Thecus N4200 - das 6D-NAS
Besonders benutzerfreundlich, leistungsfähig und sicher soll das N4200 von Thecus sein, dank "6D-Technologie". Was bedeutet das in normalem Deutsch? Sechs der Komponenten oder Features sind doppelt ausgelegt.
Vieles lässt sich ersetzen - die eigenen Erinnerungen in digitaler Form aber nicht. So argumentiert Thecus und bewirbt das N4200 damit, dass es nicht nur besonders viel Platz biete und einfach zu bedienen sei, sondern auch besonders ausfallsicher. Das verdanke der Netzwerkspeicher der 6D-Technologie.
Aufgeschlüsselt bedeutet das Marketing-trächtige Schlagwort folgendes: Mehrere Features oder Komponenten sind beim N4200 doppelt ausgelegt. So steckt im Innern beispielsweise Intels 1,66 GHz schneller Atom D510 Prozessor, der über zwei Kerne verfügt. Ihm steht 1 GB DDR2-Speicher zur Seite. Das zweite D steht für das doppelt ausgelegte Disk On Module (DOM). Es enthält bei einem NAS alle zum Betrieb des Gerätes erforderlichen Softwaredaten. Fällt es aus, kann man nicht mehr auf die Daten zugreifen. Deshalb verfügt das N4200 über zwei DOMs. Fällt das erste aus, kann das zweite es wieder programmieren.
Das dritte D steht nicht für Räumlichkeit sondern für die beiden Anzeigen. Das N4200 verfügt über einen LCD-Bildschirm, der wichtige Systeminformationen anzeigt, während ein zweiter 2,8-Zoll-OLED-Bildschirm die Änderung zahlreicher Einstellungen (z.B. WAN-, LAN-, Link Aggreagation- und Spracheinstellungen) direkt über das Gerät ermöglicht. So soll die Verwaltung vereinfacht werden.
Die duale Stromversorgung soll dem Firmware-GAU vorbeugen: Fällt der Strom während des Firmware-Updates aus, ist das NAS nicht mehr viel wert. Deshalb ist das N4200 mit einem eigenen Battery Backup Module (BBM) ausgestattet. Dabei handelt es sich um einem Lithium-Ionen-Akkupack, der bei einem Stromausfall aktiv wird. So kann das Firmware-Update beendet bzw. können ungeschriebene Daten auf die Festplatte gesichert werden. Das bringt uns zum Thema Festplatten und dem nächsten Doppel-Feature: der dualen HDD-Profilunterstützung. Die Laufwerksschächte des N4200 können entweder 2,5- oder 3,5-Zoll-Festplatten aufnehmen. Steht also ein möglichst leiser und stromsparender Betrieb im Vordergrund, setzt man die kleinere Platten ein. Geht es um Leistung, verbaut man die größeren und schnelleren Desktop-Platten.
Beim letzten Doppel-Feature handelt es sich um Dual-RAID. Beim N4200 kann man zwei RAID-Modi gleichzeitig konfigurieren. So soll man hohe Geschwindigkeiten mit einer hohen Ausfallsicherheit kombinieren können. Zur Auswahl stehen insgesamt die RAID-Modi 0, 1, 5, 6, 10 und JBOD, wobei sich davon natürlich nicht alle kombinieren lassen.
Neben den beschriebenen Merkmalen verfügt das N4200 noch über 2 eSATA-Ports, 6 USB-2.0-Anschlüsse, einen PCIe-x1-Steckplatz und 2 Gbit-LAN-Ports. Weitere Informationen kann man direkt auf der deutschen Produktseite des Thecus N4200 nachlesen. Im Handel ist es als Leergehäuse ab etwa 500 Euro zu finden, mit Festplatten ausgestattet beginnt das Preisspektrum mit 2 TByte Speicher bei 700 Euro.
Die 6D-Technologie des Thecus N4200 in der Übersicht:
- Dual-Core-CPU
- Dual-DOM-Technologie
- Duale Anzeigen
- Duale Stromversorgung
- Duale HDD-Profilunterstützung
- Dual-RAID
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Hört sich nice an, aber es wäre wirklich interessant, was das Gerät draufhat und wie die Software ausgetattet ist (FTP, Mediastreaming, HTTP, etc...)
Folgt noch ein test von Euch mit diesem Gerät?
Ja. Ich bin gerade dabei es zu testen.
Gruß
Marcel
Wie sieht es mit dem Time Maschine Support unter OS X aus?
Das Gerät käme nur dann für mich in Frage, da ich sowohl Win 7 als auch Mac zu hause benutze.
Aternativ käme die Synology DS410j in Frage.
Gruss Nounoursle