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Internetkriminalität: Symantec veröffentlicht Cybercrime Report 2011

Von - Quelle: Tom's Hardware DE

Der bekannte Softwarehersteller für Sicherheitssoftware, Symantec, hat seinen aktuellen Cybercrime Report 2011 veröffentlicht. Erstmalig wurden entstandene Kosten, die entweder direkt oder indirekt durch Internet-Kriminalität verursacht wurden, in Zahlen gefasst. Da wohl insbesondere das Bedrohungspotential auf der Android-Plattform erheblich gestiegen sei, wurden die im mobilen Bereich stattfinden Bedrohungen ebenfalls miteinbezogen.

Weltweit entstand im letzten Jahr durch Internetkriminalität laut Symantec ein direkter finanzieller Schaden von 114 Milliarden US-Dollar. Dabei wurde für Deutschland ein Schaden in Höhe von rund 16,4 Milliarden Euro ermittelt. Die weltweiten Kosten wiederum wachsen sogar auf 388 Milliarden US-Dollar an, wenn man den Zeitaufwand, der daraus für die Opfer entstehe, mit dazu rechnet. Laut der Studie entspricht diese gigantische Summe sogar dem Wert des weltweiten Drogenhandels.

Fast die Hälfte (48 Prozent) der Schäden werde durch Computerviren und anderen Schadcode verursacht. Dabei mache direkter Online-Betrug acht Prozent aus. Mit dazu wird aber auch der Missbrauch im Bereich des Kreditkarten- oder Online-Bankings, der Infektion durch Viren oder Trojaner, Phishing-Attacken und sogar die (sexuelle) Belästigung in sozialen Netzwerken gezählt.

Allen voran führt China mit 85 Prozent (rund 20.000 Opfern) die Statistik an. Danach folgen Südafrika (84 Prozent), Mexiko (83 Prozent), Brasilien, Indien und Singapur (mit jeweils 80 Prozent). In Deutschland seien immerhin mehr als drei Viertel aller Internetnutzer betroffen. Aus der Statistik geht hervor, dass täglich über eine Million Nutzer Opfer von Cybercrime wurden.

Interessant ist auch, dass laut der Studie 74 Prozent der Nutzer sich der Gefahr im Netz bewusst sind und neun von zehn Nutzern meinen, es müsse mehr gegen die Online-Kriminalität getan werden. Allerdings sind trotz dieses Bewusstseins „nur“  41 Prozent mit keinem oder nur unzureichendem Schutz vor diesen Gefahren im World Wide Web unterwegs. Durch die immer größer werdende Beliebtheit von Tablet und Smartphones sei zudem die Bedrohungslage im mobilen Bereich deutlich angestiegen.  Unter auffällig starkem Beschuss liege naturgemäß die offene Android-Plattform, da sie weit verbreitet und durch die Platzierung von Apps relativ leicht möglich sei.

Es gibt 2 Kommentare. B
Weitere Kommentare
  • 0
    Derfnam , 14. September 2011 13:54
    Moinsen.
    Zum Glück sind ja Mehrfachopfernennnungen möglich. Oder hat China tatsächlich nur 23.500 Internetuser?
    Ich weiß ja, es ist nur eine Nachricht, aber das Zustandekommen der Zahlen zu erklären wär schonmal ne Maßnahme oder muß man sich dazu erst das symantecsche Zeugs antun?
  • 0
    aarfy , 15. September 2011 05:34
    Northrop Grumman: "Die Gefährdung durch Terroristen nimmt zu, einzigst möglicher Schutz: Aufrüsten. In 3 von 4 Ländern des mittleren Ostens wird ein deutlich erhöhtes Potential an Terroreinflüssen festgestellt. Führend hier Afganistan mit 85% (5000 Terroristen) vor Pakistan mit 73%..."

    Also Waffen kaufen Leute -> am besten von NG..