Toshiba stellt neue Tecras vor
Diese Woche lud Toshiba ins Restaurant Volksgarten in München ein, um seine neuen Tecra-Modelle vorzustellen: das M10 mit 14,1-Zoll-Display und die beiden 15,4-Zoll-Modelle A10 und S10. Als Zielgruppe im Visier: Businesskunden und deren Wünsche.
So bieten etwa die entspiegelten Displays der Tecras nun eine Helligkeit von 200 Candela. Vorerst bleibt Toshiba nach eigenen Angaben — und auf (Business-) Kundenwunsch hin — auch dem PC-Card-Slot treu, statt auf den ExpressCard-Slot umzusteigen. Beim Betriebssystem zeigen sich Unternehmen laut Toshiba immer noch wenig wechselfreudig und bevorzugen Windows XP. Deshalb ist auf den Tecras zwar Vista Business vorinstalliert, doch es wird eine Windows-XP-OEM-Recovery-DVD beigelegt: »erklärte: Das machen wir, solange Microsoft es uns noch erlaubt«, so Produktmanager Ulrich Jäger.
Alle Notebook-Modelle bieten drei USB Buchsen und als Besonderheit noch eine vierte USB/eSATA-Kombibuchse. Der Clou: Sie versorgt je nach BIOS-Einstellung auch dann externe Geräte mit Strom aus dem Notebookakku, wenn das Tecra schläft oder ausgeschaltet ist.
Generell bieten die Neuen hohe Konnektivität. Neben den aktuellen Standards wie Bluetooth (2.1+ EDR), WLAN (a/g/Pre-n) und Gigabit-Ethernet hat Toshiba auch eine serielle Schnittstelle eingebaut. Laut Hersteller nutzen sie viele Unternehmen noch für unterschiedlichste Zwecke.

Toshiba hebt insbesondere sein BTO-System (Built-To-Order) hervor, mit dem laut Jäger flexibel auf Kundenwünsche eingegangen werden kann: Je nach Bedarf sind die Tecras mit einer Webcam, Fingerprint-Sensor, SmartCard-Reader oder Solid State Drives auszustatten. Blu-ray steht vorerst nicht auf der Ausstattungsliste, was bei einem Businessgerät zu verschmerzen ist. Für den US-Markt wird auch WiMax verfügbar sein, in Europa setzt Toshiba auf Embedded-UMTS.
Demnach sind einige Tecra-Versionen mit Ericssons UMTS-Modul F3507G ausgestattet, das HSDPA und somit eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s unterstützt. Beim Upstream sind es 2 MBit/s. Eine Kombination mit SIM-Karten ist nicht vorgesehen, um den Kunden volle Entscheidungsfreiheit zu bieten. Mit dem installierten Tool ConfigFree sind verschiedene Anbieter zu verwalten und Profile zu wechseln — beispielsweise fürs Ausland. Das Modul beherrscht Stand-Alone- wie auch Assisted-GPS, wie man es etwa von Apples iPhone 3G kennt. Selbst die Verbindung zu Computrace-BIOS ist theoretisch möglich, um verlorene oder gestohlene Notebooks wiederzufinden. Die Kehrseite der Medaille: Firmen könnten damit auch den Aufenthaltsort von Außendienstmitarbeitern ausspähen ...
Für alle neuen Geräte gilt laut Toshiba eine Software- und Imagestabilität von mindestens 12 Monaten. Da alle auf dem gleichen Mainboard basieren, könnte man sogar ein Image für alle nutzen. Das gilt auch für das Satellite Pro S300. Toshiba gewährt 24 Monate Garantie. Der Hersteller ist sich der Qualität der Geräte so sicher, dass das Tecra A10 sogar eine Doppelgarantie erhält, die man schon vom Tecra A9 kennt: Weist das Notebook im ersten Jahr einen Schaden auf der von der Garantie abgedeckt wird, übernimmt Toshiba die Reparaturkosten und erstattet den vollen Kaufpreis zurück. Voraussetzung dafür: Das Notebook muss innerhalb der ersten Woche nach dem Kauf registriert werden. Mehr Informationen zur neuen Tecra-Reihe finden sich auf der Toshiba-Homepage.
Die Toshiba-Notebooks im Überblick:
- Display: 14,1" Widescreen (entspiegelt)
- Plattform: Centrino 2/Centrino 2 vPro (Intel GM45)
- CPU: Core 2 Duo P8400 (2,26 GHz)/Core 2 Duo T9400 (2,53 GHz)/Core 2 Duo T5670 (1,8 GHz)
- Grafik: Intel GMA 4500 MHD (Chipsatz) oder Nvidia Quadro NVS 150M
- Auflösung: 1280 x 800 oder 1440 x 900 Bildpunkte
- RAM: 2 GByte/4 GByte DDR2
- HDD: 160 GByte/200 GByte/250 GByte SATA
- Optisches Laufwerk: DL-DVD-/Supermulti-Laufwerk
- UMTS Modul (Modellabhängig)
- Garantie: 24 Monate
- Gewicht: 2,5 kg
- Betriebssystem: Windows Vista Business + Windows XP Professional auf Recovery-DVD
- Preis: von 750 bis 1900 Euro
- Display: 15,4" Widescreen (entspiegelt)
- Plattform: Centrino 2 vPro (Intel GM45)
- CPU: Core 2 Duo P8400 (2,26 GHz)/Core 2 Duo T9400 (2,53 GHz)
- Grafik: Nvidia Quadro NVS 150M
- Auflösung: 1280 x 800 oder 1680 x 1050 Bildpunkte
- RAM: 2 GByte/4 GByte DDR2
- HDD: 160 GByte/200 GByte/250 GByte SATA
- Optisches Laufwerk: DL-DVD-/Supermulti-Laufwerk
- UMTS Modul (Modellabhängig)
- Garantie: 24 Monate
- Gewicht: 2,8 kg
- Betriebssystem: Windows Vista Business + Windows XP Professional auf Recovery-DVD
- Preis: von 1000 bis 1900 Euro
- Display: 15,4" Widescreen (entspiegelt)
- Plattform: Centrino 2 vPro (Intel GM45)
- CPU: Core 2 Duo P8400 (2,26 GHz)/Core 2 Duo P8600 (2,40 GHz)
- Grafik: Intel GMA 4500 MHD (Chipsatz)
- Auflösung: 1280 x 800 oder 1680 x 1050 Bildpunkte
- RAM: 2 GByte/3 GByte/4 GByte DDR2
- HDD: 160 GByte/250 GByte SATA
- Optisches Laufwerk: DL-DVD-/Supermulti-Laufwerk
- UMTS Modul (Modellabhängig)
- Garantie: 24 Monate, zusätzlich Toshiba-Doppelgarantie nach Registrierung
- Gewicht: 2,8 kg
- Betriebssystem: Windows Vista Business + Windows XP Professional auf Recovery-DVD
- Preise: 800 bis 1500 Euro
- AMD: UVC-CPUs im November
- Samsung: Günstiger 24-Zöller
- iPhone 3G ohne SIM-Lock
- AMD: »Finanzielles Desaster«
- Sipgate darf iPhone-VoIP-Client nicht mehr bewerben
- Toshiba: 240 GByte auf 1,8 Zoll
- Neuer iPod Touch 2 und Nano 4G - Apple rockt
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- Sony: Mehr Farben fürs Notebook








Ja Klasse. Zu Beginn der LCD-Technik in Computerbildschirmen waren Panels matt. Heute muss man Business-Preise zahlen um ein besonders hochwertiges Panel zu bekommen, das angeblich extra entspiegelt wurde? Nicht mehr lustig...
Ich wünsch mir endlich eine verbesserte Version der Portégé R500 Reihe mit SSD & optischem Laufwerk