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Thecus N5200: NAS mit 5 Laufwerken

Thecus N5200: NAS mit PC-Funktionen
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Das N5200 von Thecus ist aufgrund der fünf Festplatteneinschübe schnell als Storage-Gerät entlarvt. Im Gegensatz zum Einheitsgrau oder -schwarz, wie es bei den meisten Mitstreitern zu finden ist, hat Thecus jedoch klar auch Designer ans Zeichenbrett gebeten. Vom Kisten-Look eines kompakten PCs weicht man nicht ab, allerdings sind die Oberflächen edel und alle Elemente verständlich beschriftet. An der Rückseite befindet sich ein Lüfter mit 120 mm Durchmesser und temperaturabhängiger Drehzahlregelung ; zusätzlich besitzt das Netzteil einen eigenen 40-mm-Lüfter, der ebenfalls in Abhängigkeit der Umgebungstemperatur rotiert. Erfreulich : Im Betrieb wurde das N5200 selbst mit fünf Western Digital Raptor-Laufwerken mit 10.000 U/Min nie störend laut.

Nach dem Einschalten benötigt das N5200 ungefähr 60 Sekunden bis es betriebsbereit ist. Ein Neustart dauert dabei praktisch genauso lang wie ein Kaltstart. Am Gerät selbst lässt sich lediglich die IP-Adresse und das Systempasswort ändern und der Kopiervorgang von USB auf das NAS starten (On-the-Go-Funktionalität). Auch ein Reset auf Werkseinstellungen ist machbar ; hierfür benötigen Sie jedoch das Systempasswort. Für alle anderen Optionen steht das komfortable Web-Interface zur Verfügung. Dieses lässt sich auch über eine verschlüsselte https-Verbindung betreiben ; einmal angewählt muss das N5200 dafür allerdings neu gestartet werden.

Unterstützt werden alle populären RAID-Modi, angefangen bei einfachem RAID 0 oder RAID 1 über RAID 5 und RAID 6 mit doppelter Redundanz sowie auch der JBOD-Modus (Just a Bunch of Drives), bei dem die Kapazität aller vorhandenen Festplatten auf einfachste Weise zusammengeschaltet wird. Zwischen den einzelnen RAID-Levels lässt sich im laufenden Betrieb wechseln, sofern die Zieleinstellung hinreichend Speicherplatz für die vorhandenen Daten anbietet. Sollte das nicht der Fall sein, so lassen sich RAID-Arrays auch vergrößern. Dabei können Sie entweder zusätzliche Festplatten einbauen und diese in vorhandene RAID-Arrays integrieren, oder aber gezielt Festplatten durch Modelle mit höherer Kapazität ersetzen. Arrays können anschließend durch einen Klick auf „Expand“ die größere Kapazität verwenden. Schön : Der Erweiterungsvorgang ist sofort erledigt.

Einzelne Ordner auf dem NAS können in der Kapazität beschränkt werden.

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