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Supertalent: SSDs für Unternehmen

von - quelle: Tom's Hardware DE

Für den Enterprise-Bereich und insbesondere für den Einsatz in Datenbank-Servern sind Supertalents neueste SSDs konzipiert. Die Flash-Speicher der FT2-Reihe bieten Kapazitäten zwischen 50 und 200 GByte.

Supertalents »FT2« der TeraDrive-Serie

»FT2« heißen die neuen SSDs von Supertalent. Der Hersteller ordnet sich in seiner »TeraDrive«-Produktreihe ein. Sie basieren auf dem Controller SF-1500 von Sandforce und sollen so konstante Schreib- und Lesegeschwindigkeiten von bis zu 250 MByte/s bieten. Unterm Strich verspricht der Hersteller eine Übertragungsrate von bis zu 30.000 IOPs (Input/Output Operations per Second).

Preise hat Supertalent noch nicht genannt; Interessenten haben aber die Wahl zwischen günstigeren MLC- (Multi Level Cell) und haltbareren, aber teureren SLC-NAND-Chips (Single Level Cell). Die Speicher sitzen in 2,5-Zoll-Gehäusen und werden per SATA angebunden. Noch im ersten Quartal 2010 will Supertalent mit der Massenproduktion der SSD in Kapazitäten von 50, 100 und 200 GByte beginnen.

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bluray 25/01/2010 17:34
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Vermutlich werden die kleinen Plättchen auch so ab 300 US$ anfangen und ebenfalls wieder preislich unattraktiv werden. Sicher mag die Technologie neu sein, aber damit SSDs den klassischen Magnetspeichern gefährlich werden, müssten die Preise bei den SSDs noch fallen (max. 30-50 EUR teurer als deren Magnetpendant in derselben Kapazitätsgrösse)

jehaa 25/01/2010 18:19
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du darfst nich äpfel mit birnen vergleichen, wenn du nur nach preis/gb gehst, lässt die eine andere wichtige komponenten außen vor, nämlich die performance

bluray 26/01/2010 10:15
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-0+

Ja, nur dass etwa 90% der Leute so denken, wenn sie Komponenten für ihren PC holen. Auch Unternehmen sind gerade in Zeiten der schwachen Konjunktur dazu angehalten, kostensparend einzukaufen! Und es sind nicht unbedingt àpfel und Birnen. Beides sind Datenspeicher, die einen mechanisch, die anderen elektronisch und dadurch bauartbedingt auch flotter. Allerdings haben diese auch einen gravierenden Nachteil: der Wear-Out-Faktor, der bei den NAND-Chips nach wie vor existiert. Ein magnetspeicher kann Dir zwar auch abserbeln, aber Platten von Markenherstellern, wie WD, Seagate und Co. rennen in der Regel gute 5 Jahre, bis sie die Grätsche machen.

Das kann bei einer SSD durchaus schneller gehen, bedenken wir mal, dass das OS ständig in der Registry liest und schreibt und (wenn dies der PC-Besitzer nicht geändert hat) mit Freude Temp-Daten auf der Systemplatte umherschiebt!
Da können 100.000 Schreibezyklen schnell erreicht sein, was eine Speicherzelle in der SSD im Mittel so abkann.

(An alle Negativbewerter hier: Schön, dass ihr eure Inkompetenz so deutlich zur Schau stellt, denn entweder seid ihr aus der Fraktion, denen das Geld sehr locker sitzt (oder Daddy sponsert eure Kisten) oder ihr bestellt einfach frei Schnauze nach den Zahlenspielen die offeriert werden! Aber ich kann euch auch keinen Vorwurf machen... ihr wisst es einfach nicht besser...)

Und die Performance ist nicht das einzige Kriterium, erreichen Magnetspeicher von der Datendurchsatzrate für den privatanwender auch akzeptable Raten! (70-120 MB/s).
Sicher mag der Systemstart schneller von der Hand gehen, wenn eine SSD zu Werke geht, doch ob das den teils DEUTLICHEN Mehrpreis wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Ich jedenfalls finde 150-300 Euronen für gerade mal 64-128GB SSDs mit einigermassen hoher Performance und Zuverlässigkeit gegenüber einer 500GB-HDD für gerade mal 50 Euronen äusserst unsexy!

Die Anwendungsbereiche, in denen SSDs klar punkten können, sind Bereiche, wo es auf einen hohen IO-Durchsatz ankommt, das da wären: Datenbanken und Webservices mit etlichen Parallelzugriffen.

Auch KMUs, die das Geld theoretisch hätten, würden wohl eher einen Plattenstack auf Magnetspeichern aufbauen, denn auf SSDs. Diejenigen, bei denen ich mir ein RAID1+5-System vorstellen kann, sind Videoschnittbuden, die unkomprimiertes HD-Material in Echtzeit auf den Platten bearbeiten wollen. Da braucht es enorm Performance und Datensicherheit. (wir gehen von 2MPixel @ 60fps aus, was etwa 120 MB/s wären...)

Die grossen Firmen, welche mit dieem Artikel angesprochen werden haben aber in der Regel Plattenstacks von EMC oder Hitachi im Keller werkeln, welche allesamt mit Magnetspeichern bestückt sind und in einem SAN hängen. Reine Plattenstacks auf SSD basdiert würden ein Vermögen kosten, welchen selbst Enterprises kaum zahlen wollten. Oder hat einer von den Negativbewertern hier schon mal einen 128-Plattenstack mit SSDs zu je 128GB und mehr befeuert?

Noch Fragen?

anonymous 27/01/2010 07:50
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@bluray: ich stimme dir zum größten Teil zu, aber: SSDs haben einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: den Stromverbrauch.

bluray 27/01/2010 09:16
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Das stimmt auch nur zum Teil. So hat sogar THG festgestellt, dass 2,5"-SSDs teilweise sogar mehr Strom verbraten, als manch herkömmliche 2,5"-Notebookplatte, speziell im Idle. Sogar zu meinem Erstaunen, war ich immer der Meinung, dass Speicherchips recht genügsam seien.
Es kann gut sein, dass die heutigen SSDs wirklich Stromsparwunder geworden sind, denn nicht nur bei Prozessoren kann der Stromverbrauch gesenkt werden, indem die Halbleiterstrukturen verkleinert werden, ich denke, dass dies durchaus auch für Speicherchips zutrifft.

Wo ich Dir auf jeden Fall zustimme, ist, dass die grossen 3,5"-Brüder alles Andere als stromsparend sind, denn die ziehen sich gut und gern zwischen 5 und 12W je nach Modell, Drehzahl und Aktivität...

Interessieren würde mich, was die grossen OCZ Colossus-SSDs an Strom ziehen, da diese im 3,5"-Formfaktor daherkommen und mit 1TB Speicher ausgestattet sind...

anonymous 22/02/2010 23:25
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Für alle die sich eine SSD zulegen wollen, weil sie ja ach so sicher/zuverlässig sind, empfehle ich mal bei SuperTalent im Forum oder auch bei Google nach den Stichworten "Yatapdong Barefoot" zu suchen. Die Anzahl und Deutlichkeit der negativen Beiträge im Forum bei Supertalent ist erstaunlich, kurios, dass der Hersteller sich nicht mal die Zeit nimmt diese Beiträge zu relativieren, sprich zu beantworten (oder zu löschen).
Ich hatte einen solchen Yatapdong Fehler, nach 2 Monaten immer noch keine Antwort. Das ist nicht "Business"-tauglich, wenn's an sowas schon mangelt, dann kommt's auf Performance-Details auch nicht mehr an.

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