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Interessante Optionen

Wir stellen vor: Der Tom's Hardware PC
Von , Achim Roos

Interessante Option: Blu-ray Brenner

Das Thema Blu-ray leidet im PC-Bereich seit jeher an einem Problem: Es ist nicht sexy. Blu-ray Filme gehören meist ins Wohnzimmer und im PC ist das Medium als Speichermedium noch nicht so recht angekommen. Schon lange sind Festplatten hinsichtlich Kosten pro Gigabyte deutlich günstiger und auch der Vorgang, Daten zu lesen oder zu schreiben, ist mit Festplatten komfortabler und einfacher.

Allerdings haben Festplatten dennoch einen Haken: Sie sind im Grunde Hybride, die auf einer Elektronik basieren, mechanisch arbeiten und magnetisch speichern. Daher bestehen mehrfache, potenzielle Problempunkte. Laufwerke können von heute auf morgen einen nicht vorhersehbaren Defekt erleiden, und die Datenrettung wird dann sehr teuer. Wer es mit Backup ernst meint, speichert auf verschiedene Laufwerke und auf verschiedene Medien.

Hintergrund dieser Überlegung: Blu-ray Brenner sind inzwischen weit unter die 200 Euro Marke gerutscht und sind allmählich erschwinglich. Auch die Medien, zumindest 25 GB BD-Rs, sind nicht mehr unverhältnismäßig teuer. Aktuelle Brenner sind zudem in der Lage, Double-Layer-Discs (BD-R DL, 50 GB) und oft auch auch Quad-Layer (100 GB) zu brennen. Auch wenn die Medien teuer sein mögen: Ein komplettes System-Image als Sicherung auf einer Disc ist definitiv eine gute Sache.

Wir haben den Plan, den Tom’s Hardware PC mit einem Blu-ray-Brenner auszustatten, am Ende aus Kostengründen verworfen. Wie schick die Idee auch sein mag; sie ist wenig nützlich wenn der Brenner am Ende kaum genutzt wird. Zudem gibt’s zahlreiche Optionen, einen externen Blu-ray-Brenner nachzurüsten. Der Tom’s Hardware PC ist allerdings mit einem Blu-ray/DVD-Kombolaufwerk ausgestattet, das Blu-ray-Discs lesen und alle wesentlichen CD- und DVD-Formate brennen kann.

Der Artikel Auf Nummer sicher: Backup mit Blu-ray bietet hierzu weitere Informationen.

Mehr CPU-Leistung

Ein Kritikpunkt am Tom’s Hardware PC ist wahrscheinlich die Sandy Bridge-CPU aus der Core i5-Reihe, die mit 2,9 GHz und bis zu 3,2 GHz Turbo Boost 2.0 Takt weit hinter den Möglichkeiten der Topmodelle bleibt, die mit bis zu 3,5 GHz takten und knapp 4 GHz kurzzeitig erreichen können. Problem ist dabei: der Preis würde spürbar steigen während die effektive Leistung um höchstens 15-20% steigt. Spürbar ist das nur in Einzelfällen. Der Sprung auf den Core i5-2500K bietet nur etwas mehr Takt, ist in unseren Augen vernachlässigbar. An sich lohnt nur der doppelt so teure Core i7-2700K, der 8 statt 6 MB L3-Cache, Hyper-Threading (8 Threads bei 4 Cores) und viel mehr Turbo-Takt (3,9 statt 3,2 GHz) bieten kann. Wer das möchte, kann die CPU beim ordern gegen Aufpreis natürlich wechseln.

Mehr RAM

Diese Option ist für die meisten Anwender zwar nicht nötig, denn mit 8 GB RAM lässt sich sehr gut leben. Denkbar wäre jedoch auch hier ein Upgrade bei Bestellung. Freilich ist auch ein Aufrüsten durch zwei weitere DDR3-DIMMs zu späterem Zeitpunkt möglich. Zu bedenken ist lediglich, dass höchste Speichertaktraten dann nicht mehr unbedingt erreicht werden, welche für Overclocking wichtig wären.

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