Texas Instruments: OMAP 4470 erreicht 1,8 GHz

Der OMAP 4440 besitzt einen auf dem Cortex A9 aufsetzenden 1 GHz schnellen Doppelkern-Prozessor, sowie einen PowerVR-SGX540-Grafikchip, der mit einer Taktfrequenz von 304 MHz arbeitet. Über ein 2 x 32-bit-Interface greift der Prozessor auf LPDDR2 Speicher zu. Ein als Neon bezeichneter Digitaler Signalprozessor (DSP) unterstützt zu dem CPU und Grafik.

Nun zaubert Texas Instruments einen OMAP 4470 vor, der wie sein Vorgänger auf dem Cortex A9 basiert und eine CPU mit zwei Kernen besitzt. Diese arbeiten allerdings erheblich schneller als zuvor noch beim OMAP 4440 und erreichen eine Taktgeschwindigkeit von 1,8 GHz. Selbst der die CPU und GPU unterstützende DSP wurde verändert. Anstatt eines Single-Core-Prozessors setzt Texas Instruments mit dem Cortex M3 auch hier auf zwei Kerne. Der LPDDR2-Speicher wird zwar nach wie vor mit Hilfe eines 2 x 32-bit-Interface angebunden, wird aber nun mit einem Speichertakt von 466 MHz betrieben.

Auch an der GPU wurde fleißig gearbeitet. Der PowerVR-Chip SGX544 ähnelt dem SGX543, der im iPad2 zum Einsatz kommt und besitzt mit 384 MHz nicht nur eine höhere Taktgeschwindigkeit, sondern soll auch zweieinhalb mal so schnell sein. Zudem unterstützt der Grafikprozessor Microsofts DirectX 9.

Damit scheint sich der Hersteller schon mal in Startposition bringen zu wollen, denn mit Windows 8 möchte auch Microsoft verstärkt den Weg auf die schmalen Tablets finden.

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2 Kommentare
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  • Pascha
    Irgendwie kommt in der Meldung für mich die Tatsache nicht rüber, daß der OMAP4470 mit je zwei Dual-Kernen ausgestattet ist und somit also 4 Kerne mit 4x1,8GHz Taktung besitzt.
    Entweder ihr habt die Tatsache zwischen den Zeilen versteckt oder die Konkurrenz hat sich in ihren News vertan.
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  • chris1284
    schön das der grafikchip im jahre 2011 das im jahre 2004 erschienene dx9 endlich unterstützt. nur ist das schon in w7 nicht mehr enthalten. warum die nicht gleich eine dx11 unterstützung implementieren...?
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