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Kurztest: Toshiba Satellite U500

Kurztest: Toshiba Satellite U500
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Mit einer Display-Größe von 13,3" gehört das Satellite U500-115 eigentlich in das Segment der Subnotebooks. Auch der Listenpreis von 1.099 Euro spricht dafür. Doch wo der Trend dank CULV-CPUs allgemein Richtung dünner und schlanker geht, mutet das Satellite U500 eher pummelig an. Das soll nicht heißen, dass es nicht ansehnlich sei, denn das ist es auf jeden Fall. Die Kombination der rauen Oberflächenstruktur mit dem braunen Styling verleiht dem Toshiba-Notebook eine schlichte und zurückhaltende Eleganz. Die Schale besteht zwar aus Hartplastik, doch wirkt das hier nicht billig und hat dazu noch den Vorteil, dass man aufgrund der strukturierten Oberfläche nicht abrutscht oder kleben bleibt.

Im Innern setzt sich der Eindruck des Understatements fort, denn in der vorderen Kante ist edel der beleuchtete Satellite-Schriftzug eingelassen, während über der Tastatur eine Reihe mit weißen LEDs sitzt. Apropos Tastatur: Die ist eher weich ausgelegt und gibt beim Tippen nach. Der Hub ist kurz, was zu einem stockenden Schreibgefühl führt. Dank Standard-Layout muss man sich aber nicht umgewöhnen, und ihre Hintergrundbeleuchtung macht sie auch nachttauglich. Das Trackpad gibt sich oft ein wenig schwerfällig bis behäbig, was aber über den Treiber in gewissem Maße kompensiert werden kann. Dort lassen sich auch Multi-Touch-Gesten wie Rollen und Zoomen aktivieren. Horizontales und vertikales Scrollen beherrscht der Mausersatz ebenfalls.

Kompakt, solide, aber schwer

Mit Außenmaßen von 317 x 230,6 x 31,9 - 38,2 mm (BxTxH) und einem Gewicht von 2270 Gramm mit Batterie beschreibt man das Satellite U500 wohl am besten mit "kompakt aber schwer". Das wirkt sich auch auf die Verarbeitung aus, die nicht zuletzt dank des beschriebenen harten Kunststoffs das Display sehr gut schützt und dem Chassis insgesamt eine gute Solidität beschert.

Dennoch gibt es Schwächen im Detail: An der rechten Seite, wo das Slot-in Laufwerk eingelassen ist, zeigt sich ein Spalt, der leicht wackelt. Es steht eine kleine Kante vor, an der man beispielsweise mit dem Ärmel hängen bleiben kann. Der Bereich über dem ExpressCard-Slot ist außerdem zu weich ausgelegt und biegt sich unter punktuellem Druck durch - der kommt in der Praxis eher selten vor, beispielsweise wenn man das Gerät genau dort anfasst, um es zu tragen, und dann der Daumen auf die Stelle drückt.

5 Kommentare anzeigen.
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  • zeromaster , 31. Dezember 2009 01:06
    Ich denke mit VGA und HDMI ist die Qualität des 13"ers für Multimedia vernachlässigbar. Diese kleinen Kisten taugen doch eh nur für unterwegs und diesen hier kann man dann auch daheim an den externen Monitor etc. hängen und bequem als Arbeits-PC nutzen.

    Kommt alles auf den Einsatzzweck an.
  • bwolf , 1. Januar 2010 17:51
    Ein gutes Display wäre auch ne Lösung gewesen ;) 
  • franz0501 , 2. Januar 2010 10:40
    An die Redaktion:
    Grundsätzlich sollten bei solchen "tom´s hardware"-Tests neben den Messwerten irgendwelcher Benchmarks, die nicht jeder nachvollziehen kann oder möchte(!), ganz simpel die Windows-Leistungsindex-Werte, die jeder schnell mit eigenen Ergebnissen vergleichen kann, aufgeführt werden.
    MfG
  • aarfy , 2. Januar 2010 15:22
    franz0501An die Redaktion:Grundsätzlich sollten bei solchen "tom´s hardware"-Tests neben den Messwerten irgendwelcher Benchmarks, die nicht jeder nachvollziehen kann oder möchte(!), ganz simpel die Windows-Leistungsindex-Werte, die jeder schnell mit eigenen Ergebnissen vergleichen kann, aufgeführt werden.MfG


    Und wozu? Der WEI hat weder eine Relevanz noch irgendeine Aussagekraft.. Wer daran ableiten möchte ob ein Gerät mit seinem Heim-PC vergleichbar ist tausche nurmal spassenshalber seine System-Festplatte gegen eine SSD aus.
  • qwertz347 , 2. Januar 2010 16:40
    Etwas schwer und vor allem super dick für ein 13,3" Notebook.
    Und dann nicht mal ein vernünftiges Display... für den Preis gibt es eindeutig besseres.