Preislich attraktive Einsteigergeräte von Amazon und Google und bald auch Apple und Microsoft sorgen für schwindendes Interesse an Notebooks
Tablets werden schon seit längerem zu den neuen Überfliegergeräten ausgerufen, die einst das Notebook ablösen werden. Ein wichtiger Schritt scheint sich nun anzukündigen. Im dritten Quartal diesen Jahres sollen erstmals mehr Tablets als Notebooks verkauft werden. Schätzungen aus der Industrie deuten daraufhin, dass allein im Einsteiger-Bereich etwa 20 bis 30 Millionen Tablets in den kommenden drei Monaten den Besitzer wechseln könnten.
Als Grund wird die zunehmende Attraktivität der Klasse angesehen. Schon Amazon und Google konnten mit ihren Tablets zeigen, welches Potential mit günstigen Geräten gehoben werden kann. Und im Oktober wollen sowohl Apple als auch Microsoft auf den Zug aufspringen und mit günstigen Pads neue Nutzer gewinnen. Dies lässt sich auch anhand der Bestellungen bei Zulieferern ablesen. Demnach wurden zuletzt deutlich mehr Displays für den Verbau in Smartphones und Tablets bei taiwanesischen Auftragsfertigern geordert.
Ärgerlich sind solche Prognosen vor allem für Intel. Denn der neuerliche Tablet-Ansturm könnte sich stark zu Lasten der durch den Hersteller vorangetriebenen Ultrabooks auswirken und hier für geringere Umsätze sorgen als ursprünglich erwartet.

Der Akkusativ ist dem Genitiv seinen Tod