Das Betriebssystem, das zum einen aus einer Kooperation von Nokia und Intel und zum anderen aus Samsungs LiMo hervorging, könnte auf einer Vielzahl von Geräten erscheinen und so zu einer Konkurrenz für Android werden
Dass es neben Intel auch Samsung mit den Bemühungen rundum Tizen OS, ernst ist, zeigt schon das, bis auf die Hülle, sehr ausgereift Entwickler-Smartphone. Allerdings hätte wohl kaum einer damit gerechnet, dass die Bemühungen schon derart weit vorangeschritten sind: Bereits im Juni sollen ein erstes Smartphone und Netbook vorgestellt werden, die in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen sollen.
Dabei haben die beiden Hersteller scheinbar schon enge Kooperationen mit anderen Herstellern geschlossen, denn offenbar werden nicht nur Intel und Samsung Geräte für die Plattform entwerfen. Mit an Bord sollen auch Acer, ASUS und HTC sowie Panasonic sein, wobei die beiden ersteren das Betriebssystem hauptsächlich für Netbooks nutzen wollen, die für Märkte in den Schwellenländern gedacht sind.
Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das OS auch in Europa auf den Markt kommt nicht gering – auch unter den Mobilfunkprovidern haben sich die beiden Hersteller bereits einer breiten Unterstützung versichert. So finden sich hier so elustre Namen wie Orange, Vodafone, SK Telecom und Telefonica.
Bleibt am Ende noch die Frage, ob sich das System auch bei den Nutzern durchsetzen kann, wenn selbst Microsoft mit seinem Windows Phone kaum einen Fuß in die Tür bekommt.
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0 Ðanonymous@guest , 21. Mai 2012 18:32--> Smasungs LiMo
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0 Ðmatthias wellendorf , 21. Mai 2012 18:57Korrigiert, danke.
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0 ÐKrampflacher , 22. Mai 2012 06:45Da hat die Marketing-Abteilung aber gestümpert. "Tizen" macht sich bei uns ja noch schlechter als "Ubuntu".
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0 Ðsdsd , 23. Mai 2012 08:19Was macht Tizen besser als Android für den Endanwender? (Ich habe keine Ahnung über Tizen)
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0 Ðdraig , 23. Mai 2012 20:12Es setzt wohl auf HTML5 auf und steht ganz unter der GNU Lizenz. Zudem wird es wohl alle Bada, sowie Android Programme abspielen können.
