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Test Fujitsu Stylistic M702: Lahme Hardware in wasserdichtem Gewand

Test Fujitsu Stylistic M702: Lahme Hardware in wasserdichtem Gewand
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Eine eindrucksvolle Ausstattung mit diversen Apps fürs Berufsleben soll das Tablet genau dort etablieren, eine Vielzahl von Schwächen dämpft jedoch die Freude.

Der Name Fujitsu hat hierzulande einen vergleichsweise hohen Bekanntheitsgrad. Über Jahre zierten deutsche Großraumbüros graue Desktop-Kisten mit der Aufschrift Fujitsu-Siemens. Doch seit sich die beiden Partner getrennt haben und Fujitsu auf eigene Faust weitermacht, ist es um den japanischen Hersteller, dessen deutsche Niederlassung in Augsburg wir im vergangen besuchten, deutlich stiller geworden, obgleich er im Business-Bereich nach wie vor etabliert ist. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass sich die Japaner zumindest in unseren Breitengraden aus dem klassischen Consumer-Geschäft zurückgezogen haben und nur ihr Angebot an schicken Mobilgeräten recht überschaubar ist. Zwar wird ein Einstieg in den europäischen Smartphone-Markt Jahr für Jahr auf dem MWC angekündigt, es passiert dann jedoch kaum etwas, sodass Fujitsu-Geräte kaum bei großen Händlern in die Regale finden. Dabei machte das Stylistic M532 mit seiner schlanken Form, einem gut verarbeiteten und vergleichsweise robustem Gehäuse, einer schnellen Hardware und zahlreichen vorab installierten Optionen für den Business-Einsatz eine durchaus gute Figur.

Ausstattungstabelle
Modell

Fujitsu Stylistic M702

Betriebssystem
Google Android 4.0.4
Display
10,1"/ 1920 x 1200 Pixel
CPU
Nvidia Tegra 3 (AP37) 4 x 1,7 GHz
GPU
Nvidia GeForce ULP
Arbeitsspeicher
2048 MB
Interner Speicher
32 GB
Externer Speicher
- / bis zu 64 GB
WLAN
a/b/g/n
Bluetooth
4.0
Datennetze
GPRS/EDGE/HSDPA/HSUPA/HSPA+/LTE
Funknetze
GSM 850/900/1800/1900 UMTS 850/900/2100 LTE 800/2100
Kamera
(1) 8,1-MP-Kamera, Full-HD-Videoaufzeichnung
(2) 1,2-MP-Kamera, Video-Auflösung 1280 x 960 Pixel
Akku
10.080 mAh
Abmessungen
259 x 169 x 9,9 mm
Gewicht
590 g
Besonderheiten
IP57-Zertifizierung
Preis
999 €

Mit dem M702 steht nun ein Nachfolger ins Haus, der an dieser Stelle anknüpfen soll. Das Tablet besitzt ebenfalls ein 10,1" großes Display hinter dem wie im Vorjahr ein Nvidia Tegra 3 verbaut wird, der jedoch mit 1,7 GHz etwas etwas höher getaktet ist und auf einen 2 GB großen Arbeitsspeicher zugreifen kann. Eines der Highlights des Gerätes ist dabei die Außenschale, die mit einer IP57-Zertifierung Unanfälligkeit gegenüber Staub und Wasser verspricht. Ebenfalls vorbildhaft ist ein kompaktes Dock, das im Lieferumfang bereits enthalten ist.

Software-seitig leistet sich der Hersteller schon am Start die erste Schlappe. Denn mit Android 4.0.4 ist eine mittlerweile schon recht betagte Version des mobilen Google-Betriebssystem installiert - und das obwohl die nächste Android-Variante schon unmittelbar vor der Tür steht. Dafür kann bereits Out-of-the-Box auf eine Vielzahl von praktischen Apps zurückgegriffen werden. Neben einem vollwertigen Think-Free-Office, finden sich unter anderem ein Norton-Sicherheitspaket, Citrix Receiver, ein VMWare-Client, ein RDP-Client von iTap und ID-Gard. Mit der Anwendung CamScanner mutiert die 8,1-MP-Kamera zum einfachen Dokumenten-Scanner für unterwegs.

Umfangreiche Sicherheitsfunktionen für den mobilen Arbeiter

Business-Nutzer können sich darüber hinaus über deutlich mehr Sicherheitsfunktionen freuen. Dies beginnt bereits bei der Möglichkeit, das Tablet per Fingerabdruck zu sichern. Ein entsprechender Scanner ist unauffällig im Gehäuserahmen integriert. Um den Bildschirm zu entsperren kann allein zwischen fünf verschiedenen Methoden bis hin zu Gesichtserkennung gewählt werden.

Entscheidender dürfte allerdings die Sicherheit der gespeicherten Daten sein. Und auch hier bieten die Einstellungen einen deutlich größeren Umfang als übliche Consumer-Tablets mit einem Android-System. So kann der gesamte Inhalt des Tablets verschlüsselt werden und auch die SD-Karte lässt sich mit einem eigenen Passwort versehen.

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