Wipe-Technologie für SED-Festplatten
Die neue Technologie zur automatischen Festplattenverschlüsselung verfügt über spezielle Sicherheitsfunktionen, mit denen sensible Daten sicher gelöscht werden, wenn ein Drucker oder Bürokopierer ausgeschaltet oder eine Festplatte entfernt wird.
Toshiba kündigt Wipe für Self Encrypting Drives (SED) an. Die neue Technologie zur automatischen Festplattenverschlüsselung verfügt über spezielle Sicherheitsfunktionen, mit denen sensible Daten sicher gelöscht werden, wenn ein Drucker oder Bürokopierer ausgeschaltet oder eine Festplatte entfernt wird. Die Funktion lässt sich auch einsetzen, um Daten von einem geleasten System oder bei der Entsorgung zu löschen.
Mit dem 2,5-Zoll-SED-HDD-Modell mit 7.200 U/min richtet sich Toshiba an IT-Abteilungen, die den anspruchsvollen Vorgaben beim Datenschutzrecht gerecht werden müssen. Die Festplatten erfüllen die Opal-Spezifikationen der Trusted Computing Group und bieten modernsten Zugriffsschutz und On-Board-Verschlüsselung für Client-Systeme wie Notebooks. Verloren gegangene oder gestohlene Notebooks sind nicht die einzigen Sicherheitsrisiken, mit denen IT-Abteilungen rechnen müssen. Bürokopierer und Drucker verfügen aus Leistungsgründen über interne Festplatten, auf denen sensible Daten und Dokumente gespeichert werden. Die Wipe-Technologie sorgt dafür, dass kein Unbefugter auf diese Daten zugreifen kann, nachdem ein Gerät ausgeschaltet wurde. Die Daten sind dann durch Wipe nicht mehr zu entziffern.
Hersteller von Bürokopierern und Druckern können mit Toshibas Wipe-Technologie vertrauliche Dokumente durch ein automatisches Löschen des internen Sicherheitsschlüssels der Festplatte schützen. Die Sicherheitsfunktion lässt sich vor der Entsorgung oder Weiterveräußerung eines Systems aktivieren und sorgt dafür, dass keine sensiblen Daten unbeabsichtigt die Firma verlassen.
Die Wipe-Technologie von Toshiba ermöglicht es, in vielen Einsatzgebieten Attribute zu setzen, mit denen Daten unbrauchbar gemacht werden. Diese Flexibilität bietet Systemdesignern umfangreiche Funktionen, die sie in vorhandene Produktarchitekturen integrieren können. Möglich sind die Datenverschlüsselung und die sichere Löschung von Daten beim Ausschalten eines Geräts oder die Datenverschlüsselung und der Erhalt der Daten nach dem Abschalten.
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Ich sehe schon die Viren, die diesen Mechanismus ausloesen und zur ungewollten Vernichtung so einiger Datenbestaende fuehren werden. Aehnliches passierte damals auch mit dem Zugriffsschutz fuer Festplatten, der oefters von Spassvoegeln aktiviert werden koennte, weil die Hersteller die Funktion nicht abgesichert hatten. Die c't hatte sich irgendwann mal dieses Problems angenommen und ein kleines herstellerunabhaengiges Tool geschrieben.
SED?
Damit assoziiert man natürlich jetzt nicht unbedingt Sicherheit der Privatsphäre
Ob man das wirklich braucht? Bei Leasinggeräten kann man sicher die Zeit einplanen, die Platte "konventionell" (langsam) zu löschen. Wann muss es also schnell gehen? FDE-Verschlüsselung müsste doch reichen, letztendlich ist doch egal, ob die Daten bombensicher verschlüsselt sind, oder ob einfach keine mehr da sind - lesen kann man sie dann eh nicht ohne weiteres. Ich gehe bei dem hier beschriebenen Verfahren aber mal davon aus, dass da auch nicht viel gelöscht wird, nur die Encryption-Keys oder so, denn alles zu löschen dauert nun mal unweigerlich lange.
Ansonsten fallen mir wenig legale Bereiche auf, in denen die Geschwindigkeit des Low-Level-Formatierens wirklich eine Rolle spielt ^^