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• Test: Goldstück für Aufrüster - Super Flower Golden Green 450 Watt 80+ Gold

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 33 kommentare

Geheimtipp oder billiger Jakob? Super Flower schickt sich an, mit der neuen Golden Green Reihe den 80+ Gold Sektor neu aufzumischen. Faire Preise für hochwertige Komponenten statt Bling-Bling und überflüssigem Zubehör sorgen für reichlich Gesprächsstoff.

Super Flower? Wir erinnern uns. Wir stießen bereits oft auf diesen Hersteller, wenn wir uns mit OEMs beschäftigt haben, die für andere Firmen Netzteile fertigen. Immerhin - über 17 Jahre Erfahrung in Entwurf, Umsetzung und eigener Fertigung sollten eigentlich für eine lange Tradition und eine hohe Bekanntheit sorgen. Leider ist dieser Hersteller in Deutschland bisher kaum selbst in Erscheinung getreten und wenn, dann durch sehr günstige Produkte, die dem eigentlichen Ruf des Herstellers sicherlich nicht wirklich gerecht wurden. Denn auch hier ging die Ausübung des Volkssports Geiz meist vor Qualität und Haltbarkeit. Aber - auch bei Super Flower hat man bereits vor einiger Zeit die Zeichen der Zeit erkannt und setzt nun verstärkt auf Qualität und innere Werte. Verbunden mit einem trotz allem sehr erfreulichen Preis, schickt sich das Unternehmen an, derzeit sogar zu einer Art Geheimtipp zu avancieren. Deshalb stellen wir an dieser Stelle das mit 450 Watt bisher kleinste Modell der Golden-Green-Reihe, das Golden Green SF-450P14XE, etwas genauer vor. Die Sensibilisierung für Effizienz und Umweltschutz ist uns ein wichtiges Anliegen, das wir gern mit unseren Lesern teilen wollen.

Verpackung und Inhalt

Sauber und ohne überflüssigen Schnickschnack verpackt, erreichte uns das Testobjekt staubsicher in Folie eingeschweißt. Neben einem Handbuch sind 4 Rändelschrauben für den schnellen Einbau beigelegt - ein nettes Angebot, wie wir finden. Obwohl der aktuelle Listenpreis von knapp unter 60 Euro nicht extrem billig ist - für ein 80+ Gold-Netzteil mit einer derart wertigen Anmutung ist es sicher nicht zu viel. Das zumindest war unser erster Eindruck nach dem Auspacken.

Inwieweit Funktionalität, Innenleben und Praxistauglichkeit diesen Eindruck bestätigen, das werden wir sofort testen. Denn es ist eigentlich für diesen Preis fast eine Art Kampfansage. Wer uns kennt - wir wären die Letzten, die sich ein Schnäppchen mit sauberem Background entgehen lassen würden.


Technische Daten
ATX-Standard
Erfüllt den ATX 2.2 Standard bis EPS 2.91 + 2.92 SSI EPS
Zertifizikate
80Plus Gold zertifiziert und ErP-konform  (Stand-By-Verbrauch < 1 Watt)

Versorgung
Kabel und Anschlüsse
20 + 4 Stromversorgung
4 + 4 CPU
6 x SATA
5 x Molex
1 x Floppy
2 x PCIe 6 + 2 Pin

Kühlung
140 mm Lüfter von Global, intelligente Thermosteuerung für optimales Kühlverhalten
Schutz
UVP (Unterspannungsschutz)
OVP (Überspannungsschutz)
SCP (Kurzschlusssicherung)
OPP (Überlastschutz)
Straßenpreis
ab ca. 59 Euro

  

Einbau und Praxistauglichkeit

Das Netzteil besitzt sehr lange Anschlusskabel, ideal für das Nachrüsten in große Gehäuse. Wer jedoch einen kleinen Midi-Tower besitzt, stößt mangels Kabelmanagement schnell an Platzgrenzen. Trotzdem würden wir Umfang und Länge positiv bewerten, denn so etwas ist nicht unbedingt selbstverständlich. Mit nachgemessenen 79cm für die Molex-Stränge und fast 85cm für SATA, befindet man sich stets auf der sicheren Seite. Alle Kabel sind sauber vor der Gehäusedurchführung zusätzlich abgebunden und ordentlich ummantelt. Schrumpfschlauch ist ebenfalls kein Fremdwort, so dass wir erst recht auf das Innenleben gespannt waren.

Abteilung Inneres - Aufgeräumt und hochwertig

Nach dem Aufschrauben setzt sich das bisher positive Bild fort. Übersichtlich, sauber gelötet, keine Flussmittelreste und ordentlich abgebundene Kabel im Inneren. Man erkennt ein klares und vor allem durchdachtes Konzept. Der dicke Baum ist innen und außen straff abgebunden und gesichert, die Durchführung ist ausreichend gepolstert. Ein Verdrehen der Stränge führt zu keiner übermäßigen Kabelbelastung im Inneren. Vorbildlich.




Der 105-°C-Kondensator kommt von Nippon-Chemicon aus Japan, die restlichen immerhin noch überwiegend von CapXon. Die Transformatoren und Spulen sind hochwertig, die Verlötung und Befestigung gut. Auf Heißklebstoffe wurde weitgehend verzichtet. Die MOSFETs (IPP040N06N3, IPP60R190C6) stammen von Infineon und sind qualitativ mit das Beste, was derzeit zu vertretbarem Preis auf dem Markt erhältlich ist.

Lüfter und Lautstärke

Etwas vorlauter Luftikus.Etwas vorlauter Luftikus.Der 140mm-Lüfter von Global ist kugelgelagert und arbeitet relativ vibrationsfrei. Die thermische Regelung sorgt dabei für eine angenehme Lautstärke in unteren Lastbereichen, jedoch ist das Netzteil unter Last kein wirklicher Leisetreter. Es ist nicht laut, aber für Ultra-Silent-Systeme nicht die beste Lösung. Es ist mit etwas unter 25db akzeptabel und brauchbar, aber eben nicht Spitzenklasse. Zur Ehrenrettung muss man jedoch sagen, dass in einem normalen und nicht auf Silent ausgelegten Rechner bei Volllast die Lüfter des CPU-Kühlkörpers und vor allem die der Grafikkarte das Netzteil im eingebauten Zustand im Gesamtschallpegel locker überdecken. Somit auch hier ein Kompliment für diese Preisklasse, man kann für diesen Preis auch kaum mehr erwarten.

Spannungen und Belastbarkeit

Verheizen wollten wir es nicht, aber an die Grenzen führen schon. Auf unserem Testsystem mit Intel Core i7 2500k @4,5 GHz und einer übertakteten GTX 480 Calibre von Sparkle musste bewiesen werden, dass auch die Grenzbereiche stabil überstanden werden. Leider existieren nur ein 6+2-poliger und ein 6-poliger PCIe-Stecker - wir haben deswegen einen weiteren Adapter verwendet. Ein kräftiges  SLI ist mangels weiterer PCIe-Anschlüsse also kaum sinnvoll, deshalb auch die Beschränkung auf eine große Einzelkarte. Mit knapp 430 Watt bei Belastung aller Komponenten waren alle Spannungen stabil.


12 Volt
5 Volt
3,3 Volt
Idle (ca. 104 Watt)
12,22 Volt
5,10 Volt
3,31 Volt
Volllast (ca. 430 Watt)
12,01 Volt
5,06 Volt
3,24 Volt

Eine genaue Messung zur Effizienz konnten wir in einem Kurztest im Hinblick auf den Aufwand nicht machen. Allerdings kan man anhand eines bekannten Systems, dessen Verbrauch bekannt ist, einen sehr guten Vergleich ziehen, indem man einfach das Netzteil austauscht. Wir hatten unlängst mittels Stromzange, Adaptern und einem guten Multimeter unser neues Grafikkarten-Testsystem intern vermessen und somit quasi für die neuen Grafikkarten-Charts "geeicht". Der Musterverbrauch des Core i5 2500K @4,5 GHz auf einem Gigabyte P67A UD5 inclusive einer SDD und dem Kühlerlüfter, 16 GB RAM, allerlei benötigtem USB-Klimbim und einer HD5450 als Referenzkarte liegt im Idle bei ca. 55-55,5 Watt. Das schwankt ein wenig mit der Lüfterdrehzahl der zwei geregelten Vortex. Nimmt man nun dieses System als Referenz zu Hilfe, messen wir primärseitig beim Golden Green zwischen 70 und 71 Watt, aber auch hier schwankt der Wert etwas. Das entspricht bei ca 12% Auslastung noch sehr guten 80%. Diese Aussage ist etwas zu relativieren, weil wir die Effizienz nur durch eine Vergleichbetrachtung ermitteln konnten. Trotz allem sollte dieser Wert annähernd stimmen.

Fazit und Kaufempfehlung

Was besonders augenfällig ist - durch die hohe Effizienz ist sogar ein ausgewiesenes 450 Watt Netzteil in der Lage, ein sehr potentes PC-System stabil zu versorgen! Es muss also nicht immer ein 750 Watt-Netzteil sein, sondern durch Effizienz kann die in Frage kommende Leistungsklasse extrem nach unten korrigiert werden. Was wiederum die Anschaffungskosten von knapp 60 Euro mehr als relativiert und in sehr günstigem Licht erscheinen lässt. Unserer Meinung nach ist das Super Flower Golden Green 450 Watt mit 80+ Gold und dieser Ausführung eine echte Empfehlung wert.

  

Vorschau

Dieser Hands-On-Test ist nur ein Auszug aus unserem neuen Praxisartikel über eine sinnvolle Auf-oder Umrüstung von Netzteilen und somit auch zugleich ein Vorgeschmack auf das, was der Leser demnächst erwartet.

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  • Ud_Lacio , 26. Februar 2011 12:29
    Zitat :
    Es muss also nicht immer ein 750 Watt-Netzteil sein, sondern durch Effizienz kann die in Frage kommende Leistungsklasse extrem nach unten korrigiert werden.


    Diesen Satz unterstütze ich zu 100%. Der Label(wahn)sinn bei 500-700W geht mir gehörig auf die Nerven. Da gehts schon fast zu wie bei der Wattleistung von HiFi-Anlagen.

    Bei mir werkelt auch "nur" ein 480W BeQuiet und das reicht völlig um einen Standart-PC mit Gamerqualitäten zu versorgen.
  • FormatC , 26. Februar 2011 12:42
    Absolut meine Meinung. Zudem im Idle bei vielen dann die Effizienz größerer Netzteile in den Eimer fällt. 20% von 750 Watt sind immer noch 150 Watt. Viele moderne Systeme liegen im Idle unter 70 und im normalen Desktopbetrieb noch deutlich unter 90 Watt! Wie "effizient" dann plötzlich 80+ Bronze-Netzteile arbeiten, ist erschreckend. Dazu auch demnächst ein großer Praxis-Artikel, den ich schon mal "anteasern" möchte. Natürlich ist auch ErP ist ein wichtiges Thema. Dazu hier ebenfalls demnächst mehr. Wir haben Anfang März quasi die Netzteil-Wochen auf Mac Toms, mit dem Big Bang und dem Mac Stripp zum Sonderpreis. :D 

    Zitat :
    Da gehts schon fast zu wie bei der Wattleistung von HiFi-Anlagen.
    Naja, also saubere 300 Watt RMS für einen ordentlichen Stereo-Ton am Schreibtisch sind schon nicht zu verachten (allerdings auch total übertrieben, gebe ich ja zu). Aber schön zu wissen, dass man könnte, wenn...
  • dontcryjustfly , 26. Februar 2011 15:29
    Ud_LacioDiesen Satz unterstütze ich zu 100%. Der Label(wahn)sinn bei 500-700W geht mir gehörig auf die Nerven. Da gehts schon fast zu wie bei der Wattleistung von HiFi-Anlagen. Bei mir werkelt auch "nur" ein 480W BeQuiet und das reicht völlig um einen Standart-PC mit Gamerqualitäten zu versorgen.


    Meine Meinung, mein I7-920@3.6Ghz + GF9800GTX + 12GB DDR3 + 3 HDD wird gerade mal von einem Corsair HX 450Watt angetrieben. Das Ding läuft bei mir lautlos und hat immer nur Raumtemperatur. Ein Qualitativ gutes Netzteil es wichtiger als die reine Maximalleistung, ich hatte 'ne ganze Reihe anderer Netzteile, welche richtige "Brüller" waren und geradezu heiß wurden. Leider war auch ein Be Quiet 470 Watt dabei, welches nur einen übertakteten C2D antreiben musste.
  • Alle 33 Kommentare anzeigen.
  • FormatC , 26. Februar 2011 15:33
    Ich habe das Teil mit fast Maximallast knapp 30 Minuten unter einer Hotbox gehabt - es schafft wirklich die angegebene Leistung auch bei über 40° simulierter Raumtemperatur ohne auszugehen. Das ist bei anderen Teilen nur bis 30° oder weniger drin. Tolles Teil, muss man ehrlich zugeben. Natürlich kann ich mangels aufwändigerer Messtechnik den Rest nicht ableuchten, aber zumindest so macht es einen sehr soliden Eindruck.
  • defrag , 26. Februar 2011 16:43
    Man muss, bei aller Begeisterung über die Leistungsreserven und hohe Effizienz, vielleicht auch noch anmerken, dass 37A eher der 500 Watt Klasse entspricht. Ein typisches 500 Watt Netzteil hat so um die 38 Ampere. Superflower scheint hier namenstechnisch eher Understatement zu betreiben... tja, warum nur?
  • oliveron09 , 26. Februar 2011 17:21
    Was sind denn die gemessen Wattangaben? Ab Steckdose? Dann hat man also keine Angabe über die Effizienz. Gibts wenigstens einen Vergleich zu nem anderen Netzteil welches sonst an dem Rechner betrieben wird?
    Und zur Lautstärke: Ist es denn dann wenigstens im Idle flüsterleise ?
  • oliveron09 , 26. Februar 2011 17:22
    Ergänzung: kann man denn den Lüfter durch abstecken tauschen oder wie habt ihr das Netzteil geöffnet?
  • a97584 , 26. Februar 2011 18:58
    nö viel watt braucht man nicht. hab ein seasonic 330W für meinen i5-2500 und die HD5770 und das reicht auch locker.
  • crassus , 26. Februar 2011 23:44
    der ordentliche innenaufbau den ich von superflower zu gesicht kriege, wenn jetzt noch ripple & noise werte, sowie wie die lautstarke und der preis von 60 euro stimmung würde ich es sofort kaufen.
  • poison nuke , 27. Februar 2011 03:13
    schade dass hier kein Messung der realen Effizienz gemacht wurde. Täte mich interessieren ob das Netzteil bei einem Sandy Bridge System mit sparsamer Grafik (welches im idle um die 30-50W hat je nach Grafikkarte) auch wirklich noch eine annehmbar gute Effizienz hat. Denn auch hier sind wir gerade mal nur noch bei 10% Auslastung.

    aber ich bin gespannt auf den großen Praxisartikel, ich hoffe da gibt es ein paar schöne Messdiagramme der realen Effizienz von vielen Prominenten Vertretern samt Stabilität usw :) 
  • Jonathan Hart , 27. Februar 2011 09:48
    Wirklich guter Kurztest. Ein Effizienztest fehlt mir für ein sehr gut eben noch. Ich bin immer wieder froh, wenn auch neben den teilweise selbsternannten Markenhersteller auch Alternativen hinsichtlich der Preis-Leistung gezeigt und untersucht werden.
    Als Eure Redaktion damals das DTK Dragon Force DF-530GT 530W ATX 2.2 einem Test (http://www.tomshardware.de/Antec-CoolerMaster-Silverstone-Thermaltake-DragonForce,testberichte-240144-18.html) unterzogen hatte und es sich dort sehr gut schlug, fand ich - so wie hier zum wiederholten Male - Bestätigung, daß es nicht annähernd dreistellige Beträge erfordert, um gute bis sehr gute Verarbeitungsqualität und Effizienz bekommen zu können. Wenn ich das DF-530GT nicht bloß schon hätte...
  • FormatC , 27. Februar 2011 10:15
    Zitat :
    schade dass hier kein Messung der realen Effizienz gemacht wurde. Täte mich interessieren ob das Netzteil bei einem Sandy Bridge System mit sparsamer Grafik (welches im idle um die 30-50W hat je nach Grafikkarte) auch wirklich noch eine annehmbar gute Effizienz hat
    Sagen wirs mal so:

    Ich habe für derartige Kurztests keinen Meßarbeitsplatz zur Verfügung. Wir haben aber mittels Stromzange, Adaptern und einem guten Multimeter unser neues Grafikkarten-Testsystem intern vermessen und quasi für die neuen Grafikkarten-Charts geeicht. Der Musterverbrauch des Core i5 2500K @4,5 GHz auf einem Gigabyte P67A UD5 inclusive einer SDD und dem Kühlerlüfter, 16 GB RAM und einer HD5450 als Referenzkarte liegt im Idle bei ca. 55-55,5 Watt. Das schwankt ein wenig mit der Lüfterdrehzahl der zwei geregelten Vortex. Primärseitig messe ich beim Golden Green zwischen 70 und 71 Watt, auch hier schwankt der Wert etwas. Das entspricht bei ca 12% Auslastung noch guten 80%.

    Ich veröffentliche solche mehr oder weniger volkstümlich ermittelten Ergebnisse ungern direkt in Tests, da zu viele individuelle Faktoren auch noch eine Rolle spielen. Man wird dann am Ende immer auf die letzte Kommastelle festgenagelt, worauf ich Null Bock habe. ;) 
  • Anonymous , 27. Februar 2011 10:59
    Kurz und schmerzfrei ist der Test und der Preis stimmt auch! :) 
  • FormatC , 27. Februar 2011 11:52
    Ok, ich habe der Vollständigkeit halber die Effizienzbetrachtung noch nachgetragen. Jedoch mit dem Hinweis, dass es keine direkte Messung, sondern nur eine Vergleichsberechnung ist :) 
  • poison nuke , 27. Februar 2011 20:59
    DANKE für den Nachtrag, das sieht doch schon vielversprechend aus, selbst bei 12% noch ungefähr 80%, das macht doch schon was her :) 
    viele andere sinken hier schon ab auf 50% oder so, bei prozentual so wenig Auslastung.
  • FormatC , 27. Februar 2011 21:02
    Unter 40 Watt wirds dann auch sichtbar weniger - habs mit meinem Kleinst-PC nochmal gecheckt. Aber das alles bleibt immer noch brauchbar. Wie gesagt - es ist eine SCHÄTZUNG, es können auch etwas unter 80% sein. Vielleicht bekommen wir die Teile mal ins Lab, wenn ich noch ein paar davon auftreibe. :) 
  • drno , 27. Februar 2011 23:39
    Kurz - praktisch - gut. Ein Dank an unseren Vorturner! Und genau beschrieben, was drin ist. Superflower macht sich!
  • aconst , 28. Februar 2011 08:41
    Toller Bericht, unbekannte Firma. Vielen Dank für den Tipp.
  • aconst , 28. Februar 2011 08:46
    Wie berechnet man die Effizienz eines Netzteiles?
    1. Wird der Strom vor dem Netzteil und nach dem Netzteil gemessen? Kann man die einzeln werden für jedem Kabel messen?
    2. Oder gibt es eine Möglichkeit jede Komponente zu Messen und dann die Summe zu ermitteln?

    PS@Mitlesern: ich bräuchte ein richtig leises Netzteil für meinen Rechner, wenn möglich auch mit 80+ (Silber, Gold), um die 500-600W, bis 100-150€
  • FormatC , 28. Februar 2011 08:53
    Die Effizienz ist das Verhältnis von primärseitig (Netz) aufgenommener Leistung und der sekundärseitig abgegeben Leistung (3.3-, 5- und 12-Volt-Schiene). Das, was als Differenz übrig bleibt, ist schlicht und ergreifend Wärme, die abgeführt werden muss. Je effizienter, um so kühler und letztendlich auch leiser.

    Ich habe ja beschrieben, wie ich es gemacht habe: eine Allstrom-Zange ist recht genau, den Rest macht man notfalls per Ampéremeter. Primärseitig misst man mit einem für Schaltnetzteile geeigneten guten Verbrauchsmesser, da bekommt man sogar noch den Leistungsfaktor.

    Du bekommst auch Gold-Netzteile im 500-Watt-Bereich günstig. Das lohnt aber nur, wenn bei Dir die Differenz zwischen Idle und Volllast extrem groß ist (z.B. ein SLI- oder Crossfire-Gespann). Am Besten dimensioniert man man ein Netzteil, das überwiegend auf Dauerlast laufen soll so, dass das Netzteil genau in diesem Bereich den höchsten Punkt in der Effizienzkurve erreicht. Wer eher im Idle rumsurft, der sollte wirklich darauf achten, Netzteile nicht überzudimensionieren und hier eher mal in Gold-Regal zu greifen. Dann rechnet es sich durchaus.
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