Stromspar-PC mit Power: Lynx MP-1
Inhaltsverzeichnis
- 1. Folgekosten durch Stromverbrauch? Das muss nicht sein
- 2. DIN-A5-Flunder mit Anschlüssen
- 3. Notebooktechnik für den Desktop: CPU und -Kühler
- 4. Notebooktechnik für den Desktop: Laufwerke, WLAN
- 5. Klein, aber auch leistungsfähig?

Mit dem Kauf eines Computers verhält es sich wie mit dem Kauf eines Autos. Nach der Anschaffung des Objekts der Begierde entstehen weitere Kosten. Während man seit jeher bei der Auswahl des Fahrzeugs darauf achtet, dass der Kraftstoffverbrauch in einem geldbeutelschonenden Rahmen liegt und auch ein Auge auf weitere Folgekosten wie KFZ-Versicherung und Steuern geworfen wird, fand der Aspekt der Folgekosten beim Kauf eines Computers weniger Beachtung. Erst durch die in jüngster Vergangenheit aufgekommene und durch den G8 Gipfel in Heiligendamm forcierte Thematisierung des Umweltschutzes und der damit verbundenen Diskussion um Energieeinsparungen rücken auch die Stromkosten bei der Verwendung eines Computers in den Focus der Verbraucher. Während im privaten Bereich der Stromverbrauch eines Computers noch durch Maßnahmen wie konsequenteres Abschalten und verringerter Nutzung des PCs steuerbar ist, ist dies in Unternehmen nur sehr begrenzt oder gar nicht möglich.
Im Zuge der Stromspardiskussion im IT-Umfeld halten auch auf den ersten Blick bizarr anmutende Vorschläge Einzug. So sollen sich laut einem Blogeintrag durch das ändern der weißen Hintergrundfarbe auf den Seiten des Suchmaschinenbetreibers Google in einen schwarzen Hintergrund jährlich bis zu 750 Megawattstunden Strom sparen lassen. Das australische Unternehmen Heap Media ist auf diesen Zug aufgesprungen und bietet unter http://www.blackle.com ein auf dieses Erforderniss angepasstes Suchinterface.
Stromsparen durch Notebook-Technik
Ein weiteres Unternehmen das Computernutzern das Stromsparen erleichtern möchte ist die Firma Triple Stor GmbH aus dem schwäbischen Tübingen. Mit dem unter der Marke Lynx vertriebenen Mini-PC “Silent PC MP-1”, der auf dem Barebone-Gerät GE2 von First International Computer (FIC) basiert, bietet das Unternehmen ein Produkt an, das auf stromsparende Notebookkomponenten setzt. Gemäß Hersteller soll die Leistungsaufnahme des Mini-PCs in der aktuellen Systemkonfiguration im Idle Zustand nur rund 20 Watt betragen. Ausgestattet mit einem Intel Core 2 Duo T7400 Mobile Prozessor, 2 Gigabyte DDR2 RAM und einer 120 Gigabyte Festplatte mit einer Umdrehungszahl von 5400 Umdrehungen pro Minute, auf der Windows XP Professional vorinstalliert ist, soll der Silent PC MP-1 in der Lage sein, die täglich im Büro oder heimischen Arbeitszimmer anfallenden Arbeiten bewältigen zu können – und das stromsparend. Neugierig haben wir einen Blick in das Gehäuseinnere des Computer-Zwergs geworfen.
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1. Was man bei der Betrachtung des Stromverbrauchs berücksichtigen sollte, ist, dass ein Gerät mit hohem Stromverbrauch auch viel Wärme abgibt.

Da inzwischen viele Büros gekühlt werden (müssen), könnte man zusätzlich die eingesparte Kühlenergie und die Mehrkosten größerer Kühlgeräte durch die EDV gegen rechnen. Setzt man etwa 0,12 €/kWh Gesamtkühlkosten (Strom COP 2,5; Instandhaltung, Abschreibung), so rechnet sich der Spar-PC besser, so dass er sich in 3-5 Jahren rechnen kann.
2. Mein Sony-Laptop mit 17 Zoll-Dual-Lamp-Display braucht zwischen 35 und 45 Watt inkl. Display (VGN-A217-S), reicht für alle Office-Aufgaben locker aus und kostet gebraucht mit integrierter USV und Tastatur ca. 500 €. Der rechnet sich schneller
3. Schade dass man das größte Manko der meisten Notebooktechnik mit übernommen hat: eine langsame 2,5 Zoll Fetsplatte. Eine 3,5 Zoll Platte ist viel schneller, günstiger und braucht unerheblich mehr Strom.
Dein Laptop benötigt 35 bis 45 Watt?
Das ist ganz schön viel. Bist du sicher, dass es kein Desktop-Rechner ist?
Mein Notebook benötigt 13 Watt beim Internet Surfen oder im Office Betrieb.