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Toshiba World: Ein Blick in die nahe Zukunft

Toshiba World: Ein Blick in die nahe Zukunft
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Wie in jedem Jahr lud Toshiba auch in diesem Jahr zu seiner eigenen Hausmesse, der Toshiba World, die diesmal Amsterdam stattgefunden hat. Allerdings konnte auch Tagesschaumoderatorin Judith Rakers nicht darüber hinweg täuschen, dass der Hersteller zumindest im Bereich der PC-Systeme - sprich Notebooks - wenig Offizielles zu verkünden hatte.

Zwar durften die kommenden Notebooks schon in die Hand genommen werden, ansonsten verdonnerte der Hersteller die Anwesenden jedoch zu Stillschweigen, denn in den Rechnern sollen gewisse noch nicht vorgestellte Mobilchips von Intel stecken. Hier scheinen die Probleme vor allem auf Intels Seite zu liegen. Bei Toshiba geht man davon aus, dass der Prozessor nicht vor dem dritten Quartal auf den Markt kommen wird, selbst ein Release im vierten Quartal wird nicht ausgeschlossen.

Allerdings ist der Ausblick in diesem Bereich insgesamt eher verhalten. Zwar hat Toshiba zahlreiche Modelle, dabei handelt es sich allerdings in erster Linie um eine Auffrischung der bestehenden Satellite-Baureihe, die jedoch über eine Anpassung der Hardware hinausgeht. Die neuen Satellite-Notebooks kommen in neuem Gewand, d.h. in schmaleren Gehäusen, und in jeder Modell-Reihe wird zumindest ein Gerät mit Touch-Display angeboten. Dabei beschränkt sich der Hersteller nicht mehr länger auf die Produktion von Notebooks, sondern wird dort genutzte Technologien künftig auch in All-In-One-PCs verbauen. Bei diesem Ausstellungsobjekt handelte es jedoch noch um ein recht frühes Vorserienmodell - der Standfuß kam frisch aus der Fräsmaschine.

Dabei unterstreicht der Hersteller aber auch, dass man sich in der Vergangenheit stärker auf das B2B-Geschäft konzentriert und etwa mit dem Ultrabook Z930 das in der Industrie beliebteste Gerät in dieser Klasse im Angebot hat. Allerdings konnte das nicht über die spärlichen Entwicklungen hinwegtrösten. Zumal die Business-Notebooks der Tecra-Serie zunächst von Entwicklungen ausgeschlossen bleiben. Diese sollen erst gegen Ende des Jahres mit den neuen Intel-Chips bestückt werden.Einzig das Toshiba U840t kommt von den gezeigten Notebooks schon in Kürze auf den MarktEinzig das Toshiba U840t kommt von den gezeigten Notebooks schon in Kürze auf den Markt

Lediglich ein neues Ultrabook hat der Hersteller mit nach Amsterdam gebracht, und selbst dabei handelte es sich nicht um ein wirklich neues Gerät. Das U840t-101 ist eine Aufwertung des U840t, das nun ein 14" großes-Touchdisplay besitzt, das in einem Aluminiumgehäuse untergebracht worden ist.

Außerdem wird Toshiba im Sommer seine aktuelle Tablet-Baureihe auffrischen. Doch auch hier zeigte man lediglich ein Vorseriengerät, das selbst äußerlich noch nicht das endgültige Kleidchen übergestülpt bekommen hat. Vermutlich hängt die Gelassenheit des Herstellers mit der Wahl des Prozessors zusammen - ähnlich wie bei den Notebooks wird der nämlich wohl noch etwas länger auf sich warten lassen. Damit dürfte der Hersteller auf dem Tablet-Markt jedoch zunächst weiter an Boden verlieren, denn beim aktuellen AT-300 wird noch ein Tegra 3 verbaut, der es mit den aktuellen Qualcomm-Socs niccht aufnehmen kann.

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