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Microsoft nennt Preise und Verfügbarkeit von Surface Pro

Von , Kevin Parrish - Quelle: Microsoft | B 2 kommentare

Ab Januar will Microsoft Versionen mit 64 und 128 GB ihres Intel-basierten Surface-Tablets anbieten und will dafür mindestens 899 US-$ haben

Am Donnerstag hat Microsoft sich endlich zu Preisen und Erscheinungstermin des kommenden Surface-Pro-Tablets geäußert. Anders als das Surface RT, das im deutschen Microsoft Store zwischen 479 und 679 € angeboten wird, sind die Pro-Modelle nicht nur durch den Intel-Prozessor einem Notebook ähnlicher: Auch der Preis ist mit 899 US-$ für die 64-GB-Version und 999 US-$ für die 128-GB-Austattung wesentlich näher an aktuelle Ultrabooks angelehnt.

Panos Panay, General Manager für Microsoft Surface, schreibt im offiziellen Microsoft-Blog, dass beide Austattungsvarianten mit einem Surface Pen mit "Palm Block"-Technologie ausgeliefert werden. Sie können zwar mit dem Touch Cover und dem Type Cover benutzt werden, diese darf man sich aber noch extra dazu kaufen. Das Gehäuse ist wie beim Surface RT aus einer speziellen Magnesiumlegierung, die Microsoft VaporMg nennt, wartet mit einem ausklappbaren Ständer auf und beinhaltet duale 2x2 MIMO-Antennen.

Es gibt aber auch wensentliche Unterschied zwischen Pro- und RT-Tablet: Ersteres kommt mit Intel-Core-i5-Prozessor (Microsoft spricht hier von "nächster Generation" und meint aber wohl schlicht eine aktuelle Ivy-Bridge-CPU), Full-HD-Auflösung und Windows 8 Pro; Zweiteres wird von dem ARM-basierten Tegra-3-SoC von NVidia angetrieben, bietet auf dem 10,6-Zoll-Display nur 1366 x 768 Pixel und hat Windows RT installiert. Die Pro-Variante bindet außerdem per Mini-DisplayPort externe Bildschirme mit einer Aufösung bis 2560 x 1440 Pixeln an und hat USB 3.0 an Bord. Die kleinere Variante bietet nur einen "HD-Videoausgang", an dem man per seperat verkauften Adaptern VGA oder HDMI anschließen kann, und USB 2.0.

Panay hebt in seinem Post die Stifteingabe als "erstaunliche Besonderheit für alle Notizen-Macher und Dokument-Bearbeiter" hervor. Durch die "Palm-Block"-Technologie soll dabei versehentliche Eingaben durch die Handfläche beim Schreiben mit dem Stift verhindern. Das Feature sei "pretty cool" und erlaube eine "großartige Schreiberfahrung zusammen mit einer großartigen Touch-Erfahrung".

Auf dem Surface Pro kann man dank vollwertigem Windows 8 Pro auch Windows-7-Programme installieren. Dafür ist aber - anders als bei Windows RT - kein Microsoft Office vorinstalliert. Dies muss man also dazukaufen. Da bisher für Deutschland die Dollar-Preise nahezu 1:1 in Euro-Preise umgewandelt worden (bei den drei RT-Varianten wurden dabei jeweils noch 20 € abgezogen, die Tastatur-Cover sind aber ohne Abzüge "umgerechnet" worden), liegt der Startpreis für das Pro-Modell hierzulande schätzungsweise bei 850 bis 900 €.

Ob Nutzer bereit sind diesen Betrag für das Tablet auszugeben, wird wohl auch daran liegen, ob das Gerät als ziemlich leichtes und kompaktes aber vollwertiges Laptop ohne eingebauter Tastatur gesehen wird oder ob es beim potentiellen Käufer als teueres, schweres und umständliches Tablet durchfällt. Vor dem Hintergrund ist es auch recht unverständlich, warum Microsoft nicht das Type Cover beilegt um den Eindruck eines vollwertigen Notebooks zu fördern.

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  • Gudi , 30. November 2012 10:15
    Ohne jetzt als Visionär in die Geschichte eingehen zu wollen:
    Intel ist doch bisher mit seinem Konstrukt "Ultrabook", nicht zuletzt gemessen an den eigenen Ansprüchen, tendenziell gescheitert. Wenn Microsoft, die bisher mit allen Versuchen Hardware an den Mann zu bringen kein glückliches Händchen bewiesen haben, die gleiche Schiene fährt, was kommt dann am Ende wohl dabei herum? Die letzte News dass sich das ARM-Tablett nicht verkaufen lässt ist doch erst einen Tag alt. Aber auf die breite Consumer-Masse zielt man damit wohl eh nicht ab.
  • besterino , 30. November 2012 12:46
    eieiei... 128GB Speicherplatz sind m.E. das absolute Minimum. Nimm Windows + vollwertiges Office plus das ein oder andere sonstige Progrämmchen für den den 08/15 RoadWarrior, ein ordentlich gefüllte Mail-Postfach und dann wird's schnell eng...

    Das dann für 900 Euronen + ggf. Tastatur(en) (wenn man sie nicht zufällig schon vom RT hat) bei nur ca. 4h Laufzeit... ein sicherer Selbstläufer ist das wahrscheinlich nicht.

    Beim RT hat man es gut hinbekommen, dass man das Ding den ganzen Tag ohne Laden nutzen kann (sprich das Ding wacht sehr flott nach dem Aufklappen auf und geht automatisch mit Zuklappen in den Schlafmodus. Bin mal gespannt, wie das beim Pro klappt (wenn man sich die angedrohte Netto-Akku-Laufzeit von 4h vor Augen führt).

    Will trotzdem eins haben. :D