Tesoro gab auf der Computex einen Ausblick auf kommende Produkte. Mit dabei: Zwei neue Gaming-Tastaturen und eine schnelle Maus.
Auf der Computex hat uns Tesoro, deren mechanische Gaming-Tastatur Durandal wir kürzlich im Test vorgestellt haben, weitere Gaming-Accessoires gezeigt. Zunächst war die Colada zu sehen, ebenfalls eine mechanische Gamer-Tastatur mit High-End-Anspruch, die in einem Aluminium-Chassis steckt. Bei ihr kommen Cherry MX Blue Switches zum Einsatz. Zwar ist die gesamte Tastatur beleuchtet, aber sie hat auch zwei so genannte Gaming-Zones – das WASD-Areal und die Makro-Tasten, bei der sich die Beleuchtung anpassen lässt, während alle anderen Tasten abgedunkelt werden. Die Seitenleisten zieren Leuchtbänder, deren Farbe vom Nutzer gewählt werden kann.
Für Makros gibt es eine Instant Record Funktion, die Tastenkombinationen mitschneidet und in bis zu fünf Profilen speichert. Dafür bringt die Tastatur 512 Kb an Speicher mit. Mittels Thumbkeys schaltet man zwischen den Profilen um. Außerdem lässt sich die Windows-Taste deaktivieren, damit man nicht aus Unachtsamkeit auf den Desktop wechselt. Apropos Tasten: Laut Tesoro liegt die Polling-Rate bei 1 kHz und man kann mit einem 4-Key-Rollover aufwarten.
Angeschlossen wird die Tastatur, deren Klappfüße sich in zwei Stufen aufstellen lassen, per USB, und der entsprechende Stecker ist sogar vergoldet. Außerdem bringt die Colada noch zwei eigene USB-2.0-Ports, Audio-Anschlüsse für ein Headset sowie einen DC-In-Anschluss mit. Die Gaming-Tastatur wird es in zwei Varianten geben, die Tesoro Saint und Evil nennt. Eine ist in Silbertönen gehalten und besitzt weiß beleuchtete Tasten, die andere steckt im schwarzen Chassis und leuchtet blau. Mit einer Markteinführung rechnet die Firma im dritten Quartal 2012 zu angezielten Preisen um die 220 Euro.
Halb so teuer soll die Lobera werden, die auf Rubber Domes setzt, dabei aber das Gefühl einer mechanischen Tastatur vermitteln soll. Von den Funktionen her ähnelt sie zu großen Teilen der Colada, bringt aber eine vierfarbige Beleuchtung mit und steckt in einem Kunststoffchassis und nicht in der Alu-Schale. Sie wird nur in schwarz zu haben sein.
Mit der Shrike zeigte man auch noch eine Maus, die mit bis zu 5600 dpi auflöst und sich per Gewichten den eigenen Vorlieben anpassen lässt. Acht programmierbare Tasten sollen für gute Kontrolle sorgen und können auch Tastaturtasten abbilden. Zudem steht, wie bei Roccat-Mäusen, ein DPI-Schalter zur Verfügung, über den man die Auflösung umschalten kann.
Zwar bestehe die Schale aus Kunststoff, dennoch fühlt sich die Oberfläche metallisch an. Man habe zudem stark auf ein ergonomisches Design geachtet, und eine gummierte Seite soll Rutschfestigkeit gewährleisten. Fünf Profile können bis zu 40 Makros umfassen, und die LED-Beleuchtung gibt per Farbe darüber Auskunft, welches gerade aktiv ist.




und zu den Thumbkeys ... die sitzen genau so scheisse wie die dinger von Roccat (die Roccat Isku sieht btw. genau so aus wie die Tesoro Colada)