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Telekom: Mehr Geld für die letzte Meile

von - quelle: Tom's Hardware DE

Dort, wo die Telekom noch Monopolist ist, sollen die Preise erhöht werden: Für die berühmte »letzte Meile«, die Teilnehmeranschlussleitung, sollen Telekom-Konkurrenten mehr zahlen.

Das letzte Stück Leitung in die Häuser der Kunden gehört der Telekom. Und für diese berühmte »letzte Meile« will die Telekom nun mehr Geld. Egal ob Arcor, 1&1, Telefonica oder Versatel: Alternative DSL-Anbieter zahlen für die »Teilnehmeranschlussleitung« (TAL) bislang pro Monat 10,50 Euro an die Telekom. Endanwender bekommen davon in Zeiten von Super-Billig-Schnäppchen-DSL-Angeboten kaum etwas mit: Der Konkurrenzkampf auf diesem Markt ist zu stark, als dass ein Anbieter diese »Telekom-Abgabe« dem Kunden eins zu eins draufschlagen würde.

T-Home-Vorstand Höttges will mehr Geld von der Konkurrenz ...Auf die TAL würden die Anbieter freilich gern verzichten, vielen ist die Abgabe seit jeher zu hoch. Doch die Deutsche Telekom will mehr: Sie hat bei der Bundesnetzagentur nun beantragt, den TAL-Betrag erhöhen zu dürfen: Statt 10,50 Euro soll die Konkurrenz künftig 12,90 Euro pro Monat zahlen. »Die Kosten pro Anschluss sind gestiegen, deshalb führt an höheren Entgelten für die Teilnehmeranschlussleitung kein Weg vorbei. Nur so können der Betrieb und die Bereitstellung einer flächendeckenden Infrastruktur finanziert werden«, argumentiert T-Home-Vorstand Timo Höttges. Wegen der »anhaltenden Verluste von Festnetzanschlüssen an Mobilfunk- und Kabelnetzbetreiber« seien die Kosten gestiegen. Auch Kosten für ihren eigenen »sozialverträglichen Personalumbau« führt die Telekom ins Feld.Außerdem »entwertet ein zu niedriges TAL-Entgelt die Investitionen der Deutschen Telekom und auch der anderen Netzbetreiber, die beispielsweise in Kabelnetze oder in Glasfaserausbau bis zum Kunden investieren«, so Höttges weiter.

... was etwa Jürgen Grützner vom VATM nicht einsieht.Die Forderung bringt die Konkurrenz auf die Palme: Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) nennt die geforderte Gebührenerhöhung »völlig inakzeptabel und sachlich nicht begründbar«. »Es ist unglaublich, dass der Ex-Monopolist in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine mehr als 20-prozentige Erhöhung der TAL-Mietpreise auf 12,90 Euro beantragt und damit versucht, beim wichtigsten Vorprodukt weiter an der Preisschraube zu drehen«, kritisiert VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner.

Auch für den Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) passen (Telekom-)Leistung und Preis nicht zusammen: Eine aktuelle Studie belegt laut Breko, dass von Anfang 2006 bis Ende 2008 die Endkundenpreise für Breitband-Doppelflatbündel um mehr als 30 Prozent gesunken sind, bei zum Teil gesteigerter Angebotsqualität, während der Preis des TAL-Vorleistungsprodukts im gleichen Zeitraum nur um 1,3 Prozent zurückgenommen wurde. Die Senkung der Endkundenpreis ist also nicht auf die TAL-Preisabsenkungen zurückzuführen. Die Telekom sollte die TAL-Kosten lieber herunterschrauben: »Eine TAL-Preisabsenkung wird die Unternehmen erst in die Lage versetzen, in neue Netze zu investieren. Regulierung, Wettbewerb und Breitbandausbau sind keine Gegensätze, sie bedingen einander«, erklärt Breko-Geschäftsführer Rainer Lüddemann.

Bilder: Telekom, VATM

Mehr zum Thema bei Tom's Hardware:
DSL-Wettrennen auf dem Land: Konkurrenz für die Telekom (31. Dezember 2008)
Die Telekom will sich bessern (8. Mai 2008)
Telekom muss mehr DSL-Anschlüsse bereitstellen (22. Dezember 2007)

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Peter13779 21/01/2009 19:34
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-0+

Ich würde als Bundesnetzagentur der Telekom für jede TAL >20dB Dämpfung @ 1Mhz die Miete um 5 € kürzen und diese in einen Fond stecken. Von dem Fond werden dann mit Hilfe einer Netzgesellschaft DSL Ausbauten auf dem Land und Erweiterungen realisiert um erstmal überall DSL mit wenigstens 12Mbit zur Verfügung zu stellen.
Diese zusätzlichen Leitungen darf die Telekom dann genau wie alle anderen Provider anmieten.

Carsten 9punkt13 21/01/2009 20:01
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--2+

die telekom hat doch einen ane waffel... is doch sozusagen ein monopol...
die sollen die letzte meile ma ordentlich ausbauen, dann würden die leute auch mehr bezahlen... bei uns gibts nur DSL 16000 ... es sollte ma endlich überall dsl 25000 geben...

timefrenzy 21/01/2009 20:06
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-2+

@Carsten Mag ja sein daß die Telekom ein Monopol hat, aber niemand ist gezwungen die Leitungen der Telekom zu benutzen. Warum verlegen denn die Anbieter nicht selbst neue Leitungen die dann auch gleich noch höhere Bandbreiten können, die sie dann auch noch teurer verkaufen können?

In einem Punkt hat die Telekom aber sicherlich recht. Viele Leute haben nur noch eine Handy und kein Festnetz mehr. Daher sinkt halt die Anzahl der Kunden. Und da viele Provider den Leuten eine billige VOIP-Flat andrehen nur damit sie sich die Extrakosten für Telefon+DSL sparen ist doch klar daß da die Kalkulation der Telekom nicht mehr aufgeht.

tux-job 21/01/2009 21:16
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--2+

Die G**ner können mir gerne gestohlen bleiben...

Ich war 2x T-Com Kunde... und was zur Zeit anscheinend in Stuttgart Nord am laufen ist spricht für sich!

War bis Ende 2007 Kunde bei T-Com (DSL6000) und hab nur DSL3000 erhalten...

Begründung der Hotline: 'Das läuft alles noch über alte Kupferleitungen'... -> und aus was ist bitte schön mein LAN-Kabel gestrickt?

Bin danach zu O2 gewechselt mit 'nur DSL4000'... und siehe da -> hab auch DSL4000 bekommen (über den Speed-Check bei wieistmeineip.de getestet).

Der Mensch bei der Hotline sagte mir, dass sogar bis 12,5 MBit drin wären, und das obwohl O2 ebenfalls die Telekom-Leitungen nutzt.

Das war ja noch alles schön und gut, bis ich eines Tages merkte, dass mein Nachbar, WLAN ohne PW an den Start gebracht hatte...

Als ich mich testeshalber mal dort eingeklingt hatte, stellte sich heraus, dass er zwar auf dem Papier DSL16000 von der T-Com besaß (1MBit Upstream) jedoch ebenfalls nur 3MBit Downstream, genauso wie ich...

Daher liegt die Vermutung nahe, dass dieser tolle 'Oink'-Laden seine eigenen Kunden täuscht, indem er Ihnen allmögliche Vertäge verkauft und dann zumindestens in einem Teilen von Stuttgart Nord alle mit 3MBit beliefert um Bandbreitenengpässen in Stoßzeiten zu vermeiden.

Natürlich sind die Verträge so gehalten, dass man 'bis DSLXXXXX' zur verfügung gestellt bekommt, wodurch der Anbieter bei niedrigeren Leistungen seinen Kopf aus der Schlinge zieht.

So frei nach dem Motto eines Kabarettliebhabers: 'lieber Kunden legal abzocken, als Infrastruktur nachrüsten'.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? TJ

PS: Ach ja-> die sollten beim Stellenabbau zuerst in den obersten Etagen anfangen, DADURCH werden Arbeitplätze nachhaltig gesichert!

McSnoop 21/01/2009 21:19
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--2+

@Carsten

bei uns kommen nur 2Mbit ab obwohl wir einen 16Mbit Tarif haben, aber die Telekom hat das anscheinend so doof verdrahtet bei uns im Block das nicht mehr als 2Mbit ankommen.

Tolle Wolle.

kodiax 21/01/2009 21:27
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-2+

je weiter man von der technik weg ist desto weniger geht, also ist jeder an seiner langsamen Leitung selber schuld weil er zu weit weg wohnt und nicht die telekom.

Warum soll die Telekom ausbauen wenn sie das Geld eh nie wieder sieht'?
Knebelverträge darf sie nicht und wenn mal ausgebaut werden soll stellen sich teilweise die anderen Anbieter quer.

Seid mal ehrlich wer geht zur Telekom wenn sie ausgebaut hat und ihr die wahl habt?

Und das neue VDSL dauert noch etwa 10 Jahre bis es annähernd flächendeckend verfügbar ist

Sollen doch Hansenet oder telefonika mal was ins netz investieren

tux-job 21/01/2009 21:41
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--2+

@kodiax

Wenn die Telekom auch das leisten würde, was sie verspricht und einem nicht irgendwelche Verträge durch Telefonagenturen unterjubeln würde, wäre ich gerne geblieben!

Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die auch gerne bereit sind etwas mehr zu zahlen, um Qualität zu erhalten. ;) TJ

MarkusV 21/01/2009 22:02
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--2+

@ tux-job
kann da auch mit einer storry dienen: erste telekom 16m/bit, dann wechsel alice 16/mbi dann wechsel 1&1 und nun kommts dicke erst 16m/bit, dann 13m/bit klammheimlich gedrosselt und nun tröpfelt so knapp 9-10m/bit am router durch aber das nur mit viel glück. leider muss ich in der nachbarschaft immer mehr (nicht gesicherte!!) w-lans entdecken und je mehr in der nachbarschaft dazu kommen desto wenniger kommt hier in der wohnung am router an. die dämpfung ist übrigens 11-12db sollte eigentlich locker bis 20m/bit langen (verteiler ist ca. 900m bei der t-systems umme ecke*g wenn ich den verteilerweg bis dahin richtig einschätze da die verteilerkisten bis dorhin sehr neu aussehen ab unserm haus), in der restlichen nachbarschaft zu anderen, aber die herren der telekom rüsten nicht weiter nach/um. ich würd ja wieder wechseln denn den ärger den ich hier mit/seit 1&1 habe geht auf keine kuhhaut mehr. ich habe aber in den letzten 12 jahren einige anbieter gehabt und als fazit: keiner leistet das was er sollte und erreichbar ist auch keiner der zuständig ist, nur bei der telekom gibts die 0800er nummer, das ist der einzige trost.-( es lebe die werbung und die abzocke, aber zum glück haken sich die krähen unter einander auch mal die augen aus

grüße aus dem düsseldorfer norden

Carsten 9punkt13 21/01/2009 22:42
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--1+

naja, bei uns kommt ja auch ned wirklich viel an... als wir die 16000 leitung neu hatten sind wirklich so 15000 angekommen... inzwischen immer nurnoch so ca 10000 bis 11000 .... das is ne sauerei... vorallem weil der verteiler direkt in der nähe is (so ca 500m fußweg)

tux-job 21/01/2009 22:45
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--1+

@MarkusV

Yip, gebe Dir recht... Doch leider sitzen auf der anderen Seite der 0800-Nummer entweder (Dile-)Tanten oder Systemadmins ohne Rechte (k.A. ob ich jetzt lachen oder weinen soll)...

Grüße aus dem Schwabenland, TJ

sasfan 21/01/2009 22:49
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-0+

Es ist einfach unglaublich. Wenn die Festnetzkunden davonlaufen, einfach das teurer machen, wo fast jeder nutzen muss.
Telekomler scheinen Ferengi zu sein. Ohren für Geschäfte (und für Daten der Kunden.)

tux-job 21/01/2009 22:52
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--1+

roofl

Morado 21/01/2009 23:46
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--1+

Carsten 9punkt13 :
die telekom hat doch einen ane waffel... is doch sozusagen ein monopol...die sollen die letzte meile ma ordentlich ausbauen, dann würden die leute auch mehr bezahlen... bei uns gibts nur DSL 16000 ... es sollte ma endlich überall dsl 25000 geben...



LoL, jammern auf hohem Niveau, hier aufm Land gibts nur 1000er DSL, da muss was getan werden, die LEute in den STädten die Sowieso schon 16K und mehr haben, haben doch überhaupt keinen Bedarf für verbesserungen.

Weltenspinner 22/01/2009 00:05
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--1+

Im Dörfchen meines Bruder gibt es kein DSL,
aber UMTS-Emfpang mit HSDPA.
Man hat dann völlig unabhängig von Kabeln
eine 7200-Anbindung mit mäßigem Ping.

Zum Zocken kann man es knicken,
für alles andere reicht es dicke.

Da ich irgendwann ein Netbook wollte,
habe ich mir eine UMTS-Internet-Flat geholt.
Aus dem Netbook wurde nichts.
Also DSL gekündigt und der PC hängt jetzt dran. :D

anonymous 22/01/2009 00:41
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--1+

rofl wenn ich schon hör 500m fußweg XD
es ist schnurz wie weit der verteiler von dir zu 1fuß zu erreichen ist, es kommt auf die länge des kabels unter der erde an! mein nachbar 30m von mir hat ca 10000 und bei mir sinds so um die 4000, und zum verteilerwohnen wir beide gleich weit weg :D

telekom macht das doch nur um den ausbau zu finanzieren! ist doch logisch wenn keiner der anderen anbieter bereit ist für den ausbau mit zu zahlen muss die telekom sich das geld halt mit zwang holen. find ich auch richtig so :)

Peter13779 22/01/2009 01:15
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-0+

Also hier geistern wirklich mehr Leute mit Halbwissen herum als ich dachte. Daher kurze Aufklärung und Klarstellung:

1. Die Telekom schaltet alle Anschlüsse bis DSL 3000 niemals mit der technisch möglichen Bandbreite.
2. Alle Anschlüsse mit DSL 6000 und niedriger werden per Fixed Rate Schaltung anhand der Leitungsdämpfung festgelegt. Dabei sind Sicherheitstoleranzen von weit über 300 % Leitungskapazität möglich.
3. Alle Leitungen die mit 16k verkauft werden schalten ratenadaptiv. Wenn also weniger als 16k zwischen der Vermittlungsstelle und dem DSL Modem ausgehandelt werden, dann ist die Leitung zu schlecht für volles DSL 16k oder man hat ein schlechtes DSL Modem wie z.B. eine Fritzbox oder ein 501V bzw. 701V der Telekom ;-)

Ein Beispiel für große Sicherheitstoleranz bei der DSL Schaltung ist mein eigener Anschluss. Ich hänge an ca. 2,5 km Klingeldraht der Telekom (teilweise noch DDR Oberleitung). Hier liegt eine Dämpfung von ca. 32db @ 300 kHz vor(Telekomrechnung anhand der Leitungsquerschnitte). Die reale Dämpfung liegt eher bei 37 dB wie sie von der Konkurrenz bei der Leitungsführung mal gemessen wurde. Damit bekomme ich bei der Telekom streng nach der Tabelle DSL 3000/384 nach ADSL1 Standard und nicht mehr. Nach viel betteln und Gemoser habe ich für 5,12 € im Monat Aufpreis dann DSL 3000/512 bekommen. ADSL2+, SRA oder Bitswapping sind bei soooo schlechten Leitungen ein Fremdwort bei der Telekom.

Da mich das ganz schön angestunken hat und ich schließlich für DSL 6000 bezahlt habe war schnell ein Wechsel zu EWETEL DSL 16k beauftragt. Nach einigen Steinen die durch die Telekom in den Weg gelegt wurden und 6 Monaten (andere Geschichte zum Fußnägel hochrollen) hatte ich meine Bestellbestätigung weitere 7 Wochen später meinen Schalttermin.

EWETEL schaltete mir kurzerhand DSL 4000/384 nach ADSL2+. Das war natürlich bei bestellten 16k auch nicht so toll. Nach einem Anruf bei EWETEL wurde ich eine Stunde später von einem kompetenten Techniker angerufen. Dann hat er mir sehr genau erklärt wie meine Leitungsführung aussieht und auf wieviel Metern ich welchen Querschnitt habe. Anschließend hat er meine Leitung auf eine maximal Synchronisation von 8925/575 bei ADSL2+ Spektrum gestellt. Nach einigen Tests und Modemkonfigurationen konnte ich trotz sehr schlechter Leitung eine stabile Dauersychronisation von genau 7981/575 erreichen. Dieser Sync besteht nun seit mehr als 100 Tagen ohne Resynchronisation und wird dank teilweise SRA und Bitswapping stabil gehalten. Das SRA funktioniert leider nur in eine Richtung. Wird die Leitung zu instabil reduziert sich die Synchronisation ohne Resynchronisation aber wird diese besser geht es nicht mehr aufwärts. Das liegt aber eher an der unzureichenden Firmware meines DSL Modems.

Nun vergleicht mal den Leistungsunterschied bei nachgewiesen absolut IDENTISCHER Leitungsführung zwischen den beiden Anbietern. Leistungsverweigerung bei der Telekom und freundliche, kompetente Hilfe bei EWETEL obwohl diese auch nur die TAL der Telekom gemietet haben und technisch halt über die Krüppelleitung einfach nicht mehr möglich ist.

Die Telekom als Provider berücksichtige ich erst nach:
1. einer Entschuldigung für die hier nicht näher beleuchtete 6 Monate Warteaktion.
2. einer finanziellen Entschädigung für die Mehrkosten aufgrund des 6 Monate Tauziehens.
3. einem preiswerten Angebot (maximal 50€ / Monat) von VDSL mit einer garantierten Bandbreite von 30k Downstream und 10k Upstream.

Wer Rechtschreibfehler findet möge dies verzeihen und diese behalten.

anonymous 22/01/2009 02:15
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-1+

@Peter

Glückwunsch, du hast wahrscheinlich den einzig wirklich kompetenten Techniker bei EWETel erwischt. Nach einigen Umschaltungen bei diesem Verein sind wir wieder zur T-Com und aus die Maus. EWETel hat bei uns in der Famlilie nicht eine einzige Umschaltung Termingerecht über die Bühne gebracht, ewig war das Wochende der Umschaltung das Telefon tot. Man ging nachher schon zum Nachbarn rüber, da auf Anrufe mit dem eigenen Handy geantwortet wurde usw .... Als Techniker, und nein, nicht der Hotline-Empfang, hatte man Leute dran ... die einem erklärt haben, das man erst seine eigene Nummer im ISDN Telefon Speichern muss um telefonieren zu können, dass ein toter DSL Anschluss auch am Windows Betriebssystem liegen kann (Auch nach mehrmaligen Versuch dem guten Herren zu erklären zusätzlich zum DSL Anschluss auch der ganze NTBA dunkel war .....), usw, usw, usw ....

Ein Für und Gegen gibt es also immer, unter Götter fällt keine einzige der Telefongesellschaften. Wassser bleibt halt Wasser.

anonymous 22/01/2009 03:02
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--1+

Die Begründung der Telekom, dass man wegen dem Wegfall der Festnetzleitungen nun weniger Produkte hat auf die sich die Kosten verteilen ist ziemlich arm. Es ist ja nicht so, dass man eine staatliche Quote eingeführt hatte, wonach die Telekom Kunden abgeben musste sondern eher so, dass die Telekom den Trend hin zu Festnetzflatrates und Homezone einfach verschlafen haben. Hätte die Telekom mir ein vernünftiges Angebot für eine Hadyflat mit Homezone gemacht, wär ich schon lange bei T-Mobile und die Telekom hätte einen Festnetzanschluss verloren aber einen Mobilfunkvertrag gewonnen (der wesentlich mehr abwirft).
Und ja, es gibt auch Anbieter, die in die Infrastruktur investieren, z.B. KD oder UnityMedia.

zipfelmeister 22/01/2009 08:53
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-1+

Hier geht es doch "nur" um die letzte Meile und nicht um eure kleinen Privatkriege mit der Telekom.

Ich bin schon langjähriger Kunde beim Rosa Riesen und hatte noch nie wirklich Probleme und das ich nur eine 3000'er Leitung bekomme aber eine 6000'er Bezahle - hat mir die Telekom vorher mehrfach mitgeteilt. Das ist denen ihre Pflicht...

Ein Netzausbau muss bezahlt werden - und zwar mit Geld - was hier scheinbar nicht jedem klar zu sein scheint. Jeder schreit, dass in den ländlichen Regionen kein, oder nur schlechtes DSL verfügbar währe. Ja bitte wie soll die T-Com das den finanzieren? Haben die nur weil die ExMonopolisten sind Bäume auf denen ihr Geld wächst?

Und bitte... wenn ihr hier lokale Provider seit, KAUF EUCH DOCH EUER EIGENES KABEL! Immer dieses Gemecker, über die letzte Meile. Diese "Kabel" müssen Verbaut und über Jahre (Jahrzehnte) hinweg gewartet werden! Wer macht das? Ihr als Provider? Nö - wenn ne Störung auf der Leitung is, heißt es wieder rufen sie bei der Telekom an und lassen sie die Leitung resetten. Wenn ein Bagger vor der Haustür die Leitung kaputt macht - wer wird da gerufen? 1&1, Freenet oder... ah ja, die Telekom.
Wenn sich irgendeiner mal auf den Hosenboden setzen würde und versucht ein "echte" Konkurenz zur Telekom zu machen, dann - aber wirklich erst dann, kann man diese Anbieter miteinander vergleichen.

Und bitte keine illegalen vergleiche machen mit Tests der WAN Verbindungen der Nachbarn über deren W-Lan Verbindung. Diese Aussagen haben einen Inhaltsgehalt von 0%.
Ach ja, und "Die letzte Meile" für 2,40€ mehr - Macht bei unserem Verteiler mit ~80 Anschlüssen einen Aufpreis von 0,03€/Pro Haushalt im Monat… Es soll Leute geben, welche mehr Geld für unnötigere Sachen ausgeben...

ianrad 22/01/2009 09:40
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--1+

die telekom nutzt ihr monopol sicherlich aus. die mietpreise für den letzten kilometer sind nicht gerechtfertigt; der service lässt immer mehr nach und wartungsarbeiten von telekomtechnikern sind ein witz. und das selbst in darmstadt - hometown of telekom.
ich selbst bin zu arcor gewechselt und wohne mittlerweile in frankfurt/main. nachdem beim 3ten anlauf endlich mal ein telekomtechniker vorbeikam, um meinen anschluss freizuschalten war ich wirklich überrascht: bei arcor bekomme ich seither 7000er dsl, statt dem bezahlten DSL 6000. woran es liegt? nicht an der telekom: denn das arcor netz beginnt bereits eine strasse weiter und ich bin mir sicher dass VDSL sicher auch kein problem wären ;)

tonictrinker 22/01/2009 09:53
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--1+

@tux-job
Ich habe auch DSL 3000, obwohl ich 6000 bezahle. Ich hab des Öfteren nachgefragt, ob sich die Situation gebessert habe und man sagte mir immer wieder, es wäre nicht mehr möglich.
Mein WG-Nachbar hat jetzt von Alice eine 7Mb-Leitung bekommen und ich bezahle für 3Mb noch immer 6000er DSL. Also für etwas zu bezahlen, was man nicht bekommt, finde ich schon unverschämt.

@Peter
Laut den technischen Daten beherrscht der W701V sogar VDSL.
Gibt es bei EWETEL eine Leitungstrennung?

Und mit Halbwissen hat das gar nichts zu tun! Es geht einfach darum, dass die Telekom die Leute um die Leistung prellt, für die sie bezahlt haben.

@zipfelmeister
Die Telekom hat in dieser Sache keien Auskunftspflicht, kann aber als einzige diese technsichen Auskünfte geben. Mir wurde klipp und klar gesagt, ohne einen Auftrag bei der Telekom, werden da keine Prüfungen vorgenommen. Und das ist unerhört, ich wollte die Bandbreite Datenrate meines Anschlusses aufstocken und die Telekom verweigert mir die Angabe, wieviel wirklich möglich sind. Jetzt sitze ich damit 3Mb (ein Mb mehr) und bezahle 6.
Und übrigens, die Telekom hat viele der Leitungen nicht selbst gelegt, sondern ein komplettes Netz übernommen, welches vom Steuerzahler finnaziert wurde. An dem absoluten Glasfaser-Fehlschlag in den 90ern ist die Telekom ebenfalls selbst schuld. Milliarden hat es gekostet und genützt hat es keinem. Bezahlt habens sowieso die Kunden - die Telekom ist ja nicht die Wohlfahrt.
Mein Vertrag läuft jetzt aus und ich bezahle noch jeden Monat ca. 40€ an die Telekom, für ein analoges Telefon und einen 6000er DSL-Anschluss. Das ist doch wohl genug, damit sich die Telekom mal um eine Störung kümmert. Und wie ja der Nachricht zu entnehmen ist, zahlen die Provider Miete für diese Anschlüsse.
Ist es so verwerflich seinen Vermieter anzurufen, wenn die Heizung nciht funktioniert?? Das selbe Prinzip.
Und wenn ein Bagger eine Leitung beschädigt, springt mit Sicherheit eine Versicherung ein und nicht die Telekom.
Und was soll der vorletzte Absatz, dass so eine Aussage keinen Inhalt hätte. Was spielt denn das für eine Rolle, welcher Nutzer in dem Netz den test vornimmt? Es hätte höchstens keine Relevanz und doch sind es Tatsachen.

anonymous 22/01/2009 10:06
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-1+

...und das selbst in darmstadt - hometown of telekom....

Wie kommst du bitte darauf, dass Darmstadt die Hometown von der Telekom ist? Also ich bin Bonner und ich weiß, dass BONN schon immer die Telekomstadt war und bleiben wird :-) Nicht umsonst ist hier in Bonn der HAUPTSITZ der Telekom oder liege ich da etwa falsch?

MarkusV 22/01/2009 10:49
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--1+

@ zipfelmeister
die telekom hat ein von steuergeldern finanziertes kabelsnetz überlassen bekommen, und dann schreit die telekom nach einigen jahren ein ausbau oder der weitere unterhalt ist teuer. dabei blockiert die telekom konkurenten die ein eigenes kabel neben dem telekomkabel verlegen wollen. dazu verlangt dann die telekom einfach überhöte, ja phantasie preise nur um die konkurrent klein zuhalten bzw. diese gar nicht erst aufkommen zulassen. und wenn dann mal ein vermietetes kabl geschrottet wurde ist es nur natürlich das der eigentümer daran bastelt, denn andere unternehmen dürfen erst gar nicht an diese leitungen ran. dafür bekommen die geld, vertrag ist eben vertrag.

xCx 22/01/2009 10:55
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-1+

also meines Wissens nach hat die Telekom mal die 2000er Tarife zu 6000ern gemacht ohne Preiserhöhung - also zahlt ihr im Prinzip 2000er und bekommt 3000er :)
Und bei den Leuten wo angeblich 16k geht aber nur 2k ankommen würd ich mal empfehlen vom Splitter zum Router kein steinalt-ungeschirmt-20m-Kabel zu nehmen, dann handelt der Router vll. auch mehr mit der Vermittlungsstelle aus *fg*

zipfelmeister 22/01/2009 11:12
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-1+

@tonictrinker
Mh... sorry. Ok, vor der Bestellung muss die T-Com das nicht sagen. Stimmt.
Aber: Nachdem du einen Auftrag erteilst, bekommst du von der T-Com sowas wie eine Vertragsbestätigung. Darin ist dann eine detailierte Übersicht was du bestellt hast (z.B.: DSL FLAT 6000) und was du tatsächlich bekommst (z.B.: DSL FLAT 3000).
Ab dem Erhalt eines solchen Schreibens hast du den AGB's nach 14 Tage "Rückgaberecht". Und wenn ich mit der 3000'er für 40€ nicht zu frieden bin, lege ich Einspruch ein und trete vom Vertrag zurück.
Aber das ist nix besonderes sonder allgemein gültiges Vertragsrecht.

Und ich meine nicht, dass die Telekom den Schade auf Baustellen bezahlen muss - sondern ich meine, dass die Telekom als Dienstleister hier beauftragt wird den Schaden zu reparieren.

Und ohne genauere Spezifikation von W-LAN Router, W-LAN Adapter, Entfernungen usw. kann man via W-LAN einfach keine WAN Performance messen. Ein WAN über W-LAN ist immer Langsammer als ein über normales LAN. Das liegt schon im Prinzip der Sache selbst. Wer sagt den, dass die sich hier selbst ernannten "Tester" über ihr W-LAN überhaupt mehr als 3MBit vom Nachbar bekommen können? Die Tests im INet sind immer Client -> INetHost Test's - und keine Router/Modem -> INetHost Test.
Deshalb spielt die Client Anbindung eine große Rolle bei diesen Art von Test und W-LAN ist dazu einfach nicht zu gebrauchen - zu viele Variablen.

zipfelmeister 22/01/2009 11:17
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-1+

Deutsche Telekom AG sitzt in Bonn

pyrobahne 22/01/2009 11:37
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--1+

NUR DSL3000?? NUR DSL6000???
Ach ihr Jammerlappen! ;-)
Ich hab nur 384kB/s Down (bezahle aber 6000er) und meine Nachbarn bekommen gar kein DSL. Genau wie zwei komplette Nachbardörfer! Ich könnte heulen, das kann ich euch sagen! Da sollte als allererstes mal was gemacht werden!
Na ja, die Hoffnung stirbt zum Schluß. Vielleicht klappts ja irgendwann mit schnellen DSL!?

Ciao pyrobahne

Blaaxri 22/01/2009 11:57
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--1+

Wenn man bedenkt, dass das alles mal dem Steuerzahler gehört hat !!!!!

Blaaxri 22/01/2009 12:05
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--1+

Ich hatte überhaupt die Schnauze voll von DSL. Bin nach meinem Umzug zur KABELBW. 32 MBI bis an den Router.
Support sogar sehr gut über E-Mail. 1 Tag nach meiner Störmail schön eine Rückantwort, auch auf eine normale Rufnummer anzurufen. Nix mit 0180 Bezahlnummer wie bei 1und1

anonymous 22/01/2009 13:34
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--1+

mal ehrlich: das kupfernetz der telekom hat sich seit dem ausbau vor gefühlten 50 jahren mehr als amortisiert. da man in die leitungspflege nicht gerade unsummen gesteckt hat (wie man heute sieht), sind die TAL-mieten zu fast 90% reingewinn der T-Com! und für das geld, was da kassiert wird, kann man sicher eine moderne infrastruktur wie in den nordischen EU-ländern erwarten. dort lacht man verächtlich über klingeldraht-DSL und datenraten von 16MBit/s! zu recht!


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