Notebook-Vergleich: Penryn gegen Merom

Intel Core2Duo T9500 Penryn

Es wäre vermessen zu behaupten Intels Santa Rosa Plattform für Mobile Computer ist kalter Kaffee. Die knapp ein Jahr alte Plattform auf Basis der 965-Chipsatzfamilie samt Wireless a/b/g und Core-2-Prozessoren hat sich seit ihrer Einführung bisher nicht verändert. Die Zeit scheint daher reif für Neuerungen, an denen Intel bereits arbeitet: Unter dem Codenamen Montevina soll es zur zweiten Jahreshälfte mit mehr FSB-Takt und geringerer Verlustleistung weitergehen. Bis dahin spendiert Intel der Santa Rosa Plattform noch ein Update, bekannt als Santa Rosa „Refresh“. Dahinter verbirgt sich die Einführung von 45 nm Mobilprozessoren auf Basis der Penryn-Architektur sowie geringfügige Änderungen am Chipsatz. Die Desktop-Version „Wolfdale“ testeten wir erst kürzlich; nun haben wir uns auf Notebook-Systeme konzentriert.

Die Santa Rosa Plattform hat sich gut etabliert, denn unzählige Notebook-Modelle verschiedener Hersteller basieren darauf. Dementsprechend setzt man auch beim Refresh auf Bewährtes und macht keine großen Experimente. Gleichzeitig zeigt das Santa Rosa Refresh auf, dass sich Intel nicht auf seinen Lorbeeren ausruht und den technologischen Vorsprung auf den Mitbewerber AMD ausbauen möchte. Neu für die Santa Rosa Plattform ist die Einführung der Intel Core 2 Duo Prozessoren auf Basis der aktuellen 45-nm-Technologie für den mobilen Einsatz, sowie eine geringfügig angepasste 965 Express Chipsatz-Familie. Die neuen 45-nm-Prozessoren der Penryn-Familie bieten gegenüber ihren Verwandten der Merom-Familie nun bis zu 6 MB Level 2 Cache, eine in Details verbesserte Mikroarchitektur sowie neue Stromsparmechanismen und mehr Performance durch die Ergänzung des SSE4-Befehlssatzes. Letzterer Befehlssatz soll sich vor allem positiv beim Enkodieren und Dekodieren von Videos, bei der Bildbearbeitung sowie beim 3D-Rendering bemerkbar machen –entsprechend optimierte Anwendungen vorausgesetzt. Für einen geringen Stromverbrauch soll neben dem bereits bekannten C4-State der Deep Power Down Status sorgen. Neben der Abschaltung des Taktes wie im C4-State sollen im Deep Power Down auch die L1 und L2-Caches gänzlich abgeschaltet werden.

Die Intel 965 Express Chipsatz-Familie soll durch neue Features das Santa Rosa Refresh abgerundet werden. So soll der Inhaltsschutz beim Abspielen von HD-DVD/Blue-ray Support verbessert worden sein und die Dekodierung des VC-1 Codecs von der Hardware besser unterstützt werden. Weiterhin sollen durch das in den Chipsatz integrierte Hardware Transform & Lightning sowie Vertex Shader 3.0 Spiele zur Geltung kommen. Letzten Endes handelt es sich beim Santa Rosa Refresh um kosmetische und leichte technische Veränderungen der Plattform, damit die Wartezeit bis zur Einführung der Montevina-Plattform überbrückt werden kann. Leistungssteigerungen und Verbesserungen bei der Akkulaufzeit bringt das aktualisierte System durch die Penryn-Prozessoren aber trotzdem, wie Sie auf den folgenden Seiten lesen werden.

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13 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • M1n1m3
    in den benchmarks (zbsp seite 7) haben beide cpus den gleichen modell nummer T7800
    der penryn is aber T9500
    bitte korrigieren bevor sich ein spaten drüber aufgeilt :P
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  • derGhostrider
    EDIT: Fehler in den Graphen wurden inzwischen korrigiert.
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    Stromverbrauch und Bildschirmhelligkeiten:
    Die Unterschiede der Systeme sollten doch eigentlich nur durch die CPUs und den eventuell neueren Chipsatz erzeugt werden, wobei doch gesagt wurde, daß bei diesen Notebooks sich nur die CPUs unterscheiden würden.

    => Die Differenz zwischen den beiden Systemen mit maximaler und minimaler Bildschirmhelligkeit müsste jeweils identisch sein, da die Bildschirmhelligkeit keinen Einfluß auf den Betriebszustand von CPU oder Chipsatz hat.
    Wenn sich hier nun aber etwas verändert, eben so wie es im Test passiert ist, dann kann man davon ausgehen, daß auch der geringe Unterschied in der Akkulaufzeit durch genau diese Abweichung hervorgerufen wurde und nicht unbedingt auf die CPU zurückzuführen ist.

    Immerhin geht es nur um 15min Differenz bei 331min / 346min Gesamtlaufzeit. Das sind gerade mal 5% und könnte tatsächlich mit den gemessenen Abweichungen der Systeme zusammenhängen.
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  • cuto8
    M1n1M3bitte korrigieren bevor sich ein spaten drüber aufgeilt

    derGhostriderOK zum Glück steht auch "Penrym 45nm" bzw "Merom 65nm" dabei, ist aber trotzdem falsch.

    LOL?
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  • Makso
    Was hat Monitoverbrauch mit der CPU zu tu??? Schreibt der THG nur scheisse??? Echt traurig das solche leute noch da Arbeiten
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  • derGhostrider
    @Cuto:
    Als ich den Beitrag anfing, hatte M1n1M3 noch nichts abgeschickt. Hat sich halt überschnitten.

    @Makso:
    Nana, etwas sachlicher kann man das auch formulieren, oder?
    Wenn ich nun mal nur die Aussage aus Deinem Beitrag betrachte, dann kann ich nur (mal wieder) sagen, daß es zu den übrigen Schlampereien passt, die in letzter Zeit überproportional häufig auftreten.
    Artikel scheinen nur noch mit der heißen Nadel gestrickt zu werden.
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  • Skulldice
    Monitor verbraucht auch strom :D das wahrscheinlich
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  • derGhostrider
    @skulldice:
    Schon wahr, aber der darf/sollte nichts am Energiebedarf der CPU verändern.

    Die Unterschiede der CPUs wären zudem besser hervorgetreten, wenn man (zusätzlich) mit minimaler Bildschirmhelligkeit oder gar abgeschaltetem Display getestet hätte. Prozentual am gesamten System macht eine solch gute Stromspar CPU gar nicht mehr soviel aus. Das Display ist aber natürlich schon anspruchsvoll. So verringert man die Dauer des Tests und die geringen Unterschiede der CPUs wirken sich schwächer aus.

    Übertriebenes Beispiel: Wenn das System mit Display 100W verbrauchen würde, dann fällt ein Unterschied von 2Watt mehr oder weniger (2%) kaum auf. Wenn ohne Display nur 20W übrig blieben, dann würde man immerhin schon 10% Differenz begutachten können.

    Wäre also schön gewesen, wenn man für die Ermittlung der Batterielaufzeit auch minimale Bildschirmhelligkeit gewählt hätte.
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  • Schugy
    Zitat:
    Der Unterschied beim Encodieren von Dateien mit LAME fällt deutlicher aus als bei der Benutzung von Apples iTunes. Wer eine Penryn Mobil-CPU besitzt und viele Dateien in das MP3-Format umwandeln möchte sollte also besser einen Bogen um iTunes machen.

    iTunes benötigt noch immer eine Minute weniger und der zeitbewusste Anwender soll einen Bogen um iTunes machen, weil der Abstand nicht mehr 1 1/2 Minuten beträgt?

    Wenn Qualiät keine Rolle spielt, spricht dann doch recht wenig für den lahmen LAME.

    Man sollte meinen, dass die Ausgabedateien des Lame-Encoders aufgrund der größeren, verbratenen Rechenleistung bei gleicher Dateigröße transparenter klingen, aber das muss nicht zwangsläufig stimmen. Leider kenne ich von Apple sonst nur Audiovergleiche bzgl. AAC+ vs. ogg vorbis usw., so daß ich nicht weiss, wie gut sich der Apple-MP3-Encoder gegen Lame schlägt.
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  • Makso
    @ derGhostrider

    ich liebe dich auch!!!!!!
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  • derGhostrider
    @Makso:
    Na also, geht doch. :-P

    (mit den "Schlampereien" meinte ich nicht Deinen Beitrag, sondern die "Merkwürdigkeiten" im Artikel.)

    ----------

    @Schugy:
    Das dachte ich mir auch, hatte es aber wieder vergessen zu posten. War noch zu verwirrt, von den anderen Dingen, die ich bemängeln wollte.
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  • Anonymous
    Ich habe mir nun auch ein Acer TravelMate 5720G mit einem 9300er Penryn zugelegt.
    Allerdings will sich meiner nur ganz selten auf 1,2 GHz runter takten, idR. bleibt er bei 1,6 GHz hängen.
    FSB-Absenkung hab ich noch nie beobachtet. Ebenso geht keiner der Cores einen höheren C-State als C0.
    Ich habe Vista runtergeschmissen und XP installiert, testweise auch mal alle Programme und Dienste beendet - keine Veränderung.
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  • Schugy
    Hat Acer die Platine und dessen BIOS nur halbherzig an die neuen Prozessoren angepasst, oder ist die Plattform noch unausgereift?
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  • Anonymous
    Ist halt Acer ^^
    Da gibt es so viel bessere Book's auf dem Markt für den selben Preis...
    Manche sind echt unbelehrbar ^^
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