Thunderbird ist weg von Mozilla

Bereits im August kündigte Mozilla an, seinen Mail-Client nicht mehr selbst weiter zu entwickeln. Nun ist es so weit: Das Thunderbird-Projekt wird von einer Tochtergesellschaft weitergeführt.

Die Mozilla-Foundation hat sich dazu entschlossen, eine Tochtergesellschaft zu gründen, die sich nur um die Weiterentwicklung des beliebten Mail-Clients kümmern soll. Das Unternehmen hat bislang noch keinen Namen, erhielt jedoch ein Startkapital von drei Millionen US-Dollar, erklärt Mozilla-Chefin Mitchel Baker in ihrem Blog.

Leiten wird das Thunderbird-Unternehmen demnach David Ascher. Der ist seit 2000 ein Mitglied der Mozilla-Community. Laut Baker soll das Team der Firma im Laufe der kommenden Wochen eingestellt werden und den Betrieb aufnehmen. Für Thunderbird-Fans könnte sich die Auslagerung der Thunderbird-Entwicklung als Glücksfall erweisen: Gut möglich, dass ein eigenes Programmiererteam nun Zeit findet, Thunderbird mit Techniken wie SMS, Webmail, VoIP und RSS zusammen zu bringen.

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3 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • asdfghjkl
    "...mit Techniken wie SMS, Webmail, VoIP und RSS zusammen zu bringen"

    Und Bannerwerbung.
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  • snooze
    Ich vermute, dass Thunderbird weiterhin der GPL unterliegt...

    Sollte Bannerwerbung integriert werden, würde spätestens 1 Tag nach dem Release eine Version ohne Werbung zur Verfügung stehen.

    Daher denke ich, dass so etwas erst gar nicht integriert wird! ;)
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  • stopfen2007
    Voip, SMS, RSS... Alles schön und gut.
    Aber bitte als PLUGINS! Ich brauch das ganze Kram nicht!
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