing ist es wichtig, die Computer-Infrastruktur zu prüfen und zu planen, sonst herrscht früher oder später ein regelrechter Wildwuchs im Unternehmen. Geräte werden meist dann angeschafft, wenn sie dringend gebraucht werden. Unter Zeitdruck greift man dann gerne auf das nächstbeste Angebot zurück - unabhängig von der Qualität und dem Funktionsumfang und womöglich noch zu einem überteuerten Preis. 

Die Kehrseite der Medaille wäre, nicht zwischen den Kosten und dem Nutzen sowie der Zukunftsfähigkeit des Geräts abzuwägen und die Kaufentscheidung hauptsächlich vom Preis abhängig zu machen. So spart man an der falschen Stelle und die Nutzungsdauer des Geräts wird bereits durch die technischen Daten oder schlechte Detaillösungen eingeschränkt. Man denke hierbei zum Beispiel an den Kauf eines sehr günstigen Computer-Netzteils, das im Falle eines Defekts weitere Komponenten im Computer beschädigen kann und dadurch hohe Folgekosten verursacht.

Kosten für Kommunikation mit einbeziehen

Berücksichtigen Sie in Ihrer Kalkulation neben den Kosten für die Anschaffung der Arbeits-Computer auch die einmaligen Kosten sowohl für die interne wie auch externe Kommunikationsinfrastruktur. Betriebsintern können dies zum Beispiel die Kosten für das Verlegen von Netzwerkkabeln, die Anschaffung von Switches und Routern sowie der Kauf eines Fileservers sein. Für die Kommunikation mit Ihren Kunden und Lieferanten benötigen Sie zumindest einen Telefonanschluss mit Durchwahlmöglichkeit sowie eine geeignete Internetpräsenz und E-Mail-Adressen für sich und Ihre Mitarbeiter. Hinsichtlich des Telefonanschlusses können Sie sich zum Beispiel zwischen einem ISDN Anlagenanschluss oder einen ISDN Primärmultiplexanschluss entscheiden. Letzterer ist für sehr große Telefonanlagen gedacht und bietet 30 Nutzkanäle mit 64000 Bit/s.

Wie Sie sehen, können bereits die Anschaffungskosten für Computer und die Kommunikationsinfrastruktur große Ausmaße annehmen. Unser Tipp: Informieren Sie sich gründlich bevor Anschaffungen getätigt werden und legen Sie einen Kostenrahmen fest, der nach Möglichkeit nicht überschritten wird. So werden auch größere Anschaffungen planbar.

Kein Patentrezept

Eine generelle Aussage darüber zu treffen, welche Hardware und Netzwerkkomponenten sowie Peripheriegeräte man für den zukünftigen Geschäftsbetrieb benötigt, ist nicht möglich. Dazu hängt die Ausstattung zu sehr vom jeweiligen Gegenstand des Unternehmens ab. Auf den folgenden Seiten haben wir allerdings einen Wegweiser für Sie zusammengestellt und sagen Ihnen, welche Aspekte Sie bei der Planung der Hardware-Ausstattung für Ihr Unternehmen berücksichtigen sollten.

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Aliencow 11/02/2009 13:29
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-4+

Der E5200 ist ein Pentium Dualcore und kein Core2Duo.

Abgesehen davon finde ich den Artikel wenig hilfreich. Abgesehen davon, dass die meisten entweder selber ihre Sachen kaufen, oder sich von einem Fachhandel beraten lassen, gibt der Artikel wenig von sich.

Es werden keine Modelle und/oder Empfehlungen von Herstellern gezeigt, keine Links, keine Beispiele für Infrastruktur etc.

Klar man möchte vielleicht Werbung vermeiden, aber man kann hier glaub ich schon gewissen Hersteller empfehlen (Dell, HP, etc) und auch event. Warnungen aussprechen (Gericom, Medion, Maxdata).

Ausserdem zeigt bitte keine Abbildungen von Consumer Produkten wie HP Pavilionen Notebooks oder Dell Inspiron - das verwirrt nur, wenn sich jemand nicht auskennt - das sind nämlich KEINE Business Geräte, und auch nicht dafür gedacht, mögen sie noch so schön aussehen.

kowa 11/02/2009 13:53
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--2+

Hmm, ja, ein Artikel über die PC-Technik in neu gegründeten Unternehmen. Wenn das nicht mal eine wirklich kleine Nische ist.
Als Technik sollten i.d.R. auch alte Rechner der vergangenen 5 Jahre reichen, wenn man die reinigt.
Ich find es gut und wichtig, daß auf die Datensicherung und die Einhaltung des regelmäßigen Planes geachtet werden muß. Diese unbequemen Dinge werden oft durch Gottvertrauen kompensiert.
Ansonsten braucht es eigentlich nur einen zuverlässigen Drucker ab 200€ und einen schnellen, leicht zu bedienenden Scanner für den ganzen Papierkram.

Cazeran 11/02/2009 13:55
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-1+

Ich finde den Artikel als Ansatz schon ziemlich gut. Er zeigt nämlich generell auf was man für einen Aufwand für die Hardwarebeschaffung einkalkulieren muss. Ich habe bei meiner Business Plan Ausarbeitung auf viele Details geachtet, nur nicht so genau auf die Hardware. Vielen ist überhaupt nicht klar was ein Fileserver, Switch, DHCP usw. ist. Der Bericht zeigt worauf man achten sollte und was der Regelfall ist. Details kann man nicht erwartet, da jede Firma anders ist und die Ausstattung stark von Branche und Mitarbeiteranzahl abhängig ist.

sfnr1 11/02/2009 14:03
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-2+

usv und raid sind schon mal gut, ein backup ist aber der dreh- und angelpunkt. tape, platte, netz?

jehaa 11/02/2009 14:54
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-0+

schöner beitrag, mal was anderes

agamemnon 11/02/2009 15:02
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anonymous 11/02/2009 15:52
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-5+

@agamemnon: nein, marcel binder

agamemnon 11/02/2009 16:15
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Erdenkind 11/02/2009 17:53
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-2+

hmmm ... der Artikel ist ja als Grundlage ganz ok. Ich persönlich kann aber nur jedem der sich nach einer solchen, ich nenne es mal Anleitung, selbstständig machen will und für den mehr als 10% des Artikels etwas Neues war nur raten: Geht zu einem Fachman und lasst euch da beraten und helfen auch wenn das erstmal Geld kostet.
Gerade das Thema Datensicherheit wird doch nur ganz oberflächlich angekratzt. Was ist mit einer ordentlichen Firewall? Das wird völlig ausgeblendet. Da sind ganz schnell mal nen paar Hackerkiddies auf eurem Fileserver und spielen da wilde Sau ohne das Ihr es mitbekommt ... das kann dann ganz schnell mal extrem teuer werden, wenn die da wichtige Daten ändern, löschen oder Ihre "Sicherheitskopien" drüber verteilen.
Da die meisten ehh Windows benutzen werden wenn sie so etwas planen, sollte da auch mehr auf die Systemsicherheit geachtet werden. Automatische Updates einschalten z.B. auch wenn das im Internet gerne verteufelt wird, im alltäglichen Berufsumfeld sollte es einfach an sein oder man hat nen Admin da, der sich drum kümmert.

Sry ... aber so etwas sollte man doch besser Fachleuten überlassen. Keiner eurer Kunden wird sich freuen, wenn er plötzlich nur noch Spam von der E-Mail-adresse eurer neuen Firma bekommt, weil Ihr euer Firmennetzwerk nich unter Kontrolle habt.
Ich habe das selbst in einer Niederlassung, einer großen deutschen Zeitarbeitsfirma erlebt, wo der Rechner des Niederlassungsleiters plötzlich den ganzen Posteingang, von über 2 Jahren, wieder an die Absender rausgeschickt hat. Sowas ist einfach mal verdammt peinlich und nervig. Besonders bizarr an der Sache war dann noch, das er E-Mails von Mitarbeitern rausgeschickt hat, die eigentlich nicht an Ihn gerichtet waren aber von denen er trotzdem Kopien in seinem Posteingang hatte. Einem Mitarbeiter der schon länger als er in der Firma arbeitet zu erklären, warum er denn ohne jemals etwas zu sagen seinen gesamten E-Mailverkehr mitliest, kann sehr erniedrigend sein.

ein_individuum 11/02/2009 18:02
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-0+

Wieder mal so'n "wichiwaschi" Artikel. Ihr solltet in die Politik gehen: viel schreiben aber irgendwie nix aussagen!

Hier hätte durchaus viel konkreter auf einselne Komponenten eingegangen werde sollen. Wer z.B. mit nem aktuellen 3D-Cad arbeitet (was heutzutage in der Konstruktion und Architektur Standart ist) kommt um eine dezentrierte Grafik nicht umhin. Ihr habt selbst vor kurzem hier einen Artikel über Workstadion GPU's geschrieben.
Und bei nem Bildschirm macht ihr auch kein konkreten Aussagen. Ich z.B. sitzt lieber vor nem 17" der ne gut scalierbare Helligkeit und nen guten Kontrast hat (und das auch über Jahre halten kann) als vor so nem 22" bei dem man nach nem halben Jahr nur mit Kopfschmerzen davor hocken kann, weil er Helligkeit und Kontrast net mehr halten kann.
Was ist mit der Lautstärke sollcher Bürosysteme? Schließlich will man sich neben denen 8-10h am Tag konsentrieren können. Das ist vorallem bei Notebooks noch ein sehr wunder Punkt!
Für mehre Arbeitsplätze sind vielleicht Citrix u.ä. Systeme auch erwähnenswert!
Und so weiter und so fort....
Ich bin nur ein „Hobby-Spezialist“, aber muss euch ehrlich sagen ihr solltet euch manchmal mehr Gedanken zu euren Artikeln machen. Artikel wie dieser machen selbst den Laien nicht schlauer.

derGhostrider 11/02/2009 18:02
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-2+

Nunja, alles recht allgemein gehalten. Das kann man nun als Vor- oder auch Nachteil des Artikels ansehen:
Ein detailiert ausgearbeiteter Plan wird nur für wenige passend sein, so ist dieser allgemeine Leitfaden schon gar nicht so übel. So kann sich zumindest niemand beschweren, daß er komplett unpassend wäre.

Wenn hier aber schon Leute meinen, daß man 5 Jahre alte Rechner "sauber" machen sollte, dann sollten sie sich BITTE niemals selbständig machen oder für die IT in einem Unternehmen - egal welcher Größe - zuständig sein.
Das ist hochgradig unverantwortlich und dürfte wohl auch als "grob fahrlässig" gelten.
Gerade in einem Unternehmen, egal ob nun 5 Mitarbeiter oder 500, ist es m.E. unverzichtbar, daß man bei Hardwaredefekten einen problemlosen Austausch des Gerätes hinbekommt. Man hat einfach keine Zeit um selbst zu schrauben! Rechne nur mal aus, wie lange soetwas dauert! Bei 24h vor-ort-Service steht am nächsten Tag ein Austauschgerät vor der Tür. Installation der wichtigsten Anwendungen (sofern noch nicht automatisiert) dauert auch schon lange genug, dann kann der Mitarbeiter weitermachen.

Horrorszenario des alten Rechners:
Der Chef selbst kümmert sich um die Kiste, der Mitarbeiter kann nicht weiterarbeiten, da sein PC gerade kaputt ist.
Effekt: Zwei Leute drehen däumchen und werden bezahlt und der Chef (man rechne einen anständigen Stundenlohn!) vertrödelt seine Zeit damit Hardware auf Defekte zu untersuchen um dann irgendwo Ersatzteile zu ordern oder gar einzukaufen und diese, wenn sie denn mal eingetroffen sind, dann selbst einzubauen.
Wenn etwas bestellt wird, dann dauert es länger, es gibt keine Gewährleistung, niemand ersetzt die ausgefallene Arbeitszeit von zwei Leuten, etc.

Allein aus der Abwägung, wie teuer es werden kann, wenn durch defekte Hardware Arbeit nicht verrichtet wird (Termingebundene Aufträge und damit verbundene Strafen bzw. nicht ausgesprochene Folgeaufträge...) sollte man sich eh überlegen zumindest einen kleinen PC vorbereitet in den Schrank zu stellen. Einfach nur für den Fall eines Defektes!

Ja, wenn am Anfang das Geld knapp ist, dann tut soetwas richtig weh. Wenn dann wegen dem nichtvorhandensein eines billig-Rechners (nur für Notfälle) aber dann ein Auftrag den Bach runter geht, dann wird es noch viel teurer.

Und vor allem: Backup, BACKUP, BACKUP!

(Fast) Nichts ist wichtiger und fast nichts wird dermaßen vernachlässigt.
Wenn man gleich von Anfang an klar macht, daß gefälligst nur firmenrelevantes in den Mails zu landen hat (keine MP3s, keine Videos, keine sonstigen großen ZIPs), dann lassen sich auch mehrere Postfächer mit minimalem Aufwand ganz leicht sichern.

Dazu noch eine Richtlinie: "Geschäftsdaten werden immer auf dem Fileserver gespeichert und höchstens ausnahmsweise in Kopie Lokal auf dem PC!"
Schon klappt auch das Backup der Firmendaten relativ reibungslos.

Dazu eine halbwegs gute Backup-Strategie und schon kann man sich etwas zurücklegen...

Das Thema "Sicherheit" ist so umfangreich, das will ich hier gar nicht weiter anreißen. Es gäbe aber noch viel zu überlegen, je nach Ausrichtung des Unternehmens und nach Art des Netzes. (DMZ, Firewall, etc, etc...)

sfnr1 11/02/2009 18:03
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-1+

Erdenkind :
hmmm ... der Artikel ist ja als Grundlage ganz ok. Ich persönlich kann aber nur jedem der sich nach einer solchen, ich nenne es mal Anleitung, selbstständig machen will und für den mehr als 10% des Artikels etwas Neues war nur raten: Geht zu einem Fachman und lasst euch da beraten und helfen auch wenn das erstmal Geld kostet.Gerade das Thema Datensicherheit wird doch nur ganz oberflächlich angekratzt. Was ist mit einer ordentlichen Firewall? Das wird völlig ausgeblendet. Da sind ganz schnell mal nen paar Hackerkiddies auf eurem Fileserver und spielen da wilde Sau ohne das Ihr es mitbekommt ... das kann dann ganz schnell mal extrem teuer werden, wenn die da wichtige Daten ändern, löschen oder Ihre "Sicherheitskopien" drüber verteilen.Da die meisten ehh Windows benutzen werden wenn sie so etwas planen, sollte da auch mehr auf die Systemsicherheit geachtet werden. Automatische Updates einschalten z.B. auch wenn das im Internet gerne verteufelt wird, im alltäglichen Berufsumfeld sollte es einfach an sein oder man hat nen Admin da, der sich drum kümmert.Sry ... aber so etwas sollte man doch besser Fachleuten überlassen. Keiner eurer Kunden wird sich freuen, wenn er plötzlich nur noch Spam von der E-Mail-adresse eurer neuen Firma bekommt, weil Ihr euer Firmennetzwerk nich unter Kontrolle habt.Ich habe das selbst in einer Niederlassung, einer großen deutschen Zeitarbeitsfirma erlebt, wo der Rechner des Niederlassungsleiters plötzlich den ganzen Posteingang, von über 2 Jahren, wieder an die Absender rausgeschickt hat. Sowas ist einfach mal verdammt peinlich und nervig. Besonders bizarr an der Sache war dann noch, das er E-Mails von Mitarbeitern rausgeschickt hat, die eigentlich nicht an Ihn gerichtet waren aber von denen er trotzdem Kopien in seinem Posteingang hatte. Einem Mitarbeiter der schon länger als er in der Firma arbeitet zu erklären, warum er denn ohne jemals etwas zu sagen seinen gesamten E-Mailverkehr mitliest, kann sehr erniedrigend sein.




naja, es seht ja "I" also tipp ich mal auf teil 1 des artikels oder?

Erdenkind 11/02/2009 18:29
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-0+

Zitat : naja, es seht ja "I" also tipp ich mal auf teil 1 des artikels oder?


Ist ja richtig. Mir fehlt nur irgendwie der Hinweis, dass dies alles nicht so einfach ist, wie es in diesem Artikel rüber kommt. Gerade wenn man sich selbsständig macht und auf eine funktionierende IT angewiesen ist kann so ein Artikel ein völlig falsches Gefühl der Sicherheit vermitteln. Selbst Bastler, die in irgendwelchen Foren ihre kleinen Eigenbauten vorstellen schreiben Warnungen dazu. Eine solche Warnung fehlt hier völlig, währe aus meiner Sicht aber angebracht.

anonymous 11/02/2009 19:05
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-0+

Auf jeden Fall mal was anderes.
Aber ich denke, dass in diesem Artikel zu wenig auf die Hardware ansich eingegangen wird.
Es ist denk ich mal jedem klar, dass man für Office Anwendungen keinen 1000€ PC benötigt. Da würde theoretisch auch noch ein Single Core ausreichen, den es ja aber nicht mehr wirklich gibt.
Im Bereich Konstruktion und Entwicklung sieht das aber auf einmal schon ganz anders aus. Da kommt man mit einem 1000€ PC schon ehr auf was brauchbares.
Ich arbeite in der Entwicklung auf einem aktuellen 3D CaD Programm (Solid Works). Noch bin ich Student und arbeite nur in den Semesterferien in dem Betrieb. Momentan benutze ich noch meinen Laptop mit 1GB Ram und Pentium M 1,7Ghz. Für kleinere Bauteile ist ehr durchaus schnell genug. Für mein aktuelles Projekt allerdings viel zu schwach. Da würde ich mir schon gerne einen Quadcore Prozessor mit einer CaD tauglichen Grafikkarte wünschen.
Ein aktueller Phenom 2 oder Core 2 Quad sollte dort schon ein wenig mehr Schub bringen. Berechnungen komplexer Geometrien dauern auf dem Laptop schon mal gerne 2Min und das bei jeder Änderung des Bauteils. Summiert auf einen Arbeitstag kommen da schonmal 1 - 2 Stunden zusammen.
Wobei ich hier von einer Bauteilgröße von ca. 3000 Einzelteilen spreche.

Will man die ganze Sache dann noch 3D Rendern mit Schatten und Reflexionen lohnt sich schon die Anschaffung einer 3D Karte. Wobei solche Karten bei 500€ für ein Einsteigermodell beginnen. Eine High End Karte liegt da schon locker mal bei 1000 - 3000€.

Also die Anschaffung eines Arbeitsrechners ist sicher eine reine Frage dessen was man für ein Unternehmen gründen will.
Ich überlege auch mich nach meinem Studium selbstständig zu machen und habe mir schon Gedanken über Hardware gemacht.
Also nen großer Arbeitsrechner muss sein. Kostenpunkt 3000€
Nen kleiner Rechner am besten Laptop für Kundenbesuche und Office Anwendungen muss auch sein für nochmal ca. 1000€
Eine vernünftige Druck und Kopierstation muss auch sein, Preis weiß ich allerdings nicht aber ich schätze mal nicht unter 2000€

Und ganz wichtig ein Fileserver. Hier reicht ein mittelklasse Rechner ohne Grafikkarte. Nen kleines Server OS (evtl. Windows Home Server, damit kann ich wenigstens umgehen. Bissel Ram und ordentlich Festplatte.
Darauf können dann alle Projekte Zentral abgelegt werden und ein Bagup von allen Rechnern gemacht werden.
In wie weit Windows Home Server in einem Unternehmen zulässig ist weiß ich allerdings nicht.
Ansonten netter Artikel.

Shini 11/02/2009 23:26
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-0+

Also ich weis hier nicht so recht. Einerseits hätte man das Ganze nun wirklich nicht allgemeiner halten können (was auch ganz gut ist) aber andererseits fehlen mir gerade in einem Unternehmen, Netzwerktopologie Ansätze. Etagenverteiler, maximale Strecken von den Verteilern zu den Dosen, wäre WLAN denkbar? Und vieles mehr. Und das auch noch konkret mit Skizze =)

derGhostrider 11/02/2009 23:39
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-0+

@Shini:
Für ein neues junges Unternehmen mit 1-5 Mitarbeitern ist soetwas uninteressant. Wer sich über "Etagenverteiler" und maximale Kabellängen Gedanken machen muß, der hat eine komplette IT-Abteilung.
(Und dann nimmt man am besten LWL-Verkabelungen aus dem Serverkeller bis zu Switches für Büros/Stockwerke. Die gibt es mit LWL-Anschlüssen für akzeptables Geld. Kabellängen sind dann uninteressant und Bandbreite gibt es mehr als genug.)
Aber Skizzen für das Verteilen von Dosen ist nun wirklich derartig Speziell, daß es für niemanden mehr gültig ist.

Mueba 12/02/2009 00:14
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-0+

Hey Marcel ich glaube, dass du den Artikel wesentlich besser schreiben könntest. Naja aber ich kann mir schon denken, dass er dann etwas "zu lang" werden würde. Naja als kleinen Rat möchte ich dir noch mitgeben dir über die Zielgruppe des ( sehr gut formulierten ) Artikels ( bzw. von tomshardware.com/de ) Gedanken zu machen.

Mir scheint der Artikel soll jugendliche im alter von 12 bis max. 16 Ansprechen - für ein älteres Publikum halte ich ihn zu Informationsarm.
Ein älteres Semester, welches allerdings "nicht IT-interessiert" ist wird ( auch wenn es zufällig auf tomshardware.com/de vorbeisurft ) mit diesem Artikel kaum etwas anfangen können.

Ich halte es für fabelhaft wenn du aus dem Artikel eine kleine reihe machst - die Erfahrung bzw. das Wissen bringst du mit - oder ist etwa die Plattform tomshardware.com/de nicht daran interessiert ?

Aber andererseits nennt sich diese ( du bist zu alt, ich meine wirklich diese ) Generation die "Generation-Dumm". So manche Kommentare erschüttern oder belustigen mich regelmäßig aber meistens bedaure ich die Community und so mag die Art und Weise in der du den Artikel formuliert hast auch begründet sein.

LG Georg

anonymous 12/02/2009 00:31
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-0+

Was hat denn die Finanzkrise damit zu tun, wie ich meine PCs ausstatte? Und nur weil ein zukünftiger Unternehmer vielleicht Windows aufsetzen kann, wird er wohl kaum ein Bürogebäude mit der IT ausstatten. Wozu gibts Spezialisten?

FritzLE 12/02/2009 01:05
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-0+

guter artikel, werde ich drauf hinweisen!


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